Bürgerreporter berichten aus: Gießen | Überall | Ort wählen...

Andere reden vom Wetter - Das war einmal. Heute wird die Bahn bestreikt

Die gute alte Zeit - Kein Streik in Sicht
Die gute alte Zeit - Kein Streik in Sicht
Gießen | Den neuesten Veröffentlichungen nach plant die GDL eine sehr langen Streik, 91 Stunden, will aber zum Beginn noch nichts sagen.

Ja wer will sich da noch auf das Abenteuer Bahnfahren einlassen?

Ich wollte nach Mannheim ins Museum. Nun werde ich wohl oder über mit dem Pkw fahren.

Der fährt(noch) wann ich will.

Mehr über

Stöbern Sie in den Stichworten (Hilfe), um verwandte und ähnliche Beiträge zu entdecken:

Dies könnte Sie zum Thema auch interessieren

PRO BAHN Mittelhessen ist in Sorge wegen der massiv zunehmenden Graffiti auf den Zügen von DB Regio Mitte
Frankfurt am Main ist seit Jahrzehnten neben Berlin ein Hotspot der...
City-Ticket-Option bei DB-Fernzugtickets nun in ganz Berlin nutzbar
Der Landesverband Berlin/Brandenburg des Fahrgastverbandes PRO BAHN...

Kommentare zum Beitrag

Kurt Wirth
3.083
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 03.11.2014 um 18:48 Uhr
Der Pkw fährt zwar, wenn der Chauffeur es will, erst mal los. Sofern er intakt ist. Aber nur bis zum nächsten Stau. Ich bin relativ viel unterwegs auf den bundesdeutschen Autobahnen und stoße immer wieder auf jahrelange Dauerbaustellen von bis zu 14 km Länge, an denen nur an 500 m gearbeitet wird. Das Hauptproblem liegt jedoch stets am Beginn der Baustellen, wenn von 3 auf 2 Spuren oder gar auf eine Spur zusammengeführt wird. Zu Kaisers Zeiten wurde in Deutschland das Eisenbahnnetz fast schneller flächendeckend installiert, wie heutzutage ein paar Kilometer Autobahn instandgesetzt werden.

Die Bahn ist jedoch auch ohne Streik fast keine Alternative: Ich bin öfter auch der Strecke München-Dortmund und umgekehrt unterwegs, seit 10 Jahren, etwa viermal im Jahr. Ich behaupte, daß es nur in 20 % dieser Fahrten zu keinen Verzögerungen kam. Dabei natürlich auch solche, die die Bahn nicht beeinflussen konnte, wie Oberleitungsschäden nach Sturm oder Auffinden von massenweisen Bombenblindgängern im Bereich des Essener Bahnhofs.

Aber sonst konnte ich allerhand "Bahnverschulden" erleben, sofern überhaupt entsprechende Durchsagen erfolgten: Baustellen, technische Defekte am rollenden Material, Abwarten von Anschlußreisenden aus verspäteten Zügen (selten hat jedoch ein Anschlußzug gewartet, wenn ich mit Verspätung ankam), Personen im Gleisbereich beim Cannstatter Wasen, Defekte an Stellwerkscomputern, ja sogar verspätetes Eintreffen des Ablösungspersonals bei Personalwechsel und vor allem in den mittlerweile ja milden Wintern wurden häufig die Züge verspätet losgelassen, weil die Weichen nicht rechtzeitig eisfrei waren.

Am wenigsten ist da dem Personal der Bahn etwas vorzuwerfen: es wurde auf ein absolutes Minimum ausgedünnt (man erinnere sich an die Mainzer Zustände). Die Fahrpläne lassen es, vor allem bei IC's und ICE's heutzutage nicht mehr zu, Verspätungen aufzuholen. Sie fahren stets am technischen Limit. Ist mal eine Verspätung drin, verlängert sich die meistens sogar noch im weiteren Verlauf, da dann den regulär verkehrenden Zügen der Vorrang gegeben wird.

Die Verdienste des Zugpersonals halte ich absolut für zu niedrig und habe insofern auch Verständnis für Streiks. Aber ich hielte es langfristig für sinnvoller, nach dem Prinzip "Ein Betrieb, eine Gewerkschaft" zu verfahren. Das sollte jedoch Sache der Gewerkschaften bleiben, und nicht die Andrea Nahles.
H. Peter Herold
29.022
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 03.11.2014 um 18:53 Uhr
Gut, aber die Alternative zum Streik bei der Bahn bleibt halt nur das Auto, oder wenn man kann zuhause bleiben und damit auf Lebensqualität verzichten.
Birgit Hofmann-Scharf
10.362
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 03.11.2014 um 19:03 Uhr
Schüler, Studenten und Berufstätige können nicht einfach zuhause bleiben - ich verstehe den Grund der Streiks, ich verstehe aber auch den Unmut der Betroffenen.
Christoph Schäfer
785
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 03.11.2014 um 21:45 Uhr
Mit der Privatisierung wird doch alles besser: Gesunder Wettbewerb, welcher die Preise senkt, was allen zugute kommt. Ha ha ha, selten so gelacht!
Jutta Skroch
13.688
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 03.11.2014 um 23:28 Uhr
In Nordhessen sind auf einmal 20 % erkrankt, ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
Karl-Ludwig Büttel
3.855
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 04.11.2014 um 09:19 Uhr
Stimmt Herr Schäfer die Privatisierung taugt nichts, jetzt haben die ja das Streikrecht so einen Ärger aber auch.
Die Beamten sind immer gefahren....mehr Beamte braucht das Land.
Den Streik finde ich gut, auf den Notfallfahrplan kann man sich verlassen. Die Beamte kommen pünktlich.

Leider wurde nur Halbherzig privatisiert. Solange der Staat seine Finger im Spiel hat kann das nichts werden und es entseht kein richtiger Wettbewerb.
Christoph Schäfer
785
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 04.11.2014 um 12:01 Uhr
Wie toll so ein "richtiger Wettbewerb" funktioniert bekommen insbesondere die Produzenten in den sogenannten "Drittländern" zu spüren. Jeder hat die gleichen Chancen! Ha ha ha!
H. Peter Herold
29.022
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 04.11.2014 um 12:21 Uhr
Ja lieber Herr Büttel, manchmal sind wir ganz einer Meinung. Ich war selber fast 40 Jahre Gewerkschafter und konnte nicht immer allem vorbehaltlos zustimmen. Bei dem Verhalten der GDL da wissen wir ja nicht was genau die Bahn bei den Verhandlungen vorgibt. So kann ich nicht nachvollziehen ob die GDL richtig argumentiert.
Michael Beltz
7.760
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 04.11.2014 um 18:56 Uhr
Hoffentlich streikt das Auto nicht.
H. Peter Herold
29.022
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 04.11.2014 um 22:47 Uhr
es steht ein 2. zur Wahl. Vorsorge getroffen;-), aber ich fahre halt erst nächste Woche Zug. Als Rentner habe ich ja Zeit.
Karl-Ludwig Büttel
3.855
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 05.11.2014 um 09:06 Uhr
Wenn das immer so einfach wäre. Ich überlege auch auf das Auto auszuweichen. Leider mangelt es hier in Frankfurt an Parkplätzen bzw. sind diese relativ teuer. Wenn die Parkplätze erschwinglich wären, dann würde ich schon seit Jahren wieder mit dem Auto fahren. So fahre ich seit 16 Jahren täglich mit der Bahn. Eine Qual die zum Teil nicht zu beschreiben ist. Verspätungen sind ein kalkuliertes Übel da versucht man halt früher los zu kommen. Aber Überfüllung, Heizung kaputt, Klimaanlage geht nicht, unerträglich. Die Krönung wenn gar kein Zug fährt weil man schlicht die Bereitstellung des täglich zu gleichen Zeit fahrenden Zuges vergessen hat. Anschlusstermine kann man vergessen. Zuverlässigkeit kann man der Bahn nur jedes Jahr im Dezember bescheinigen wenn die Fahrpreise erhöht werden. Fazit: An dem Tag, an dem ich einen bezahlbaren Parkplatz bekomme, steige ich wieder auf das Auto um. Der Streik jetzt über 4 Tage ein Schlag ins Gesicht der Pendler (Arbeiter). Streikrecht ist wichtig gar keine Frage, aber im Falle der GDL wird die Macht einfach zu Lasten des kleinen Pendlers demonstriert.
Ein Auto kann streiken, oder man steht im Stau alles richtig Herr Beltz nur nicht mehrmals die Woche.
H. Peter Herold
29.022
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 05.11.2014 um 09:49 Uhr
Aber ist es nicht auch einfach eine Machtdemonstration des Staatsunternehmens. Dem sind doch all seine Kunden, Sie beschreiben es ja so schön, doch egal. Wäre es denn nicht auch von der Seite möglich auf die anderen zuzugehen.
Ich kann einfach nicht glauben, dass es von Seiten der Bahn alles so toll im Angebot an die GDL war, wie es Herr Weber gestern erzählte. Da wird doch einfach ohne Rücksicht auf Verluste des Unternehmens, die letztlich der Steuerzahler ausbaden muss gezeigt, wer der Herr im Haus ist. Ich sage Machtmissbrauch durch den Staat.
Karl-Ludwig Büttel
3.855
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 05.11.2014 um 10:04 Uhr
Den Staat sehe ich da weniger in der Pflicht. Das einzige was ich dem Staat vorwerfe ist, dass er die Prvatisierung der Bahn nicht zu 100 % durchgezogen hat. Mit der Tarifpolitik hat er nichts zu tun bzw. das ist Sache der Bahn AG und somit des Vorstandes.
Wenn sich selbst schon ein TSG hinstellt und die GDL kritisiert muss man sich Gedanken machen. War doch die SPD immer der Freund der Gewerkschaften.
Mir als Pendler ist es erst mal egal wer hier was verbockt hat. Ich hoffe nur der Notfallplan funktioniert wie immer dann komme ich wenigstens an die Arbeit wenn auch mit Mühe.
Karl-Ludwig Büttel
3.855
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 05.11.2014 um 10:04 Uhr
Den Staat sehe ich da weniger in der Pflicht. Das einzige was ich dem Staat vorwerfe ist, dass er die Prvatisierung der Bahn nicht zu 100 % durchgezogen hat. Mit der Tarifpolitik hat er nichts zu tun bzw. das ist Sache der Bahn AG und somit des Vorstandes.
Wenn sich selbst schon ein TSG hinstellt und die GDL kritisiert muss man sich Gedanken machen. War doch die SPD immer der Freund der Gewerkschaften.
Mir als Pendler ist es erst mal egal wer hier was verbockt hat. Ich hoffe nur der Notfallplan funktioniert wie immer dann komme ich wenigstens an die Arbeit wenn auch mit Mühe.
Karl-Ludwig Büttel
3.855
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 05.11.2014 um 10:04 Uhr
Sorry Doppelklick
H. Peter Herold
29.022
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 05.11.2014 um 10:18 Uhr
Tipp Herr Büttel. Wenn es mir passiert, dann schreibe ich in den zweiten Kommentar was anderes rein, ev. einen Hinweis auf den Doppelklick und dadurch kommt der Kommentar nur einmal.
Kurt Wirth
3.083
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 05.11.2014 um 12:30 Uhr
Herr Büttel, es wäre schlecht, wenn Sie auf das Auto umsatteln würden. Wenn ich mich einiger Nebenbemerkungen in Ihren Kommentaren erinnere, hätten Sie dann vermutlich sehr viel weniger Zeit, sich der gz zu widmen!

Eine Anmerkung zur Frage Privatisierung/beamtete Lokführer:
Ohne der Privatisierung, vor allem in dieser Form, das Wort zu reden: Ohne sie wäre es bei der Eingliederung der Deutschen Reichsbahn der DDR zu einigen Problemen gekommen. In der DDR gab es keine Beamten, sondern allenfalls staatliche Angestellte. Sämtliche Beschäftigten der Reichsbahn hätten also bei der Übernahme in die Bundesbahn der Regelanfrage beim Verfassungsschutz gemäß dem Radikalenerlaß von 1972 unterzogen werden müssen (man erinnere sich: einer der ersten Berufsverbotsfälle aus den Reihen der DKP war ein Würzburger Lokomotivführer), vermutlich eine arbeitstechnisch schon unlösbare Aufgabe. Ein sehr großer Teil dieser Menschen hätten dann als Mitglieder der SED und anderer gesellschaftlicher Organisationen abgelehnt werden müssen. Das hätte wohl zu einem Zusammenbruch des Eisenbahnverkehrs über weite Strecken geführt.

Nicht zuletzt der Eingliederung der Reichsbahn ist das Erstarken der GDL zu danken. Siehe hierzu den fundierten Artikel über Geschichte und Gegenwart der GDL, der großteils im Widerspruch der derzeitigen Medienschelte steht:

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/11/04/streik-bei-der-bahn-gewerkschaften-muessen-kaempfen-nicht-kuschen/
Karl-Ludwig Büttel
3.855
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 05.11.2014 um 12:41 Uhr
Das stimmt natürlich Herr Wirth. Mein Pad wird während der Zugfahrt ganz schön abgenutzt.
Danke für den Link.
Aber heute morgen gerade geklärt von Donnerstag bis Montag kann ich im Betriebshof parken und nehme noch eine Kollegin mit.
H. Peter Herold
29.022
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 05.11.2014 um 12:55 Uhr
Dazu Glückwunsch Herr Büttel.
Karl-Ludwig Büttel
3.855
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 05.11.2014 um 17:08 Uhr
Schlichtung abgelehnt....das spricht Bände für die Bewegründe der GDL.
H. Peter Herold
29.022
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 05.11.2014 um 17:30 Uhr
Ist doch klar. Es ist Streik, also eine Kampfmaßnahme angesagt. Ein reguläres Mittel im Arbeitskampf. Wie soll denn sonst ein Arbeitgeber veranlasst werden, den Arbeitnehmern, vertreten durch ihre Gewerkschaft ein annehmbares Angebot zu machen.
Ich steh hinter der GDL und ihrer Führung.
Karl-Ludwig Büttel
3.855
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 05.11.2014 um 18:06 Uhr
Ich stand bis vorhin auch dahinter. Jetzt nicht mehr.Wer die Schlichtung ablehnt hat kein Interesse an einer Einigung. Mir ist jetzt auch klar wer hier falsch spielt.
Kurt Wirth
3.083
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 05.11.2014 um 19:11 Uhr
Auch wenn ja nun die Diskussion immer mehr in Richtung "Machtkampf" gedrängt wird, sei auf folgenden interessanten Einkommensvergleich von Lokomotivführern in Europa hingewiesen werden:

http://schwa.soup.io/post/482700988/Einkommensvergleich-von-Lokomotiv-hrern-in-Europa
H. Peter Herold
29.022
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 05.11.2014 um 21:37 Uhr
Herr Büttel, heute habe ich erstmals das Papier gesehen das hier zur Diskussion steht. Da wird von der Bahn etwas abgelehnt, für das die GDL kämpft. So wurde es bisher von der Bahn, von Herrn Weber nie gesagt.
Ich bleibe dabei. Ein Großteil? der Zugbegleiter ist bei der GDL Mitglied. Wenn dem wirklich so ist, dann hat die GDL recht, wenn sie diese Mitglieder vertreten möchte, ja sie sollte sie sogar vertreten. Wenn ich mir die Vergleiche im Verdienst der Lokführer in dem link von Herrn Wirth anschaue, dann sehe ich die Lokführer der DB am Ende. Da besteht doch Nachholbedarf!
Christoph Schäfer
785
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 05.11.2014 um 21:57 Uhr
Schlichtung setzt Verhandlungsbasis voraus, diese fehlt hier bisher wohl.
H. Peter Herold
29.022
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 05.11.2014 um 22:19 Uhr
Was ich mitbekommen habe ja. Die Bahn spielte hier nicht richtig, immer nur so, dass die GDL schlecht dasteht. Wo bleibt denn deren Verantwortung für Betrieb, Volk und Wirtschaft? Das kann nicht nur der GDL angelastet werden.
H. Peter Herold
29.022
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 06.11.2014 um 07:25 Uhr
Jeder stellt sich immer so dar, wie er meint besonders gut wegzukommen.
Kurt Wirth
3.083
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 06.11.2014 um 11:56 Uhr
Heute hat nun die Bahn beim Arbeitsgericht Frankfurt eine einstweilige Verfügung gegen den Streik beantragt, über die auch heute noch entschieden werden soll. Damit dürfte nun die Rechtmäßigkeit des Streiks eindeutig geklärt werden. Sicherlich wird sich die GDL an den Richterspruch halten. Sollte der zugunsten der GDL ausfallen, wäre das für die Bahn fatal.
H. Peter Herold
29.022
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 06.11.2014 um 14:04 Uhr
Wobei dann immer noch vom jeweilig unterlegenen die nächsthöhere Instanz angerufen werden kann. Wenn das die GDL wäre, dann müsste sie zwischenzeitlich den Arbeitskampf beenden, bis diese Instanz entschieden hätte.
759
D. Theiß aus Lich schrieb am 06.11.2014 um 22:29 Uhr
Die GDL hat ca. 34.000 Mitglieder und die EVG ca. 240.000 Mitglieder, wo ist da der Sinn, wenn die GDL meint sie müsste für alle etwas erreichen?
Das ganze ist doch nur ein Machtstreben des Herrn Vorsitzenden der GDL, mit anderen Worten Kindergartengehabe.
H. Peter Herold
29.022
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 07.11.2014 um 08:20 Uhr
Aber in 1. Instanz hat er recht bekommen. Es gibt viele Firmen die es leisten verschiedene Tarife für gleiche Gruppen zu führen und das ohne Probleme. Hier geht es der Bahn nur um das Prinzip "wer ist Herr im Haus". Das beweist sie jetzt mit dem Gang in die 2. Instanz und der Streik läuft weiter weil die Bahn es so will. Es ist ja nicht allein die GDL, die hier streitet/streikt.
Die GDL will doch nur für ihre Mitglieder den Tarif und die Vertretung. Mancher vergisst hier immer, dass an sich nur Mitglieder einer Gewerkschaft Anrecht auf den Tariflohn haben. Die Arbeitgeber zahlen es aber allen, aus Angst, es könnten noch mehr in die Gewerkschaft eintreten. Berechtigt würde ich sagen.
Christoph Schäfer
785
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 07.11.2014 um 17:22 Uhr
Trotz Bestätigung in der 2. Instanz beendet GDL Streik vorzeitig am Samstag um 18 Uhr.
H. Peter Herold
29.022
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 08.11.2014 um 23:23 Uhr
Ja und was macht Personalchef der Bahn. Es ist ein Erfolg von uns behauptet er ohne rot dabei zu werden. Im Süddeutschen sagt man zu so was. Der hat einen Schuss weg.
H. Peter Herold
29.022
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 11.11.2014 um 09:40 Uhr
Bahnchef Grube wirft GDL vor sie wären nicht kompromissbereit.
Wo bleibt da die Bahn? Die verpulvert ihr Geld, setzt Millionen aufs Spiel, nur weil sie uneinsichtig auf ihrer Position beharrt.
Diese Position, mehrere Tarifpartner in gleichen Arbeitsbereichen, wird in vielen Unternehmen ohne Schwierigkeiten durchgeführt. Also was soll dann das Beharren der Bahn auf ihrer Position?
759
D. Theiß aus Lich schrieb am 11.11.2014 um 13:23 Uhr
Herr Herold,
das mag ja alles recht sein, aber stellen sie sich mal vor, sie sind in einem Betrieb beschäftigt und ihr Kollege/in macht die gleiche Arbeit und hat die gleiche Stellung er bekommt aber 200,00€ mehr, wiewürden sie dann reagieren?
Kurt Wirth
3.083
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 11.11.2014 um 14:03 Uhr
Ich bin zwar nicht gefragt: aber ich würde bei meiner Gewerkschaft vorstellig werden und sie bitten, das gleiche zu vereinbaren. Klappt das nicht, würde ich die Gewerkschaft wechseln.
759
D. Theiß aus Lich schrieb am 11.11.2014 um 14:48 Uhr
Das wäre eine Möglichkeit, um das dann durchzusetzen streikt Gewerkschaft 2 dann wieder Gewerkschaft 1 weil Gewerkschaft 2 bessere Bedingungen herausgeschlagen hat, das wäre dann eine Kette ohne Ende.
Ich Phantasiere jetzt einmal, nehmen wir ein Betrieb mit ca. 200 Beschäftigten da wäre das Ende doch schon voraussehbar, oder sehe ich das Falsch, wobei in so einem Betrieb ja auch noch das Büropersonal in einer anderen Gewerkschaft wären, also was bleibt da noch, Konkurs anmelden.
Was bei der DB natürlich nicht passieren wird, weil der Dumme Steuerzahler letztendlich dafür gerade stehen muß.
H. Peter Herold
29.022
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 11.11.2014 um 15:10 Uhr
Herr Wirth sagt genau das, was ich auch meine, wobei ich sofort die Gewerkschaft wechseln würde. Ich habe aber im Fernsehen Aussagen gehört, dass es bei anderen betrieben keine Schwierigkeiten gibt.
@ Herr Theiß, ich sehe das nicht so. Es wird eher so sein, dass die schlechtere Gewerkschaft Mitarbeiter verliert und dann gar nicht mehr streiken kann.
Karl-Ludwig Büttel
3.855
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 11.11.2014 um 17:22 Uhr
Warum ist es dann in dem Fall umgekehrt. Selbst nur jede dritte Lokführer der GDL hat gestreikt.
Hier gehrt es gar nicht so um besser oder schelchter. Hier will einer die Macht für sich alleine beanspruchen.
Ausgetragen wird das Ganze auf dem Rücken der Bahnfahrer und der Beschäftigten.
Wie Sie es beschreiben Herr Theiß kommt es der Sache sehr Nahe.
H. Peter Herold
29.022
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 11.11.2014 um 17:30 Uhr
Warum lieber Herr Büttel? Weil eine ganze Anzahl der Lokführer noch Beamte sind und die können, wie Sie sicher wissen, nicht streiken. Allenfalls Dienst nach Vorschrift machen;-)
Karl-Ludwig Büttel
3.855
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 11.11.2014 um 19:02 Uhr
Nein Herr Herold um die geht es dabei nicht. Es sind Mitglieder der GDL die gefahren sind. Es geht hierbei nicht um die Beamte. Deshalb ist es ja besser gelaufen als nur mit dem Notfallfahrplan mit den Beamten.
Kurt Wirth
3.083
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 11.11.2014 um 20:31 Uhr
Laut BILD und "Welt" streikten 6000 der Lokführer, die der GDL angehören. Dabei muß man berücksichtigen, daß rund ein Drittel der GDL-Mitglieder Rentner und Pensionäre sind (leider ist das fast bei allen Gewerkschaften so).

Aber ich finde Ihre Wende, Herr Büttel, in dieser Diskussion schon bemerkenswert: Zuerst sehen sie fast den Weltuntergang auf uns zukommen, und nun war alles halb so wild. Die Medien haben das alles auch schon fast vergessen.
Karl-Ludwig Büttel
3.855
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 11.11.2014 um 21:25 Uhr
Herr Wirth ich finde es nach wie vor unangemessen. Einen Weltuntergang sehe und sah ich dabei nicht. Aus meinem ersten Kommentar geht sogar hervor, dass ich den Streik unterstütze. Wo Sie das Weltuntergangszenario herauslesen bleibt Ihr Geheimnis. Das Streikrecht ist für uns Arbeitnehmer ein hohes Gut. Es muss nur in einem angemessen Verhältnis stehen.
H. Peter Herold
29.022
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 12.11.2014 um 08:41 Uhr
Ja, aber auch die Bereitschaft des/der Arbeitgeber konstruktiv mit zu diskutieren und nicht nach Gutsherrenart bestimmen zu wollen. Ich sehe auf Seiten der Bahn hier keine Bereitschaft, sondern nur das Beharren auf ihrer Meinung.
Interessant ist jetzt auch das Verhalten der zweiten Bahngewerkschaft. Die weigert sich parallel zu verhandeln.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

Mitmachen ist ganz einfach und alles ist kostenlos: Gleich registrieren und los geht's!

Herzlichst, Ihr(e) H. Peter Herold

von:  H. Peter Herold

offline
Interessensgebiet: Gießen
H. Peter Herold
29.022
Nachricht senden
Aktuellste Beiträge des Autors:
Farbenpracht im Garten - Hornveilchen und Schmetterlinge
Gerade jetzt im Herbst sind im Garten noch viel Farben zu sehen.
Wer weiß was ich genau für einer bin? Hinweis was braunes am Kopf
Grashüpfer, Heupferd, Heuschrecke ?

Weitere Beiträge aus der Region

Links die SPDler und rechts die WG Bewohner und Lebenshilfe Mitarbeiterin Frau Koch
SPD Gießen Süd besucht Inklusive WG der Lebenshilfe
Die Mitglieder der SPD Gießen-Süd Dietlind Grabe-Bolz, Nina...
Eine gute Stimmung herrschte bei der Willkommensveranstaltung für die neuen FSJler*innen und Azubis der Lebenshilfe Gießen, die von (1. Reihe, v.l.n.r.) Dirk Oßwald (Vorstand), Ursel Seifert (Geschäftsführung) und Maren Müller-Erichsen begrüßt wurden.
"Eine große Bereicherung" - 83 junge Menschen beginnen FSJ oder praktischen Ausbildungsteil bei der Lebenshilfe Gießen
Pohlheim (-). Wie bereits im vergangenen Jahr, freut sich die...
POST AUS DEM NEUEN ZUHAUSE - ROCKY (JETZT OLAF)
Am 22.01.2020 hatten wir Rocky (jetzt Olaf) hier vorgestellt....

Dieser Beitrag als Banner

Um diesen Beitrag als Banner auf deine eigene Homepage einzubinden, kopiere einfach folgenden Link und füge diesen Code in deiner Homepage ein.
Link:
Übrigens: unter "Meine Seite" findest du auch einen Banner zum Einbinden der letzten Beiträge, die du selbst verfasst hast.