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Neue Inszenierung der Musicalgruppe “K3”: "Peggy & Sue-Burger" als Pausensnacks im "Heart-Rock-Diner"

Nach "Momo", "Tabaluga und Lilli" und "School of Rock"legt die Musicalgruppe „K 3“ aus Ehringshausen-Katzenfurt mit „Heart Rock Diner“ ihre vierte Inszenierung hin.
Nach "Momo", "Tabaluga und Lilli" und "School of Rock"legt die Musicalgruppe „K 3“ aus Ehringshausen-Katzenfurt mit „Heart Rock Diner“ ihre vierte Inszenierung hin.
Gießen | Nein, kein Rechtschreibfehler. "Diner" wird tatsächlich so geschrieben, mit einem "N". Sonst wäre es ja ein (festliches) Abendessen, und am Ende noch eines "for One". Freddie Frinton, der beflissene Di(e)ner, würde mal wieder ständig über den Kopf der Tigertrophäe stolpern und sich bei der Bewirtung von Miss Sophie aufopferungsvoll die Kanne geben. Aber das ist eine ganz andere Baustelle.
Unter besagtem Begriff versteht der gemeine nordamerikanische „Amikaner“ jedoch etwas ganz anderes: ein einfaches und schlichtes, zumeist außerhalb von Orten an Fernstraßen stehendes (oder liegendes) Restaurant. Diese Gourmet-Tempel gehobener Gastlichkeit, von ihrem Ambiente her nicht selten mit dem Charme einer Magenschleimhautentzündung gesegnet, hatten sich Anfang des 19. Jahrhunderts aus mobilen Imbiss-Ständen heraus entwickelt, für die ausrangierte Speisewagen der Eisenbahn, "dining cars" genannt, herhalten mussten. Daher der Name. Damit wäre das also schon mal geklärt.

Mit dem Hard Rock Cafe weder verwandt noch verschwägert

Genau eine solche Gastrostätte feiert in Katzenfurt Neueröffnung. Und das gleich drei Tage lang, vom 5. bis 7. November. Dahinter steht als Betreiber die Musicalgruppe "K 3" der Evangelischen Jugend, die damit nach "Momo", "Tabaluga und Lilli" und "School of Rock" unter der künstlerischen Leitung von Thomas Fricke ihre vierte eigene Inszenierung hinlegt: "Heart Rock Diner". Ebenfalls kein orthographischer Fauxpas, sondern eine Frage des Herzens. Und mit dem "Hard Rock Cafe" stilistisch weder verwandt noch verschwägert. Die Kinder und Jugendlichen arbeiten seit einem Jahr an diesem Stück; bei Erstellung der Kulissen und Anfertigung der Kostüme haben fleißige Eltern mit Hand angelegt.
Erzählt wird die mit viel Phantasie und Gefühl gewürzte Geschichte eben jenes "Heart Rock Diners", das vor sich hingammelt, bis zwei junge Erbinnen, die, welch Zufall, Peggy & Sue heißen und die den Burgern, die in der Pause serviert werden, auch den Namen gaben, den Schuppen zu neuem Leben erwecken. Dies mit Hilfe einer magischen Jukebox, die automatisch die Lieblings- und Herzensongs der Menschen, die sie berühren, erkennt und dann auch abspielt. Das fängt bei "Knockin' on Heavens Door " an du hört bei "Can´t buy me love" noch lange nicht auf. Und hinter jedem Lied steckt wiederum eine eigene Geschichte...

Fast Food is not good

Doch es droht Ungemach, durch einen großen, mit Gammelfleisch-Makel behafteten Bulettenbrater, der dem Nostalgie-Restaurant mit der Abrissbirne zu Leibe rücken will, um an dessen Stelle eine neue Fast-Food-Filiale zu errichten. An dieser Konfliktlinie orientierte sich die Storyline des gut zweistündigen Stücks mit 35 Mitwirkenden im Alter zwischen 7 und 19 Jahren. Und die Musik, eine klangvolle Zeitreise zwischen den 50er Jahren und heute, schöpft aus weltbekannten Vorlagen. Sie kommt auch nicht aus der Dose, sondern wird livehaftig von der siebenköpfigen Heart-Rock-Band präsentiert.

Kartenvorverkauf angelaufen

Schauplatz des Ganzen ist die Volkshalle in Ehringshausen. Aufführungstermine: am 5. und 6. November jeweils ab 18 Uhr. Für den 7. November sind ab 8.30 und 10.45 jeweils zwei Schulvorführungen geplant. Tickets zum Preis von 4 Euro (Gruppentarif) 6 Euro (Jugendliche) und 9 Euro (Erwachsene) gibt es im Vorverkauf bei Elektro-Jakob in Katzenfurt, bei Elektro- Klotz und dem Getränkehandel Rumpf in Ehringshausen sowie im Evangelischen Gemeindebüro Katzenfurt.

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von:  Jürgen Heimann

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Interessensgebiet: Gießen
Jürgen Heimann
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