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Wenn Dazwischen-Plappern die Therapie ersetzt: Von Prollen, Trollen und dem verzweifelten Heischen nach Aufmerksamkeit

So habe ich mir immer einen Troll vorgestellt.  Doch selbige, die (nicht nur) auf dem Portal der Giessener Zeitung ihr Unwesen treiben, sehen wohl doch etwas anders aus. Viel anders?
So habe ich mir immer einen Troll vorgestellt. Doch selbige, die (nicht nur) auf dem Portal der Giessener Zeitung ihr Unwesen treiben, sehen wohl doch etwas anders aus. Viel anders?
Gießen | Ha, jetzt weiß ich auch endlich was Trolle sind, oder Trollinnen, oder wie die femininen Entsprechungen dieser Ogers auch immer heißen mögen. Ich dachte bisher stets, das wären diese knuffigen Kerlchen aus der nordischen Mythologie, die mit den Knollennasen. Entfernte Verwandte von Shrek sozusagen. Aber jetzt hat mich (m)ein Medienpsychologe von der Uni Mainz eines Besseren belehrt. Da hätte ich auch selbst drauf kommen können. Nee, nee, diese ganz und gar nicht so (t)drolligen, permanent nervenden Web-Prolls und –prollinnen, von denen auch hier immer mal wieder die Rede ist, haben mit den geheimnisvollen Fabelwesen aus Utgard sicher nicht viel zu tun. Obwohl: auch sie geistern unheilbringend durch die Gegend, hier Netzwelt genannt. Und brauchen tut sie eigentlich auch keiner. Also, sie sind so überflüssig und verzichtbar wie ein Kropf. Ja, und da gibt es ja auch noch Boxtrolls, die scheuen, sensiblen und liebenswerten Kreaturen aus dem gleichnamigen 3D-Animationsabenteuer, das in diesen Tagen in die Kinos kommt. Aber das ist auch wieder etwas anderes…
Web-Trolle, doziert der Mainzer KonTroll-Experte Leonard
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Trolle (3)Störenfriede (1)Mitmachzeitungen (1)
Reinecke, gibt es ja in den unterschiedlichsten Ausprägungen. Darüber war an dieser Stelle ja auch schon ausführlich und wiederholt die Rede. Antje Amstein hatte hier ja seinerzeit eine erhellende, kleine Typenkunde dieser Spezies abgeliefert: http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/78551/braucht-die-gz-eine-troll-patrol/ Wenngleich es da zwischen den einzelnen Charakteren sicherlich noch Querverbindungen und Überlappungen geben mag…
Zusammengefasst: es handelt sich um Provokateure und Störer, denen es nicht um die Inhalte einer Diskussion geht, sondern um die entsetzten Reaktionen der anderen auf ihre eigenen kruden Thesen hin. Das ist dann Wasser auf die Mühlen kränkelnder Psychen! Es sind Menschen mit Persönlichkeitsdefiziten, die im Netz einfach Aufmerksamkeit erregen wollen, Aufmerksamkeit, die ihnen offline vermutlich versagt bleibt.

Intellektuelle Pflegefälle

Solche intellektuellen Pflegefälle sind ja auch auf/bei der GZ unterwegs. Nicht viele, aber einige. Wir kennen sie alle. Sie entwickelten ein immenses Störpotential. Und wir bieten ihnen trotzdem immer wieder eine Bühne. Ihrem eigenen
Sie sind das Salz in der Web-Suppe – oder glauben es zumindest. Den Preis für sie müssen wir, denen uns an einem demokratischen, zensurfreien Internet gelegen ist, schon zahlen.
Sie sind das Salz in der Web-Suppe – oder glauben es zumindest. Den Preis für sie müssen wir, denen uns an einem demokratischen, zensurfreien Internet gelegen ist, schon zahlen.
Selbstverständnis nach sind es Querdenker, vermutlich sind sie aber nur quer in der Denke. Oder sie inszenieren sich als gegen den Strich gebürstetes moralisches Pseudogewissen der Community. Als hier vor eineinhalb Jahren einmal laut darüber nachgedacht wurde, solche Leute auch zu benennen, schrien ausgerechnet diejenigen am lautesten, die ihrem Wesen nach selbst zu dieser ins Visier geratenen Klientel zählen und alle diesbezüglichen Voraussetzungen, die für ein erfolgreiches Troll-Dasein stehen, erfüllen. Man braucht sich nur die Kommentare und Beiträge von damals durchzulesen: http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/76582/qstoerenfriedeq-tummeln-sich-auf-der-gz-plattform/.
An Hand der Anzahl und inhaltlichen Exzessivität der Postings lässt sich schnell herausfiltern, wer gemeint war und wer sich angesprochen fühlte. Hier haben die getroffenen Hunde und Hündinnen richtig laut gebellt und mit virtuellem (Tollwut-)Schaum vor Mund Zeter und Mordio geschrien; von Zensur bis zum Denunziantentum war die Rede. Klar, ihre „Geschäftsidee“ stand auf dem Spiel, ihr Selbst- und Lebenszweck war in Gefahr.
Auf Webseiten wie quicktitel.fr. kann man/frau sich ruckzuck ein Profilfoto besorgen, das Anonymität garantiert.  Ähnlichkeiten mit handelnden oder kommentierenden Personen auf dem Portal der Giessener Zeitung sind rein zufällig.
Auf Webseiten wie quicktitel.fr. kann man/frau sich ruckzuck ein Profilfoto besorgen, das Anonymität garantiert. Ähnlichkeiten mit handelnden oder kommentierenden Personen auf dem Portal der Giessener Zeitung sind rein zufällig.
Nun lebt diese Mitmachzeitung ja vom gedanklichen und inhaltlichen Austausch ihrer Nutzer. Es ist (meistens jedenfalls) ein faires, partnerschaftliches Geben und Nehmen. Jeder User hat eigene Präferenzen und Interessen, berichtet darüber, was ihn interessiert, was ihm bedeutsam oder erwähnenswert erscheint und diskutiert zivilisiert mit anderen darüber – auf Augenhöhe und mit offenem Visier. Natürlich fallen da auch schon mal deutliche Worte. Das macht dieses Portal ja so sympathisch, liebenswert und beliebt. Aber selbiges hat auch dunkle Seiten, und die werden von jenen bevölkert, die sich diesen Zielen eben nicht verpflichtet fühlen. Für sie ist das „Mitreden“, das Senf-dazu-Geben, auch zugleich Therapieersatz. Es sind Zeitgenossen, die sich hinter der künstlichen Identität und der anonymen Maske eines jederzeit austauschbaren Phantasie-Thumbnails, wie es sie im Web zu Tausenden gibt, verstecken. Und man kann auch nicht sicher sein, ob der angegebene Name überhaupt stimmt. Vielleicht ist das Platzhalter-Foto aber auch nur das kleinere Übel – und die reale Entsprechung wäre viel unerträglicher…
Und aus dieser sicheren Deckung heraus lässt sich dann natürlich trefflich agieren und intrigieren, im Namen der
Mein neues Profilbild: Ich heiße künftig Tina Kack und darf mich endlich kritisch zu all den vielen Themen äußern, von denen ich keine Ahnung habe.
Mein neues Profilbild: Ich heiße künftig Tina Kack und darf mich endlich kritisch zu all den vielen Themen äußern, von denen ich keine Ahnung habe.
Meinungsvielfalt und -freiheit selbstverständlich. Diese Leute sind Generalisten und thematisch unglaublich vielseitig. Zwar kriegen sie es selbst nicht gebacken, drei stringente, zusammenhängende, logische Sätze in einem eigenständigen Beitrag zu vereinigen und diesen dann als solchen zu veröffentlichen, aber sie sind allzeit bereit, diejenigen anderer zu wichten (nicht wichteln), zu beurteilen und/oder zu schmähen. Sie warten nur auf solche Gelegenheiten, die sich auf einem Portal wie der GZ naturgemäß en masse bieten.
Klares Quellwasser aus dem Brunnen der Lebenserfahrung
Da gibt es beispielsweise ein Mädel hier – ob es wirklich eines ist, weiß man/frau ja auch nicht so genau – das hat es seit Oktober 2012 auf die schwindelerregende Zahl von 2099 diesbezüglichen kommentierenden Absonderungen gebracht – bei gleichzeitig zwei eigenen „eigenständigen“ Beiträgen. (In dem einen ging es sprachlich-wuchtig um irgendeine „nizophrene gelbfarbene Schatzi-Katzi“, bei dem anderen um die existentielle Frage, mit der sich viele aufstrebende junge Menschen einmal konfrontiert sehen: Was mache ich nach dem Studium? Mache ich überhaupt was?) Die Kommentareinlassungen der „Autorin“ hingegen decken ein wesentlich breiteres thematisches Spektrum ab. Da geht es um abstrakte Kunst, um Hartz IV, die Landesgartenschau, tanzende Teichhühner, die Algenblüte am Neuen Teich oder das Uhu-Auswilderungsprogramm des Naturschutzbundes. Die Dame (?) hat zu allem eine eigene Meinung, erklärt uns die Welt und tränkt uns mit frischem, klarem Wasser aus dem unerschöpflichen Quell ihrer reichen Lebenserfahrung - ungefragt. Vermutlich können sie und Ihresgleichen im realen Leben noch nicht mal eine Briefmarke unfallfrei aufkleben, haben aber keine Probleme damit, sich über die komplexe Funktionsweise eines atomkraftgetriebenen, Dreikomponenten-Spektralphotometers auszulassen, und zwar so, dass es auch Daniele Katzenberger verstehen würde – oder halt die glamourösen Geissens, wenn sie denn wollten..

Die gedruckte Lokalzeitung stirbt

Es ist lange her, dass man/frau, um wahrgenommen zu werden und am öffentlichen Diskurs teilhaben zu können, u.a. auf die Leserbriefspalten der Zeitungen angewiesen war. Da wurde bei der Formulierung entsprechender Repliken um jedes wohl gesetzte Komma gerungen. Und oft genug kam die Schrift, nach selbstverständlich akribischer Überprüfung der Authentizität des Absenders, zurück, mit dem Verweis, sie sei zu lang oder entspräche nicht den Vorgaben. Mit etwas Glück gelangte sie mit dreiwöchiger Verspätung zur Veröffentlichung, bis zur Unkenntlichkeit weichgespült. Darin sind die in den Redaktionsstuben sitzender Gralshüter der öffentlichen Meinung, die nur ungern solche gelten lassen, die ihnen nicht ins Weltbild passen, oder die eigene Unfehlbarkeit in Zweifel ziehen, auch heute noch sehr gut. In der mittelhessischen Medienlandschaft gibt es genügend anschauliche Beispiele dafür. Einer von vielen Gründen dafür, warum das gedruckte Wort in einer regionalen Lokalzeitung keine Zukunft mehr hat und sich mittelfristig selbst erübrigt, ungeachtet aller gegenteiligen Beteuerungen von Verlegern und Printjournalisten, die letztlich nichts anderes sind als das Pfeifen im dunklen Wald. Davon abgesehen: Wenn die Landfrauen aus X-Dorf im Rahmen ihres Monatsausfluges den Zoo in Duisburg besuchen, möchte ich das nicht zwingend am nächsten Tag oder ein paar Tage später in der Zeitung lesen müssen. Mehr als 30 EUR Abo-Gebühr im Monat für Informationen dieser Gehaltstiefe zahlen zu müssen, tut schon irgendwie weh… Aber das ist wieder eine ganz andere Nummer und Baustelle…
Unsere Art, mit Medien umzugehen und sie zu nutzen, ist durch das Internet revolutioniert worden. Es hat ungeachtet aller Schattenseiten und Auswüchse auch ein Stück weit zur Demokratisierung, Mündigkeit und Gleichberechtigung beigetragen. Die Grenzen zwischen Konsumenten und Anbietern, dem dünkelhaften „Wir-da-oben“ und „Ihr-da unten“ verschwimmen und werden fließend. Heute kann ich mich in Echtzeit äußern und artikulieren, zu allem und jedem. Wobei, wie auch auf dem GZ-Portal exemplarisch ersichtlich, die Geschwindigkeit der Synapsen oft nicht mit der der Finger auf der Tastatur Schritt hält.

Da hilft nur eins: Konsequent ignorieren

Womit wir wieder beim eigentlichen Thema wären. Solche „troll-igen“Kommentar-Junkies, von denen hier eigentlich die Rede ist, haben meist ein persönliches Problem – und möglicherweise nicht nur ein einziges. Kanadische Forscher sind diesem Phänomen jetzt im Rahmen einer Online-Studie auf den Grund gegangen. Sie berichten, dass solche Menschen offenbar tatsächlich von ihrer dunklen Seite getrieben werden, dass sie häufig antisozial eingestellt und von sich selbst sehr eingenommen sind. Sie besäßen deutlich mehr negative persönliche Eigenschaften als andere und zeigten Anzeichen von Psychopathie und Narzissmus. Hinzu kommen Selbstgerechtigkeit und Selbstüberschätzung.
Vor allem offenbare sich in diesen Menschen ein vom Vergnügen am Zerstörerischen getriebener Hang zum Sadismus, schreiben die Psychologen im Fachblatt „Personality and Individual Differences“. Dieser Hang sei umso stärker ausgeprägt, je häufiger jemand im Internet Kommentare abgäbe. Und dieser Hang braucht schließlich ein Ventil. Besser, ein solches findet sich in der virtuellen-digitalen Welt als im täglichen Leben. Vor allem ist es aber auch ein Schrei nach Aufmerksamkeit, ein Betteln um Wahrnehmung. Ich werde wahrgenommen, also bin ich! Für jeden Psychologen ein Fallstudienfundus par excellence.
Aber wie damit umgehen? Da sind sich Forscher, Kommunikationsexperten und Wissenschaftler ausnahmslos (fast) einig: Konsequent ignorieren und nicht füttern („Don’t feed the Troll“). Ins Leere laufen lassen. Nicht beachten und nicht darauf reagieren. Das entzieht solchen Individuen den Nährboden, auf dem ihre fauligen Früchte gedeihen. Aber eine solche Haltung, konsequent durchgezogen, kostet mitunter auch viel Selbstüberwindung, Selbstbeherrschung und auch Kraft. Gehen wir’s an!

Ich heiße jetzt Tina Kack

Ach was, ich hab’s mir überlegt. Ich mache jetzt auch einen auf Troll(i). Ich werde mich fortan Tina Kack (oder Martin Knack und schwer auf Zack) nennen, besorge mir von Yahoo eine unverfängliche email-Adresse, legen mir ein Alias-Foto zu und hau‘ rein. Das ist doch ein bequemes Leben. Dann kann ich endlich, ohne persönliche Konsequenzen fürchten zu müssen, mal so richtig die Wutz raus lassen und mich vor allem auch folgenlos zu all den vielen Themen äußern, von denen ich (nachweislich) keine Ahnung habe und die meiner eigenen Lebenswirklichkeit so fern sind wie es Gießen von Alpha-Centauri ist. Aber Hauptsache, wir haben mal drüber geredet – und ich habe mitgeredet…

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Kommentare zum Beitrag

Birgit Hofmann-Scharf
10.362
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 23.10.2014 um 20:21 Uhr
Wenn auch ellenlang, so habe ich mich doch dazu bewegen können, diesen Beitrag bis zum Ende zu lesen.

1.) Ist das eine Kampfansage den ( überflüssigen ) Trolls allgemein
oder einer Person ( weiblich oder männlich ist mir so etwas von gleichgültig ), kurzzeitig gelöscht, dann ab wie ein Oger wieder erschienen - zur Freude einiger BR ) ?

2. Dass diese web-trolls eine gestörte Persönlichkeit besitzen, ist doch so klar wie Hühnersuppe. Aber das Thema wurde hier in der Tat schon so oft zerlegt ....


3. Danke für die Info zur webside "Qicktitel" - kannte ich bisher nicht.

4. Der genannte Name "Martin Knack und schwer auf Zack" scheint recht geeignet für Sie.

Ich bin auf weitere Kommentare gespannt !
Birgit Hofmann-Scharf
10.362
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 23.10.2014 um 20:31 Uhr
Ja, klingt auch gut.
Aber - " wer hat es erfunden "
Andrea Mey
10.947
Andrea Mey aus Lollar schrieb am 23.10.2014 um 23:09 Uhr
Sehr guter Beitrag, Herr Heimann, wobei die Kommentare von Frau B. manchmal durchaus konstruktiv sind!
Bernd Zeun
11.645
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 24.10.2014 um 02:48 Uhr
> Da hilft nur eins: Konsequent ignorieren

Das ist dir ja voll gelungen, Jürgen.
Karl-Ludwig Büttel
3.855
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 24.10.2014 um 06:20 Uhr
Da wurde aber einer in seinem männlichen Ego erwischt.
Herr Zeun das haben Sie gut erkannt.
Sieht eher nach einen kleinen Rachfeldzug aus weil man sich auf den Schlips getreten fühlt.
Alle Jahre wieder wird hier die Trollgeschichte bearbeitet.
Immer dann wenn sich jemand gedisst fühlt.
Martin Wagner
2.705
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 25.10.2014 um 10:08 Uhr
Wahrscheinlich gibt es hier in der Online-Ausgabe der GZ auch Schreiber, welche den Kriterien eines "Internettrolls" entsprechen.

Der Empfehlung (auch von Herrn Heimann) "(...) ... konsequent ignorieren und nicht füttern ...(...)" halte ich für logisch.

Ist haber schwer sich dran zu halten, denn (zumindest hier) treten die Trolle nicht in Reinkultur auf. Frau Mey erinnerte daran, dass ein Troll auch zwischendurch kontruktiv in den Kommentarkolonnen unterwegs sein kann.

Deswegen bleibe ich (zumindest bis auf weiteres) dabei: Wer nicht unqualifiziert auf Artikel bzw. Kommentare eingeht auf den gehe ich auch ein. Und das selbst auf die Gefahr, dass ich die betreffende Person "anfüttere". Sicherlich keine optimale Situation, aber mir fällt Nichts Besseres ein.
Martin Wagner
2.705
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 25.10.2014 um 17:29 Uhr
Ich schrieb: "(...) Wer nicht unqualifiziert auf Artikel bzw. Kommentare eingeht auf den gehe ich auch ein. (...)."

Dieser Satz hat bei der Aufhebung der zweifachen Verneinung * für mich eine andere Aussage. Vielleicht klingt das etwas zu kompliziert, aber ich versuche schon mich möglichst korrekt auszudrücken.


* "Wer qualifiziert auf Artikel bzw. Kommentare eingeht auf den gehe ich auch ein." Bei dieser Aussage bin ich gezwungen genau zu definieren was ich persönlich als qualifiziert erachte. Bei der doppelten Verneinung (nicht unqualifiziert) muss ich mir nur darüber Gedanken machen, ob ein Beitrag unqualittativ ist (oder nicht). Das heisst ein sehr breiter Korridor zwischen "qualitativ" und "unqualitativ" wird bei meiner Bewertung berücksichtigt.
Andrea Mey
10.947
Andrea Mey aus Lollar schrieb am 25.10.2014 um 22:18 Uhr
Also was meinen Kommentar betrifft - ich habe den Begriff "Troll" nicht verwendet.
Das war ehrlich gemeint.
H. Peter Herold
29.018
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 04.11.2015 um 10:47 Uhr
Nach den Regeln, zumindest nach denen, zu deren Konditionen ich hier beigetreten bin, sollte nur eine Person mit eigenem Namen und Bild auftreten. Das mit dem Bild wurde gestrichen, trotzdem fand ich es gut.
Aber eine Person ohne richtigen Namen hier ihren Senf abzuladen lassen, das finde ich nicht gut. Zumindest solange, bis es jedem erlaubt wird. Ich könnte dann auch so herrlich die Leute veräppeln.
@ Redaktionsteam: Wäre das nicht gerecht liebe Redaktion?
Peter Lenz
526
Peter Lenz aus Mücke schrieb am 04.11.2015 um 12:33 Uhr
Die alte Leier!
Regeln (wobei Regel nicht für einen selbst gelten) und Bild.

Interessant ist wenn ein "Nicht-Troll" einen anderen "Nicht-Troll" zum Troll degradieren will oder tut, dazu müsste er wissen das er selbst ein "Nicht-Troll" ist, sonst funktioniert das Ganze nicht.
H. Peter Herold
29.018
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 04.11.2015 um 13:33 Uhr
Schon komisch wenn einer nichts anderes zu tun hat, als Leuten die ihm irgendwie nicht genehm sind zu verfolgen und mit Kommentaren sich hervor zu tun. Was wollen solche Leute, sind das nicht die "TROLLE" damit bezwecken? Aufmerkksamkeit erregen? Andere Menschen drangsalieren?
Solche tun mir nur leid. Zitat: " Denn sie wissen nicht was sie tun" Ende Zitat.
Peter Lenz
526
Peter Lenz aus Mücke schrieb am 04.11.2015 um 13:56 Uhr
Er merkt es einfach nicht!
Immer sind es die anderen schuld, die den armen Unschuldigen verfolgen und drangsalieren, schon komisch.
Jammern gehört zu den großen Effekthaschereien von ihm selbst.
Leid tun?! Nein das ist schlichtweg gelogen, er tut sich nur selbst leid, also sollte er es einfach sein lassen und aufhören andere zu beschimpfen.
Übrigens, geltende Regel sind immer die aktuellen und nicht die von früher, das ist überall so. Also warum versucht er nicht diese auch zu befolgen und sie nicht für sich selbst außer Kraft zu setzen (tausend Mal schon bemängelt).
H. Peter Herold
29.018
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 04.11.2015 um 23:34 Uhr
"Wenn Dazwischen-Plappern die Therapie ersetzt: Von Prollen, Trollen und dem verzweifelten Heischen nach Aufmerksamkeit"

Stimmt.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

Mitmachen ist ganz einfach und alles ist kostenlos: Gleich registrieren und los geht's!

Herzlichst, Ihr(e) Jürgen Heimann

von:  Jürgen Heimann

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