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Jens Ihle im Interview: „Mittelhessens Potenziale entwickeln wir gemeinsam, um den Standort sichtbarer zu machen“

Jens Ihle ist seit einem Jahr Geschäftsführer der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH.
Jens Ihle ist seit einem Jahr Geschäftsführer der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH.
Gießen | Die Regionalmanagement Mittelhessen GmbH wird seit einem Jahr von Jens Ihle geführt. Im Gespräch mit der GIEßENER ZEITUNG erklärt er, warum Mittelhessen zu den attraktivsten Regionen für Investoren zählt, welche Chancen der Fachkräftemangel birgt und weshalb Spitzensport die Wirtschaftskraft der Region spiegelt.

GZ: Sie sind seit einem Jahr Geschäftsführer der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH. Aktiv werben Sie im Mittelhessen e.V. seit einem Jahrzehnt für die Region. Warum engagieren Sie sich derart für diese Region?

Jens Ihle: Auf der einen Seite ist es mein Beruf, das zu tun. Auf der anderen Seite ist es ein Beruf, der sehr viel Spaß macht. Ich identifiziere mich ganz und gar mit der Region und unseren Vorhaben. Das liegt zum einen daran, dass der Job hochspannend und variantenreich ist. Ich lerne viele Persönlichkeiten aus allen Bereichen des öffentlichen und gesellschaftlichen Lebens kennen. Als geborener Gießener und studierter Marketingexperte bin ich zudem an dem Themenfeld hoch interessiert.

GZ: Sie werben bundesweit für Mittelhessen. Haben Sie Menschen getroffen, die noch nie von Mittelhessen gehört haben? Wenn ja, wie erklären Sie sich das?

Ihle: Kürzlich, auf der Immobilienmesse Expo Real in München, an der die Region zum zehnten Mal mit einem 
Gemeinschaftsstand vertreten 
war, habe ich einen pakistanisch-stämmigen Taxifahrer getroffen, der von Mittelhessen noch nicht gehört hat. Aber als ich ihm erklärt habe, wo die Region geographisch einzuordnen ist, kannte er, so wie viele Menschen vor ihm, Teile der Region. Die Ausprägung ist dabei ganz unterschiedlich. Mittelhessen ist vielen bekannt aus der Studienzeit oder von der Ausbildung – die Hochschulen sind sehr bekannt – und spätestens, wenn ich von unseren Mittelhessen-Botschaftern oder bekannten Unternehmen der Region wie Leica oder Licher erzähle, wenn ich von unseren Botschafter für die Region erzähle, können die meisten Leute Mittelhessen sehr genau einordnen.

GZ: Wie beurteilen Sie die Präsentation der Region auf der Expo Real? Wie hat sich das Image von Mittelhessen in den vergangenen zehn Jahren auf der Münchner Messe aus Sicht des Regionalmanagements gewandelt?

Ihle: Die Standpartner führten, wie bereits in den vergangenen Jahren, intensive Gespräche mit Akteuren aus dem großen Geschäftsbereich Immobilienmarkt. Eins stelle ich fest:
Albert Egenolf, Jens Ihle, die hessische Umweltministerin Priska Hinz und Regierungspräsident Dr. Lars Witteck auf dem mittelhessischen Gemeinschaftsstand am Modell der Limburger Lahnbrücke, die Herr Egenolf bebauen will.
Albert Egenolf, Jens Ihle, die hessische Umweltministerin Priska Hinz und Regierungspräsident Dr. Lars Witteck auf dem mittelhessischen Gemeinschaftsstand am Modell der Limburger Lahnbrücke, die Herr Egenolf bebauen will.
Die Attraktivität zur Investition in Mittelhessen wird immer höher. Die Region profitiert von den niedrigen Zinsen und günstigen Rahmenbedingungen für Immobilienprojekte. Zudem werden Standorte mit einer breiten Hochschullandschaft als sehr attraktiv angesehen. Es gibt im Moment 
einen nachgewiesenen Trend, dass neben deutschen Metropolen mittelgroße Städte, wie Gießen, Marburg oder Wetzlar, ihre Attraktivität für Investoren haben. Man sieht auch an der Investition in die regionalen Produktionsstandorte, wie das Beispiel des MARS-Campus Novartis in Marburg mit einer Investitionssumme von 240 Millionen Euro, dass Mittelhessen ein Standort ist, der Zukunft hat. Ferner wächst der Wohnungsmarkt vor allem in Gießen. Über 2 000 Wohnungen, darunter hochwertige Bauten, wie der „Lahntower“, werden Investoren angeboten – das ist eine einmalige Gelegenheit.

GZ: Es gibt die Regionalmanagement Mittelhessen GmbH und der Mittelhessen e.V. Worin unterscheiden sich die beiden Organisationen und wo liegen die jeweiligen Tätigkeitsfelder?

Ihle: Grundsätzlich steht über allem das Regionalmanagement. Das erklärt sich durch einen intensiven Prozess. Die GmbH findet ihren Ursprung im Verein, der 2003 vom damaligen Regierungspräsident Wilfried Schmied gegründet wurde. Im Laufe der Zeit hatte man festgestellt, dass diejenigen, die sich aktiv mit der Entwicklung der, aus historischer Sicht heterogenen, Region befassen, verbindlich an einem Tisch zusammenfinden müssen. Deshalb hat man aus dem Verein heraus die GmbH gegründet. Der Verein ist einer von 19 Gesellschaftern der GmbH und fungiert als Ideenquelle einerseits. Andererseits wollen die Vereinsmitglieder im Dialog konkrete Projekte aktiv anpacken. Der passende Slogan dazu heißt „Im Dialog zum Erfolg“. Im „Netzwerk Wirtschaft“, auf der Mitgliederversammlung oder beim Parlamentarischen Abend kommen Menschen aus allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens – genauer Wirtschaft, Hochschule und Kommunen – zusammen, um neue Wege der Regionalentwicklung aufzuzeigen.

GZ: Wofür wird die GmbH 
zusätzlich benötigt?

Ihle: Die GmbH versteht sich als Dienstleister für Mittelhessen, als Agentur für Mittelhessen, als Konzeptentwickler und Umsetzer für Mittelhessen. Mit Hilfe der Gesellschafter – das sind die Handwerks-, Industrie- und Handelskammern der Region, die drei Hochschulen aus Gießen und Marburg, die fünf Landkreise Mittelhessens und die Städte Gießen, Marburg, Wetzlar und Limburg, sowie der Mittelhessen e.V. Die Summe der Gesellschafter ergibt eine große Kraft und Nachhaltigkeit, weil alle wichtigen Entscheidungsträger in unsere Projekte eingebunden sind. Ich nenne ein konkretes Beispiel: Auf der Expo Real konnte das Regionalmanagement kommunale Interessen – Stichwort Gewerbeflächenvermarktung und Stadtentwicklung – mit privatwirtschaftlichen Interessen von insgesamt 31 Mitausstellern mit konkreten Angeboten für die Region verbinden.

Auf der Messe repräsentierten „unsere“ Bürgermeister und Landräte zusammen mit dem Regierungspräsident alle Verwaltungsebenen. Kurz gesagt: Das Regionalmanagement Mittelhessen bietet ganzheitlichen Service aus einer Hand und präsentiert sich Schulter an Schulter und positivem Image nach außen.

GZ: Gibt es konkrete Beispiele für Aktivitäten in der Region?

Ihle: Ein aktuelles Beispiel stammt aus dem Bereich Fachkräftesicherung: Der Newcomer Day, der am 27. September in Dagobertshausen bei Marburg im Beisein von 160 Gästen abgehalten wurde. Die meisten waren Neuankömmlinge aus dem Fach- und Führungsbereich der Hochschulen und Unternehmen, die sich bei der Gelegenheit kennenlernen und über die Region informieren konnten. Unter der Federführung des Regionalmanagements standen den Besuchern Experten aus den Bereichen Tourismus, Kultur, Wirtschaft und Hochschule Frage und Antwort. Das Event erwies sich als ein echter Volltreffer, bei dem wir die Menschen mit dem breitgefächerten, regionalen Angebot beeindrucken konnten. Für jeden Teilnehmer der Veranstaltung gab es zudem ein Gutscheinheft, mit dem er einige Highlights der Region – von Spitzensport bis zu den kulturellen Stätten vergünstigt entdecken kann.

GZ: Wer profitiert konkret vom Engagement des Regional­managements?

Ihle: Wir verfolgen einen strategischen Ansatz: Wir packen Themen an, wo die Not bereits erkennbar ist, aber es dennoch Entwicklungspotenzial gibt. Nehmen wir erneut das Beispiel Fachkräfte: Das Regionalmanagement setzt bereits bei den Kindern an, indem es das „Haus der kleinen Forscher“ beim Mathematikum unterstützt. Perspektivisch hilft die Förderung von Kindern und Jugendlichen allen mittelhessischen Unternehmen aus Industrie und Handwerk, die technikaffine Mitarbeiter in der Zukunft brauchen. Weiteres Beispiel: An den Hochschulen wollen wir die hohen Studierendenzahlen besser nutzen. Um das Ziel zu erreichen, haben wir die Job-Matching-Plattform „Mittelhessen Connect“ aufgesetzt. Studenten und Absolventen können auf diese Weise die regionale 
Chancen für die eigene Karriere entdecken. Ich bin davon überzeugt, dass auf diese Weise 
talentierte Absolventen der Region langfristig erhalten 
bleiben. Letztlich profitieren auch Kommunen von jungen Fachkräften, die sich in Mittelhessen willkommen fühlen 
und ihren festen Wohnsitz 
hier aufbauen.

GZ: Sie kooperieren mit der 
Job-Plattform TalentsConnect. Inwieweit unterscheidet sich die Plattform von gängigen 
Jobsuchmaschinen?

Ihle: Vom Prinzip her funktioniert die Job-Matching-Plattform relativ einfach, bietet den Nutzern aber einen alternativen Zugang zum Thema. Unter dem Slogan „Du bist mehr als Dein Lebenslauf!“ gibt es viele Kriterien, die einen Bewerber dazu qualifizieren, einen Job anzutreten. Und die Attraktivität eines Jobs ist auch mehr als Gehalt, Standort oder Bekanntheit eines Unternehmens. Bei MittelhessenCollect profilieren die Unternehmen ihre Stellen nach bestimmten Kriterien. Die Bewerber werden ebenfalls nach einem strukturierten und wissenschaftlich fundierten Fragebogen befragt.

GZ: Welche Vorteile ergeben 
sich dadurch?

Ihle: Es ist ähnlich, wie bei einer Partnerbörse – passende Antworten werden einander zugeordnet und dem Bewerber oder dem Personalverantwortlichen angezeigt. Bewerber profitieren davon, dass sie Unternehmen und Stellenangebote aus Bereichen finden, an die sie vorher gar nicht gedacht haben. Umgekehrt können sich Personalverantwortliche Bewerber ansehen, die im klassischen Auswahlverfahren erst auf dem zweiten Blick spannend gewesen wären. Durch die gezielte Profilierung der Bewerbung und des Jobangebots werden keine falschen Erwartungen auf beiden Seiten geweckt, so dass die Erfolgschance sowohl auf Bewerber- als auch auf Unternehmensseite steigt. Das Prinzip kommt bei den Partnern, die wir ansprechen, sehr gut an. Die ersten Jobangebote werden derzeit eingestellt.

GZ: Wo liegt konkret das Potenzial von Mittelhessen, dass das Regionalmanagement in den kommenden Jahren angehen will?

Ihle: Wir müssen es schaffen, noch mehr Wertschöpfung durch die 66 000 ansässigen Studierenden, die Akademiker und Unternehmer generieren. In diesem Rahmen sind Verbundprojekte zwischen Hochschule und Wirtschaft von zentraler Bedeutung. Ganz konkret: Die Firma LTi ist auch mal in der Garage entstanden, durch Herrn Lust, der hier, in Mittelhessen, Maschinenbau studiert hat. Daraus ist ein Unternehmen mit über 2 000 Mitarbeitern gewachsen. Für derartige Unternehmen muss man die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen, auch im Verbund mit Kommunen und Hochschulen. Die zweite Chance ist, ganz perspektivisch, die Attraktivität der Lage Richtung Rhein-Main. Die dritte Chance, die ich kurzfristiger sehe, ist der hervorragend vorbereitete 
Ausbau der Breitbandnetze. Die Versorgung reicht in Kürze so weit, dass neuartige Formen entstehen können.

GZ: Erkennen Sie in diesem 
Zusammenhang Risiken?

Ihle: Der demografische Wandel betrifft allen voran den ländlichen Raum. Da gilt es, kluge Strategien gemeinsam mit den politisch Verantwortlichen in den Städten und Gemeinden zu finden. Ein Bereich, der noch aktiver angegangen werden muss, ist die interkommunale Zusammenarbeit, die von Fachleuten aus den Hochschulen kompetent begleitet werden könnte.

GZ: Welche Voraussetzungen müssen von kommunaler Seite vorab erfüllt werden, bevor das Regionalmanagement beratend bei einem Projekt unterstützen kann?

Ihle: Im Moment versuchen Bürgermeister ihre Probleme meist selbst zu regeln. Wir müssen uns die Frage stellen, welche Projekte für städteübergreifende Zusammenarbeit Sinn machen. Dabei dient das Regionalmanagement als Projekt- und Kommunikationsplattform – ein freiwilliger Zusammenschluss von Kräften, um die Region zu entwickeln. Voraussetzung für eine Zusammenarbeit ist die Erkenntnis der politischen Verantwortlichen, dass es einen Wandel geben muss, und dass sie diesen aktiv gestalten wollen. 
Auch die Einbindung der 
betroffenen Bürgerinnen und Bürger ist von zentraler 
Bedeutung. Im besten Falle 
unterstützt das Regionalmanagement die politischen 
Verantwortlichen mit guten Kontakten zur Deutschen 
Wirtschaftsförderung und der Hessen Trade & Invest GmbH. Zum Beispiel könnten interkommunal betriebene Gewerbeflächen mit der Unterstützung des Regionalmanagements vermarktet werden.

GZ: Vor Ihrem Engagement im Regionalmanagement waren Sie als Manager bei den Gießen 46ers tätig. Wie haben Sie den Abstieg und die Aufbruchstimmung des ehemaligen Bundesliga-Dinos erlebt?

Ihle: Ich freue mich natürlich, dass die 46ers die lange Krise hinter sich gelassen haben und jetzt eine Aufbruchstimmung aufgekommen ist. Großen Anteil daran hat, meiner Ansicht nach, die Entscheidung, Dennis Wucherer als neuen Trainer zu engagieren, sowie die Idee, mit neuen Gesellschaftern 
eine stabile Finanzgrundlage zu schaffen.

GZ: Kann sich Spitzensport zum Motor für die Region 
entwickeln?

Ihle: Das Beispiel der Gießen 46ers zeigt, wie der Spitzensport in der Region funktionieren muss, nämlich auf breiter kooperativer Basis. Es wird hier in den kommenden Jahrzehnten keinen Investor geben, der sich mit großzügigen finanziellen Mitteln die Deutsche Meisterschaft einkauft. Daher ist Spitzensport für mich das Abbild der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Region. In diesem Zuge sind die Handballer des TV Hüttenberg und der HSG Wetzlar oder die Basketballerinnen des BC Marburg zu nennen. Diese Spitzensportteams haben eine ganz zentrale Bedeutung für die Region, weil sie starke, gesellschaftliche Knotenpunkte sind und mit ihren Heimspielen emotionale Höhepunkte und 
Begegnungsstätten für regionale Leistungsträger bieten. Aus diesem Grund kommen mehrere Botschafter der Region aus dem Sportbereich, 
darunter die Gießen 46ers oder der RSV Lahn-Dill, und 
knüpfen nachhaltige Verbindungen zwischen Wirtschaft und Sport.

GZ: Vielen Dank für das Interview.

Jens Ihle ist seit einem Jahr Geschäftsführer der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH.
Jens Ihle ist seit einem... 
Albert Egenolf, Jens Ihle, die hessische Umweltministerin Priska Hinz und Regierungspräsident Dr. Lars Witteck auf dem mittelhessischen Gemeinschaftsstand am Modell der Limburger Lahnbrücke, die Herr Egenolf bebauen will.
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Kommentare zum Beitrag

Martin Wagner
2.576
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 03.11.2014 um 11:08 Uhr
Sehr gehrter Herr Nudelmann von der Redaktion

Wie dem Artikel zu entnehmen ist führen sie ein Interview mit einem Vertreter eines kommerziellen Betriebes.

Öfters wird hier in der Onlineausgabe von seiten der verschiedensten Bürgerreporter bemängelt, dass in einzelnen Artikel (Schleich)werbung für einzelne Unternehmen bzw. Dienstleister gemacht wird.

Mehrmalige Aufforderungen von dieser Seite, dass sie als Redaktion hier ordnend eingreifen sollten wurden meines Wissens von ihnen bisher ignoriert. Sehr ärgerlich, aber wohl nicht zu ändern.

Aber dass sie selber Werbung machen, ohne diese als solche zu kennzeichnen, halte ich für nicht mehr tolerierbar.

Wie nicht jede/r Bürgerreporter machen kann was sie / er will (für was gibt es denn Verhaltensregeln ...) so sollte die Redaktion mit guten Beispiel voran gehen und sich an so Selbverständlichkeiten halten und nicht einen Werbebeitrag dadurch als inhaltlichen Beitrag "einschmuggeln" indem in der Kopfzeile der deutliche Hinweis "ANZEIGE" fehlt.

Herr Nudelmann diese "Vergessen" hat mich einige Minuten meines Lebens geraubt, denn ich lese prinzipiell keine Anzeigen gewerblicher Unternehmen.
Karl-Ludwig Büttel
3.752
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 03.11.2014 um 16:31 Uhr
Och Herr Wagner jetzt bin ich aber enttäuscht. Ich dachte schon unter anderen Beiträgen wäre es verständlich herübergekommen, dass es sich bei diesem Forum um ein Werbemodell handelt. Scheinbar glauben Sie noch immer, dass wir hier in einer Zeitung als Reporter auftreten. Wir dienen als Bürgerreporter diesem Onlineforum ebenso wie in der Printausgabe als Multiplikator für die platzierte Werbung. Das ist doch auch völlig o.k. Wir können und dürfen kostenlos Artikel einstellen, einige davon landen auch in der Printausgabe. Dafür macht der Herausgeber Werbung. Ist doch alles o.k. Wer das nicht akzeptiert muss sich eine Plattform ohne Werbung suchen. Ebenso verständlich, dass die Redaktion bei Werbung der BR sortiert. Es kann ja durchaus sein, dass man mit einem zahlenden Kunden ins Gehege kommt. Das wir dann richtiger Weise aussortiert. Ist doch alles ganz einfach, verständlich und völlig normal. Da gibt es doch nichts worüber man sich aufregen kann.
Karl-Ludwig Büttel
3.752
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 03.11.2014 um 16:32 Uhr
Außerdem finde ich diesen Beitrag sehr Informativ und von einem Werbebeitrag weit entfernt. Es dient schließlich der Weiterentwicklung der Region. Es ist doch gut wenn die Interessen gebündelt werden.
Michael Nudelmann
3.029
Michael Nudelmann aus Gießen schrieb am 03.11.2014 um 16:52 Uhr
Sehr geehrter Herr Wagner,
vielen Dank für Ihren Kommentar. Ich habe das Thema in unserer Redaktion zur Diskussion gestellt. Wir sind nicht der Meinung, dass es sich bei dem Interview um einen Werbebeitrag handelt. Es ist nicht unüblich, dass sich Unternehmer aus der Region im Rahmen eines Zeitungsinterviews zu bestimmten Themen äußern. Natürlich wollen sie sich und ihr Unternehmen dabei positiv präsentieren. Dies ist jedoch nicht die eigentliche Intention des Interviews gewesen. Vielmehr ging es darum, dem Leser die Botschaft zu vermitteln, dass Mittelhessen bundesweit als starke Wirtschaftsregion gehandelt wird.
Jens Ihle erschien mir dank seiner langjährigen Tätigkeit im Mittelhessen e.V. und nun als Geschäftsführer des Regionalmanagements als geeigneter Gesprächspartner, um dieses Thema zu beleuchten. Um dem Leser jedoch die Gelegenheit zu geben, den Gesprächspartner und die Bedeutung seines Unternehmens kennenzulernen, bedarf es, wie in allen Gesprächsrunden, einer Vorstellung der Person und seiner Tätigkeit. Dabei wird nicht auf spezielle Dienstleistungen oder Produkte eingegangen, wie in einem klassischen Werbebericht. Jens Ihle nennt lediglich für ihn naheliegende Beispiele, an denen er die zunehmende Bedeutung der Region verdeutlicht.
@Herr Büttel: Ja, Sie haben Recht, die GZ ist auf Werbung angewiesen. Dennoch und gerade deswegen hält die Redaktion bestehende Regeln, die die Veröffentlichung von Werbeartikeln betreffen, für bedeutend. Der Leser muss zwischen einem Werbetext und einem redaktionellen Beitrag unterscheiden können. Wie Sie festgestellt haben, gründet das Interview auf einer Informationsweitergabe an den Leser und nicht darauf für eine Firma zu werben. Eigenlob wird nie zu vermeiden sein, wenn man mit einem Geschäftsführer spricht, aber dazu kann sich jeder Leser eine eigene Meinung bilden. Im Interview findet sich dahingehend - und das sehe ich als Kernpunkt einer PR - keine eindeutige Empfehlung.
123
Stefanie Arnheiter aus Grünberg schrieb am 03.11.2014 um 23:13 Uhr
Ganz schön vermessen einem REDAKTIONSmitarbeiter vorzuwerfen, dass er gewerbliche Inhalte einstellt oder Werbung betreibt.

Ein Blick in die AGB dürfte doch jegliche wiederholende Fragen seitens der BÜRGERREPORTER eine EINDEUTIGE Antwort geben und der Redaktion endlich mal die nötige Entscheidungsfreiheit lassen.

Zur Erinnerung aus den AGB:

4. GZ Medien behält sich vor, einzelne Inhalte nach freiem Ermessen von der Veröffentlichung in "giessener-zeitung.de" ganz oder in Teilen auszuschließen. Insbesondere die Einstellung folgender Inhalte ist verboten:
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Inhalte, die unsachlich oder unwahr sind;
Inhalte, die lediglich zum Zweck der Verbreitung eines politischen, weltanschaulichen oder religiösen Bekenntnisses eingestellt werden;
Inhalte, die Produkte oder Dienstleistungen zu gewerblichen Zwecken anbieten und dafür werben;
Inhalte, die Soft- oder Hardware beeinträchtigen, beschädigen oder zerstören können, insbesondere Viren enthaltende Inhalte.


Und ja, ich finde es mehr als berechtigt, dass mit "zweierlei Maß" entschieden und ein Unterschied zwischen REDAKTION / Bürgerreporter gemacht wird.

Fazit: denn sie - die Redaktion - wissen was sie tun :-)
Karl-Ludwig Büttel
3.752
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 04.11.2014 um 08:10 Uhr
Sehr schön geschrieben Frau Arnheiter. Das sehe ich auch so. Außerdem finde ich das Ganze viel Aufregung um nichts. In diesem Forum darf ja nun fast jeder alles von sich gegeben, da wird sich ja auch nicht aufgeregt. So ist das halz wenn man sich im Internte bewegt. Eine richtige Zeitung hat andere Kriterien.
Vielen Dank Herr Nudelmann für Ihre Antwort die für mich so zu erwarten war.
Martin Wagner
2.576
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 04.11.2014 um 10:54 Uhr
Herr Nudelmann,

das nehme ich ihnen jetzt persönlich übel. Vergackeiern Sie mich bitte nicht.

Wenn in einem Artikel mehrmals die Wörter "GmbH" und "Geschäftsführer" auftauchen noch von einer nichtkommerziellen Werbung zu schreiben, dass können Sie jemanden erzählen der "die Hose mit der Beisszange anzieht".

Ihre Haarspalterei warum ihr Beitrag angeblich keine Werbung für ein kommerzielle Geschichte sein soll können sie sich sparen. Die ist so dünn, wie die Suppe in manchen Suppenküchen.


Herr Büttel,

danke für die Aufklärung. Wahrscheinlich haben sie recht. Wenn ihre Einschätzung wirklich stimmt, dann wird es Zeit, dass ich hier aus der Onlineeausgabe der GZ verschwinde.

Vielleicht können weiter Bürgerreporter sich dazu einmal äußern. Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass die Mehrheit der Bürgerreporter als (unbezahlte) Schreiberlinge für einen Medienfritze sich missbrauchen lassen wollen.
Karl-Ludwig Büttel
3.752
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 04.11.2014 um 11:42 Uhr
Ich finde, dass völlig in Ordnung Herr Wagner. Sie können doch nicht erwarten, dass jemand kostenlos oder ohne irgendeinen Nutzen eine Plattform zur Verfügung stellt auf dem jeder Veröffentlichen kann und darf was er will. Da kostet schließlich ja auch Geld. Die Betreiber dieser Plattform haben als Geschäftsidee die Mitmachzeitung entwickelt. Wie ich finde ein tolle Sache und Super Idee. Durch die Vielfältigkeit der Bürgerreporter und der Berichte macht es die GZ für den Leser interessant. Viele andere sogenannte Käseblättchen mit viel Werbung drinnen gibt es schon lange. Die werden meistens weggeschmissen. Bei der GZ hat sich herumgesprochen, es könnte ja ein Artikel vom Dorf oder von dem oder dem Bürgerreporter abgedruckt sein. Somit wird die GZ nicht weggeschmissen sondern gelesen. Davon partizipiert der Betreiber der Plattform dadurch dass er erhöhte Werbung generieren kann und zum anderen wir Bürgerreporter weil uns diese Plattform, die Möglichkeit gibt, fast alles zu veröffentlichen. Andere Zeitungen würden nicht mal ein Viertel von dem von uns geschriebenen Veröffentlichen. Also haben wir auch was davon. Natürlich helfen wir dabei, dass dieses Geschäftsmodell funktioniert. Indirekt helfen wir, die Betriebe und Geschäftsleute zu bewerben, ja sogar für politische Werbung jeder Couleur stehen wir Pate. Das ist aber zumindest für mich völlig in Ordnung und völlig normal da beide Seiten etwas davon haben. Ohne die Einnahmen mit der Werbung würde keiner unsere Artikel kostenlos ins Netz stellen. Darüber muss man sich im Klaren sein. Das betreiben dieser Internetplattform kostet schließlich Geld. Herr Nudelmann hat dies ja auch so bestätigt. Vielen Dank für die klaren Worte.
123
Stefanie Arnheiter aus Grünberg schrieb am 04.11.2014 um 21:10 Uhr
:-)

"Was kümmert es die deutsche Eiche, wenn eine Wildsau sich an ihr reibt?"


Wie Sie auf Beleidigungen angemessen reagieren

Sie erinnern sich vielleicht an das skurrile Urteil aus dem Sommer 2008: Dieter Bohlen wurde angeklagt, weil er einen Polizisten, der seinen Wagen abschleppen lassen wollte, geduzt hatte. Und: Er wurde freigesprochen. Zwar dürfen Polizisten nicht geduzt werden, doch da das Duzen zu Herrn Bohlens normalen Umgangsformen gehört, sei es nicht als Unhöflichkeit oder Ehrverletzung zu werten, urteilte das Gericht. Unglaublich, meint der große Knigge!

Wenn es um Beleidigungen geht, hat das Bundesverfassungsgericht noch ein weiteres skurriles Urteil gesprochen: Das Schimpfwort „Dummschwätzer“ muss keine Beleidigung sein, sondern kann als freie Meinungsäußerung gelten. Der Fall: In einer hitzigen Debatte des Dortmunder Stadtrates beklagte ein Mitglied, dass die Zustände in einem bestimmten Dortmunder Stadtviertel zu seiner Schulzeit besser waren. Daraufhin sagte der Stadtrat: "Der war auf einer Schule? Das kann ich gar nicht glauben." Der Angegriffene entgegnete: "Dummschwätzer!"

Bleiben Sie auf Ihrem Niveau

Wenn Sie sich eine bissige Bemerkung nicht verkneifen können, sollten Sie also besser „Dummschwätzer“ als „Blödmann“ wählen, um auf der rechtlich sicheren Seite zu sein. Der große Knigge empfiehlt Ihnen jedoch,

Ihrem Niveau treu zu bleiben und mit Stil zu kontern:

"Was kümmert es die deutsche Eiche, wenn eine Wildsau sich an ihr reibt?"
"Wenn Sie jetzt so tun, als hätten Sie das gerade nicht gesagt, werde ich so tun, als hätte ich es nicht gehört."
"Nehmen Sie das zurück, sonst antworte ich Ihnen!"
"Niemanden hier interessiert, was Sie glauben. Uns interessieren Taten."
123
Stefanie Arnheiter aus Grünberg schrieb am 04.11.2014 um 21:10 Uhr
Martin Wagner
2.576
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 05.11.2014 um 06:54 Uhr
Liebe Mitürgerreporter

Bitte nicht am Thema vorbei argumentieren.

In meinem ersten Kommentar steht eindeutig was ich bemängele. Das ist nicht, dass ich der Redaktion ihr Recht absprechen will, dass sie Werbung machen darf (ich bin doch nicht blöde ....) sondern dass sie Werbung als solche nicht eindeutig kennzeichnet.

Ich lasse mich nicht vera....... und das ist eindeutig eine Vera..... , wenn ich minutenlang weiter lesen muss um zu erkennen, dass es sich um kommerzielle Werbung handelt.

Aber scheinbar gelten für den werten Herrn Nudelmann nur Regeln für die Bürgerreporter (wie viele Beiträge wurden schon rausgenommen - wie viele Bürgerreprter gesperrt?) - er scheint sich an keine Regeln halten zu müssen. Er ist ja Teil der Redaktion (und wahrscheinlich hat er auch noch die Rückendeckung durch den Herausgeber) und muss nicht befürchten, dass er sanktioniert wird.
Karl-Ludwig Büttel
3.752
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 05.11.2014 um 08:54 Uhr
Herr Wagner, sie erstaunen mich immer mehr. Zum einen, sich wegen einer solchen Bagatelle aufzuregen und zum anderen, dass Sie obwohl sie schon seit 2008 hier dabei sind immer noch nicht den Sinn und Zweck dieses Internetforums verstanden haben. Durch Werbung finanziert dürfen Sie hier kostenlos unter der Regie der Redaktion schreiben. Nicht mehr und nicht weniger. Wenn Sie damit ein Problem haben, dann müssen Sie Ihre Einstellung überdenken oder sich woanders auslassen. Das ist hart und steht mir nicht zu, aber Ihr ewiges Wehklagen über die Redaktion und die Werbung geht einem gegen den Strich, wenn man einfach nicht verstehen will, wo man sich im Internet bewegt. Von mir wurde auch schon ein Beitrag rausgenommen in dem ich für die Eröffnung eines Küchenstudios bei uns im Ort geworben habe. Natürlich habe ich mich geärgert. Auch habe ich mich gefragt warum denn gerade mein Artikel von anderen Möbelhäusern oder ähnlichen wird doch auch berichtet. Bis ich nachgedacht habe und zu dem Schluss gekommen bin, die anderen zahlen dafür und ich nicht. Also ist mein örtliches Küchenstudio eine Konkurrenz zum zahlenden Kunden und die Redaktion nimmt zu Recht meinen Bericht raus. So ist das nun mal und die Regel sind bei etwas Nachdenken ganz einfach. Es geht um Gewinn und Deckung der Kosten die durch das Unterhalten einer solchen kostenlos zur Verfügung gestellten Plattform entstehen. Nicht mehr und nicht weniger.
Christine Stapf
7.663
Christine Stapf aus Gießen schrieb am 05.11.2014 um 12:12 Uhr
< So ist das nun mal und die Regeln sind bei etwas Nachdenken ganz einfach. Es geht um Gewinn und Deckung der Kosten die durch das Unterhalten einer solchen kostenlos zur Verfügung gestellten Plattform entstehen. Nicht mehr und nicht weniger.

Ihre Erklärung finde ich wunderbar Herr Büttel !!

Für meinen Geschmack gab es ganz andere Kritikpunkte als zum Beispiel dieser Bericht von Herrn Nudelmann.

Im übrigen kann ich mich den Kommentaren von Herrn Büttel nur anschließen. Ich finde es gut hin und wieder kostenfrei etwas zu veröffentlichen.
Martin Wagner
2.576
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 05.11.2014 um 18:24 Uhr
Herr Büttel, irgendwie schaffe ich es nicht mich verständlich auszudrücken. Vielleicht "stehe ich auf dem Schlauch" oder ich "ticke eben anders als sie"! Ich weiss es zu würdigen, dass sie mit viel Geduld mir "etwas beibiegen" wollen.

Was interessiert mich, ob ein Kapitalist (der Herausgeber der Werbezeitung) auf den von ihnen sicher korrekt beschriebenen Weg sein Geld verdient. Dem bin ich überhaupt Nichts schuldig. Er braucht die Hardware für die Onlineausgabe (die ich dann für Artikel - und Kommentare - in der Onlineausgabe nutzen kann) ja nicht zur Verfügung stellen - eine Printausgabe bringt sicher auch Geld. (Ob genug - so wie sie Herr Büttel das beschreiben - mag einmal dahin gestellt bleiben).

Macht er es aber, so möchte ich auch in der Online-Ausgabe kommerzielle Werbung sofort als solche erkennen.

Gegen was ich mich vehement wehre ist doch nicht, das jemand versucht "Geld zu machen", sondern dass der werte Herr Nudelmann offensichtlich kommerzielle Werbung als solche nicht kennzeichnet und ich dadurch gezwungen werde (mehr oder weniger lange) einen Artikel durchzulesen um dann zu erkennen, da versucht dir irgendjemand etwas zu verkaufen.

Das machen ja nicht nur der werte Herr Nudelmann sondern (gefühlt) in der letzten Zeit jeder 6te bis 8te Artikeleinsteller. Ich habe es nicht gezählt, aber es sind bestimmt schon etwa ein Dutzend Artikel bei denen ich die oder den Artikeleinsteller darauf hingewiesen habe, dass ihr / sein Artikel in meinen Augen kommerzielle Werbung ist (und nur in minimalen Spuren zur allgemeinen Information dient). Sie mögen das als Lappalie bezeichnen, aber ich ärge mich schon heftig, dass auf so eine dreiste Art und Weise Menschen mir meine Zeit rauben.

Denn - ich wiederhole mich - wenn ich eine Dienstleistung oder einen Gegenstand brauche, dann informiere ich mich unter Garantie nicht hier in der Online-Ausgabe der Giessener Zeitung. Auch nicht in der Printausgabe der GZ oder einer anderen gedruckten Zeitung. (Da ist es übrigens einfacher kommerzielle Werbung als solche auf Anhieb zu erkennen. Da steht (leider oft recht klein) "Anzeige" drüber.)

Im Netz gib es viel bessere Informationsquellen in denen unabhängig von einzelnen Anbietern Informationen für einen Kauf zu erhalten sind.

Im übrigen bin ich gespannt, ob dieser Artikel in der nächsten Printausgabe der Giessener Zeitung erscheint. Vielleicht sogar in Kombination mit einer kommerziellen Anzeige dieser GmbH. Wenn es so ist, dann frage ich mich, ob es bei dieser Redaktion angebracht erscheint eine Anzeige zu schalten damit ein Artikel von der Onlineausgabe in die "Printausgabe wandert".
123
Stefanie Arnheiter aus Grünberg schrieb am 05.11.2014 um 22:28 Uhr
Der Bericht wurde in der Printausgabe am 29.10. (Seite 3, "Wirtschaft") ganzseitig bereits veröffentlicht.
Auf "dreiste Art und Weise wurde mir durch das Lesen meine Zeit geraubt" ;-)

Herr Wagner, machen Sie es doch wie die deutsche Eiche...lehnen Sie sich zurück mit einem guten Kaffee und schmunzeln über die "Zeitdiebe".
Manche Dinge lohnen nicht sich auch nur annähernd darüber zu ärgern.

Um auf Ihren INHALTLICHEN Kritikpunkt einzugehen, Herr Wagner, Sie MÖCHTEN (O-Ton) auf Anhieb und vor dem Lesen (und einem möglichen Zeitdiebstahl) sofort erkennen, ob es sich um eine Anzeige bzw. einen kommerziellen Artikel handelt.

MÖCHTEN darf man viel, aber ob diese Wünsche auch erfüllt werden?
JEDEM kann (und MÖCHTE) man (die Redaktion?) es auch nicht recht machen....das wäre wohl zu viel erwartet.

Wenn ich nur all´die Bücher zurückgeben könnte, die ich - nach quälendem Lesen der ersten Buchseiten- als Fehlkauf bezeichnen würde.....

In diesem Sinne: weiterhin viel Spass beim Schreiben und Lesen!
Karl-Ludwig Büttel
3.752
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 06.11.2014 um 09:10 Uhr
Herr Wagner ich verstehe Sie schon, nur mit Ihrer Einstellung sind Sie falsch hier. Wir die Bürgerreporter sind das Beiwerk damit diese Form der Werbung funktioniert. Dafür dürfen wir kostenlos diese Internetplattform benutzen. Ist doch alles gut so wie es ist.
Michael Beltz
7.587
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 06.11.2014 um 10:26 Uhr
Herr Ihle ist ein vielseitiger Mensch. Unter anderem war er vor ein paar Jahren Manager der Basketballer 46er.
Martin Wagner
2.576
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 07.11.2014 um 07:23 Uhr
Herr Beltz - ich verstehe ihren Kommentar nicht. Steht er in einem Zusammenhang mit dem Artikel? Wenn ja, dann erwarte ich von ihnen als Stadtverordneter, dass sie auch schreiben (denn ich gehe davon aus, dass sie im Parkament nicht schlafen, sondern aufmerksam zuhören und ihr Kollege Janitzki hat diesen Sachverhalt deutlich zur Sprache gebracht), dass dieser Verein durch nicht erhobene Miete für seine Trainings- und Spielstätte in zig-Tausender-Höhe ein klein wenig dazu beigetragen hat, dass Giessen faktisch Pleite ist.
Michael Beltz
7.587
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 07.11.2014 um 19:18 Uhr
Die GZ ist nun mal ein kostenloses Werbeblatt und gibt BR die Möglichkeit, zu den verschiedensten Themen zu schreiben und zu diskutieren.
Politische, weltanschauliche und religiöse Artikel gibt es trotz Hinweis der AGB häufig - finde ich in Ordnung.
Hallo Lieber Leser
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von:  Michael Nudelmann

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Interessensgebiet: Gießen
Michael Nudelmann
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