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„Der große Gatsby“ feiert Premiere am 1. November im Großen Haus des Stadttheaters

Matthias Kniesbeck (Inszenierung) (l.), Stephanie Kniesbeck (Bühne und Kostüme) (Mitte) und Gerd Muszynski (Dramaturgie) (r.) kündigen die Premiere von "Der große Gatsby" am 1. November an.
Matthias Kniesbeck (Inszenierung) (l.), Stephanie Kniesbeck (Bühne und Kostüme) (Mitte) und Gerd Muszynski (Dramaturgie) (r.) kündigen die Premiere von "Der große Gatsby" am 1. November an.
Gießen | Am Samstag, 1. November 2014, findet die zweite Premiere dieser Theatersaison im Großen Haus des Stadttheaters Gießen mit dem Schauspiel mit Musik „Der große Gatsby“ statt.
Dem roten Faden des Spielplans entsprechend, zeigt auch diese Aufführung kritische Bilder einer sozialen Realität: Der berühmte gleichnamige Gesellschaftsroman von Francis Scott Fitzgerald erzählt nämlich nicht nur die Geschichte von Jay Gatsby, sondern auch die Geschichte Amerikas in den „Roaring Twenties“.
Regisseur Matthias Kniesbeck inszeniert das Werk nach der Dramatisierung von Rebekka Kricheldorf, die auf der Gießener Theaterszene bereits bekannt ist, weil ihre Komödie „Prinzessin Nicoletta“ 2003 auf der Bühne des Stadttheaters uraufgeführt wurde. Ihre Werke und Dramatisierungen zeichnen sich durch ihre eigene Sprache und einen grotesken, harten Humor aus, die auch diese Inszenierung von „Der große Gatsby“ charakterisieren. In der Geschichte der schillernden und rätselhaften Figur von Gatsby und seines Versuchs, die Vergangenheit mit seiner großen Liebe Daisy wieder herzustellen, werden die Auswirkungen des „American Dream“ kritisiert, alles ist Fassade: Das Theaterstück spielt mit dem Gegensatz von Sein und Schein, was Wirklichkeit ist und was Einbildung ist.
Mit der musikalischen Leitung von Martin Spahr sowie dem Bühnenbild und den Kostümen von Stephanie Kniesbeck, Schwester des Regisseurs, werden die Zwanziger Jahre auch musikalisch und szenisch dargestellt.

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Kommentare zum Beitrag

361
Harry Weiß aus Gießen schrieb am 15.12.2014 um 09:45 Uhr
Sehr schöner Abend. Zwischen Komik und Tragik. Ich hab viel über Buffets und nebenbei auch über mich selbst erfahren... Hingehen lohnt, doch Vorsicht: Karten sind bei diesem Stück Theater schnell aus...
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von:  Alessandra Riva - Mitarbeiterin der GZ-Redaktion

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Alessandra Riva - Mitarbeiterin der GZ-Redaktion
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