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LaGa-Gartenschau - meine desaströse Niederlage

Gießen | Meine Vorausage war, dass nur knapp 500.000 Besucher kämen. Nun waren ein wenig mehr da aufgrund des Ansturms am Wochenende.
Die Bürgermeisterin samt Gefolge hatte vorausgesagt, dass 700.000 Besucher kommmen würden. Eine kleine Täuschung und so sieht sie das ganze Unterfangen als großen Erfolg. Glückwunsch!! Und ich muss nun in Sack und Asche gehen.
Auch die von der BI vorausgesagten Schulden werden sich sicher als Gewinn umrechnen lassen. Glückwunsch!!
Da steh ich nun ich armer Tor
und bin so klug als wie zuvor.

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Kommentare zum Beitrag

Martin Wagner
2.706
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 06.10.2014 um 10:31 Uhr
Ja Frau Kehr so war es.

Zitat aus der Lokalpresse:

" (...) Als die Eintrittskraft um 16 Uhr am Quellgarten den Kartenscanner weglegt und die Zähluhr in die Hand nimmt – schließlich soll weiter jeder Besucher erfasst werden –, strömen in der ersten Minute 100 Besucher durch das Tor. Um 19 Uhr werden es 1422 sein. Trotz des Ansturms stehen auch an diesem Tag die Mitarbeiter an den Nebeneingängen wieder alleine da, können die vielen Erstbesucher kaum bewältigen.

Nun tummeln sich über 10 000 Menschen in der Wieseckaue. (....)"

http://www.giessener-allgemeine.de/Home/Stadt/Uebersicht/Artikel,-Ciao-Gartenschau%2521-_arid,526169_regid,1_puid,1_pageid,113.html

Ich versuche nicht kleinlich zu sein, aber weil die endgültige Zahl so knapp über der 500 Tsd. - Grenze liegt, lohnt es sich doch darauf hinzuweisen, dass auch kleine Zahlen dazu beigetragen haben über diese Grenze hinweg zu kommen.

So ist bis heute nicht die öffentlich gestellte Frage beantwortet worden, wie genau die Anzahl der Besucher ermittelt worden ist. Um nur einmal ein paar Beispiel zu nennen.

1.
Wie viele Freikarten wurden für die Eröffnungsfeier vergeben. Gab es zu anderen Veranstaltungen weiter Freikarten für die Prominenz?

2.
Welche an den vielen Veranstaltungen aktiv Beteiligten erhielten dafür eine Freikarte. Erhielten z.B. die Eltern von beteiligten Kindern auch Freikarten oder mussten diese Eintritt bezahlen?

3.
Wie genau wurden die mit einer "Freikarte" (diese Bevölkerungsgruppe hatte zwangsweise mit dem Semesterbeitrag einen Betrag für die LaGa zu leisten und erhielt dafür diese "Freikarte") zum Schwimmbad gehenden Studenten gewertet: als Besucher mitgezählt oder nicht ....?

4.
Wurden die Besucher anderen Gartenschauen (welche dann kostenfrei in die Giessener Schau konnten) mitgezählt?

5.
Wurden die Ehrenamtlichen der diversen Rettungsdienste mitgezählt?

Keine Ahnung, ob diese (und die anderen hier nicht gelisteten Beispiele) zusammen in der Summe nur 1000 oder 10 000 falsch Gezählten ergeben. Entscheident ist doch, das die GmbH und die momentane Führungsriege im Giessener Rathaus so tut, dass das keine spürbare finanzielle Auswirkungen hätte. Und da kann ich nur lachen, wenn ich mal vorsichtig obige Zahlen mit rund 10 Euro nicht realisierten Eintritt mal nehme. Da geht es doch nicht mehr um Peanuts.

Ganz zu schweigen, dass in allen Haushaltsansätzen nicht von 500 Tsd. Besuchern, sondern von 700 Tsd. Besuchern ausgegangen wurde.

Herr Beltz mutmaßt ja, dass der Verlust in Gewinn umdefiniert wird. Er als Stadtverordnete hat die Chance (mit Kollegen zusammen) die Zahlen "durchsichtig zu machen". Michael B. schwätze halt mal mit den dafür in Frage kommenden Kollegen (ausgewiesene Kritiker bzw. Gegner der LaGa - die gibt / gab es ja) im Parlament.
Florian Schmidt
4.884
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 06.10.2014 um 10:56 Uhr
Der Handzähler, so wie er verwendet wurde ist nahezu nicht zu manipulieren. Es könnte nur zufällig mal passieren dass ein, zwei oder drei Ordner einen dieser fiesen Daumenkrämpfe bekommen haben. Das könnte natürlich dazu führen das dieses unbestechliche, hoch technische und geeichte Gerät doch fehlerhafte Ergebnisse liefert. Die Zählweise der Landesgartenschau war ja aber nicht nur gestern undurchsichtig. 500.000 Besucher +/- sind echt kein Erfolg. Und dass uns die Bürgermeisterin das trotzdem so verkaufen will ist anmaßend und arrogant.
Kurt Wirth
3.095
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 06.10.2014 um 11:34 Uhr
Dieser Tage endete auch die bayerische Landesgartenschau in Deggendorf an der Donau. Mit 800.000 Besuchern kamen 100.000 mehr als die geplanten 700.000. Trotz des einsetzenden Rückbaus sollen 90% der Investitionen für die Zukunft erhalten bleiben. Dazu zählen auch ein 1,7 km langer Deich für den Hochwasserschutz und eine Fußgänger- und Radfahrerbrücke über die Donau, eine der längsten Fußgängerbrücken Europas. Von nennenswerter Kritik an der Veranstaltung ist dort nichts bekannt.
Christoph Schäfer
785
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 06.10.2014 um 14:41 Uhr
Mit dem "Ausverkauf" am letzten Tag knapp über die 500.000er Marke gequält - wenn das ein Erfolg ist gab es in Deggendorf mindestens eine Sensation!
Uli Kraft
2.183
Uli Kraft aus Gießen schrieb am 06.10.2014 um 20:21 Uhr
Nicht nur Deggendorf, auch Zülpich (ein kleines Eifel-Städtchen mit 20 Tsd. Einw.) hat schon vor Wochen das ursprünglich gesteckte Ziel erreicht, während Schw. Gmünd in BW schon den Landes-Rekord gebrochen hat und stramm auf die 2 Mio.- Marke zusteuert.
Die dortige LaGa endet am kommenden Wochenende.
Jutta Skroch
13.688
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 07.10.2014 um 11:01 Uhr
Ist euch eigentlich aufgefallen, dass der 500.000ste Besucher gar nicht begrüßt wurde? Normalerweise hätten sie doch ein Mords Tamtam gemacht.
Martin Wagner
2.706
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 07.10.2014 um 12:22 Uhr
Stimmt Jutta - ich vermute einmal, dass das rein technische Probleme waren. Zu dem Zeitpunkt der Öffnung der Tore für jedermann/ - frau (also ab 16 Uhr) waren es wahrscheinlich noch nicht die Zahl 500 Tsd. und danach sind die Verantwortlichen wahrscheinlich voll in der Planung der Abschlussveranstaltung involviert gewesen.
Michael Beltz
7.760
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 07.10.2014 um 13:16 Uhr
Ich habe am Tor die Mitarbeiter gefragt, wie es denn mit dem 500.000. Besucher aussehe. Was würde ihm überreicht? Der Mann sagte, es gäbe einen warmen Händedruck.
H. Peter Herold
29.029
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 08.10.2014 um 16:41 Uhr
Ist doch klar. Es wurde gar nicht damit gerechnet, dass es 500.000 werden würden. Aber nun kann Gerda da ja einen großen Erfolg feiern, denn sie liegt damit 100.00 über dem Limit, das sie sich künftig setzen werde.
Wir Bürger werden noch jahrelang jedes Vierteljahr daran erinnert werden, das wir erfolgreich beteiligt wurden, das Minus auszugleichen und nicht nur das, denn es geht mit Bezahlen ja weiter.
H. Peter Herold
29.029
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 08.10.2014 um 23:16 Uhr
Das was Sie als Studentin wahrscheinlich nicht kennen und daher auch nicht wissen müssen
H. Peter Herold
29.029
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 08.10.2014 um 23:26 Uhr
hören ist was anderes als zahlen. Muss ich Ihnen denn alles vorsagen;-))
H. Peter Herold
29.029
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 08.10.2014 um 23:30 Uhr
Wenn keiner zahlt, was wird dann aus Ihrem Studium. Also ich verstehe Ihre Argumente nicht. Sie denken nicht an die anderen.
Und nun gute Nacht. Ich mache das geschreibsel nicht mehr mit. Habe was besseres vor.
Michael Beltz
7.760
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 09.10.2014 um 09:00 Uhr
Diese Streitgespräche sind zwar sinnlos aber lustig. Auch in der Literatur gibt es sinnfreie Texte genau wie auf der documenta sinnfreie "Kunst", also Bastelarbeiten, Haufen oder Stühle, die aufeinander stehen.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Michael Beltz

von:  Michael Beltz

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Michael Beltz
7.760
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