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„Why Church History Matters“: Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Ulrike Treusch

Prof. Dr. Ulrike Treusch, FTH Gießen
Prof. Dr. Ulrike Treusch, FTH Gießen
Gießen | „Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart verstehen und die Zukunft mitgestalten¬“. Mit diesen Worten unterstrich Prof. Dr. Ulrike Treusch, seit Anfang Oktober neue Professorin für Historische Theologie an der FTH, die Bedeutung des Faches Kirchengeschichte bei ihrer Antrittsvorlesung Anfang November.
Prof. Treusch betonte dabei die Relevanz der Kirchen- und Theologiegeschichte im evangelischen-theologischen Fächerkanon. So arbeite die Kirchen- und Theologiegeschichte nicht nur den anderen theologischen Disziplinen zu, sondern sie teile mit ihnen das Subjekt: Jesus Christus. Das Fach Kirchengeschichte zeige, wie die Geschichte Gottes mit den Menschen weitergegangen sei. „Alle Personen, Gruppen und Institutionen, die sich auf Jesus Christus berufen, sind Gegenstand des kirchengeschichtlichen Arbeitens“, so Treusch. Sie warnte aber davor, beim Studium der Kirchengeschichte nur diejenigen Quellen heranzuziehen, „die die eigene Position bestätigen“. Vielmehr helfe die Beschäftigung mit fremden Quellen und Traditionen, die blinden Flecken im eigenen Geschichtsbild zu identifizieren. Die Beschäftigung mit „Kirchen- und Theologiegeschichte trägt dazu bei, eine/ meine/ unsere theologische Identität zu entwickeln.“ In Bezugnahme auf das Buch „Why Church History Matters: An Invitation to Love and Learn from our Past“ von Robert F. Rea wünschte Prof. Treusch ihren Zuhörern, dass sie zumindest eine „Liebe auf den zweiten Blick“ für das Fach Kirchen- und Theologiegeschichte bekommen.

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von:  Eckart Graumann

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Eckart Graumann
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