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Vor 25 Jahren fiel die Mauer in Berlin

Im "Berlin-Museum" (Unter den Linden)
Im "Berlin-Museum" (Unter den Linden)
Gießen | Jetzt ist die Berliner Mauer schon ein viertel Jahrhundert Geschichte - Gott sei Dank!
Was damals kaum jemand erwartet hatte, wurde wie durch ein Wunder Wirklichkeit:
Das Ende der deutschen Trennung und der Anfang der Wiedervereinigung unseres Vaterlandes.
Auch wenn nach 25 Jahren noch vieles zu tun bleibt, sollten wir in diesen Tagen in erster Linie dankbar sein, dass es in unserem Land eine friedliche Revolution gab und kein Blutvergießen.
Die Christen in der ehemaligen DDR haben einen nicht zu unterschätzenden Anteil an diesem Wunder, weil sie sich immer wieder zu Gebeten und friedlichen Demonstrationen getroffen haben und damit andere auch in eine Bewegung mit hineingenommen haben, die von den Machthabern nicht mehr übersehen werden konnte.

Im "Berlin-Museum" (Unter den Linden)
Im "Berlin-Museum"... 
An der "East Side Gallery" hinter dem Ostbahnhof in Berlin
An der "East Side... 

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Kommentare zum Beitrag

Florian Schmidt
4.881
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 07.11.2014 um 19:22 Uhr
Ich bezweifle das die Gebete da große zutun hatten. Das war eine Menschen gemachte Revolution und als nicht andere sollte sie gesehen werden.
Mechthild Detlefsen
19
Mechthild Detlefsen aus Pohlheim schrieb am 07.11.2014 um 19:51 Uhr
und die meisten dieser Menschen waren solche, die beteten und auf Gottes Hilfe und eingreifen hofften
Florian Schmidt
4.881
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 07.11.2014 um 20:07 Uhr
Gottes Hilfe? Wie soll ein imaginäres Phantasiewesen irgendeinen Einfluss nehmen? Der Mensch ist so klein nicht als das er einen Gott bräuchte. Wenn man nur zusammen hält schafft man auch eine friedliche Revolution. Die meisten DDR Bürger waren ohne einen Glauben. Ich finde es immer armselig sich auf Gott zu berufen. Mensch sein reicht wohl nicht?
Mechthild Detlefsen
19
Mechthild Detlefsen aus Pohlheim schrieb am 07.11.2014 um 20:20 Uhr
Das könnte man so sagen, 'Mensch sein reicht wohl nicht'. Es stimmt, dass die meisten DDR Bürger ohne Glauben waren, es wurde ihnen ja auch verwehrt und sie hätten dadurch massive Nachteile in Kauf nehmen müssen. Wer Gott in sein Leben mit einbezieht erlebt keine Armseligkeit sondern einen Reichtum, der ihm Zuversicht gibt und Würde verleiht. Es steht jedem Menchen frei wozu er sich bekennt und die Menschen in der DDR haben gemeinsame Sache gemacht. Einander stehen gelassen, geachtet, das wünsche ich uns auch.
Florian Schmidt
4.881
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 07.11.2014 um 20:33 Uhr
Gott verleiht keine Würde, er entscheidet aber recht willkürlich wem er sie entzieht. Und es steht sicher nicht jedem Menschen frei. Gottes würde lässt Atheisten und Agnostiker sowie Angehörige anderer Glaubensrichtungen nicht einmal den Bello eines konfessionellen Kindergartens putzen. Ich frage mich welche Würde die Menschen hatten die am System DDR zu Grunde gingen. Da muss im Himmel wohl gerade Tee Zeit gewesen sein. Aber wenn es dann wieder rund läuft ist es ein leichtes dem Alten zu huldigen.
Ich finde es nur anmassend. Auch die Christen die an der Revolution beteiligt waren, waren nur Menschen. Und ob die jetzt gebetet haben oder nicht. Ihr Anteil an der Geschichte ist nicht größer oder kleiner.
Mechthild Detlefsen
19
Mechthild Detlefsen aus Pohlheim schrieb am 07.11.2014 um 20:46 Uhr
Wenn Sie Gott nicht kennen, ihn nicht ernst nehmen, wie können Sie so eine Aussage machen, dass Gott keine Würde verleiht?!
Florian Schmidt
4.881
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 07.11.2014 um 20:48 Uhr
Wie soll er denn Würde verleihen, vielleicht wäre das die bessere Frage.
Mechthild Detlefsen
19
Mechthild Detlefsen aus Pohlheim schrieb am 07.11.2014 um 20:57 Uhr
Gott nimmt mich so an, wie ich bin, auch mit meinen Macken. Er wertet mich auf, liebt mich, nimmt mich ernst, achtet mich, baut mich auf, tut genau das, was wir von Menschen nicht unbedingt erhalten. Menschen sind oft mit sich selbst beschäftigt, den eigenen Unzulänglichkeiten und sind oft nicht in der Lage diese Qualität von Zuwendung anderen zu geben. Es gibt leider im Miteinander viel Abwertung.
Florian Schmidt
4.881
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 07.11.2014 um 21:07 Uhr
Wie sieht das aus mit den Menschen in Afrika? Die verecken gerade zu tausenden. Wo ist das die Würde. Wo ist die Würde eine Menschen den der Krebs zerfrisst und der nur unter großen Schmerzen Tag für Tag ein wenig mehr abmagert bis er stirbt. Kleine Kinder die schon mit Schlaganfall und als lebenslanger Pflegefall geboren werden. Wo ist deren Würde. Ich bin selbst mit Herzfehler auf die Welt gekommen und der prägt mich bis heute. Es kann keinen Gott geben der ein Kind durch Jahre lange Therapien schickt und dessen Träume sich nie erfüllen. Wenn es ihn gäbe, dann wäre Gott eine zynische psychopathische Figur die dringen weg gesperrt gehört.
Ich habe für mich akzeptiert, das mich mein Herzfehler genauso getroffen hat wie er jeden anderen hätte treffen können. Weil Krankheiten nunmal Menschen ereilen können. Aber es gibt keinen Gott der irgendeinen positiven oder negativen Einfluss hätte.
Florian Schmidt
4.881
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 07.11.2014 um 21:09 Uhr
Und wenn Gott sie so annimmt, überlegen sie mal wie sich eine Homosexuelle Person fühlen muss.
Stefan Walther
4.849
Stefan Walther aus Linden schrieb am 07.11.2014 um 23:32 Uhr
Herr Menger ich gebe Ihnen recht, dass die Wiedervereinigung ( was daraus wurde ist jetzt hier nicht das Thema ) ausschließlich dem Volkswillen und der Macht der Massen geschuldet ist! Das Volk wollte die Wiedervereinigung und deshalb gelang es auch. Warum Sie jetzt ausgerechnet Christen dabei so in den Vordergrund stellen, das erschließt sich mir nicht. Nur weil - auch - in Kirchen der Widerstand organisiert wurde?
Hermann Menger
2.370
Hermann Menger aus Gießen schrieb am 07.11.2014 um 23:48 Uhr
Stefan Walther
4.849
Stefan Walther aus Linden schrieb am 08.11.2014 um 00:03 Uhr
Dies ist mir sicher bekannt Herr Menger, ich streite ja nicht ab, dass - auch - viele Christen unter den Massen der Montagsdemonstranten waren. Sie waren ein Teil der Massenbewegung, und dazu gehörten halt noch viele, viele andere Teile, nur dies wollte ich betonen.
Hermann Menger
2.370
Hermann Menger aus Gießen schrieb am 08.11.2014 um 00:06 Uhr
Wir verstehen uns!
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

Mitmachen ist ganz einfach und alles ist kostenlos: Gleich registrieren und los geht's!

Herzlichst, Ihr(e) Hermann Menger

von:  Hermann Menger

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Interessensgebiet: Gießen
Hermann Menger
2.370
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