Bürgerreporter berichten aus: Gießen | Überall | Ort wählen...

Ja das war so geplant, und jetzt müssen wir abwarten welche Bäume das so aushalten.,

An der Oberlache.
An der Oberlache.
Gießen | War die Antwort der Bürgermeisterin auf meine 2. Bürgerfrage:

Meine Frage2:
„Hat man bei der Planung billigend in Kauf genommen, dass an der Wieseck und der Oberlache eine große Zahl an Bäumen absterben werden und auch schon viele abgestorben sind, teilweise sogar schon gefällt werden mussten?“

http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/96854/meine-frage-zur-buergerfragestunde-am-300914-um-1900-uhr-umbau-der-oberlache-und-der-wieseck/

Da die Bürgermeisterin Frau Weigel- Greilicht die Frage mit Sicherheit nicht selbst beantworten konnte musste sie wohl beim Gartenbauamt nachfragen.
Daraus ist zu schließen das die Antwort auch aus dem Gartenbauamt stammt.

Abwarten welche Bäume das aushalten!
Ich empfehle die die Gelben- Seiten, damit hätte man jemand fragen können der sich damit auskennt.
Mit einer Planung hat das nichts zu tun, wenn man nicht genau weiß was danach passiert.
Naturschutz- Verbände hätten auch befragt werden können, und bestimmt gewusst welche Bäume das aushalten werden.

Über die beiden anderen Antworten werde ich später berichten, da viel geredet aber eigentlich nichts gesagt wurde.

Die Bilderzeigen einen Blick auf die Oberlache, und wie zu sehen ist sind leider größere Bäume davon betroffen.

FOTOS: © Peter Baier 10/2014

An der Oberlache.
An der Oberlache.
An der Oberlache.
Einmündung der Oberlache.
An der Oberlache.
An der Oberlache.
An der Oberlache.
An der Oberlache.
An der Oberlache.
An der Oberlache.
An der Oberlache.

Mehr über

Der Autor hat diesem Beitrag leider keine Tags (Stichwörter) zugeordnet!
Stöbern Sie in den Stichworten (Hilfe), um verwandte und ähnliche Beiträge zu entdecken:

Kommentare zum Beitrag

Martin Wagner
2.706
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 04.10.2014 um 08:39 Uhr
Peter, BGMs sind politische Arbeitsstellen. Das wird frau / mann, wenn mann / frau zur richtigen Zeit, in der richtigen Fraktion ist und dabei die schlagkräftigsten Seilschaft hinter sich hat.

Das hat sehr selten etwas mit fachlicher Kompetenz zu tun.

Was aber - so denke ich - der Mitbürger erwarten kann / darf ist, dass bei fehlender fachlicher Kompetenz diese innerhalb der ersten paar Wochen im Amt nachgeholt wird.

Wie lange ist eigentlich Frau Weigel - Greilich jetzt in Giessen Bürgermeisterin?
Karl-Ludwig Büttel
3.856
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 04.10.2014 um 08:41 Uhr
Ich habe es ja schon mal geschrieben , in unserem Naturchutzgebiet stehen planerisch absichtlich über 100 Bäume im Wasser. Heute natürlich völlig dürr. Man hat sich daran gewöhnt und auch das ist ein Teil eine Naturschutzkonzeptes. Gewisse Vogelarten und Tierarten suchen genau diese Art der abgestorbenen Bäume so wurde es hier erklärt. Es sollen noch weitere folgen. Feuchtbiotope sind bei uns überall im Namen des Naturschutzes entstanden. Wir hatte keine LGS.
Wenn man ehrlich ist hat es tatsächlich was ganz natürliches, dass machen Ihre Bilder noch mal deutlich.
H. Peter Herold
29.030
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 04.10.2014 um 09:30 Uhr
Billigend in Kauf nehmen heißt so was wohl juristisch und wenn dafür nicht zahlen muss, kann man/frau ja solche Experimente wagen. Wehe ein Bürger würde so was machen. Da würde gleich auf Ersatz geklagt werden.
Peter, Du hat gar nichts zu der starken Veralgung gesagt. Woher könnte das kommen?
H. Peter Herold
29.030
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 04.10.2014 um 11:04 Uhr
Es hat mit Experten, wer hat das behauptet? es wird von Ihnen nur immer abwertend unterstellt, nichts zu tun. Ist nur ein Gefühl, das da etwas nicht stimmt mit unserem Verhältnis zur Natur. Nicht mehr.
Karl-Ludwig Büttel
3.856
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 04.10.2014 um 12:52 Uhr
Es wird doch ständig versucht der BM einen Verstoß gegen irgendwelche Naturvorschriften zu unterstellen. Fakt ist alle Maßnahmen sind Genehmigungspflichtig. Die Betreiber die das ja bei der nächsten LGS wieder machen wollen und schon 24 LGS veranstalte haben würden sich ja ins eigene Fleisch schneiden wenn sie gegen Auflagen und Gesetze verstoßen würden.
Ob man es gut findet oder schlecht findet, dass Bäume entfernt werden steht doch hier gar nicht zur Diskussion. Hier wird ständig versucht mit falschen Tatsachen eine Person fertig zu machen. Das ist es was mich stört sonst nichts.
Auch ich bin gegen das Fällen von Bäumen, ob man alles so hätte machen müssen wie jetzt in Gießen geschehen? Da gehen die Meinungen auseinander. Letztlich leben wir in einer Demokratie und die zurzeit gewählten Verantwortlichen haben entschieden. Mal sehen wie der Wähler das denn bei der nächsten Wahl honoriert oder nicht.
H. Peter Herold
29.030
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 04.10.2014 um 12:58 Uhr
Ja Herr Büttel, die Dummen sind letztlich immer wieder nur die Wähler, die im Vertrauen darauf dass für sie gehandelt wird, ihren so genannten Volksvertretern, ihre Stimmen geben.

Daraus resultiert dann Frust, der sich in zugegebenen nicht immer sachlichen Ausführungen niederschlägt. Ich nehme mich da nicht aus.
Peter Baier
10.322
Peter Baier aus Gießen schrieb am 04.10.2014 um 15:38 Uhr
Herr Büttel, zu Ihren Kommentar:
“Ich habe es ja schon mal geschrieben , in unserem Naturchutzgebiet stehen planerisch absichtlich über 100 Bäume im Wasser. Heute natürlich völlig dürr.“

Der unterschied zu Ihren Naturschutz gebiet hier stehen die meisten Bäume am Rand der Wieseck, und daneben verläuft ein Weg.
Sollten diese Bäume irgendwann einmal abbrechen oder umfallen besteht die Gefahr das sie auf den Weg fallen und Personen schädigen können.
Im Gegensatz zu ihren Naturschutzgebiet wird man diese Bäume an der Wieseck und an der Oberlache fällen müssen, um eine Gefahr abzuwenden.
Schön für gewisse Vogelarten und Tierarten die sich diese Bäume als neuen Lebensraum ausgesucht haben.
Karl-Ludwig Büttel
3.856
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 04.10.2014 um 19:06 Uhr
Die stehen sogar an der Bahn und einem Radweg.
Christoph Schäfer
785
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 06.10.2014 um 15:27 Uhr
Ungeahntes Potential für die Deutsche Bahn AG künftige Ausfälle und Verspätungen zu rechtfertigen! :-)

Sehr gewagt: Absichtliches Verroten von Bäumen an einer Bahnlinie, oder finden Sie nicht, Herr Büttel?
Christoph Schäfer
785
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 06.10.2014 um 15:29 Uhr
... von den Radfahrern ganz zu schweigen ....
Karl-Ludwig Büttel
3.856
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 06.10.2014 um 15:42 Uhr
Da müssen Sie die Fragen die das geplant haben nicht mich.Die stehen auch schon ein paar Jahre so herum da scheint nichts zu passieren.
Karl-Ludwig Büttel
3.856
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 06.10.2014 um 15:53 Uhr
Ich muss auch gestehen es interessiert mich nicht im Geringsten. Weder bin ich neugierig noch unterstelle ich den Planern irgendwelche böse Absichten. Gefallen tut mir das auch nicht die dürren Bäume im Wasser aber man hat sich daran gewöhnt. Es ist ja auch soweit außerhalb dass ich es vielleicht ein bis zweimal im Jahr sehe was dort so passiert. Vielleicht sind auch Bäume mittlerweile umgefallen oder absichtlich entfernt worden. Ich werde bei Gelegenheit mir das Ganze mal wieder ansehen. Aber wie geschrieben so wichtig ist mir das nicht.
Christoph Schäfer
785
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 06.10.2014 um 16:38 Uhr
Mir auch nicht, es zeigt nur, wie wenig seriös solche Aussagen sein müssen.
H. Peter Herold
29.030
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 06.10.2014 um 17:47 Uhr
Mir gefällt hier das Wort Planung nicht. Ich unterstelle einfach, es geschah ungeplant. Planung wäre Absicht und das mit den Bäumen war nicht beabsichtigt. Jemand hat halt den Lauf des Wassers nicht mit eingeplant.
H. Peter Herold
29.030
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 06.10.2014 um 22:25 Uhr
Wenn es so geplant wurde, dann war da mit der Planung was doof, um Ihre Worte aufzugreifen. Da wurde also die Zerstörung der natur in Kauf genommen. Na Bravo.
H. Peter Herold
29.030
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 06.10.2014 um 22:34 Uhr
Muss man/frau überall geween sein? Im übrigen entnehme ich Ihren eigenen Worten, dass es so geplant war, also vorher niht so war.
Dietmar Jürgens
1.258
Dietmar Jürgens aus Gießen schrieb am 07.10.2014 um 08:19 Uhr
Wenn man plant, ein Fließgewässer, das sich mehr oder weniger als 'Kanal' präsentiert, naturnah umzugestalten, dann ist es normal, dass man den Uferverlauf verändert, dem Wasser etwas mehr Raum gibt, damit es sich gemäß der Topographie neue Wege suchen kann. Das wird durch den Aufstau der Wieseck völlig unterbunden. Was da geschehen ist, ist handwerklich eher eine Fehlplanung. Es sei denn, man hätte den Umbau von einem Fließgewässer zu einem Stillgewässer gewollt. Bis auf den dauerhaften Aufstau der Wieseck und somit auch der Oberlache ist m.E. alles noch nachvollziehbar, was die naturnahe Umgestaltung betrifft. Mit dem Sperrwerk (='Fischaufstiegshilfe') jedoch wird alles konterkariert:

1. wurde eine Barriere für Fische geschaffen. Das ehemals durchgängige Fließgewässer ist nun für Fische nicht mehr passierbar
2. wurde die Fließgeschwindigkeit derart reduziert, dass die Abschnitte oberhalb des Wehres fast zu Stillgewässern mutieren mit den entsprechenden Folgen, z.B vermehrte Algenblüte durch hohe Wassertemperaturen
3. fließt jetzt permanent 'warmes' Wasser der aufgestauten Wieseck in den Neuen Teich, dessen Wassertemperatur damit ebenfalls ansteigt. Auch hier wird die Algenentwicklung (wie in diesem Sommer zu beobachten) begünstigt.
4. wurden verrohrte Durchlässe (Waldbrunnenweg und am 'Grünen Klassenzimmer') an der Oberlache geschaffen, was sicherlich keine ideale Umsetzung einer naturnahen Umgestaltung darstellt.

Somit ist das angetrebte Ziel einer ökologischen Aufwertung eines Fließgewässers mehr als in Frage gestellt. Das Ganze mutet für mich eher wie eine Steuergeldverschwendung an. Hier werden sicherlich Nachbesserungen notwendig, wenn man die oben beschriebenen ökologischen Fehlentwicklungen nicht als Dauerzustand etablieren möchte.
Dietmar Jürgens
1.258
Dietmar Jürgens aus Gießen schrieb am 07.10.2014 um 15:31 Uhr
Frau Back:

zu 1: es gibt keine Durchlässe, die von kleinen Fischen überwunden werden können. Selbst Lachse kämen an den Felsen kaum vorbei. Allenfalls bei Hochwasser würden Fische über die Barriere hinweggespült. Kämen dann aber nicht mehr zurück.
zu 2: wenn man Wasser etwas in den Weg stellt, wird es in seiner Geschwindigkeit ausgebremst, sprich aufgestaut, wenn es das Hindernis nicht umfliessen kann. Und wird demzufolge? Richtig, langsamer.
zu 3: stehendes Wasser erwärmt sich schneller als fließendes. Darum frieren Flüsse im Winter auch erst viel später zu.
zu 4. Ideal wären kleine Brücken, die eine Unterbrechung der Uferstrutkuren verhindern würden.

Irgendwie habe ich den Eindruck, Sie haben als Kind nie am Bach gespielt . Kann das sein?
Dietmar Jürgens
1.258
Dietmar Jürgens aus Gießen schrieb am 07.10.2014 um 17:38 Uhr
Und wie! Was genau verwundert Sie?
Dietmar Jürgens
1.258
Dietmar Jürgens aus Gießen schrieb am 08.10.2014 um 06:12 Uhr
Geht's konkreter oder ist es nur ein Bauchgefühl?
Dietmar Jürgens
1.258
Dietmar Jürgens aus Gießen schrieb am 08.10.2014 um 13:14 Uhr
Für Sie ist, davon gehe ich aus, die Welt dort in Ordnung. Permanente Algenblüte, fehlende Wasserdynamik. Alles Bestens oder?
H. Peter Herold
29.030
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 08.10.2014 um 15:10 Uhr
Frau Back hat ihre Meinung und die muss ja nicht richtig sein. Nur kann sie es bei anderen nicht akzeptieren.
Nina Back aus Gießen schrieb am 07.10.2014 um 10:49 Uhr
Darüber kann ich nur lachen. Den Ausführungen von Dietmar war nichts mehr hinzuzufügen.
Es war einfach ein typischer BACK;-) Einfach mal so, ohne viel nachzudenken was da im Kommentar alles drin stand.
Dietmar Jürgens
1.258
Dietmar Jürgens aus Gießen schrieb am 08.10.2014 um 20:42 Uhr
Und schon wieder vom Thema abgekommen tztztz. Mehr Disziplin, bitte! :-)

Dann wiederhole ich meine Frage halt noch einmal: permanente Algenblüte, fehlende Wasserdynamik. Alles Bestens oder?
H. Peter Herold
29.030
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 08.10.2014 um 23:15 Uhr
Lieber Dietmar, es ist bei der Planung nicht bedacht worden, nur will das jetzt keiner zugeben. Meine Meinung, egal was da eine Frau Back davon hält. Was ich von Ihren Kommentare halte, das habe ich schon genügend geäußert.
H. Peter Herold
29.030
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 08.10.2014 um 23:27 Uhr
Sie schreiben es;-)))
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

Mitmachen ist ganz einfach und alles ist kostenlos: Gleich registrieren und los geht's!

Herzlichst, Ihr(e) Peter Baier

von:  Peter Baier

offline
Interessensgebiet: Gießen
Peter Baier
10.322
Nachricht senden
Aktuellste Beiträge des Autors:
Vorsicht vor dieser Nummer 01779748631.
Da diese Nummer nicht vergeben wurde ist es erstaunlich das man von...
Vorher
Arbeiten an der Alten Post
An der Alten Post wird schon seit einiger Zeit gearbeitet. Nachdem...

Veröffentlicht in der Gruppe

Bürgerinitiative "Wieseckaue" - vorher BI"Stoppt diese Landesgartenschau"

Bürgerinitiative
Mitglieder: 34
Aktuellste Beiträge der Gruppe:
Zum Charakter der „Hygienedemos“
Nach Wochen der Einschränkungen werden immer mehr Regeln gelockert,...
Buchvorstellung- Entdecke die Lahnaue
"Entdecke die Lahnaue- Ein Rundgang" von Nicole Freeman beschreibt...

Weitere Beiträge aus der Region

Gedenken an die Widerständlerin Mildred Harnack
Auf dem Gelände des Philosophikum I in Gießen wurde eine Skulptur in...
Helfen mit Herz und Hand im Hilfsgüterlager von GAiN
Flohmarkt und Ferienaktionen bei GAiN - Mitmachhilfswerk lädt zum Helfen mit Herz und Hand ein
Global Aid Network (GAiN) gGmbH bietet in den hessischen Herbstferien...
Pendelbusverkehr in Rödgen
In den hessischen Herbstferien macht eine Baustelle die Einrichtung...

Dieser Beitrag als Banner

Um diesen Beitrag als Banner auf deine eigene Homepage einzubinden, kopiere einfach folgenden Link und füge diesen Code in deiner Homepage ein.
Link:
Übrigens: unter "Meine Seite" findest du auch einen Banner zum Einbinden der letzten Beiträge, die du selbst verfasst hast.