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Bei Ling liest aus "Ausgewiesen. Über China."

Gießen | Am Montag, den 17.11., begrüßt das Literarische Zentrum Gießen den chinesischen Autor Bei Ling.

Im Westen hoch angesehen, im eigenen Land unerwünscht: In seiner chinesischen Heimat geriet der Schriftsteller Bei Ling immer wieder in Konflikt mit dem autoritär geführten Regime. Nachdem er 2000 versuchte, die von ihm gegründete regimekritische Literaturzeitschrift Tendency auch in China zu veröffentlichen, wurde er für zwei Wochen verhaftet und kam nur aufgrund von internationalem Druck und Unterstützung durch bekannte Schriftstellerkollegen wie Günter Grass und Susan Sontag wieder frei. Mittlerweile darf der 54-jährige nicht mehr in sein Heimatland reisen und lebt abwechselnd in den Vereinigten Staaten und in Taiwan.

Neben ausgewählter Lyrik stellt Bei Ling sein 2012 bei Suhrkamp erschienenes autobiographisches Werk Ausgewiesen. Über China vor. Darin gibt der Exilschriftsteller Einblicke in den literarischen Untergrund Chinas, erzählt von seiner Zeit in Gefangenschaft und davon, wie es ist, seinen heimatlichen Boden nicht betreten zu dürfen.

Bei Lings Texte wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und in namhaften Zeitungen wie der New York Times oder dem Boston Globe veröffentlicht. Seit rund einem Jahr ist er Präsident des Independent Chinese PEN Center (ICPC), das er 2001 gegründet hat.

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

17. November - 19:30 Uhr
Eintritt frei
KiZ (Kongresshalle)
Südanlage 3a
35390 Gießen

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