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Nach 51 Jahren: Klasse Lück wieder im ehemaligen Schullandheim des Kreises Gießen auf dem Kniebis

von Hans Lotzowam 06.10.20141113 mal gelesen1 Kommentar
Die Klasse Lück auf dem Kniebis
Die Klasse Lück auf dem Kniebis
Gießen | Schon wieder auf Reisen, befanden sich die ehemaligen Realschüler der Friedrich Ebert Schule Wieseck aus der Klasse „Lück“. So benannt nach dem Klassenlehrer Horst Lück, der die Schüler sechs Jahre bis zur mittleren Reife geführt hatte. Vor genau 51 Jahren war das gleiche Reiseziel angesagt: Das Schullandheim des Land-kreises Gießen auf dem Kniebis. Zehn Schulkameraden hatten sich für diese besondere Klassenfahrt angemeldet. Der Schulkollege Werner Döring hat 2012 das Gebäude erworben und zu einem Sport- und Wanderer Heim umfunktioniert. Das die Umbau und renovierungsmaßnahmen, auch durch die Hilfe der fleißigen Schulkollegen Hans Thill, Wolfgang Otto und Johannes Peter, schon so gut wie abgeschlossen sind, stellten die Reisenden mit Bewunderung fest. Helle, freundliche Schlaf, Sanitär und Gemeinschaftsräume laden den Gast zum Verweilen ein. Das Haus steht in einer herrlichen Schwarzwaldlandschaft und bietet Platz für 24 Personen. Es ist besonders geeignet für Vereine, Wandergruppen und Familien mit Kindern. Nachdem die Gruppe am Nachmittag bei herrlichstem Wetter Freudenstadt in Augenschein genommen hatte, schwelgte
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man am Abend in Jugenderinnerungen. Die alten Lieder von damals wurden geschmettert und von Hans Lotzow mit der Klampfe begleitet, heute wie damals. Tagebücher aus dem Jahr 1963 sind noch vorhanden, man kann heute noch genau nachvollziehen was die „Klasse Lück“ damals jeden Tag unternommen hat. Am anderen Tag ging es zum „Lotharpfad“. So genannt nach dem furchtbaren Sturm Lothar, der 1999 breite Schneisen in den Schwarzwald geschlagen hatte. Hier am Lehrpfad wird die Natur nun so belassen, wie sie der Sturm hinterlassen hatte. Der Förster Hans Thill übernahm die Führung und bereicherte die Exkursion mit sachkundigen Kommentaren. Irgendwie ist dieser kameradschaftliche Zusammenhalt ein Phänomen in unserer verrückten, schnelllebigen Zeit. Das ist gelebte und geliebte Tradition, Festhalten an schönen, aber auch nicht so schönen Jugenderinnerungen, denn nicht immer und schon gar nicht für jeden war die Schulzeit schön. Es ist wohl auch das Band der Sympathie, das alles möglich macht, denn: auch im nächsten Jahr gehen sie auf Reisen, dann ist wieder eine Städtefahrt angesagt, Bericht folgt

Kommentare zum Beitrag

Birgit Hofmann-Scharf
10.362
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 06.10.2014 um 13:10 Uhr
Zu gut kann ich Ihre / Eure schönen Stunden am Kniebis nachvollziehen - ich habe den Ort meiner Jugenderinnerungen in diesem Sommer aufgesucht und war begeistert !
Schöne Schlussworte, Herr Lotzow !
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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