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Kann doch nicht wahr sein, oder?

Gießen | Eine junge Frau (22) ist in einer Ausbildung, die natürlich Vollzeit bedeutet und morgens sehr früh beginnt, putzt danach noch 2 Stunden an einer anderen Arbeitsstelle und absolviert im Anschluss noch abends bis ca. 23 Uhr eine Abendschule. Sie möchte das Abitur nachmachen und nach erfolgreichem Abschluss studieren. Ihr Leistungsniveau liegt bei der Note 1,4.
Da keine finanzielle Unterstützung durch Eltern oder andere möglich ist, muss sie das gnadenlose Programm durchziehen, um ihre kleine Wohnung und den notwendigsten Lebensstandard halten zu können. Die Finanzlage wird jetzt trotz sehr spartanischer Lebensweise so eng, dass in wenigen Wochen eine völlige Überschuldung droht. Die Waschmaschine ist seit längerem defekt und bleibt es auch. Passiert nichts von Amtswegen, wird sie das Ende der Ausbildung, was bereits im Januar ist, wirtschaftlich nicht überleben.
Eine Unterstützung durch BAB (Berufsausbildungsbeihilfe) ist aus fadenscheinigen Gründen von 300 Euro mtl. auf 80 Euro reduziert worden.
Bafög steht der jungen Dame offensichtlich auch nicht zu. Der Versuch der Arbeitsagentur, ihr durch Einschaltung einer höheren Entscheidungsebene zu helfen, verlief auch leider bisher trotz großer Bemühung der Behörde auch im bürokratischen Sand.
Mehr über...
Fachkräftemangel. Ausbildungshemmnisse (1)
Die Frau ist verzweifelt und versucht Zuständigkeiten im Nebel der Verwaltung zu recherchieren, was ihr durch die fast rund um die Uhr Beschäftigung schwer bis gar nicht möglich ist.
Ein Überbrückungsgeld bis zur Aufnahme einer höher dotierten Stelle nach Abschluss der Ausbildung scheint nicht möglich zu sein.
Es wurde ihr seitens der Bürokratie die Option vorgeschlagen, die Ausbildung abzubrechen und einen Hilfsarbeiterjob mit besserer Bezahlung anzunehmen, um ihren Lebensunterhalt zu sichern.
Auch könnte sie die Abendschule schmeißen und in der Zeit noch einen Job annehmen.
Wo sind wir denn als Sozialstaat gelandet. Gedanken, die einem hier kommen, kann man ja nicht schreiben oder sagen.
Ich denke, wir hätten Fachkräftemangel. Hier soll ein junger Mensch, der Leistungswillig und fähig ist, ein Leben lang von Dummenjobs leben, damit der Staat ein paar Euro sparen kann, die er später sogar zurück bekommt und die entsprechenden Soziallabgaben dazu.
Im Januar wäre bereits alles gerettet, aber wie dahinkommen.
Haaaalllllooo Deutschland. Ist da jemand?

Kommentare zum Beitrag

Martin Wagner
2.705
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 07.10.2014 um 16:02 Uhr
Herr Petersen - ihr Beitrag regt zum kräftigen nachdenken an.

Ich finde ihren Satz "Passiert nichts von Amtswegen, wird sie das Ende der Ausbildung, was bereits im Januar ist, wirtschaftlich nicht überleben." dabei zentral.

Ich hoffe nur, dass die junge Dame noch rechtzeitig jemanden findet, welcher in der Lage ist sie im Behördendjungel erfolgversprechend zu lotsen.

Falls das nicht möglich ist, würde ich ihnen empfehlen ein etwa 4 seitiges Faktensammlung mit den wichtigsten "Stolpersteinen" zusammen zu stellen und am Ende um eine kleine Spende (damit das Überleben bis Januar gesichert ist) für die junge Dame bitten.

Aus datenrechtlichen Gründen würde ich dabei die Angaben zur jungen Frau anonymisieren.
Mirko Düsterdieck
338
Mirko Düsterdieck aus Gießen schrieb am 07.10.2014 um 16:09 Uhr
Dies ist leider ein Schicksal, was exemplarisch für den tagtäglichen Dreck steht, den dieses kapitalistische System produziert. Die Floskel von der Chancengleichheit in der Bildung, entpuppt sich als glatte Lüge!
Da wir in einer Klassengesellschaft leben sind die Konsequenzen die sich daraus ergeben für viele Menschen - auch hier in der BRD - absolut unwürdig.
Bildung ist leider auch, genauso wie Wohnen, mieten usw. eine Klassenfrage. Mir tut diese Frau, ohne dass ich sie kenne, sehr leid!
An solchen Beispielen weiß ich, warum ich dem System und den Herrschenden nur vollste Verachtung gegenüber bringe. Und das schon seit Jahren . . . !
Karl-Ludwig Büttel
3.854
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 07.10.2014 um 16:12 Uhr
So einfach kann man das hier geschriebene nicht bewerten und den Schuldigen ausmachen. Bei einer 22 jährigen sind zuerst einmal die Eltern Unterhaltspflichtig wenn die Voraussetzungen dafür erfüllt sind. Weigern sich die Eltern dann muss die junge Dame das einklagen. Dafür kann sie für die Dauer des Klageverfahren einen Unterhaltsvorschuss beantragen. Ist sie nicht mehr Unterhaltspflichtig (oder die Eltern haben ein zu geringes Einkommen) bekommt sie Bafög. Verdienen die Eltern zu viel bekommen sie kein Bafög. Mann muss einfach mehr und besser die Hintergründe kennen um der jungen Damen helfen zu können.
Können sie die Fadenscheinigen Gründe mal nennen?
Ansonsten wäre es ein Unding was da Vorgeschlagen wurde.
Karl-Ludwig Büttel
3.854
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 07.10.2014 um 16:16 Uhr
Ein sehr hilfreicher Kommentar Herr Düsterdieck um wieder mal ihren Klassenmüll los zu werden. Ganz Großes Kino so wird der jungen Frau sicherlich geholfen.
Mirko Düsterdieck
338
Mirko Düsterdieck aus Gießen schrieb am 07.10.2014 um 16:25 Uhr
Herr Büttel, da die Frau z.Z. in einer Ausbildung ist, hat sie keinen Anspruch auf einen Unterhaltsvorschuss. Abgesehen davon bezahlt das Jugendamt sowieso nur den Vorschuss bis vollendung des 11 Lebensjahres.
Würde also Bafög bleiben. Zumindest theoretisch. Praktisch nicht, da sie ja in einer Ausbildung ist. Tatsächlich ist es so, dass man in so einem Fall von Amtswegen den Rat gibt, einen höher dotierten Job zu suchen, um den zweiten Bildungsweg zu finanzieren.

Eine Möglichkeit besteht über ein ein Stipendium. Voraussetzung ist aber, dass sie tatsächlich einen guten Notendurchschnitt hat und das Studium in seiner Fachrichtung an die praktische Ausbildung anschließt bzw. die Fachrichtung identisch sein muss. Ein Stipendium muss man sich allerdings auch selbst suchen. Helfen könnte www.stipendienlotse.de
Mirko Düsterdieck
338
Mirko Düsterdieck aus Gießen schrieb am 07.10.2014 um 16:26 Uhr
Herr Büttel, ich habe nicht nur den sogenannten Klassenmüll auf Lager . . .
Karl-Ludwig Büttel
3.854
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 07.10.2014 um 16:31 Uhr
Sie beziehen den Unterhaltsvorschuss auf getrennt lebende Kinder, der geht bis zum 11 Lebensjahr das ist richtig. Ab dem 18 Lebenjahr können das die Kinder aber gegenüber den Eltern geltend machen. Wie jetzt die genaue Bezeichnung vom Amt ist darüber müsste ich zu Hause mal nachsehen. Unterwegs habe ich nicht alles dabei .
Der Rat von Amtswegen ist nicht immer der der Richtige nur für das Amt der einfachere.
Das Ausbildungs- und Unterhaltrecht ist auch nicht einfach.
Ausbildungskredite ehnlich niedrig wie das Bafög gibt es doch auch. Aber wie geschrieben dazu muss man die Sachlage besser kennen.
Geht doch Herr Düsterdieck gute Tips.....:)
Martin Wagner
2.705
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 07.10.2014 um 17:12 Uhr
Herr Düsterdieck und Herr Büttel; tun sie mir einen Gefallen und verhaken sie sich nicht bei der Frage der politischen Einordnung dieses Einzelfalles.

Zumindest dem regelmäßigen Mitleser dürfte klar sein, dass sie Herr Düsterdieck antikapitalisitisch und sie Herr Büttel prokapitalistisch "unterwegs" sind. (Ich vermute einmal, da sie das mit Vehemenz tun, sind sie dementsprechend parteipolitisch organisiert ...) Für mich reicht dieser kurze Schlagabtausch völlig um mir ins Gedächnis zu rufen, dass sie wahrscheinlich diametral entgegen gesetzt politisch zu verorten sind.

Meines Erachtens geht es hier vorrangig um einen Einzelfall.

Einzelfall meine ich nicht in dem Sinne von "das gibt es nur einmal", sondern in der Richtung: Hier herrscht Handlungsbedarf, weil offensichtlich ein Mensch in eine "Definitonslücke" gefallen ist. Also die Gesetze, Richtlinien, Durchführungsverordnungen etc. für diesen Einzelnen keine Zuständigkeit geregelt hat.

Dem Artikeleinsteller, Herrn Petersen und der Betroffenen, nennen wir sie Susanne Fleissig, ist doch die Frage wer an der misslichen Situation Schuld ist, zweitrangig. Es geht doch darum Tipps zu geben nach welcher Richtlinien, Gesetze ..... da noch was "drin ist" bzw. darum wo wirklich kompetente Beratung zu erwarten ist.
Karl-Ludwig Büttel
3.854
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 07.10.2014 um 17:27 Uhr
Genau das habe ich geschrieben Herr Wagner. Mir geht es um des Fall und nicht um Politik.
Sie haben genau das Gleiche geschrieben, nur haben Sie uns wieder auf eine Wanderung durch Ihre Gedankenwelt mitgenommen.
Karl-Ludwig Büttel
3.854
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 07.10.2014 um 17:43 Uhr
Achso den Quatsch mit dem Pro und Anti können Sie bei mir sparen ich bin weder, dass eine noch das andere.
Birgit Hofmann-Scharf
10.362
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 07.10.2014 um 19:29 Uhr
"BAB (Berufsausbildungsbeihilfe) ist aus fadenscheinigen Gründen von 300 Euro mtl. auf 80 Euro reduziert worden. "

Über diesen Satz stolpere ich in diesem skandalösen Fall.
Das Warum fehlt , um mir hier ein Urteil zu bilden.
Denn m. E. steht einem AZUBI, der erstmalig (!) in einer anerkannten Ausbildung steht, bei Bedarf BAB zu.

Die Unterhaltspflicht volljähriger Kinder ist bekanntlich schwierig zu beantworten. Pauschal : bis zum 25. Lebensjahr !??? - kommt aber doch auf die individuellen Umstände an !
Karl-Ludwig Büttel
3.854
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 07.10.2014 um 19:33 Uhr
Das kenne ich auch so Frau Hofmann-Scharf. Ich hatte ja auch um etwas mehr Aufklärung gebten falls es Möglich ist.
Dieter Petersen
1.446
Dieter Petersen aus Gießen schrieb am 07.10.2014 um 19:37 Uhr
Danke schon Mal für die wichtigen Kommentare. Ich sammle für "Susanne Fleissig" (Danke Herr Wagner) Infos zum richtigen Weg, um ihr zu helfen. Ihr gebt sie mir, das ist gut. Vielleicht bekomme ich noch ein Amt genannt oder das Amt meldet sich selbst.
Dieter Petersen
1.446
Dieter Petersen aus Gießen schrieb am 07.10.2014 um 19:53 Uhr
Ich komme am Freitag mit vorsichtigen weiteren Hintergründen rüber, soweit ich es verantworten kann.
Karl-Ludwig Büttel
3.854
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 07.10.2014 um 20:01 Uhr
Das ist nicht mehr wie richtig Herr Petersen. Ich selbst habe schon öfter versucht und auch zum Teil erfolgreich Menschen durch den Behördendschungel geholfen. ich bin auch gerne bereit micht mit etwas mehr Information entprechend zu erkundigen. Wenn nicht öffentlich dann als PN.
Dieter Petersen
1.446
Dieter Petersen aus Gießen schrieb am 07.10.2014 um 20:40 Uhr
Danke Herr Büttel. Hier liegt noch ein Problem in der Ausbildungsstätte. Enttarnung wäre in dem Fall beruflicher Selbstmord!
Karl-Ludwig Büttel
3.854
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 07.10.2014 um 20:42 Uhr
Das stimmt. Sie und "S. F." entscheiden was preisgeben wird und was nicht. Vollkommen richtig. In der heutigen Zeit im Netz liest jeder mit.
338
Ruth Schewietzek aus Gießen schrieb am 07.10.2014 um 23:41 Uhr
Wundern tut mich das nicht wirklich, daß die Behörden verlangen, die junge Frau solle doch lieber die Ausbildung aufgeben und arbeiten - es gibt Beispiele im Netz, wo von Schülern, die Hartz-IV beziehen, genau das gleiche verlangt wurde, wenn sie die 16 überschritten hatten und es gibt Beispiele, daß diese Schüler, obwohl klar zum Ausdruck kommt, daß sie die Schulbildung abschließen wollen, unter Druck gesetzt wurden - die Eltern der Schüler natürlich auch.
Deutschland heute - wenn mir das jemand vor 30 Jahren erzählt hätte, hätte ich schallend gelacht und das für unmöglich gehalten. Aber inzwischen glaube ich das alles (fast) unbesehen, haben es doch unsere Behörden sogar schon fertig gebracht, einen Analphabeten, der ALG II bezog, bis auf 0 zu sanktionieren, weil er sich an die schriftlichen Anweisungen nicht hielt. (Nebenbei - er hatte die Behörden am Telefon oder persönlich mehrfach darauf hingewiesen, daß er Analphabet ist und die Behördenschreiben nicht lesen kann).
Nach den Sanktionen wurde er dann obdachlos.
Bitte informieren Sie uns weiter, Herr Petersen.
Mirko Düsterdieck
338
Mirko Düsterdieck aus Gießen schrieb am 08.10.2014 um 10:15 Uhr
Theoretisch hat die junge Dame Anspruch auf Kindergeld. Azubis unter 25 Jahren können Eltern Kindergeld beantragen, wenn eine Unterstützung von Seiten der Eltern nicht möglich ist. Ein Antrag auf Wohngeld müsste auch geprüft werden, selbst wenn die Miete unter 395 Euro warm (die Kaltmiete gilt als Bemessung) liegt, da ich vermute, dass die Dame weniger als ca. 770 Euro netto verdient. Diese beiden Möglichkeiten können/müssen in Betracht gezogen werden, wenn kein Anspruch auf BAB besteht, oder der Anspruch erheblich gemindert ist.

Wenn wir hier nicht weiterkommen, sollte die junge Frau einen Anwalt mit Fachrichtung Sozialrecht konsultieren, oder sich an eine DGB Gewerkschaft wenden! Aus meiner Erfahrung heraus, lenken viele Apparatschiks auf den Ämtern erst dann ein, wenn man mit einem Sozialanwalt der sich im gesamten SGB auskennt, auftaucht und den Ignoranten dort eine § Nachhilfestunde gewährt.
Christine Weber
7.489
Christine Weber aus Mücke schrieb am 08.10.2014 um 13:00 Uhr
Warum kann man in solchen Fällen nicht einfach und unbürokratisch helfen? Ein Mensch, der willig ist, seine Ausbildung abzuschließen und sich weiterbildet, dem wirft man diese großen Steine in den Weg? Das ist für mich unfassbar. Es wird gejammert "Wir brauchen Fachkräfte" und hier wird einer evtl. späteren "Fachkraft" das Wasser abgegraben. Ich hoffe, dass doch noch Wege gefunden werden, um S.F. zu helfen. Dafür drücke ich ihr die Daumen.
H. Peter Herold
29.017
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 08.10.2014 um 16:26 Uhr
1971 erhielt ich vom Arbeitsamt eine Samstagsschule für Büroberufe die Bezahlung von 1.500 DM. Mit dieser zusätzlichen Qualifizierung konnte ich meinen Lebensweg bis fast an die Spitze einer der größten Versicherungen Europas machen und 2004 in Rente gehen.
Hat sich für mich und den Staat durch Zahlung hoher Sozialbeiträge ausgezahlt.
Dieter Petersen
1.446
Dieter Petersen aus Gießen schrieb am 14.10.2014 um 17:10 Uhr
Nur mal ein Zwischenbericht. Susanne Fleissig war im Rathaus. Dort gibt es eine Abteilung. "Amt für Soziales". Hier hilft ein Antrag auf KDO Zuschlag. Sie fragte, warum man ihr das nicht vor 2,5 Jahren gesagt hat. Antwort: Wurde angeblich mitgeteilt. Ganz klar gelogen! Jetzt wartet die junge Dame, bis der Antrag durch ist.
Die BAB wird mit ca. 600 Euro vergütet. Hat man eine Ausbildungsvergütung von im 3. Jahr über 500 Euro, wird es verrechnet. Deshalb die 80 Euro. Hat jemand 450 Euro Miete am Hals, sollte er unter der Lahnbrücke schlafen, um doch noch Geld zum Leben zu haben.
Ich berichte weiter, was passiert. Vielen Dank an Alle.
H. Peter Herold
29.017
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 14.10.2014 um 17:27 Uhr
Um einen kleine Scherz einzubringen. Unter den Lahnbrücken findet sich viel Kunst. Kostet auch Geld.
Ich finde das Ganze ein Trauerspiel. Da werden Millionen für Rüstung rausgeworfen, ja, denn viele Projekte gelangen nicht zur Reife, also für die Katz gemacht.
Birgit Hofmann-Scharf
10.362
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 14.10.2014 um 18:29 Uhr
Und was bitte ist ein " KDO-Zuschlag" ?
Junge Menschen, wie Frau Fleißig , MUSS geholfen werden !!!

Ich hätte ansonsten auf einen Anwalt für soziale Rechte verwiesen. Es gibt die Möglichkeit auf Beratungskosten-Erstattung. Ich glaube beim Amtsgericht zu beantragen.
Christine Weber
7.489
Christine Weber aus Mücke schrieb am 14.10.2014 um 19:04 Uhr
Es wird soviel Geld "in den Sand gesetzt". Warum hilft man diesen jungen, willigen Menschen nicht. S.F. wird nicht die Einzige sein, die an diesen Paragraphen-Reitern verzweifelt.
Dieter Petersen
1.446
Dieter Petersen aus Gießen schrieb am 13.11.2014 um 23:52 Uhr
Habe heute die junge Dame gesprochen. Der Antrag wird in einen mtl. Zuschuß von ca. 60 Euro für die Miete münden. Ihr wurde mitgeteilt, dass sie in eine Gesetzeslücke gefallen ist. Ein Gesetz von Anno Steinzeit, was bisher niemand geändert oder angeglichen hat. @ Birgit, ich werde ihr das mit dem Anwalt für soziale Rechte und der Beratungskostenerstattung weitergeben, danke. Ich würde mir wünschen, wenn sich das entsprechende Amt nicht duckt, sondern hier mal positiv klärend eingreift. Ich kann mich leider die Bemerkung nicht verkneifen. Alles redet von Flüchtlingen und Asylanten. Alles richtig und wichtig. Aber die schon"vorhandenen"Bürger sind übrigens auch noch da. Das hier ist ein bürokratischer "Behandlungsfehler".
Eine 23 jährige wehrt sich nicht. Das weiß das Amt sicherlich. Würde uns das mit unserer Lebenserfahrung und Selbstsicherheit passieren, würden wird die rhetorischen Ärmel hochkrempeln und es wäre kaufm. Schluß mit lustig. Und da sagt man doch tatsächlich: Die Jugend ist unsere Zukunft. Witzig!
Christine Weber
7.489
Christine Weber aus Mücke schrieb am 14.11.2014 um 07:12 Uhr
Unsere Zukunft mit Sicherheit. Bloss ist das bei den Schreibtisch-Fuzzis noch nicht angekommen und leider bei einigen älteren Mitbürgern auch nicht. Ich denke, dass man mit Flüchtlingen und Asylanten mehr "glänzen" kann, als mit der eigenen Jugend. So bitter das ist.
H. Peter Herold
29.017
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 14.11.2014 um 09:39 Uhr
Thema für die Zeitung mit den großen Buchstaben
Christine Weber
7.489
Christine Weber aus Mücke schrieb am 14.11.2014 um 09:42 Uhr
@Peter, ob es das wirklich ist? Da fließt doch kein Blut. ;-)
H. Peter Herold
29.017
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 14.11.2014 um 09:49 Uhr
Die machen sich aber auch für solche Themen stark.
Dieter Petersen
1.446
Dieter Petersen aus Gießen schrieb am 14.11.2014 um 11:50 Uhr
Da hast Du sogar Recht Peter. Die Hetzen ja in jeder Richtung. Ich kann ja mal die Mafia einschalten, dann schreiben die es. Ich lese das Blatt ja nicht, die nackten Busen hängen immer so weit aus der Zeitung und sonst stehen kaum Fakten drin. Aber es gibt da die Aktion "B. kämpft für sie"
Christine Weber
7.489
Christine Weber aus Mücke schrieb am 14.11.2014 um 12:16 Uhr
Na dann, nix wie ran. Vielleicht bringt's ja was für die Dame.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

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Herzlichst, Ihr(e) Dieter Petersen

von:  Dieter Petersen

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