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Antrag FDP Ortsbeirat Kleinlinden Radverkehr

Gießen | für die Fraktion der FDP bitten wir folgenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Ortsbeirates Kleinlinden zu nehmen:

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Ortsbeirat Kleinlinden bittet den Magistrat zu prüfen, ob stadtauswärts der Rad- und Fußgängerverkehr zwischen Wetzlarer Straße und Waldweide getrennt werden können und auf der Frankfurter Straße ein Radstreifen eingerichtet werden kann.


Begründung:

Wie der Presse zu entnehmen war, begründet der Magistrat die Einrichtung einer Tempo 30 – Zone in der Eichgärtenallee im Wesentlichen damit, dass dadurch auch die Sicherheit der Fußgänger erhöht werden könne, da die Radfahrer jetzt wieder die Straße benutzen dürften.

Falls dieser Sicherheitsaspekt für die weitgehend ebene Eichgärtenallee gilt, müsste dem Magistrat eine Entschärfung des Konfliktes zwischen Fuß- und Radverkehr in dem stark abschüssigen Gelände auf der Frankfurter Straße zwischen Kriegerdenkmal und der Kreuzung mit der Wetzlarer Straße eine besondere Herzensangelegenheit sein.

Hier ist in rot-grüner Regierungszeit unter dem Baudezernenten Damann der katastrophale Fehler begangen worden, Fuß- und Radverkehr gemeinsam über den Gehweg zu führen, was bereits zu schweren Verkehrsunfällen geführt hat.

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Verkehrssicherheit (69)Ortsbeirat Kleinlinden (4)FDP (451)Fahrradverkehr (1)
Dabei gefährden insbesondere verkehrswidrig den linken Radweg bergab nutzende Radfahrer nicht nur entgegenkommende Radfahrer, sondern auch überraschte Fußgänger und Autofahrer insbesondere an der Einmündung der Straße „Zum Maiplatz“.

Da in dieser für Gießen wichtigen Ein- und Ausfallstraße die Einrichtung einer Tempo 30 – Zone nicht in Betracht kommt und wegen des Verlustes an Fahrbahnbreite und Parkplätzen ein beidseitiger Radstreifen wahrscheinlich nicht realisierbar sein wird, bitten wir um Prüfung - natürlich incl. der Kosten- ,ob ein Radstreifen stadtauswärts entlang der Frankfurter Straße zwischen Wetzlarer Straße und Waldweide eingerichtet werden kann..

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Kommentare zum Beitrag

H. Peter Herold
29.027
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 31.10.2014 um 18:27 Uhr
Was ist mit dem Radverkehr stadteinwärts? Sollen da beide Richtungen auf dem einen Streifen bedient werden?
Frank Schulze
768
Frank Schulze aus Gießen schrieb am 31.10.2014 um 21:52 Uhr
Sehr guter Einwand! Danke
H. Peter Herold
29.027
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 01.11.2014 um 09:35 Uhr
Ich denke auch an die Situation in der Frankfurter Str. Da geht es sehr eng her. Insbesondere wenn da die Gelenkbusse halten. Die passen nicht in die Haltebuchten und blockieren die ganze eine Fahrbahn. Diese Busse sind nur ein Ärgernis. Fahren den ganzen Tag durch Kleinlindener Wohnviertel, nun auch durch Allendorf, da hörte ich auch schon von Problemen beim Abbiegen nach Lützellinden und fast immer leer. Manchmal 3 bis 4 Leute drin.
Frank Schulze
768
Frank Schulze aus Gießen schrieb am 01.11.2014 um 15:40 Uhr
Ich nehme diese Problematik mal auf und schaue mir das mal im laufe Woche vor Ort auch mal selber an. Vieleicht kann man ja etwas verbessern
H. Peter Herold
29.027
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 01.11.2014 um 16:16 Uhr
Also für besteht dort auf dem Stück Friedhofsweg bis hinunter zum Hegweg, also stadteinwärts, die Gefahr, dass Radfahrer gegen sich öffnende Pkw-Türen fahren, oder Fußgänger umfahren. Wäre mir auch als Fußgänger fast mal passiert. Im Winter wenn die Gehwege nicht richtig geräumt werden. Aber meist sind die Radfahrer selber schuld. Dort wird bergab zu schnell gefahren und die Klingel, wenn vorhanden, nicht benutzt. Da würde ich manchmal am liebsten den Radfahrer runterziehen um ihm zu zeigen, wie man klingelt.
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Frank Schulze
768
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