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Rebecca Noll zur stellvertretenden JuLi-Landesvorsitzenden gewählt

Rebecca Noll
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Gießen | Neuer Landesvorstand der Jungen Liberalen Hessen gewählt – Rebecca Noll wird stellvertretende Landesvorsitzende für Organisation.

Am vergangenen Wochenende trafen sich die Jungen Liberalen Hessen zum zweitägigen Landeskongress im DGB Gewerkschaftshaus in Frankfurt. Im Zentrum des ersten Kongresstages standen die Neuwahlen des Landesvorstandes, bei welchem auch Rebecca Noll, Kreisverband Gießen, kandidierte. Noll wurde mit 89 Prozent zur stellvertretenden Vorsitzenden für Organisation gewählt. Kernthemen des Kongresses waren die Legalisierung der aktiven Sterbehilfe und die Ablehnung des Burka-Verbots sowie ein umfangreicher Antrag zur Polizeiarbeit.

Am Wochenende vom 1.11.2014 bis zum 2.11.2014 stand der zweitätige Kongress der Jungen Liberalen (JuLis) Hessen mit rund 100 stimmberechtigten Delegierten in Frankfurt auf dem Programm. Mit fünf Delegierten und vier weiteren Mitgliedern konnten die Jungen Liberalen Gießen tatkräftig am Geschehen des 63. Landeskongresses mitwirken.

Am ersten Kongresstag standen die Neuwahlen des Landesvorstandes auf dem Plan. Diese waren an diesem Wochenende geprägt von Kampfkandidaturen
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und so spannend wie selten. Für die Gießener JuLis war es besonders aufregend, als die Neuwahl der Stelle des stellvertretenden Landesvorsitzenden für Organisation anstand. Hier kandidierte Rebecca Noll (21), die bereits seit Frühjahr 2012 als Beisitzerin im Landesvorstand der FDP-Jugendorganisation aktiv ist. Die 21-Jährige studiert an der JLU Gießen Wirtschaftswissenschaften und ist im JuLi-Kreisverband Gießen als stellvertretende Vorsitzende für Finanzen aktiv. Noll wurde mit einem starken Ergebnis von 89 Prozent der abgegebenen Stimmen zur neuen stellvertretenden Landesvorsitzenden für Organisation gewählt.

Dazu Rebecca Noll nach ihrer Wahl: „Ich freue mich sehr über die Wahl zur Stellvertreterin im Landesvorstand und den Zuspruch der JuLis Hessen. Die organisatorische Arbeit habe ich bereits als Beisitzerin unterstützt und freue mich auf die kommenden Aufgaben. Als persönliches Ziel habe ich mir gesetzt, dass ich die JuLis als Verband wieder attraktiver für politisch interessierte Jugendliche machen möchte. In dieser schweren Zeit des deutschen Liberalismus ist es besonders wichtig, dass wir jungen Leute motiviert sind und bereit sind für unsere Ideale einzutreten. Und genau das habe ich in den letzte Tagen in Frankfurt erleben dürfen: Engagierte, motivierte junge Menschen, die sich alle für liberale Werte einsetzen.“

Am zweiten Tag des Landeskongresses trafen die Jungen Liberalen Hessen wegweisende Beschlüsse zum Burka-Verbot und zur aktiven Sterbehilfe. Die Jungen Liberalen diskutierten in hitzigen Debatten über die zuvor gestellten Anträge. Die rund 100 Delegierten des Kongresses sprachen sich nach intensiver Beratung für die Legalisierung der aktiven Sterbehilfe aus. „Damit bleiben die Jungen Liberalen ihrer Forderung nach einem selbstbestimmten und eigenverantwortlichen Leben treu. Der Kongress legte fest, dass die Sterbehilfe für unheilbar kranke Menschen möglich sein soll, die im vollen Besitz ihrer geistigen Kräfte sind und die Tragweite ihrer Entscheidung entsprechend einschätzen können. Diese Menschen sollten das Recht haben, frei über ihr Leben zu entscheiden. Die Sterbehilfe darf aber erst nach Gesprächen mit einem Facharzt und einem Psychologen sowie einer notariell beglaubigten Patientenverfügung durchgeführt werden können, erklärte der Gießener JuLi-Chef Dominik Erb.

Des Weiteren bot der Kongress eine äußerst leidenschaftliche Diskussion über ein Burka-Verbot im öffentlichen Raum. Die Jungen Liberalen Hessen sprechen sich hierbei gegen ein Burka-Verbot aus. „Das Tragen der Burka als religiöses Kleidungsstück ist Teil des Rechts auf freie Religionsausübung und sollte daher im öffentlichen Raum nicht verboten werden“, so Erb abschließend.

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