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Eine Geschichte die nie zusammen gehen wird, Giessen und Bäume.

von Peter Baieram 23.11.2014865 mal gelesen6 Kommentare
Gießen | Am Kleinlindener Friedhof lässt das Gartenbauamt
amerikanische Roteichen fällen mit der Begründung das
es keine heimische Bäume sind.
Heimisch oder Nicht heimisch alte gesunde Bäume sollten
grundsätzlich nicht gefällt werden.
Der Witz ist das am THM- Platz amerikanische Amberbäume
gepflanzt wurden 10 Stück an der Zahl.
Vor dem Rathaus wurden 4 Japanische Schnurbäume gepflanzt, warum?
Damit man sie in 15 Jahren mit der Begründung: “ das es keine
heimische Bäume sind”, wieder fällen kann.
Wer kommt eigentlich auf solche blöde Ideen?
Nachhaltigkeit nicht in Giessen.

 
 
 

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Kommentare zum Beitrag

Birgit Hofmann-Scharf
10.363
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 23.11.2014 um 20:25 Uhr
Hallo Peter,
die erstgenannten, aktuellen Baumfällungen stimmen mich wieder einmal wütend.
Ich war gestern vor Ort und stellte fest, dass die Fällungen der Rotbuchen DAS Thema unter den zahlreichen Friedhofsbesucher ist. Alle Menschen waren entsetzt !
Es wurde vom Gartenamt auch das Argument geäußert, die umgesägten großen und jahrzehnte alten Bäume zerstören die Gräber - was von der Realität weit entfernt ist !
Schön waren Sie, die Herbstfärbungen einmalig !
Allerdings zersetzten sich die Blätter der Rotbuche nicht.

Wiederholt : Scheußliche Tat !!!
Wann werden die Giessener Kettensägen denn endlich mal ruhen ?
Jutta Skroch
13.756
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 23.11.2014 um 22:16 Uhr
Wenn gewisse Verantwortliche abgesägt sind, bis dahin müssen wir uns leider gedulden. ;-) Als ich die Begründung gelesen habe, bin ich auch fast vom Stuhl gefallen. Manchmal denke ich "denn sie wissen nicht, was sie tun".
Martin Wagner
2.746
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 24.11.2014 um 06:31 Uhr
Birgit, bin ich jetzt ein Verschwörungstheoretiker oder könntes es wirklich sein, dass die Rotbuchen (Peter schrieb Roteichen) deswegen gefällt wurden, "weil sich die Blätter der Rotbuche nicht zersetzen"? (Das weckt in mir die Spekulation (denen I.... im Giessener Rathaus traue ich ja sehr viel zu ....), dass für die Entsorgung der herunter gefallenen Blättern kein Personal da ist - also weg mit dem Kostenfaktor!)
Karl-Ludwig Büttel
3.882
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 24.11.2014 um 08:08 Uhr
Es ist nicht nur in Gießen so und hat auch nichts mit einer Verschwörung zu tun. Alle nicht Ortsansässigen Bäume in öffentlichen Anlagen werden entfernt. Dies ist in irgendeiner Satzung für Bäume festgelegt (Wohl Hessen weit). Unser Friedhof hatte sehr schöne Tannen. Alleeförmig angebracht. Die Tannen gehören bei uns nicht in Landschaftsgebiet wurde von einem Landschaft Ingenieur und dem Planer für die Sanierung des Friedhofes festgestellt. Alle wurde gefällt. Jetzt bekommen wir Japanische Zierkirschen. Schon seit Jahren versucht der Naturschutz unserer alten Pappelbestand an der Horloff zu fällen. Diese Pappeln dies für uns schon immer da stehen gehören auch nicht in das Landschaftsbild. Es ist nicht zu verstehen, wird aber sehr häufig mit Naturschutzmaßnahmen begründet. Die Gemeinden sind hier häufig nicht die Schuldigen sondern nur die Ausführenden von Gesetzen und Verordnungen. Wir haben bei uns auch versucht eine andere Lösung zu finden. Dies war leider nicht möglich. Am wenigsten versteht solche Maßnahmen der Bürger. Jetzt wird natürlich wieder vermehrt gefällt, da die Frist ja nur bis Februar geht. Also wird man in nächster Zeit wieder mehr von Baumfällungen lesen.
Jutta Skroch
13.756
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 24.11.2014 um 11:04 Uhr
@Martin, der Gedanke, dass die Rotbuchen nur deshalb gefällt wurden, weil die Blätter Arbeit machen, kam mir auch.

@Herr Büttel,
ich kann mich nur nicht des Eindrucks erwehren, dass z. T. willkürlich gehandelt wird, zumindest entsteht dieser Eindruck hier in Gießen. Ein klassisches Beispiel, da sollte ein japanischer Schnurbaum, einer der größten in Deutschland überhaupt, glaube ich, der Bebauung zum Opfer fallen, mit der Begründung, er wäre nicht standortgerecht und nicht einheimisch. Nach Protesten wurde die Planung geändert, sodass er stehen bleiben konnte. Gleichzeitig pflanzte man am Berliner Platz genau ebendiese, wie Peter Baier ja schon angemerkt hat. Weiterhin wurden nicht nur am THM Platz nicht einheimische Bäume neu gepflanzt, sondern auch im LGS Gelände.
In der Wieseckau wurde im Bereich der Halbinsel am Neuen Teich ein Baum gefällt, wo ich nicht erkennen kann, dass er krank war, im Rhododendronhain ebenfalls einer, wo nicht zu erkennen ist, dass er krank war, bei drei anderen dort sieht man, dass sie nicht kerngesund waren, aber ob eine Fällung notwendig war, das kann ich nicht beurteilen.
Die Stadt Gießen hat vor einiger Zeit alle Nadelgehölze auf städtischen Gartengrundstücken gefällt. Die Thujahecken mussten die Gartenpächter wegen erhöhter Brandgefahr selbst beseitigen.
Birgit Hofmann-Scharf
10.363
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 24.11.2014 um 18:51 Uhr
@ Martin
Natürlich Roteiche !
Restlicher , o. g. Text ist auf diese bezogen.
Sorry !
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Peter Baier

von:  Peter Baier

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Peter Baier
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