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„Der große Gatsby“: Erfolgreiche Premiere für die kurzweilige und unterhaltsame Inszenierung des Klassikers von Fitzgerald

Eine Szene aus "Der große Gatsby".
Eine Szene aus "Der große Gatsby".
Gießen | Am Ende der Premiere von „Der große Gatsby“ aus dem berühmten gleichnamigen Roman von Francis Scott Fitzgerald am Samstag, 1. November, wurden die Schauspieler, der Regisseur Matthias Kniesbeck und das ganze Team vom Publikum des Großen Hauses des Stadttheaters mit einem gut verdienten minutenlangen Applaus belohnt. Die kurzweilige Dramatisierung von Rebekka Kricheldorf hat sich als ideal für das Gießener Publikum erwiesen.
Humor, hervorragende Schauspieler, lebhafte Dialoge und witzige Bemerkungen der Figuren begeistern Zuschauer jedes Alters, die die Geschichte des geheimnisvollen Jay Gatsby auf der Bühne miterleben wollen.
Die einfachen, jedoch eindrucksvollen Bühnenbilder, die mit reinen Theatermitteln wie Drehscheiben, zweidimensionalen Elementen und Geräuschen alle Innen- und Außenräume nachbilden, überzeugen ohne unnötige künstliche Spezialeffekte, die Schauspieler sind immer im Vordergrund. Jay Gatsby (Lukas Goldbach), der Haupterzähler, Freund von Gatsby und Cousin von Daisys, Nick Carraway (Pascal Thomas), Gatsbys große Liebe Daisy (Beatrice Boca) und ihr Ehemann Tom Buchanan (Rainer Hustedt), Toms
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Stadttheater (39)Schauspiel (53)Premiere (42)Der große Gatsby (2)Aufführung (1)
Geliebte Myrtle (Miriam Sommer) und ihr Ehemann George Wilson (Milan Pešl), Daisys beste Freundin und Profigolfspielerin Jordan Baker (Anne-Elise Minetti) sowie Mister Gatz (Harald Pfeiffer) in der Schlussszene charakterisieren sich durch die Besonderheiten ihrer Persönlichkeit, ihre Sprach- und Ausdrucksweise und ihren Auftritt eindeutig. Ihren Gemütszustand drucken sie in bestimmten Szenen sogar durch Lieder aus den Zwanziger Jahren, die die Schauspieler selbst auf Englisch vorsingen. Auch diese makellosen Interpretationen wurden bei der Premiere zu Recht herzlich applaudiert.
Die amüsante Aufführung bringt die Zuschauer oft zum Lachen, ohne dass sie die dramatische Handlung und die inneren Konflikte der Figuren vergessen. Das oberflächige Leben in den „Roaring Twenties“, der Materialismus der Gesellschaft, das Unglück und die Sehnsucht der Menschen scheinen durch die Ironie und die lustigen Momente durch.
Die knapp dreistündige Aufführung verfliegt wie im Nu und der Rhythmus der Erzählung, der Dialoge und der Abwechslung der Bühnenbilder fesselt die Zuschauer. „Der große Gatsby“ im Stadttheater Gießen ist empfehlenswert, um einen Klassiker der amerikanischen Literatur in einer unterhaltsamen Inszenierung kennen zu lernen oder anders zu erleben.
Das Schauspiel „Der große Gatsby“ findet demnächst noch am 8., 22. und 29. November statt. Weitere Vorstellungen sind bis zum Ende der Theatersaison im Juli 2015 im Programm.

Eine Szene aus "Der große Gatsby".
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Daisy (Beatrice Boca) und Gatsby (Lukas Goldbach).
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Kommentare zum Beitrag

Andreas Läufer
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Andreas Läufer aus Wettenberg schrieb am 03.11.2014 um 20:36 Uhr
Eine weitere Bewertung steht heute in der Gießener Allgemeinen Zeitung
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von:  Alessandra Riva - Mitarbeiterin der GZ-Redaktion

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Alessandra Riva - Mitarbeiterin der GZ-Redaktion
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