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Ladies´ Team e. V. stellt sich vor

Gießen | Unsere gemeinnützige Organisation Ladies´ Team e. V. wurde vergangenes Jahr gegründet und verfolgt das Ziel, jegliche Art von Rechts- sowie Würdeverletzungen gegenüber Frauen zu bekämpfen und ein unabhängiges, selbstbestimmtes Leben für Frauen auf der ganzen Welt zu ermöglichen. Voraussetzung für das o. g. Ziel ist die absolute Gleichberechtigung von Mann und Frau, die wir als unsere Vision anstreben. Ladies´ Team fühlt sich geehrt, die mutige Berliner Rechtsanwältin, Autorin und Frauenrechtlerin Seyran Ates als eines unserer Gründungsmitglieder benennen zu dürfen.

Konkret beinhaltet der Zweck unserer Organisation die Arbeit und den Einsatz

a) für Chancengleichheit aller Geschlechter in allen Bereichen des Lebens

b) für den Ausbau von Ganztagesbetreuung für Kleinkinder, Kinder und Jugendliche

c) für die Abschaffung der "Tradition", dass die Familienehre über der Menschenwürde steht (z.B. „Ehrenmorde“, Zwangsverheiratung, Jungfräulichkeitszwang, Kopftuchzwang)

d) für die Schaffung eines gesellschaftlichen und politischen Klimas, in der häusliche und sexuelle Gewalt nicht toleriert wird, z.B. durch ausreichende Finanzierung von mehr Frauenhäusern, Zufluchtsstätten und Beratungsstellen

e) gegen patriarchale Prägung gesellschaftlicher Strukturen

Mehr über...
f) für die Ausschöpfung des Rechtsweges und damit höhere Bestrafung bei allen Delikten gegen die menschliche Würde und Unversehrtheit (z.B. bei Stalking, Nötigung, Vergewaltigung)

g) für die Auflösung der Verjährungsfrist von Straftaten bei sexueller und häuslicher Gewalt

h) für die Abschaffung von Menschenhandel und Zwangsprostitution

i) zur Beseitigung von Ess-Störungen begünstigenden Darstellungen in der Öffentlichkeit (z. B. durch Einführung eines Mindest-Body-Mass-Index für Models)

j) für die Abschaffung von frauenverachtenden- und benachteiligenden Gesetzen und Praktiken.

Die Etablierung des o. g. Organisationszwecks von Ladies´ Team wird insbesondere angestrebt durch

a) Aufklärungskampagnen in Bildung, Beruf (z. B. in Form von Vorträgen zum Thema sexuelle Gewalt und Ess-Störungen)

b) Beratung sowie Vermittlungsangebote für Frauen / Mädchen in Not

c) nationale und internationale Öffentlichkeitsarbeit, Kooperation mit anderen Organisationen und ExpertInnen

d) Veröffentlichung von Prozessberichten (besonders Vergewaltigung, Nötigung, Stalking, häusliche Gewalt)

e) Akquirierung nationaler und internationaler Persönlichkeiten zwecks Unterstützung unseres Vereins

f) Beratungsangebote für von Ess-Störungen wie Magersucht, Esssucht, Bulimie und Binge Eating betroffene Frauen sowie Mädchen durch professionelle BeraterInnen.

Alle Frauen sowie alle Männer sind eingeladen, uns bei unserer Arbeit zu unterstützen, sei es durch aktive Mitgliedschaft oder durch Spenden. Dies können Geldspenden sein, aber auch jede Sachspende nimmt Ladies´ Team dankbar an, etwa Kleidung, Möbel, Büroartikel oder Lebensmittel. Schließlich gibt es noch die Möglichkeit, Ladies´ Team zu unterstützen ohne einen Cent auszugeben, und zwar dann, wenn Sie gelegentlich im Internet einkaufen. Wenn Sie über die Website boost-project.com gehen und dort als begünstigten Verein Ladies´ Team angeben, können Sie wie gewohnt bei amazon, zalando etc. bestellen und helfen dabei automatisch Ladies´ Team mit einer Spende. Sie geben für die bestellten Artikel keinen Cent mehr aus.

Wir freuen uns über jedes Mitglied, ob männlich oder weiblich, das uns hilft, unser Streben nach einer gleichberechtigten Welt mitzugestalten.

Dies ist unsere Website: www.ladies-team.com. Bitte wenden Sie sich an die Vorstandsvorsitzende von Ladies´ Team (Kontakt auf der Website) um mehr Informationen über Ladies´ Team e. V. zu erhalten.

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Kommentare zum Beitrag

Dieter Petersen
1.446
Dieter Petersen aus Gießen schrieb am 27.10.2014 um 23:26 Uhr
Sehr gute Sache. Was ich nicht lese, ist die Genitalverstümmelung. Bei vielen Punkten fällt mir in den Medien öfter auf, dass die Politik sich offensichtlich schwer tut, unseren ausländischen Mitbürgern und Asylanten klar zu machen, dass hier die deutschen Gesetze uneingeschränkt gelten. Die Religionsfreiheit und Kultur eines anderen Landes ist zu respektieren und ein Grundrecht, hat aber klar und deutlich die Grenze, wo unsere Gesetze für Frauen gelten und somit auch für die zugezogenen Frauen. Ohne Einschränkung! Ehrenmord oder Unterdrückung haben hier nichts verloren und sind auf deutschem Boden nicht mit Kultur zu rechtfertigen. Woanders haben wir leider kaum Einfluß. Man traut sich aber kaum, so etwas zu äußern, ohne sofort wieder als Ausländerfeindlich zu gelten. In jedem Schwimmbad oder Schule gibt es die Hausordnung, warum meinen einige Menschen, ihre eigene mitbringen zu müssen?
Florian Schmidt
4.881
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 28.10.2014 um 06:45 Uhr
Herr Petersen, das ist ja auch ein wenig Kultursensibel.
Bernd Zeun
11.648
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 28.10.2014 um 11:02 Uhr
Und wieso nur Frauen? Das gilt auch für männliche Beschneidung. Wer mit 18 auf seine Vorhaut verzichten möchte, bitte, gern. Aber nicht bei unmündigen Kindern oder Säuglingen.
Dieter Petersen
1.446
Dieter Petersen aus Gießen schrieb am 28.10.2014 um 11:14 Uhr
Ist genauso wichtig. Ich hatte es nur hier nicht aufgeführt, weil diese Organisation nur für Frauenbelange zeichnet. Trotzdem Danke für den Hinweis. Im Iran ist gerade eine Frau gehängt worden, weil sie während einer Vergewaltigung gegen sie den Täter erstochen hat. Ganz klare Sache, $ 32 a Notwehr und tschüß. Im Iran herrschen aber andere Gesetze. Das ist nicht in Ordnung, geht uns aber theoretisch nichts an. Aber dann bitte auch umgekehrt unsere Gesetze akzeptieren und ahnden.
Davon abgesehen, müsste Deutschland im Iran zumindest scharf protestieren. Tun sie vielleicht auch.
Florian Schmidt
4.881
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 28.10.2014 um 12:46 Uhr
Das sind halt folkloristische Eigenheiten.
Torsten Herwig
339
Torsten Herwig aus Langgöns schrieb am 28.10.2014 um 18:32 Uhr
Herr Petersen,
ich bin voll d'accord bzgl. Ihrer Anmerkung zur männlichen Genitalverstümmelung.

Eine Anmerkung habe ich aber zum Fall Dschabbari:
Einer von ihr behaupteten versuchten Vergewaltigung! Es gibt ausser der Aussage der Frau keine Beweise dafür! Der Mann kann nicht mehr aussagen, Zeugen gibt es wohl nicht. Und da scheinen wohl durchaus Zweifel an ihrer Version des Tathergangs vorhanden zu sein:

Im Fall Dschabbari blieben entscheidende Fragen offen. Tötete die damals 19-jährige Dekorateurin aus Notwehr einen Kunden, der sie vergewaltigen wollte? Wenn es so war – warum stach sie von hinten zu und mit einem Messer, das sie laut Ermittlungen kurz zuvor gekauft hatte? War es nicht eher ein Beziehungsdrama? Telefon-Verbindungsdaten scheinen darauf hin zu deuten, dass die junge Frau den Arzt und Ex-Geheimdienstmitarbeiter Morteza Abdolali Sarbandi schon länger kannte.
Quelle: http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_politik/article133682346/Der-Krieg-gegen-die-Frauen.html

So eine "ganz klare Sache und Tschüß" ist das dann eben oft doch nicht.
Torsten Herwig
339
Torsten Herwig aus Langgöns schrieb am 28.10.2014 um 20:55 Uhr
Hallo Ladies‘ Team,
willkommen bei der GZ! ;-)

Heere Ziele, die Sie sich da gesteckt haben. “absolute Gleichberechtigung von Mann und Frau“, “Chancengleichheit aller Geschlechter in allen Bereichen des Lebens“. Da bin ich absolut d’accord.

„d) für die Schaffung eines gesellschaftlichen und politischen Klimas, in der häusliche und sexuelle Gewalt nicht toleriert wird“

Ja, dem kann ich nur zustimmen. Leider ist es heutzutage gesellschaftlicher Usus, Gewalt, vor allem häusliche und sexuelle Gewalt, zu tabuisieren, oder zu marginalisieren. Nicht selten wird dem Opfer noch eine Mitschuld unterstellt. Der Spruch, "der soll sich mal nicht so anstellen", hat sicher jeder schon mal gehört. Beschämungsrhetorik und Victim Blaming sind gerade bei häuslicher und sexueller Gewalt gang und gäbe.

Leider ist es heute noch oft so, dass z.B. ein geprügelter Mann von der herbeigerufenen Polizei womöglich als Aggressor gesehen und trotz sichtbarer Verletzungen der Wohnung verwiesen wird. Überholte Täter-Opfer-Schemata in den Köpfen und Politikerphrasen wie „Der Schläger geht, die Geschlagene bleibt“ tun ihr übriges.

Männliche Opfer von sexueller Gewalt haben es besonders schwer, als Opfer akzeptiert zu werden. Sie werden stattdessen als Weicheier tituliert oder ihnen wird sogar eine Mitschuld bzw. Einvernehmen unterstellt „du hast es doch gewollt“. Dabei ist bspw. eine Erektion noch lange kein Beweis für Einvernehmen oder eigene sexuelle Erregung. Hier ist noch viel gesellschaftliche Aufklärungsarbeit zu leisten.

Wieso aber sollen nur Frauenhäuser (mehr) gefördert werden?
Männer sind genauso von Gewalt – u.a. auch häuslicher und sexueller Gewalt – betroffen, sie sind sogar die mit ca. 80 Prozent weit überwiegende Mehrheit der Gewaltopfer!
Für sie gibt es jedoch – im Gegensatz zu den ca. 370 bundesweit existierenden und mit öffentlichen Geldern unterstützten Frauenhäusern – praktisch überhaupt keine ernst zu nehmenden Hilfsangebote. Männerhäuser? Fehlanzeige! Es gibt aktuell bundesweit drei privat finanzierte kleine Initiativen ohne jedwede – geschweige äquivalente - Unterstützung aus öffentlichen Mitteln, wie sie für Frauenhilfsangebote ganz selbstverständlich sind. Da ist noch viel Luft nach oben.

Häusliche Gewalt ist bekanntermaßen paritätisch zwischen den Geschlechtern verteilt, dieses Faktum ist seit den 70er Jahren in mittlerweile mehr als 500 internationalen Studien und Untersuchungen hinreichend belegt. Auch deutsche Institute kommen mittlerweile nicht mehr um die Wahrheit herum, wenngleich sie sich lustiger weise immer wieder „überaus erstaunt“ ob ihrer Ergebnisse geben, wie etwa zuletzt das Robert Koch Institut.

Auch sexuelle Gewalt gegen Männer ist entgegen dem mehrheitlichen Glauben in der Bevölkerung kein Ausnahmephänomen oder gar „eine Sammlung von wenigen Einzelfällen“.


j) für die Abschaffung von frauenverachtenden- und benachteiligenden Gesetzen.

Das macht mich jetzt doch etwas neugierig. Auf welche „frauenverachtenden oder –benachteiligenden“ Gesetze genau hier in Deutschland beziehen Sie sich dabei? Mir ist zumindest keines bekannt - dafür aber umso mehr männer- und jungendiskriminierende.
Herr Zeun hat da z.B. schon mal ein gutes Stichwort geliefert.

Danke im Voraus für Ihre Antwort.
Stefan Walther
4.850
Stefan Walther aus Linden schrieb am 29.10.2014 um 00:08 Uhr
Gut finde ich dass,
- es sich hier anscheinend um einen überparteilichen Verein handelt
- hier kein "Geschlechterkampf" betrieben wird
- sehr wohl erkannt wird, dass auch Männer für die Rechte von Frauen eintreten soll(t)en

Etwas illusionär halte ich das "Streben nach einer gleichberechtigten Welt" ohne dass auf die gesellschaftlichen Ursachen der Unterdrückung von Mann und ( insbesondere ) Frau eingegangen wird.

Frage = warum ein neuer / ein eigener Verein? Warum keine Zusammenarbeit / Zusammenschluss mit ( überparteilichen ) Frauenorganisationen?
Beispiel? = http://meine.stimme.de/adressen_detail/Frauenverband-Courage-e.V./
100
Ladies´ Team aus Gießen schrieb am 29.10.2014 um 00:30 Uhr
Sehr geehrter Herr Walther,

ich danke Ihnen für Ihren Lob. Unser Verein ist definitiv überparteilich und ein wichtiger Grund, warum sich Ladies´ Team e. V. formiert und nicht etwa einem anderen entsprechenden Verein angeschlossen hat, ist der Wunsch der Vorstandsvorsitzenden, nicht nur "Ladies", sondern auch Sie als Herren als Mitglieder zuzulassen. Diese Möglichkeit haben andere Frauenrechtsvereine, die wir bisher kennen, nicht. Darüber hinaus gibt es zu verschiedenen frauenrechtlichen Themen, die ich hier nicht detailliert aufführen möchte, durchaus verschiedene Standpunkte innerhalb der Frauenbewegung. Daher war es uns wichtig, so autonom es geht und ohne halbherzige Kompromisse arbeiten und unsere ureigenen Aufassungen vertreten zu können.

Für Hilfe, seien es Geld- oder Sachspenden, sind wir sehr dankbar. Auch jegliche Unterstützung im personellen Bereich wird uns eine große Hilfe sein. Dafür danken wir Ihnen im Voraus.

Ihr
Ladies´ Team e.V.
100
Ladies´ Team aus Gießen schrieb am 29.10.2014 um 00:39 Uhr
Sehr geehrter Herr Petersen, auch bei Ihnen bedanke ich mich für das Kompliment. Vereine gegen Verstümmelung von Genitalien gibt es bereits einige und die Arbeit dieser tollen Menschen wird von Ladies´ Team definitiv im Rahmen seiner Möglichkeit unterstützt und mitgestaltet. Es gibt kaum eine grausamere Folter als diese Praktik.

Mit freundlichem Gruß
Ladies´ Team e. V.
100
Ladies´ Team aus Gießen schrieb am 30.10.2014 um 10:57 Uhr
Herr Herrwig, ich danke Ihnen für den Willkommensgruß. Ich erlaube mir, Ihnen eine kurze Gegenfrage zu stellen: Dürfen wir als Ladies´ Team Ihre Kommentare zusammen mit Ihrem Namen auch in anderen Medien veröffentlichen? Wir gehen zwar davon aus, dass Sie zustimmen, weil Sie selbst unter Ihrem eigenen Namen Kommentare posten. Dennoch wollten wir vorsichtshalber fragen.
Torsten Herwig
339
Torsten Herwig aus Langgöns schrieb am 30.10.2014 um 12:24 Uhr
Liebes Ladies' Team,
ich würde sagen, das kommt drauf an, was genau Sie vorhaben. Grundsätzlich habe ich überhaupt nichts dagegen, zitiert zu werden. Wogegen ich nur etwas hätte, wäre, wenn meine Aussagen in einen sinnentstellenden, falschen Kontext gerückt oder meine Person herabgesetzt würden.
Ansonsten gerne.

Würde ich nicht zu dem stehen, was ich schreibe, würde ich hier nicht mit Namen und Foto posten.
Die Matrix kennt mich ohnehin längst. ;-)

Und wie steht es nun mit meiner Frage zu j) ?
100
Ladies´ Team aus Gießen schrieb am 30.10.2014 um 12:28 Uhr
Übrigens Herr Herrwig, ich weiß zwar nicht wo Sie Ihre ziemlich überraschenden Zahlen bezüglich des geprügelten Mannes hernehmen. Wir haben unsere aus der folgenden etwas zeitintensiven Lektüre: http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Abteilung4/Pdf-Anlagen/langfassung-studie-frauen-teil-eins,property=pdf,bereich=bmfsfj,sprache=de,rwb=true.pdf

Bitte schauen Sie sich zum Thema Gewalt in Beziehungen durch Frauen kommen auch die die BKA-Statistiken an, die offensichtlich eine ganz andere Sprache sprechen als Sie.
100
Ladies´ Team aus Gießen schrieb am 30.10.2014 um 12:43 Uhr
Danke, Herr Herrwig, für Ihre Erlaubnis, Ihre Kommentare, die wir hochinteressant finden, in anderen Medien zu veröffentlichen. Der Zusammenhang, unter dem wir Ihre Kommentare veröffentlichen wird genau der sein, unter dem Sie diese geschrieben haben. Was Frauen benachteiligende Gesetze angeht ist da beispielsweise ein fehlendes Gesetz, das es unserer Gesellschaft möglich macht, dass in Aufsichtsräten 95 - 98% Herren sitzen. Da im Moment immer noch eine Weigerung da ist, dieses Gesetz, und zwar eine gesetzlich vorgeschriebene Geschlechterquote, einzuführen, dürfen wir Frauen weiterhin an die Decke aus Glas klopfen und zusehen, wie die werten Herren uns höflich aber bestimmt von der anderen Seite zuwinken. Zu weiteren frauenbenachteiligenden Gesetzen werden wir bei Gelegenheit mehr schreiben.
Torsten Herwig
339
Torsten Herwig aus Langgöns schrieb am 30.10.2014 um 13:40 Uhr
Liebes Ladies‘ Team,

danke für die Antwort.
Ach diese von 2004 meinen sie.
„Lebenssituation, Sicherheit und Gesundheit von Frauen in Deutschland. Eine repräsentative Untersuchung zu Gewalt gegen Frauen in Deutschland. [Anm.]“Im Auftrag des Bundesministeriums für Alles ausser Männer“,
Projektteam der Gesamtstudie am Interdisziplinären Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung der Universität Bielefeld„


Bitte nehmen Sie es mir nicht übel, aber ich finde das schon putzig. Eine „Studie“ von Frauenforscherinnen eines Genderzentrums über „Gewalt gegen Frauen“. Frauen befragen Frauen (nach vorheriger Interviewvereinbarung) zu deren Gewalterfahrnissen .

Jetzt raten wir alle mal ganz konzentriert, welches Gewaltbild sich aus den so gewonnenen Ergebnissen wohl ergeben könnte…

Da ist mittlerweile selbst die TAZ schon weiter.
"taz" berichtet über häusliche Gewalt gegen Männer

Ich weiß, Geschlechterklischees sind aus den Medien nur schwer herauszubekommen

Der Väteraufbruch für Kinder nimmt auch Stellung zur erwähnten RKI-Studie und den Reaktionen darauf. Gewalt hat kein Geschlecht

Mittlerweile existieren mehr als 500 internationale Studien zur Häuslichen Gewalt, die alle zu dem Ergebnis kommen, dass selbige paritätisch verteilt ist.



"Bitte schauen Sie sich zum Thema Gewalt in Beziehungen durch Frauen kommen auch die die BKA-Statistiken an, die offensichtlich eine ganz andere Sprache sprechen als Sie."

Das BKA ist noch relativ neu darin, Fälle von häuslicher Gewalt geschlechterspezifisch aufzuschlüsseln. Das Tabu bröckelt aber immer schneller. International ist man da, wie gezeigt, wesentlich weiter.

Und wie ich bereits schrieb, es kommt immer noch nicht selten vor, dass der geprügelte Mann abgeführt wird. Dass Männer die BKA-Statistiken recht einseitig füllen, liegt auch darin begründet, dass Männer für das gleiche Vergehen häufiger und härter bestraft werden als Frauen. Wo ein Mann verurteilt wird, wird die Klage gegen eine Frau häufig abgeschmettert oder Ermittlungen verlaufen im Sand, werden vorzeitig eingestellt oder gar nicht erst aufgenommen. Diesen „Frauenrabatt“ vor Gericht (und bei Polizei und Staatsanwaltschaft) hat damals Richter Voltejus freimütig offen bekundet. Würden Frauen für das gleiche Vergehen genauso oft und genauso hart bestraft wie Männer, wäre die Schieflage bei vielen BKA-Zahlen schnell verschwunden.

Ich habe hier zu Häuslicher Gewalt auch schon einen entsprechenden Artikel veröffentlicht, der dürfte Sie weiter bringen.

Warum der Zahlenzauber-Mythos „jede vierte Frau…“ so gebetsmühlenartig insinuiert wird, hat Astrid von Friesen bereits 2009 zerpflückt

Mehr zum Thema Häusliche Gewalt
Torsten Herwig
339
Torsten Herwig aus Langgöns schrieb am 30.10.2014 um 13:48 Uhr
Liebes Ladies' Team,

"Was Frauen benachteiligende Gesetze angeht ist da beispielsweise ein fehlendes Gesetz, das es unserer Gesellschaft möglich macht, dass in Aufsichtsräten 95 - 98% Herren sitzen."

Oh nein, Sie wollen doch laut eigenem Bekunden "frauenverachtende Gesetze abschaffen".
Nichtexistierende Gesetze können sie doch gar nicht abschaffen!

Aber wenn Sie schon 50 Prozent "Gleichstellung" in Aufsichtsräten per Gesetz einführen möchten, wie steht's denn mit 50 Prozent Frauen im Bergbau, Dachdeckerinnen, Fließenlegerinnen, Gerüstbauerinnen, Schweisserinnen, Gießerinnen, Kanalreinigerinnen, Müllfrauen, Soldatinnen an der Feindlinie, Fernfahrerinnen usw. aus?
Ist das dann auch in Ihrem geforderten Gesetzentwurf enthalten? Oder doch nur die Rosinen?
Dieter Petersen
1.446
Dieter Petersen aus Gießen schrieb am 30.10.2014 um 14:59 Uhr
Herr Herwig hat in diesem Sinn Recht. Eine Frau ist zwar nicht immer das "körperlich" schwache Wesen, aber "sie" sollte nicht in allen Berufen Einzug halten. Aber das wißt "Ihr" ja selber. Die Rosinen übersetze ich mit "machbar und sinnvoll." Zur Frauenquote habe ich eine andere Meinung. Ein Erzwingen einer Prozentzahl ergibt für die einzelne Frau einen Druck. Sie weiß, dass sie evtl. kein "Wunschkind" ist. Schlechte Vorraussetzung. Die Köpfe der Männer müssen vielmehr insoweit geschult werden, dass sich eine Frau in der Führungsposition nicht ganz besonders, sonder ganz normal behaupten muss. Keine Prozentzahl oder Gesetz, sondern die Personalabteilung ist gefragt. Zwei Bewerbungen von verschiedenen Geschlechtern müssen gleich behandelt werden. Meine Beobachtung, ob im Film oder der Realität, ist, dass Managerfrauen oft bis meistens kein "Röckchen" und "Blüschen", sondern einen Hosenanzug tragen. Das im Unterbewustsein "Mann" spielen, drängt sich hier auf. Frauen führen Bus, LKW, Schiffe und Flugzeuge, sind bei der Feuerwehr, Polizei und BW. Nur noch nicht so zahlreich. Die Frauen werden ja auch in der letzten Zeit erst richtig "selbstbewußt", meine ich. Ist natürlich auch eine Erziehungsgeschichte, Tisch, Bett, Kinder usw.
Wir arbeiten dran, aber nicht mit Zwang und Prozent.
100
Ladies´ Team aus Gießen schrieb am 30.10.2014 um 19:15 Uhr
Sehr geehrter Herr Herwig, warum es Ladies´ Team um die, wie Sie es nennen, Rosinen geht? Weil die "Rosinen" bisher zu 98 Prozent an die werten Herren gehen. Deshalb, mein lieber Herr Herwig, geht es uns Frauen in unserem Kampf um die Rosinen. Wir werden übrigens um die Geschlechterquote so lange den Kampf führen, bis wir sie haben, lieber Herr Herwig. Nun zu den anderen Gesetzen, die wir frauenverachtend bzw. Frauen benachteiligend finden:
-Der Vergewaltigungsparagraph schützt die Frauen zwar weitestgehend, die von einem fremden Triebtäter in ein Haus gesperrt und trotz aktiver Gegenwehr vergewaltigt werden. Da aber Vergewaltigungen zu 90% über einen längeren Zeitraum und im persönlichen Umfeld stattfinden, also durch die Brechung des Opfers keine Gegenwehr seitens des Opfers mehr stattfindet und meist auch keine Beweise vorhanden sind, benachteiligt hier das Gesetz die genannten Frauen also ewa 90 % der vergewaltigten Frauen. Terre des Femmes hat zum Thema Vergewaltigung eine übersichtliche Zusammenstellung: http://www.frauenrechte.de/online/index.php/themen-und-aktionen/haeusliche-und-sexualisierte-gewalt/aktuelles/1336-ein-grosser-erfolg-unserer-unterschriftenaktion-vergewaltigung-schluss-mit-der-straflosigkeit-uebergabe-von-knapp-30-000-unterschriften-an-das-justizministerium
-Prostitution wird nur verurteilt, wenn es um nachweisbaren Zwang geht und nicht ohne die Aussage des Opfers. Diese überwiegenden Opfer von mafiösem Menschenhandel sind aber viel zu eingeschüchtert - und werden ohnehin idR hinterher abgeschoben.
- Übrigens verstößt die legalisierte Prostitution, wie Sie hier in Deutschland herrscht, nachweislich gegen Artikel 3 III (Gleichbehandlungsgrundsatz) unseres Grundgesetzes. In dieser Dissertation ist dies detailliert dargestellt http://www.kofra.de/htm/Gruppen/Rahel%20Gugel%20Diss.pdf
-Häusliche Gewalt ist quasi verurteilungsfrei, weil sich schwer nachweisen lässt, was hinter 4 Wänden passiert.
- das Stalking-Gesetz ist schwammig. Da bedarf es so viel an Beweismaterial, damit überhaupt verhandelt wird. Es ist eine Zumutung, was Frauen da durchmachen.
- Die Pille danach ist bei uns immer noch rezeptpflichtig - trotz gegenteiliger Empfehlung der WHO. Grund: Wir Frauen würden sie sonst einwerfen wie Smarties
- Linguistisch beginnt die Geschlechter-Ungleichheit damit, dass nicht jedeR vor dem Gesetz gleich ist, sondern eben jeder.
Abschließend folgendes:

Sie, Herr Herwig, schreiben

"Bitte nehmen Sie es mir nicht übel, aber ich finde das schon putzig. Eine „Studie“ von Frauenforscherinnen eines Genderzentrums über „Gewalt gegen Frauen“. Frauen befragen Frauen (nach vorheriger Interviewvereinbarung) zu deren Gewalterfahrnissen ."

Es klingt für uns so, als ob Sie den befragten Frauen hier unterstellen, dass sie lügen. Das, sehr geehrter Herr Herwig, finden wir nicht mehr putzig.
Torsten Herwig
339
Torsten Herwig aus Langgöns schrieb am 30.10.2014 um 23:54 Uhr
“ warum es Ladies´ Team um die, wie Sie es nennen, Rosinen geht? Weil die "Rosinen" bisher zu 98 Prozent an die werten Herren gehen. Deshalb, mein lieber Herr Herwig, geht es uns Frauen in unserem Kampf um die Rosinen. Wir werden übrigens um die Geschlechterquote so lange den Kampf führen, bis wir sie haben, lieber Herr Herwig. „

Ich danke Ihnen sehr für ihre selbstentwaffnende Offenheit. Wirklich erfrischend, keine weiteren Fragen, Euer Ehren… ;-)


“Nun zu den anderen Gesetzen, die wir frauenverachtend bzw. Frauen benachteiligend finden: „

Genau, Sie finden diese Gesetze frauenverachtend. Das ist aber lediglich Ihre persönliche Meinung. Es gibt in diesem Land jedoch Sachverständige, die die Lage grundlegend anders einschätzen als Sie (oder eine Frauenrechtorganisation, die bisher komplett blind für die Gewalt gegen Männer und die Gewalt DURCH Frauen ist.

Es gibt keine „Schutzlücke“ im Sexualstrafrecht!
„Am 1. August 2014 ist die Istanbul-Konvention in Kraft getreten. So heißt das Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt von 2011. Wie es umgesetzt werden soll, ist rechtspolitisch streitig (ZEIT Nr. 41/14). Von Einzelheiten soll hier nicht die Rede sein, sondern von einem Phänomen, welches als einziges die Schwelle zum medientauglichen "Skandal" übersprungen hat: der sogenannten Schutzlücke bei der sexuellen Nötigung und Vergewaltigung. [..]“


“-Der Vergewaltigungsparagraph schützt die Frauen zwar weitestgehend, die von einem fremden Triebtäter in ein Haus gesperrt und trotz aktiver Gegenwehr vergewaltigt werden. „


Wussten Sie, dass in den USA vor kurzem eine Studie zu dem Ergebnis kam, dass dort jährlich MEHR Männer als Frauen vergewaltigt werden, wenn man die Insassen in den Gefängnissen mitzählte?
Und was ist eigentlich auch hier mit den SextäterINNEN? Nur mal so gefragt. Wie kann ein Mann eine Vergewaltigung durch eine Frau beweisen? (JA, das gibt es durchaus und ist alles andere als ein Grund zu Lachen!)
Übrigens, ein Mann kann hierzulande ja auch erst seit 1997 überhaupt formal selbst vergewaltigt werden, den Straftatbestand gab es davor gar nicht für Männer. Aber wir haben immer noch einen exklusiv für Männer - Exibitionismus. Nur Männer können dafür belangt werden, Frauen nicht.


“-Prostitution wird nur verurteilt, wenn es um nachweisbaren Zwang geht und nicht ohne die Aussage des Opfers. „

Ja sapperelott nochmal, das will ich aber wohl auch hoffen!
Wir haben in unserem Land eh schon ein ernstes Problem mit Falschbeschuldigungen. Die Namen Jörg Kachelmann, Andreas Türck, Horst Arnold oder Gustl Mollath sagen Ihnen was?


"- Übrigens verstößt die legalisierte Prostitution, wie Sie hier in Deutschland herrscht, nachweislich gegen Artikel 3 III (Gleichbehandlungsgrundsatz) unseres Grundgesetzes. In dieser Dissertation ist dies detailliert dargestellt

Ich les‘ mir das (vielleicht) mal durch, wenn ich Zeit und Lust hab. Die genaue Seite von den 246 haben Sie nicht zufällig?


"-Häusliche Gewalt ist quasi verurteilungsfrei, weil sich schwer nachweisen lässt, was hinter 4 Wänden passiert."

Quasi verurteilungsfrei, ja – aber meist nur für Frauen, die ihren Partner prügeln.


"- das Stalking-Gesetz ist schwammig. Da bedarf es so viel an Beweismaterial, damit überhaupt verhandelt wird. Es ist eine Zumutung, was Frauen da durchmachen."

Natürlich muss da genug Beweismaterial her, Stalking ist ein Bereich mit breiten Grauzonen. Vieles ist ganz individuell bewertete Auslegungssache. Was der eine als gesteigertes Interesse ansieht, empfindet der andere schon als Stalking. "Gefühlte Straftatbestände" sind aber schwer verhandelbar.
Und was ist eigentlich mit Männern, die von Frauen gestalkt werden? Haben die überhaupt eine Lobby? Sollen sich mal nicht so anstellen, diese Weicheier und Jammerlappen, es sportlich nehmen, sich geschmeichelt fühlen usw., richtig?


"- Die Pille danach ist bei uns immer noch rezeptpflichtig - trotz gegenteiliger Empfehlung der WHO. Grund: Wir Frauen würden sie sonst einwerfen wie Smarties"

Wieviel Kinder werden nochmal jedes Jahr abgetrieben? 300.000? 400.000? Ich hab die Zahl gerade nicht im Kopf.
Und nicht alles, was die WHO „empfiehlt“, ist auch richtig. Die WHO „empfiehlt“ ja auch in bestimmten Gebieten die männliche Beschneidung „aus gesundheitlichen Aspekten“. Gehirnamputierte gibt es dort...sagenhaft…

Die Entscheidung für/gegen ein Kind sollte schon ein wenig „überdacht“ werden, meinen Sie nicht? Antibiotika kriege ich auch nur gegen Rezept – und würde es auch nicht wie Smarties konsumieren.
Und vielleicht möchte ja auch der potentielle Vater was dazu sagen? Ach, der hat keine Entscheidungsrechte, darf nur zahlen?


"- Linguistisch beginnt die Geschlechter-Ungleichheit damit, dass nicht jedeR vor dem Gesetz gleich ist, sondern eben jeder."

Na endlich kommen wir zu den wirklich wichtigen Dingen, die es in diesem Land jetzt aber umgehend zu regeln gibt! Wurde ja auch langsam Zeit.
Hmmm, LinguINistisch ist der Punkt wohl eher voll für die Nudel…


“Sie, Herr Herwig, schreiben
"Bitte nehmen Sie es mir nicht übel, aber ich finde das schon putzig. Eine „Studie“ von Frauenforscherinnen eines Genderzentrums über „Gewalt gegen Frauen“. Frauen befragen Frauen (nach vorheriger Interviewvereinbarung) zu deren Gewalterfahrnissen ."

Es klingt für uns so, als ob Sie den befragten Frauen hier unterstellen, dass sie lügen. Das, sehr geehrter Herr Herwig, finden wir nicht mehr putzig.“


Klassischer Fall von Projektion?
Nein, ich unterstelle nicht den BEFRAGTEN Frauen, dass sie lügen, sondern den BEFRAGERINNEN, dass die ganze Befragung an sich von vorn herein unwissenschaftlich war.

Weder wurden überhaupt Männer zu ihren Gewalterfahrnissen gefragt (die ganze Studie heißt ja „Studie zur Gewalt gegen Frauen“ (wo ist hieR eigentlich deR überall achso beschworene GendeRansatz?), noch wurden die Partner der Befragten interviewt, der Wahrheitsgehalt der Aussagen somit überhaupt nicht mal ansatzweise validiert (Stichwort GEFÜHLTE erfahrene Gewalt).
Mögliche GewaltAUSÜBUNGEN der Befragten selbst gegen ihre Partner, Kinder oder andere wurden auch nicht thematisiert.
Ist ja klar, wäre ja auch dem Zweck der Studie abträglich gewesen, die vollkommen einseitig aufgezogen war, einzig um die Opferrolle der Frau zu zementieren (Stichwort Töpfe sichern).
Manche nennen sowas unwissenschaftlich, andere unethisch, ich nenne es sexistisch.

Ich erinnere mich da an einen anderen Gewaltbefragungsbogen von einem Frauenhaus, bei dem dann sogar Dinge wie „den Raum wütend verlassen und die Tür knallen“, bis (allen Ernstes!) hin zu „Komplimente vorenthalten“ als „Gewalt“ deklariert wurden. Irgendwie kommen Feministinnen schon auf ihre hohen Zahlen, keine Sorge…

Gewalt in Beziehungen verläuft fast ausschließlich wechselseitig und schaukelt sich hoch. Deswegen plädiert der renommierte Geschlechter- und Gewaltforscher Prof. Ahmendt ja auch für eine Abschaffung von (reinen) Frauenhäusern und stattdessen der Errichtung von Familienzentren, in denen ALLEN Gewaltbeteiligten einer Familie gleichzeitig geholfen wird, ein ganzheitlicher Ansatz also.

So, jetzt sollten wir‘s mal gut sein lassen.
Ich komme über die Schreiberei hier ja gar nicht dazu, den ganzen Unsinn in dem Porno-Artikel mal anzugehen…
100
Ladies´ Team aus Gießen schrieb am 31.10.2014 um 10:15 Uhr
Herr Herwig, was ist bloß mit Ihnen los? Am Anfang waren wir nur erstaunt über solche Wut auf Frauen bei Ihnen - aber mittlerweile machen wir uns doch etwas Sorgen. Wir haben uns jetzt in Ihrer Angelegenheit zu Folgendem entschieden. Wir werden Ihre Kommentare, die unserem Wissen nach weitestgehend jeglichen Wahrheitsgehalt vermissen lassen- wo bleiben denn übrigens Ihre Quellen, werter Herr Herwig? - nicht mehr kommentieren. Stattdessen - Herr Herwig, Sie offensichtlich innerlich ´vor Wut in hohem Maße kochender Mann - werden wir uns darauf konzentrieren, unsere Ziele zu erreichen - für alle Frauen und für alle Mädchen. Wir freuen uns sehr auf die Arbeit im Ladies´ Team e. V.
Dieter Petersen
1.446
Dieter Petersen aus Gießen schrieb am 31.10.2014 um 10:22 Uhr
Ja nu, vertragt Euch doch wieder. Wir Männer sind zwar keine Frauen, haben aber meistens eine an unserer Seite, für die wir auch das Beste wollen. Ausserdem trauen wir uns zu, durch viele Gespräche und jahrelanges Miteinander, die Bedürfnisse von Euch Frauen auch "etwas" zu verstehen. Viel Erfolg für Eure Arbeit.
Torsten Herwig
339
Torsten Herwig aus Langgöns schrieb am 31.10.2014 um 10:25 Uhr
Wenn Gegenargumente fehlen, ist es *Trommelwirbel* ganz klar - "Frauenhass". Ist ja auch völlig logisch.
Hmm, wie bringe ich das jetzt nur meiner Frau bei...?

"Ihre Kommentare, die unserem Wissen nach weitestgehend jeglichen Wahrheitsgehalt vermissen lassen"

Ich würde mir an Ihrer Stelle wirklich ernste Sorgen um meinen Wissensstand machen...
100
Ladies´ Team aus Gießen schrieb am 31.10.2014 um 10:40 Uhr
Lieber Herr Petersen, ich glaube Ihnen das, was Sie schreiben. Aber das, was Sie Schönes über Frauen schreiben, schließt doch ein Bestreben für ein angenehmeres Leben für alle Frauen/Mädchen dieser Welt nicht aus. Gerade dann, kann ich mir vorstellen, liegen unsere Ziele nahe beieinander.
Dieter Petersen
1.446
Dieter Petersen aus Gießen schrieb am 31.10.2014 um 18:00 Uhr
Sie haben vollkommen Recht. Nur haben wir auf fremde Kulturen in den Herkunftsländern wahrscheinlich keinen oder nur wenig Einfluß. Z.B. eine harmlose aber diskriminierende Sache, dass in Dubai die Frau nicht autofahren darf. Ein Witz, aber wir können es nicht ändern. Eine schöne Frau möchte ihr Gesicht zeigen, sie ist stolz darauf. Bringen sie das mal den Religionen bei, die mit einem(Tschuldigung) Sack über dem Kopf durchs Leben rennen. Absurd. Da geht es doch schon los. Hier können wir Einiges eindämmen oder angleichen. Aber Brüssel hat nur etwas Einfluß auf Europa und im Nahen Osten können wir gar nichts machen. Diese ständigen Vergewaltigungsfälle in Indien, z.B. Einfluß Null. Ein "Weltgericht" in dem Sinn gibt es ja praktisch nicht. Oder die Vereinten Nationen?
Michael Beltz
7.760
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 02.11.2014 um 11:31 Uhr
Sie haben sich viel vorgenommen mit Ihrem vorbildlichen Programm. Meine Fragen: Mit wem arbeiten Sie in Gießen zusammen oder wollen zusammen arbeiten? Es gibt bereits Initiativen von Frauen. Wer ist Ansprechpatnerin in Gießen bzw. Ungebung?
100
Ladies´ Team aus Gießen schrieb am 03.11.2014 um 15:07 Uhr
Hallo Herr Beltz, ich danke Ihnen für das liebe Kompliment. Sie haben völlig recht - es gibt noch viele "Baustellen" in Deutschland und in der Welt, die man in Sachen Gleichberechtigung von Mann und Frau noch bearbeiten kann. Ich habe Ihnen eine e-mail geschrieben. Danke für Ihr Interesse.
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