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Gleichberechtigung in der Ehe - wer kam schon vor über 300 Jahren auf derartige Ideen?

Gießen | Kaum zu glauben. Nachdem es immer noch so viel Dumhheit gibt: Homosexualität als Sünde, Rassismus, Frau als minderwertig und schlechter bezahlt, andere Völker als minderwertig.....
"Der Philosoph Samuel von Pufendorf verstarb am 26. Oktober 1694. Er trat für eine Trennung von Philosophie und Religion in der Wissenschaft ein und er bestand darauf, die Würde jedes Menschen als ein Grundrecht festzuschreiben. Auch wollte er die Ehe als Vertrag gleichberechtigter Individuen verstanden wissen."
aus: Mitteilungen der KPF der PDL

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Kommentare zum Beitrag

H. Peter Herold
29.022
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 22.10.2014 um 13:45 Uhr
Lieber Michael, es gibt sogar in heutiger Zeit Fälle, einen kenne ich, da wird die Ehefrau mit Vertrag gebunden, der nichts enthält außer Wohnrecht und kann unterstellt werden, Verpflegung.
Dafür wird erwartet, steht nicht in dem Vertrag, Haus- und Gartenarbeit.
Ich bin langsam sprachlos. Ein Notar fertigt so was aus.
Michael Beltz
7.760
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 22.10.2014 um 15:49 Uhr
Ja Peter, wir leben in einem "Rechtsstaat", da werden Menschenrechte hochgehalten.
Jutta Skroch
13.688
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 22.10.2014 um 15:59 Uhr
@Peter, ein solcher Vertrag ist in meinen Augen sittenwidrig und somit ungültig. Auch unter Notaren gibt es schwarze Schafe, habe ich auch erlebt. Welche Frau lässt sich denn in der heutigen Zeit noch auf sowas ein?
H. Peter Herold
29.022
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 22.10.2014 um 16:02 Uhr
Gute Frage Jutta.
Michael Beltz
7.760
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 22.10.2014 um 16:07 Uhr
Jutta, Du hast natürlich Recht. Eventuell wurde eine Frau aus dem Ausland mit irgendwelchen Versprechungen angelockt.
Karl-Ludwig Büttel
3.855
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 22.10.2014 um 19:04 Uhr
Viele junge verheiratet schließen ob der negativen Erlebnisse heute Eheverträge ab. Häufig auch nur mit einem Wohn - oder Einsitzrecht. Hier spielt das Erbrecht ein Rolle. Häufig sind diese Veträge nur juristische Erfordernisse. Wer sich liebt nimmt den Vertrag und legt ihn in die Schublade. Aber die Form der Verträge werden beim Notar abgeschlossen.
Was Sie schildern Her Herold scheint schon sehr extrem zu sein. Aber in einem freien Land gibt es fast nichts was es nicht gibt.
Jutta Skroch
13.688
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 22.10.2014 um 19:27 Uhr
Ein Ehevertrag kann aber auch einen Partner schützen, nämlich dann, wenn einer von beiden Schulden angehäuft hat, dann muss der Andere nämlich nicht haften. Es hat alles 2 Seiten.
H. Peter Herold
29.022
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 22.10.2014 um 19:32 Uhr
Danke für die Hinweise, ich habe mich eingelesen. Es gibt da so einen Spruch, der könnte passen: Des Menschen Wille ist sein Himmelreich.
Birgit Hofmann-Scharf
10.362
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 22.10.2014 um 19:37 Uhr
"Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich."
Trotzdem :
Hausarbeit wird auch heute noch von vielen Frauen erwartet, das Kaffee Kochen im Büro ebenfalls.
Dazu bedarf es kein Vertrag, schon gar nicht, wenn dieser soooo entwürdigend ausfällt - wie von P. H. beschrieben.
Hierzu aber gehören immer 2 Menschen / 2 Unterschriften.
H. Peter Herold
29.022
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 22.10.2014 um 19:38 Uhr
Daher:Des Menschen Wille ist sein Himmelreich.
Florian Schmidt
4.881
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 22.10.2014 um 19:42 Uhr
Kann da auch das Züchtigungsrecht in so einen Vertrag geschrieben werden. Die Gerichte sind überfüllt und wenn man gleich klare Verhätnisse schafft...
Jutta Skroch
13.688
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 22.10.2014 um 21:57 Uhr
Wer Florian kennt, weiß, wie es gemeint ist.
H. Peter Herold
29.022
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 23.10.2014 um 08:49 Uhr
Man/frau kann alles in so einen Vertrag schreiben, denn der Notar hat einen Auftraggeber dessen Wille festgehalten wird. Ich denke nur wenn es ganz klar gegen gute Sitten und/oder verstößt, dann nicht. Der Notar sichert sich ja in so einem Vertrag ab. Sollten Teile ungültig sein so bleibt der Vertrag in seinem sonstigen Umfang bestehen. Man/frau vertraut auf die Neutralität des Notars, der aber wie ich schon ausführte, einen Auftraggeber hat und wenn der/die andere dann unterschreibt. Pech gehabt. So einfach ist das.
Karl-Ludwig Büttel
3.855
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 23.10.2014 um 09:15 Uhr
Der Notar achtet aber in der Regel darauf, ob der Vertrag Sittenwidrig ist sonst bekommt er den Vertrag nach Prüfung vom zuständigen Amtsgericht um die Ohren gehauen. Sehr viele Eheverträge wurden ja gerade in den 90er Jahren durch die Gerichte für Sittenwidrig erklärt. Da gibt es klare Richtlinien.
Was Eheleute außerhalb des Vertrages machen, das steht sicherlich auf einem anderen Blatt Papier.
H. Peter Herold
29.022
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 23.10.2014 um 09:56 Uhr
solange sich die Partner alles vom anderen gefallen lassen, ist das dann Gleichberechtigung? Wenn sich die Frau, heute immer noch der schwächere Teil, nicht traut zu widersprechen, aus welchen Gründen auch immer.
H. Peter Herold
29.022
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 24.10.2014 um 23:20 Uhr
Machen Sie Ihre eigenen Erfahrungen
Michael Beltz
7.760
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 02.11.2014 um 11:45 Uhr
Dass ein Notar, wie Herr Büttel schreibt, einen rechtskonformen Vertrag aufsetzt, steht wohl außer Zweifel.
Dennoch besteht weiterhin die Tatsache, dass Frauen in vielen Berufen bei gleicher Leistung schlechter bezahlt werden als Männer. Gilt eigentlich noch die Aufforderung der Kirche " die Frau sei dem Manne untertan? Wieso gibt es - muss es sie geben - so viele Frauenhäuser?
Die Antwort kommt so spät,da wir erst gestern aus Eritrea zurück gekommen sind. Dort gibt es laut Gesetz Gleichberechtigung. Die ältere Generation will davon nichts wissen. Genau wie Genitiailvertsümmelung bei Mädchen. Entsprechend dem gesetzlichen Verbot werden Menschen bestraft, die dies dennoch tun. Der Rückgang dieses Elends ist zwar enorm, dennoch sind immer noch Menschen aus ihrer Tardition gegen dieses Verbot.
H. Peter Herold
29.022
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 05.11.2014 um 10:15 Uhr
Ja schon, aber warum muss dann in so einem Vertrag der Hinweis stehen, dass sollten einzelne Teile nicht rechtens sein, nicht der ganze Vertrag unwirksam ist?
Ist es denn nicht so, dass der Notar doch auch die Interessen seines Kunden/Auftraggebers berücksichtigt?
Der Dumme ist letztlich der mitunterschreibt. Was nützt es da, wenn der Notar vorliest, Nachfrage hält ob alles verstanden wurde und wer gibt da schon gerne zu, nur Bahnhof verstanden zu haben.
Ich habe Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Testament in einem Notariat gemacht. Eigene Vorstellungen schriftlich mitgebracht, mit dem dortigen RA besprochen. Dieser hat beraten, Vorschläge gemacht, Text umformuliert. Dieser wurde dann besprochen und nach meiner Einwilligung dann in einem extra Termin beim dortigen Notar beurkundet.
Da war ich allein. Wenn nun aber in einem Ehevertrag, die Frau unterschreibt, weil sie meint es sei ja alles rechtens, vorher nie die Gelegenheit hatte den Vertrag zu lesen, mit jemanden zu besprechen. Dann unterschreibt sie. Manch andere vielleicht auch.
Michael Beltz
7.760
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 06.11.2014 um 10:02 Uhr
Gute Frage!
1. KPF = Kommunistische Platform
2. PDL = Partei Die Linke
Torsten Herwig
339
Torsten Herwig aus Langgöns schrieb am 06.11.2014 um 18:39 Uhr
Herr Beltz,

"Dennoch besteht weiterhin die Tatsache, dass Frauen in vielen Berufen bei gleicher Leistung schlechter bezahlt werden als Männer. Gilt eigentlich noch die Aufforderung der Kirche " die Frau sei dem Manne untertan? "

Ich kann es echt nicht mehr lesen. Haben Sie die Diskussionen zu dem Thema der letzten Zeit nicht mitbekommen? Oder einfach ausgeblendet?
Wir haben nach aktuellem Forschungsstand eine Gehaltsdifferenz zwischen Frauen und Männern von 2 in Worten ZWEI Prozent! Das allmonatlich wiedergekäute feministische Mantra von der angeblichen Lohndiskriminierung der Frau ist ein Mythos, der bei genauerer Betrachtung in genau die heisse Luft zusammen sackt, aus der er besteht!
FOCUS: Mythos Lohnlücke: Wie Statistiker die Löhne der Frauen klein rechnen - von Mara Ewers und Andrea Hammermann

"Wieso gibt es - muss es sie geben - so viele Frauenhäuser?"

Weil es eine mächtige feministische Lobby (auch in der Politik) gibt. "Etwas für Frauen tun" ist schick und verkauft sich gut, damit kann man sich profilieren, das bringt Wählerstimmen. Was interessieren da schon Hunderte internationale Studien, die nachweisen, dass Häusliche Gewalt paritätisch verteilt ist und Männer laut Statistik (mit Ausnahme von Sexualstraftaten) weit häufiger Gewaltopfer sind.
Die Konsequenz? Ca. 370 Frauenhäuser gibt es in Deutschland, alle mit öffentlichen Geldern unterstützt, für Hilfsangebote für Jungen bzw. Männer ist dagegen kein angeblich Geld da. Na sowas.

Was hat letztens doch gleich nochmal das Bundesministerium für Alles Ausser Männer flugs für Mittel aus dem Ärmel geschüttelt, um Alice Schwarzgelds Frauenmediatum zu unterstützen? Selbst eine Kristina Schröder ("Danke, emanzipiert sind wir selber") wurde letzen Endes zur Speichelleckerin der EMMA-Inquisitorin.
"In den Jahren 2012 bis 2016 erhält der Frauenturm eine „öffentliche Zuwendung“ von 600.000 Euro. Das Geld kommt vom Bundesfamilienministerium.
Und das ist noch nicht alles. Zusätzlich zu den Bundesmitteln floss jahrelang Geld vom Land Nordrhein-Westfalen
"

FrauenMediaTurm
Der Steuerzahlerbund deckte auf - Jeder Besuch in Schwarzers Frauenturm kostet 622 Euro Steuergeld!

Aber Hilfsangebote für männliche Gewaltopfer? Gott bewahre, natürlich Fehlanzeige!
Wer so etwas fordert, KANN ja nur was gegen Frauen haben, nicht wahr?

Wenn sich in diesem Land mal jemand AUCH für Männer und Jungen öffentlich einsetzt, dann setzt sofort der feministische Beissreflex ein, dann rotten sich in Windeseile Frauenverbände und genannte Klientelpolitiker zusammen und der/diejenige wird umgehend abgesägt. Sagt Ihnen der Name Monika Ebeling etwas? Googeln Sie das mal, ein Skandal sondersgleichen.


Man braucht sich nicht zu wundern, dass mehr und mehr Männer die Nase voll davon haben. Das Meinungsforschungsinstitut Allensbach hat 2013 eine Umfrage zum Thema Gleichberechtigung gemacht.
Sehr aufschlussreich, wie unsere Bevölkerung so tickt. So nach und nach kommen die Männer allmählich auf den Trichter. ;-)
Man-Tau: Was Frauen wollen und Männer wollen sollen
Torsten Herwig
339
Torsten Herwig aus Langgöns schrieb am 06.11.2014 um 18:41 Uhr
Herr Beltz,

"Dennoch besteht weiterhin die Tatsache, dass Frauen in vielen Berufen bei gleicher Leistung schlechter bezahlt werden als Männer. Gilt eigentlich noch die Aufforderung der Kirche " die Frau sei dem Manne untertan? "

Ich kann es echt nicht mehr lesen. Haben Sie die Diskussionen zu dem Thema der letzten Zeit nicht mitbekommen? Oder einfach ausgeblendet?
Wir haben nach aktuellem Forschungsstand eine Gehaltsdifferenz zwischen Frauen und Männern von 2 in Worten ZWEI Prozent! Das allmonatlich wiedergekäute feministische Mantra von der angeblichen Lohndiskriminierung der Frau ist ein Mythos, der bei genauerer Betrachtung in genau die heisse Luft zusammen sackt, aus der er besteht!
FOCUS: Mythos Lohnlücke: Wie Statistiker die Löhne der Frauen klein rechnen - von Mara Ewers und Andrea Hammermann

"Wieso gibt es - muss es sie geben - so viele Frauenhäuser?"

Weil es eine mächtige feministische Lobby (auch in der Politik) gibt. "Etwas für Frauen tun" ist schick und verkauft sich gut, damit kann man sich profilieren, das bringt Wählerstimmen. Was interessieren da schon Hunderte internationale Studien, die nachweisen, dass Häusliche Gewalt paritätisch verteilt ist und Männer laut Statistik (mit Ausnahme von Sexualstraftaten) weit häufiger Gewaltopfer sind.
Die Konsequenz? Ca. 370 Frauenhäuser gibt es in Deutschland, alle mit öffentlichen Geldern unterstützt, für Hilfsangebote für Jungen bzw. Männer ist dagegen kein angeblich Geld da. Na sowas.

Was hat letztens doch gleich nochmal das Bundesministerium für Alles Ausser Männer flugs für Mittel aus dem Ärmel geschüttelt, um Alice Schwarzgelds FrauenMediaTurm
zu unterstützen? Selbst eine Kristina Schröder ("Danke, emanzipiert sind wir selber") wurde letzen Endes zur Speichelleckerin der EMMA-Inquisitorin.
"In den Jahren 2012 bis 2016 erhält der Frauenturm eine „öffentliche Zuwendung“ von 600.000 Euro. Das Geld kommt vom Bundesfamilienministerium.
Und das ist noch nicht alles. Zusätzlich zu den Bundesmitteln floss jahrelang Geld vom Land Nordrhein-Westfalen
"

Der Steuerzahlerbund deckte auf - Jeder Besuch in Schwarzers Frauenturm kostet 622 Euro Steuergeld!

Aber Hilfsangebote für männliche Gewaltopfer? Gott bewahre, natürlich Fehlanzeige!
Wer so etwas fordert, KANN ja nur was gegen Frauen haben, nicht wahr?

Wenn sich in diesem Land mal jemand AUCH für Männer und Jungen öffentlich einsetzt, dann setzt sofort der feministische Beissreflex ein, dann rotten sich in Windeseile Frauenverbände und genannte Klientelpolitiker zusammen und der/diejenige wird umgehend abgesägt. Sagt Ihnen der Name Monika Ebeling etwas? Googeln Sie das mal, ein Skandal sondersgleichen.


Man braucht sich nicht zu wundern, dass mehr und mehr Männer die Nase voll davon haben. Das Meinungsforschungsinstitut Allensbach hat 2013 eine Umfrage zum Thema Gleichberechtigung gemacht.
Sehr aufschlussreich, wie unsere Bevölkerung so tickt. So nach und nach kommen die Männer allmählich auf den Trichter. ;-)
Man-Tau: Was Frauen wollen und Männer wollen sollen
Torsten Herwig
339
Torsten Herwig aus Langgöns schrieb am 06.11.2014 um 23:02 Uhr
Frau Back,

sie können aber schon lesen, oder? HÄUSLICHE GEWALT ist paritätisch verteilt, das haben hunderte internationale Studien ergeben - zuletzt musste auch das Robert Koch Institut dies einräumen.
Häusliche Gewalt gegen Männer heißt, dass ca. 50% der Gewalt in Beziehungen gegen Männer ausgeübt wird. D.h. sie wird von Frauen gegen ihre Partner ausgeübt! Was ist daran bitte so schwer zu begreifen?

FRAUENHÄUSER wurden gegründet (das erste von Erin Pizzey), um Frauen VOR HÄUSLICHER Gewalt ihrer Männer zu schützen.
Ca. 370 davon gibt es mittlerweile in Deutschland, staatlich unterstützt. Und das OBWOHL in Wahrheit häusliche Gewalt zu 50 Prozent, ja teilweise sogar ÜBER 50 Prozent also die Mehrheit von Frauen gegen Männer ausgeübt wird. Frauen sind sogar häufiger diejenigen, welche ZUERST Gewalt gegen den Partner ausüben!
Erin Pizzey hat übrigens selbst gesagt, dass über die Hälfte der Frauen, die sie aufnahm, mindestens genauso gewalttätig waren, wie die Männer, vor denen sie angeblich flohen, vor allem bei Gewalt gegen die mitgebrachten Kinder. Diese Frauen benutzten das Personal als bequemen Babysitter und am Wochenende standen vor dem Frauenhaus eine Gruppe Männer - die neuen Macker der "Hilfesuchenden", mit denen sie dann umherzogen, während das Personal die Kinder betreute...
Können SIe nachlesen in ihrer Biografie.

Auch heute ist übrigens nicht Gewalt vom Partner die Hauptursache für Frauen, ein Frauenhaus aufzusuchen sondern Überschuldung. Ebenso werden Frauenhäuser mit Kalkül missbraucht, um sich auf einen Sorgerechtsstreit vorzubereiten. Das wird den Müttern mitunter sogar von Anwälten und Jugendamtsmitarbeiterinnen so geraten, um sich einen Vorteil im anstehenden Prozess zu verschaffen.

Bei der Gewalt gegen Männer insgesamt ist es tatsächlich so, dass diese Gewalt mehrheitlich von Männern ausgeübt wird. Aber was haben Sie eigentlich für eine selektive Perspektive bei dem Thema? Sollten die OPFER nicht viel eher im Mittelpunkt des allgemeinen Interesses stehen? Im Mittelpunkt der Empathie und der Unterstützung? Ist Ihre Empathie gar geschlechtsabhängig?

WER von Ihnen hier zeigt Empathie mit männlichen Opfern? WER von Ihnen macht sich öffentlich stark für Hilfe und Unterstützung und AKZEPTANZ männlicher Gewaltopfer (also ohne jede Form von Häme oder gar dämlicher Nudelholzwitze?
Wenn ich sehe, welche Beiss- oder Abwehrreflexe hier sofort aufkommen, sobald das Thema angeschnitten wird, liegt da wohl noch ein weiter Weg vor der Gesellschaft.

Wird die Frage nach männlichen Opfern gestellt, wird sofort die Gegenfrage nach männlichen Tätern oder weiblichen Opfern gestellt.
Wieso werden im öffentlichen Diskurs (und auch hier) stets ausschließlich weibliche Opfer und männliche Täter fokussiert? Haben die männlichen Opfer kein Anrecht auf genau so viel Empathie? Sind weibliche (Gewalt)täterinnen nicht ebenso zu behandeln wie männliche?
Wieso werden die im öffentliche Diskurs entweder verschwiegen, oder die Taten werden herunter gespielt oder beschönigt?
Weil MEHR Männer Gewalt ausüben? (Mal abgesehen davon, dass weibliche Gewalttaten häufig eben gar nicht in den Statistiken landen, die wenigsten Männer erstatten Anzeige aus Scham und von Amts wegen wird die Tat nicht verfolgt), aber Ok, was ist mit Kindsmörderinnen? Das sind nachweislich mehrheitlich Frauen. Wir erinnern uns da noch an die eine oder andere Schlagzeile über Blumenkästen, Aquarien oder Kühlboxen...

Gerade wieder letztens bei Günther Jauch. Wenn Väter ihre Kinder töten ist das zutiefst verwerflich, wenn Mütter ihre Kinder töten, gibt es ganz bestimmt einen Grund, eine Notlage etc. Genau so wird doch der Diskurs geführt.
Torsten Herwig
339
Torsten Herwig aus Langgöns schrieb am 07.11.2014 um 09:29 Uhr
Frau Back,

“Dafür verdiene ich allerdings 20 % weniger als mein männlicher Kollege nebenan. So'n Mist.“

WENN ihr männlicher Kollege tatsächlich 20 Prozent mehr verdient als sie, dann wird das schon seine Gründe haben. Zumindest liegt es aber nicht daran, dass er mit Penis geboren wurde!
*gähn*


“ Was sind denn das für "hunderte Studien" die da so gerne im Raum stehen?!“

Wie oft soll ich das eigentlich noch verlinken, bis Sie es zur Kenntnis nehmen? Schauen Sie im letzten Thread!


“Aber klar, Sie tragen das alles so überzeugend vor, und auch immer so gut belegt, das muss ich sofort ungeprüft glauben, keine Frage

Sie können die zitierten Ergebnisse gerne nachprüfen, den Link habe ich mehrfach gepostet. Wenn Sie das schlicht nicht wollen, dann lavieren Sie nicht so billig rum!


“ Worauf bezieht sich das "teilweise"?!
Aber über die Qualitätsstufen von Gewalt müssen wir ja nicht reden, das sind alles nur Haarspaltereien, gelle?! - Wenn man natürlich die Aufforderung, den Müll runterzutragen und auf dem Balkon zu rauchen als häusliche Gewalt definiert, dann kann das schon hinkommen.


Wenn „Komplimente vorenthalten“ angeblich Gewalt gegenüber Frauen darstellt, ebenso.

Aber keine Sorge, im Gegensatz zu feministischen Gruppen sind in diesen Studien echte Gewaltfälle untersucht. Das „teilweise“ bedeutet schlicht von Studie zu Studie leicht variierende Ergebnisse. Oder glauben Sie, 500 internationale Untersuchungen kommen alle auf exakt genau 53,25761 Prozent?!


JETZT wird es wirklich interessant.

“ Wenn die Hälfte der Frauen, die aufgenommen wurden, genauso gewalttätig waren wie die gewalttätigen Männer, vor denen sie flohen, dann sind das nach meiner Rechnung immer noch doppelt so viele gewalttätige Männer wie Frauen. Schlagende Mathematik, oder?!

Da haben Sie einen durchaus wichtigen Punkt angesprochen. Allerdings haben Sie offenbar die Schlagende Logik dahinter wohl nicht verstanden.

Kleine Hilfestellung:
Wir haben 100 Frauen, wovon die Hälfte also 50 (es waren übrigens nur die Frauen, welche Pizzey dahingehend aufgefallen sind!) mindestens ebenso gewalttätig sind. Ok. Das heißt von den 100 Männern dieser Frauen waren 50 ebenso von Gewalt durch die Frau betroffen, macht von 100 (potentiell) gewalttätigen Männern 50 definitive ebensolche Opfer.

Nun ist Gewalt ja NICHT IMMER wechselseitig. Es gibt durchaus Paare, die sich gegenseitig nichts schenken. Es gibt aber ebenso Paare, bei denen ist ausschließlich EIN Teil gewalttätig.
Die Gewaltforschung hat ergeben, dass IN SUMME Gewalt paritätisch verteilt ist.

D.h., dass wenn ich 50 eindeutige Opferfrauen habe und 50 Frauen und Männer, die wechselseitig Gewalt ausüben, dann habe ich immer noch 50 ALLEINIGE Opfermänner, die ich dazu rechnen muss!
Die Frauen dieser Männer sind nicht im Frauenhaus – und die betroffenen Männer haben keine Anlaufstelle, an die sie sich hätten wenden können und fallen damit völlig unter die öffentliche Wahrnehmung.

Sie haben in Ihrer Ausführung somit die 50 ZUSÄTZLICHEN Männer komplett unterschlagen.

Da stellt sich nun die Frage, haben Sie das unwissentlich getan, weil Sie dieses simple Rechenbeispiel überforderte? Oder haben Sie es ausgeblendet, weil das Ergebnis Ihrem Weltbild widerspricht?

So langsam bekomme ich eine Ahnung davon, WARUM ihr männlicher Kollege (angeblich) 20 Prozent mehr verdienen könnte als Sie…


“Drei Sterne wert ist mir, dass Sie sich mal aufgerafft haben, zur Kenntnis zu nehmen, dass Gewalt mehrheitlich dann doch irgendwie äääähm jaaa, also irgendwie dann eben doch von Dings...ähm...Männern ausgeht, hust hust. Das wäre drei Sterne wert (***), wenn nicht direkt die scharf genommene Kurve zu "Aber müssen wir nicht mehr an die Opfer denken???" käme.“

Dass sie da eine Umkehrform Ihres eigenen Verhaltens kritisieren, fällt Ihnen auf…?


“Klar müssen wir das und klar verdienen alle Opfer unabhängig vom Geschlecht unsere Aufmerksamkeit und Hilfe. Aber das heißt noch lange nicht, dass man deswegen mal schnell die Tatsache, aus welchen Gruppen (Geschlecht, Alter, sozialer Hintergrund) die Aggressoren kommen.“

Das habe ich auch nie in Abrede gestellt. Ich habe lediglich die (oft unterschlagene) Mehrheit weiblicher Täterinnen bei häuslicher Gewalt oder Kindsmord angeführt.
Ich habe NIEMALS irgendwo behauptet, Frauen wären GENERELL häufiger gewalttätig als Männer!


“Und wie bitte: wenn Frauen ihre Kinder töten ist das angeblich nicht verwerflich??? Ich weiß ja nicht, was Sie so nehmen und auf welchem Planeten sie herumlaufen, aber ich würde mal dringend die Wahrnehmung checken lassen. „

Checken Sie mal lieber die Schlagzeilen in den Fällen und die Strafbemessungen – und vergleichen sie selbige mit männlichen Tätern für die gleiche Tat. Das Thema hatten wir nun schon mehr als hinreichend oft.
Torsten Herwig
339
Torsten Herwig aus Langgöns schrieb am 07.11.2014 um 21:40 Uhr
Aber sicher habe ich das!

http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/97778/ladiesa-team-e-v-stellt-sich-vor/

"Mittlerweile existieren mehr als 500 internationale Studien zur Häuslichen Gewalt, die alle zu dem Ergebnis kommen, dass selbige paritätisch verteilt ist."

Und in der Liste sind die Studien von Peter Döge für die EKD "Männer - die ewigen Gewalttäter? Gewalt von und gegen Männer in Deutschland" von 2010 und die Studie des Robert Koch Instituts von 2013 noch gar nicht dabei!

Aber schön, wie sie auch hier wieder sofort von den für Sie unbequemen Fakten ablenken. Warum nur bin ich kein bischen überrascht darüber...?
Torsten Herwig
339
Torsten Herwig aus Langgöns schrieb am 07.11.2014 um 21:53 Uhr
Ja, eine Antwort auf genau diesem Niveau hatte ich erwartet. Vergessens Sie es, mit Ihnen ist jede ernsthafte, sachliche Auseinandersetzung reine Zeitverschwendung. Leute wie Sie sollte man am besten einfach ignorieren und stehen lassen.
Schönes Leben noch!
Hallo Lieber Leser
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Herzlichst, Ihr(e) Michael Beltz

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