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Gedanken zu Volkstrauer- und Totensonntag

Kreuze erinnern uns daran, .........
Kreuze erinnern uns daran, .........
Gießen | Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen.

Daran sollte wir bei all unserem Streben nach Gut und Geld denken. Wir sind endlich und keiner kann etwas mitnehmen. In diesen Tagen wird derzeit allenthalben der Toten gedacht.

Da passt doch gut die Inschrift im Kapitelsaal des Kloster Arnsburg:

MORTUI VIVENTES OBLIGANT

Übersetzt: Die Toten verpflichten die Lebenden

Kreuze erinnern uns daran, .........
Kreuze erinnern uns... 
... dass wir alle sterben müssen
... dass wir alle... 
Durchs Dunkle ans Licht
Durchs Dunkle ans Licht 
Viele sind diesen Weg vor uns schon gegangen
Viele sind diesen Weg... 
Hier ruhen einige von ihnen
Hier ruhen einige von... 
Viele ohne Namen, Unbekannte
Viele ohne Namen,... 
Im Tod vereint, wir gedenken ihrer .....
Im Tod vereint, wir... 
.... mit Kränzen und Schleifen. Aber sie verpflichten uns.
.... mit Kränzen und... 

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Kommentare zum Beitrag

Michael Beltz
7.779
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 23.11.2014 um 17:36 Uhr
Der Volkstrauertag hieß in der guten alten Zeit "Heldengedenktag". Es wäre doch an der Zeit, diesen Begriff im Gedenken an die 104 toten deutschen Soldaten wieder aufleben zu lassen. Wir brauchen mal wieder echtes Heldengedenken, ansonsten will keiner mehr Freiheit und Profit am Hindukusch verteidigen.
Kurt Wirth
3.481
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 23.11.2014 um 18:45 Uhr
Immerhin versuchte der Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge in Arnsburg vom Heldengedenken wegzukommen und legte diesen Friedhof nicht nur für Kriegstote einer einzigen Nation an. Auf ihm sind auch Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter aus der Sowjetunion, Polen, Ungarn und Rumänien bestattet, sowie auch, und darauf möchte ich auch in diesem Jahr besonders hinweisen, 81 Frauen und 6 Männer, die bei der Auflösung des KZ Hirzenhain vor dem Herannahen der US-Streitkräfte von der SS erschossen wurden.

In meiner Geburtsstadt Kempten fand auch dieses Jahr die offizielle Feier der Stadt am Jägerdenkmal statt. Im Gegensatz zum vorigen Jahr marschierte kein Ehrenzug der Bundeswehr mit präsentierten Gewehren mehr auf.(Sicherlich hat das nicht mein letztjähriger Protest-Leserbrief an die "Allgäuer Zeitung" bewirkt.) Der Oberbürgermeister hielt eine bemerkenswert pazifistische Rede:Kein Krieg löst keine Probleme. Machen wir uns an die Friedensarbeit.
(siehe: http://www.kempten.de/de/news-gedenkfeier-volkstrauertag-jaegerdenkmal-1114.php )

Die Zielgruppen der Feier waren zwar wie eh und je Kriegervereine, Bundeswehr, Marinekameradschaft, Kameradenkreis der Gebirgstruppe, sowie diverse Vertriebenenverbände (siehe auch Foto in o.a. Link), doch eines war dieses Jahr ganz besonders: Die Presse nahm von der Feier im Nachhinein keinerlei Notiz. Dies war wohl erstmalig seit 1950. Im Vorfeld wies sie zwar auf die Feier hin und brachte auch eine Zusammenstellung aller Kriegerdenkmäler und Grabanlagen von Lazarettverstorbenen im Stadtgebiet.

Warum nun keine Berichterstattung darüber erfolgte? Man weiß nicht so recht, ob man sich freuen oder grämen soll.
H. Peter Herold
29.487
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 23.11.2014 um 23:37 Uhr
Lieber Michael, in Bayern ist es noch so der Brauch. Habe es selber 2008 in Antwort am Simssee so erlebt. Die Männer und Frauen in Tracht mit Fahnen und Standarten. Auf den Friedhof und zum Gottesdienst in die Kirche.
H. Peter Herold
29.487
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 23.11.2014 um 23:40 Uhr
Über Arnsburg war ein Beitrag im Anzeiger. Dort hielt ein Pfarrer eine bemerkenswerte Rede. Im übrigen liegen auf dem Friedhof auch Angehörige der SS. Im Tod sind alle Menschen gleich.
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H. Peter Herold
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