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Ralf König mit einem Cartoon zum Thema Sterbehilfe und einem Kommentar von mir

Gießen | Der Mensch sollte das Recht haben im Falle einer schweren Erkrankung oder Behinderung als Folge einer Erkrankung oder eines Unfalls sein Leben im eigenen Ermessen zu beenden. Wie auch beim Abbruch von Schwangerschaften hat sich da niemand rein zu hängen. Kein Staat und erst recht keine Kirche. Es ist eine Schande das man sich dieses Recht im Jahre 2014 noch erstreiten muss.
Dieser Comic von Ralf König bringt die Hauptproblematik in der Frage auf einen Nenner. Den Anspruch der Kirche dass das Leben ein Geschenk Gottes wäre. § 516 (2) BGB ein Geschenk kann man auch zurück geben.
Gott ist keine Instanz, auch wenn eine selbstgerechte sadistische Hexen wie Mutter Theresa eine Göttlichkeit im Todeskampf schwerstkranker Menschen gesehen hat so sollte der Mensch nicht nur im Leben sondern auch im Tod in seiner Würde unantastbar sein.

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Kommentare zum Beitrag

Sybille Keiner
441
Sybille Keiner aus Hüttenberg schrieb am 07.10.2014 um 01:42 Uhr
Danke!
da kann man mal wieder die Trennung von Staat und Kirche sehen, die nämlich nicht vorhanden ist
Nicole Freeman
6.839
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 07.10.2014 um 07:45 Uhr
Das ist das schoenste geschenk , wenn man in wuerde sterben darf !
das haben es die Haustiere besser als der mensch. die muessen nicht bist zum letzten alles durchmachen. Es ist schon traurig das man als Mensch nicht entscheiden darf wann es genug ist ! Eine Sterbehilfe sollte nicht mehr strafbar sein wenn der betroffene Mensch sich bei vollem geistigen bewusstsein fuer das sterben entlossen hat.
Andreas Läufer
530
Andreas Läufer aus Wettenberg schrieb am 01.11.2014 um 22:07 Uhr
Kann man Sterbehilfe mit Schwangerschaftsabbrüchen vergleichen? Da wird mir schlecht.
Florian Schmidt
3.722
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 02.11.2014 um 00:21 Uhr
Ja Herr Läufer, da kann man. Sehr guten Gewissens sogar. Jeder Mensch sollte das Recht haben frei zu entscheiden, was mit seinem Körper passiert.
Ohne Einflussnahme von aussen. Wenn eine Frau sich dazu entscheidet ein Kind nicht auszutragen steht es niemandem zu dieses zu kritisieren. (Es sei denn, dieses wird als Verhütungsmittel missbraucht.)
Möchte jemand sein Leben beenden, weil er an einer schweren Krankheit leidet so ist ihm das zu gewähren. Ich wüsste wirklich kein vernünftiges und sachliches Argument welches dagegen spricht.
Ilse Toth
32.660
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 04.11.2014 um 10:21 Uhr
Zum Thema Schwangerschaftsabruch habe ich eine andere Meinung. Denn bei einem Abruch entscheide ich nicht für mich, sondern für ungeborenes Leben. Hier muss noch viel getan werden, um ungewollt schwangeren Frauen viel mehr Hilfe angedeihen zu lassen.
Aber ich bin für die Sterbehilfe. Es ist ein schwieriges Thema, denn es kann auch zum Mißbrauch führen.
So sehr ich dafür bin, leidenden und unheilbar kranken Menschen zu helfen, den selbst gewählten Weg zu ermöglichen, muss ich sagen, dass ich persönlich dies wahrscheinlich nicht könnte.
Florian Schmidt
3.722
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 04.11.2014 um 18:42 Uhr
Schwangerschaftsabbruch als Verhütung lehne ich ab. Bei Schwangerschaft in Folge einer Vergewaltigung, bei drohender Schwerstbehinderung, bei Gefahr für die werdende Mutter psychisch wie physisch ist es legitim und sollte alleine in der Verantwortung der Frau liegen. Ohne Einmischung und mit in jedem Fall neutraler Beratung.
Ilse Toth
32.660
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 04.11.2014 um 20:28 Uhr
Da bin ich ganz bei Ihnen Herr Schmidt!
Florian Schmidt
3.722
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 04.11.2014 um 20:37 Uhr
Da sollten sich keiner "Lebensschützer" vor Abtreibungskliniken stellen und am Boardstein "beraten". Ich glaube die Entscheidung ist so schon unfassbar schwer. Kann es die Gesellschaft da zulassen einen Schwangerschaftsabbruch generell unter Strafe zu stellen oder es tollerieren wenn Schwangere psychisch unter Druck gesetzt werden?
Ilse Toth
32.660
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 04.11.2014 um 23:00 Uhr
Jeder einzelne Fall- und jeder Fall ist eine verzweifelte Frau- schreit nach Hilfe! Und diese Hilfe hat schon so mancher Frau geholfen und einem Kind zum Leben verholfen.
Sybille Keiner
441
Sybille Keiner aus Hüttenberg schrieb am 06.11.2014 um 00:02 Uhr
und manchen auch nicht. Jede frau muss selbst enstcheiden dürfen, denn die Verantwortung tragen sie letzten Endes doch auch alleine. Und die 300.-Starthilfe helfen nicht,bis das Kind selbststsändig sein kann/will/darf. Und da ist doch schon klar, dass das Kind niemals studieren werden KANN/DARF
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Florian Schmidt
3.722
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