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So lecker kann Naturschutz sein: Kreis-Bedienstete nehmen knapp 1000 Liter Apfelsaft ab

Dr. Christiane Schmahl, Naturschutzdezernentin im Landkreis Gießen, lobt die gemeinsame Aktion mit Landschaftspflegevereinigung (LPV). Sie hatte die LPV eingeladen, Apfelsaft von heimischen Streuobstbeständen in der Kreisverwaltung zu verkaufen.
Dr. Christiane Schmahl, Naturschutzdezernentin im Landkreis Gießen, lobt die gemeinsame Aktion mit Landschaftspflegevereinigung (LPV). Sie hatte die LPV eingeladen, Apfelsaft von heimischen Streuobstbeständen in der Kreisverwaltung zu verkaufen.
Gießen | Wer das „Grimmicher Stöffche“ oder den „Guten Allendörfer“ probiert hat, der merkt sofort, dass billiger Supermarkt-Apfelsaft geschmacklich nicht mithalten kann. „Heimischer Apfelsaft ist nicht nur köstlich und hat kurze Wege hinter sich, sondern er ist auch ein wertvoller Beitrag zum Naturschutz“, macht Dr. Christiane Schmahl deutlich. Sie ist Naturschutzdezernentin im Landkreis Gießen und hat die Landschaftspflegevereinigung (LPV) eingeladen, Apfelsaft von heimischen Streuobstbeständen in der Kreisverwaltung zu verkaufen. Dem Ruf sind zahlreiche Mitarbeiter der Kreisverwaltung gefolgt, 190 Pakete mit je fünf Litern Saft waren vorbestellt und wurden abgeholt.

„Die Äpfel, die vor unserer Haustür wachsen, sind gesund und natürlich gewachsen“, wirbt Christiane Schmahl für das schmackhafte Obst. „Der Erhalt der Streuobstwiesen, ist mir ein besonderes Anliegen, aber mir ist auch klar, dass das allein durch Förderprogramme und Zuschüsse für neu gepflanzte Bäume nicht zu schaffen ist. Erst wenn die Bürger das eigene Obst wieder zu schätzen lernen, wird auch die Bereitschaft da sein, sich um die Obstbäume zu kümmern und sie zu pflegen und zu ernten“, sagt sie. Der köstliche Saft sei ein erster Schritt zu diesem Ziel.

Geerntet wurden die Äpfel auf drei Gebieten im Landkreis und so konnten auch drei Sorten angeboten werden: Das „Grimmicher Stöffche“ aus dem Grünberger Brunnental und der Streuobstfläche am Klöschesrod in Queckborn, „Der gute Laubacher“ vom Ramsberg sowie „Der gute Allendorfer“ vom Judenberg bei Allendorf/Lahn. Gepflegt werden alle Flächen von der Landschaftspflegevereinigung, geerntet hat die IJB (Gesellschaft für Integration, Jugend und Berufsbildung gGmbH) sowie der Obst- und Gartenbauverein Queckborn.

Ohne den kostenlosen Einsatz der Herren vom OGV Queckborn sei die Ernte und das Keltern nicht möglich gewesen, lobt Ingrid Moser von der LPV. Über 3700 Liter Apfelsaft sind in diesem Jahr zusammengekommen. Der naturbelassene Saft wird vorgefiltert und bei 78 Grad Celsius vitaminschonend pasteurisiert. Die 5-Liter-Packs sind geschlossen etwa 15 Monate haltbar, geöffnet bis zu 3 Monaten. Wer probieren möchte, wie lecker Naturschutz sein kann, kann sich Apfelsaft bei den Stadtverwaltungen Laubach und Grünberg kaufen, ebenso beim Kiosk der IJB in Gießen, Nordanlage 33.

Dr. Christiane Schmahl, Naturschutzdezernentin im Landkreis Gießen, lobt die gemeinsame Aktion mit Landschaftspflegevereinigung (LPV). Sie hatte die LPV eingeladen, Apfelsaft von heimischen Streuobstbeständen in der Kreisverwaltung zu verkaufen.
Dr. Christiane Schmahl,... 
Dem Ruf der Naturschutzdezernentin und der LPV sind zahlreiche Mitarbeiter der Kreisverwaltung gefolgt, 190 Pakete mit je fünf Litern Saft waren vorbestellt und wurden abgeholt.
Dem Ruf der... 

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Kommentare zum Beitrag

Martin Wagner
2.746
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 12.11.2014 um 15:32 Uhr
Sehr gute Aktion und es ist auch gut, dass es in der Giessener Inenstadt eine Verkaufsstelle gibt. Nordanlge 33 - das müßte in der Nähe des großen Einkaufszentrum sein.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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von:  Landkreis Gießen

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Landkreis Gießen
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