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Wo gehört dieses Gedicht hin? Bitte nicht sofort beantworten, damit andere raten können.

Gießen | Glück und Frieden sei beschieden
x x x x x x
Alle Welt sehnt sich nach Frieden,
Reicht den Völkern eure Hand.
Wenn wir brüderlich uns einen,
Schlagen wir des Volkes Feind!
Lasst das Licht des Friedens scheinen
Dass nie eine Mutter mehr
Ihren Sohn beweint.
- - - - - - -
siehe Im Kommentar einen Teil der Fortsetzung

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Kommentare zum Beitrag

Michael Beltz
7.760
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 10.10.2014 um 17:47 Uhr
Lasst uns pflügen, lasst uns bauen,
Lernt und schaft wie nie zuvor,
Und der eignen Kraft vertrauend,
Steigt ein frei Geschlecht empor.
.............
Karl-Ludwig Büttel
3.855
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 10.10.2014 um 18:08 Uhr
Eine der verlogensten Hymnen die ich kenne. Das eigene Volk hatte von dem Textlichen Inhalt leider nichts. Die eigenen Söhne erschossen wenn sie sich nach Freiheit sehnten. Viele Mütter mussten weinen. Kinderraub und Gefängnis an der Tagesordnung.
Der Text selbst ist sehr schön und sollte jedem zu Denken geben.
Der Komponist und Texter hat es ja auch geschrieben bevor dieser Unrechtstaat entstanden ist. Beziehungsweise bevor man die Auswirkungen der Unterdrückung zu spüren bekam.Ich glaube 1948 wurde das komponiert und dieser Teil ist die zweite Strophe.
Martin Wagner
2.706
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 10.10.2014 um 19:43 Uhr
Früher (so vor gut 30 Jahren) haben wir die Parteimitglieder, welche dieses Lied gerne gesungen haben, gerne "durch den Kakao" gezogen.

Trafen wir ein paar davon, dann forderten wir sie auf doch das "Eisbecher-Lied" anzustimmen.

Das ist ein zusätzlicher Tipp für diejenigen, welche noch nicht drauf gekommen sind.
H. Peter Herold
29.029
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 10.10.2014 um 21:11 Uhr
Auferstanden aus Ruinen... Das war ein Wunschtraum.
Erst nach der Wiedervereinigung wurden die Ruinen entfernt, wurde aufgebaut und noch heute und wie lange noch, hängen sie am Tropf des Soli;-(
Kurt Wirth
3.095
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 11.10.2014 um 10:53 Uhr
@Herr Büttel:
Laut wikipedia wurde der Text von Becher im Oktober 1949 geschaffen und von Eisler Ende Oktober/Anfang November innerhalb weniger Tage vertont. Als Gründungsdatum der DDR gilt der 7.Oktober 1949. Der Text gehörte ab 1972 offiziell nicht mehr zur Hymne. Sie bestand ab da nur aus der Musik. Das soll aber nicht mit noch immer vorhandenen Ruinen zu tun gehabt haben, sondern mit "Deutschland einig Vaterland". Diese Hoffnung war nicht mehr zeitgemäß und man kämpfte um die weltweite Anerkennung der DDR. Anfangs hatte Becher auch in den Text "Deutschland heilig Vaterland" geschrieben.

Wie bei der zweiten deutschen Hymne (bei der ja der Text der ersten Strophe gestrichen wurde und zeitweise auch auf den Text überhaupt verzichtet wurde und seit 1991 die dritte Strophe die amtliche Fassung ist) gibt es im Versmaß und Melodie auch bei der DDR-Hymne Anlehnung an die alte österreichische Hymne "Gott erhalte Franz den Kaiser" mit der Melodie von Haydn.

Laut wikipedia wurde Adenauer (noch bevor es eine westdeutsche Hymne gab) in Chicago mit dem Lied "Heidewitzka, Herr Kapitän..." empfangen. Das wäre in meinen Augen wahrhaft ein echter Bruch mit der unseligen deutschen Geschichte gewesen!
Michael Beltz
7.760
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 12.10.2014 um 17:38 Uhr
Na, Herr Büttel, jetzt haben Sie sich aber ins Zeuge gelegt.
"Die eigenen Söhne erschossen" in der BRD lässt man die eigenen Söhne in Kriegseinsätzen erschießen, in den anderen NATO-Ländern geschieht das ebenso.

"Kinderraub" - wieviele Kinder wurden zurückgelassen, der Staat musste sich darum kümmern? Wieviele Kinder werden in der BRD zu Unrecht aus Familien geholt, wieviele Kinder werden, obwohl sie gefährdet sind, nicht herausgeholt. Ursache: Die Jugendämter sind personell nicht ausreichend ausgestattet. Wieviele Kinder leben in Armut, gehen ohne Früchstück in die Schule usw?

Gewiss waren in der DDR Menschen im Gefängnis, einige zu Unrecht. In der BRD wurden Antifaschisten ins Gefängnis geworfen, verurteilt von den gleichen Nazirichtern, denen sie schon einmal gegenüber saßen.

Weitere Bespiele, die Rechtsstaat und "Unrechtsstaat" kennzeichnen, können folgen.
Karl-Ludwig Büttel
3.855
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 12.10.2014 um 19:19 Uhr
Die Frage wo gehört diese Gedicht hin wurde ausreichend beantwortet.
Es ist ein Unterschied ob ich selbst schieße um die eigenen Menchen in meinem Land an ihrer Freiheit zu hindern oder ob ich in Internationalen Einsätzen erschossen werde. Das eizige was gleich ist ist der unnötige Verlust des Lebens.
Zu der personellen Ausstattung der Jugenämter pflichtige ich Ihnen bei. In der DDR war es hingegen politisch gewollt unabhängig von der personellen Ausstattung. Bemühen Sie sich nicht dieses Unrecht zu vergleichen und schön zu reden.
H. Peter Herold
29.029
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 13.10.2014 um 08:44 Uhr
Eine einfache Frage wurde gestellt. War die politische Diskussion gewollt?
Michael Beltz
7.760
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 13.10.2014 um 16:36 Uhr
Eine Diskussion ist immer gewollt.
Was in der DDR im Zusammenhang mit Jugendlichen politisch gewollt war, Herr Büttel, versteh ich nicht. In jedem Staat wird politisch etwas gewollt.
In der DDR wurden z.B. keine Faschisten gewollt, hier schon, der Verfassungsschutz als Instrument des Staates fördert sie sogar.

Ich will hier nichts schönreden, könnte jedoch weitere positive Beispiele bringen wie Gesundheitspolitik, Kinderbetreuung, ...

Es gab auch Probleme: Auf einen Trabi musste man bis zu 10 Jahre warten. Allerdings wurde der Nahverkehr gefördert, so dass die Straßenbahn in Erfurt mit 10 Pfennig zu benutzen war.
Viele Waren, von denen hier die Schaufenster voll sind, waren in der DDR nicht zu erhalten.
H. Peter Herold
29.029
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 13.10.2014 um 16:57 Uhr
Waren? Ich kann mich erinnern, dass es noch einige Zeit nach der Wende hier im Westen Original-Ost-Lebensmittel gab. Die waren sehr geschmackvoll und wurden von meiner Frau bevorzugt gekauft. Ich kenne mich da nicht so aus, aber wahrscheinlich ist das jetzt auch nicht mehr.
Karl-Ludwig Büttel
3.855
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 13.10.2014 um 18:52 Uhr
Die Gesundheitspolitik und die Kinderbetreuung da stimme ich Ihnen zu. Ich habe damals immer gesagt man muss gerade die Gesundheitszentren und große Teiler der Ausbildung übernehmen.
Aber darum geht es in diesem Gedicht wie Sie es nennen nicht. Und ob man 10 Jahre auf einen Trabi gewartet hat auch nicht.
Das mit den Faschisten ist auch wiederlegt. Wenn die Person ins System gepasst hat wurde auch in der DDR für ein reine Vergangenheit gesorgt.
Aber auch darum geht es hier nicht und würde sowieso zu einer Endlosdiskussion führen.
In meinem ersten Kommentar ist alles zu diesem Text gesagt. Ich muss das nicht wiedeholen. Unrecht bleibt Unrecht.
H. Peter Herold
29.029
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 14.10.2014 um 09:06 Uhr
Waren wir(die damals) in Deutschland nicht auch in einem Staat, der ähnlich der DDR mit Teilen seiner Bevölkerung verfahren hat.
Also demnach auch ein Unrechtsstaat.
Ich halte mich da mit Verurteilungen zurück.
Michael Beltz
7.760
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 16.10.2014 um 18:36 Uhr
Ob in der DDR oder in der BRD! Wenn jemand mit 16, 18 Jahren in die NSDAP eingetreten ist und später gelernt hat, welchen Verbrechern, Antisemiten, Rassisten er aufgesessen ist, sich davon distanziert hat, dann sollten wir ihm eine positive Entwicklung zutrauen.
Wenn allerdings jemand wie Günter Grass seine Vergangenheit leugnet, hat er bei mir an Glaubwürdigkeit verloren.
Michael Beltz
7.760
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 18.10.2014 um 17:05 Uhr
Unrecht bleibt Unrecht. Rechts bleibt nicht immer Rechts.
H. Peter Herold
29.029
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 18.10.2014 um 17:24 Uhr
Da ist mir links etwas lieber
Karl-Ludwig Büttel
3.855
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 18.10.2014 um 18:22 Uhr
Mir gefällt weder rechts noch links.
Karl-Ludwig Büttel
3.855
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 18.10.2014 um 18:51 Uhr
Das stimmt. ...mir geht es um die extremen links und rechts.
Kurt Wirth
3.095
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 18.10.2014 um 21:37 Uhr
Wo ich bin ist stets die Mitte!
H. Peter Herold
29.029
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 18.10.2014 um 22:40 Uhr
In der Mitte ist Angie mit CDU7CSU. Da möchte ich nicht hin.
Kurt Wirth
3.095
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 19.10.2014 um 10:34 Uhr
Ja, Angie ist rechts oder vielleicht auch abseits.
Hallo Lieber Leser
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von:  Michael Beltz

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Michael Beltz
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