Bürgerreporter berichten aus: Gießen | Überall | Ort wählen...

BM: Es wurde kein alter Baumbestand gefällt (?)

Hier wird ein Baum abgesägt. Zeitpunkt: Februar 2012. Ort: Schwanenteich.
Hier wird ein Baum abgesägt. Zeitpunkt: Februar 2012. Ort: Schwanenteich.
Gießen | Da sehr viele Gießener Bürgerinnen und Bürger über die letzten Zitate der Bürgermeisterin sehr erbost waren, in denen sie u.a. angibt, dass kein alter Baumbestand entfernt worden sei, haben wir unsere Fotos durchforstet und wurden sehr schnell fündig.
Wir wurden gebeten diese doch bitte einmal zu veröffentlichen und sie ggf der BM noch einmal zur Erinnerung zuzusenden.

Leider wird auch hier wieder deutlich, dass die Leserinnen und Leser der Tageszeitungen mit Behauptungen konfrontiert werden, die man mindestens kontrovers diskutieren kann.

Wir haben auch ein paar andere nette Aufnahmen gefunden, die hier das Gesamtbild schön ergänzen.

Wir zeigen nun Fotos und diese müssen m.E. auch nicht weiter kommentiert werden.

Hier wird ein Baum abgesägt. Zeitpunkt: Februar 2012. Ort: Schwanenteich.
Plakatwand einer unserer Infostände. Man kann hier gut erkennen, dass die Bäume am LaGa Areal nicht mehr vorhanden sind.
Die Bäume mit den weißen Bändern sind jetzt weg
Ja, die Ringallee hat diese Bäume jetzt nicht mehr. Inzwischen stehen da ein paar einzelne sehr junge und zarte "Ersatz"-Pflanzen.
Hier standen uralte wunderschöne Trauerweiden, die "aus Versehen" gefällt wurden.
1
Da stand auch eine Trauerweide, die "aus Versehen" gefällt wurde.
1
Hier kann man eine Trauerweide noch in ihrem Ursprung sehen.
"nachhaltig" und "ökologisch"
3
1
3
vorher
nachher
Die Bäume sehen jetzt auch anders aus.

Mehr über

Wahnsinn (6)LaGa (113)Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich (1)Bürgerinitiative "Stoppt diese Landesgartenschau" (65)Baumbestand (3)alt (23)
Stöbern Sie in den Stichworten (Hilfe), um verwandte und ähnliche Beiträge zu entdecken:

Dies könnte Sie zum Thema auch interessieren

Demenzwegweiser für Stadt und Landkreis Gießen
Die BeKo – Beratungs- und Koordinierungsstelle für ältere und...
Alte Scheunentür..

Kommentare zum Beitrag

Wolfgang Schwarz
154
Wolfgang Schwarz aus Gießen schrieb am 30.09.2014 um 17:24 Uhr
das waren doch alles nur die "Fingerdicken" wie jemand mal so trefflich formuliert hat. Ausserdem waren sie alle sowieso "krank und Verkehrsgefährdend". Ich bin so froh, daß sich die Kommune so sehr um mich gesorgt hat.
Marcus Link
456
Marcus Link aus Gießen schrieb am 30.09.2014 um 17:31 Uhr
Wenn man an irgendeiner Stelle nachweist dass alter Baumbestand gefällt wurde, beginnt sich das Ausredenkarussell zu drehen. "Dieser Baum musste gefällt werden weil er krank und somit gefährlich war." Oder:"Dies war kein Altbestand sondern ein nicht planmäßig gewachsener Baum.... Oder.. oder... oder.... Solange sie keine echte Verantwortung für ihre Taten und Aussagen tragen, machen unsere Politiker(innen) was gerade in ihre Ideologie passt.
Birgit Hofmann-Scharf
10.362
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 30.09.2014 um 17:42 Uhr
Diese Fotos sprechen ihre Sprache, besonders die "Vorher/Nachher-Bilder".

Danke für die Enthüllung einer ( weiteren )Falschaussage von seiten der BM. Eigentlich untragbar für eine Person des öffentlichen Lebens.

Werdet Ihr einige Fotos als Antwort auf dieses Interview der Zeitung zur Verfügung stellen ?
Florian Schmidt
4.881
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 30.09.2014 um 17:51 Uhr
Wenn man jetzt sagt, die Bäume wurden nicht gefällt sondern unter zu Hilfe nahme einer motorisierten Säge in die Horizontale befördert. Ergänzt durch, "Der Verkehrsbehinderung horizontal liegender Bäume geschuldet aus dem Gefahrenbereich transportiert." Dann würde es doch wieder inhaltlich stimmen.
Martina Lennartz
6.285
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 30.09.2014 um 18:07 Uhr
Liebe Birgit, meinst du wirklich dass eine der Tageszeitungen diese Bilder veröffentlichen werden/würden?
Marcus Link
456
Marcus Link aus Gießen schrieb am 30.09.2014 um 18:13 Uhr
Eigentlich tragisch wenn sie das nicht täten. Oder sind die Zeitungen derart im Bann unserer Politiker? Grüüübel...
Martina Lennartz
6.285
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 30.09.2014 um 18:23 Uhr
Ok, wir gucken mal was passiert. Ich schicke heute noch Bilder an beide Zeitungen und erkläre als "Richtigstellung" kurz was zu erkennen ist und wer, wann, was dort aufgenommen hat. Dann warten wir mal die nächsten Tage ab.
Birgit Hofmann-Scharf
10.362
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 30.09.2014 um 20:08 Uhr
Liebe Martina, SUPER !
Ich bin in gespannter Erwartung.
Bernd Zeun
11.648
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 30.09.2014 um 20:20 Uhr
So wie grün nicht mehr grün ist, sind alte Bäume auch nicht alt. Schon ziemlich dreist von Weigel-Greilich.
Peter Baier
10.322
Peter Baier aus Gießen schrieb am 30.09.2014 um 21:35 Uhr
Die Frage ist doch wann ist ein Baum alt?
Peter Baier
10.322
Peter Baier aus Gießen schrieb am 30.09.2014 um 21:54 Uhr
Also wer will kann sich die Fällliste mal ansehen.

http://www.giessen.de/PDF/F%C3%A4llungen_und_Pflanzungen_in_der_Wieseckaue.PDF?ObjSvrID=684&ObjID=8082&ObjLa=1&Ext=PDF&WTR=1&_ts=1330619803


Sehr viele der gefällten Bäume wurden 1950, 1960 und 1970
gepflanzt und waren ohne Schäden.
Darunder auch ein Bäume von 1960 mit einen Durchmesser von
130cm, aber 54 Jahre ist nicht alt.
Wenn alter Baumbestand erst mit 100- 200 Jahren gemeint ist,
dann kann man sagen das kein alter Baumbestand gefällt wurde.
Karl-Ludwig Büttel
3.855
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 30.09.2014 um 22:09 Uhr
Hoffentlich geht der Schuss nicht nach hinten los. Alter Baumbestand beginnt je nach Satzung und Bundesland erst bei/ab 300 Jahren. Juristisch kann es sein dass die BM mit ihrer Aussage also keine falschen Angaben gemacht hat. Moralisch ist das sicherlich anders zu bewerten.
Vielleicht recherchieren die Reporter von richtigen Zeitungen einfach nur besser als wir einfachen BR und schreiben dies deshalb. Ich jedenfalls kann nur für mich sprechen und hatte ziemlich Mühe mich durch das deutsche Baumrecht zu lesen und zu verstehen. Hier gilt es eine mögliche Falschaussage wie euphorisch hier geschrieben wird erst einmal zu beweisen. Aber vielleicht sind ja einige hier juristisch im Bilde ich bin es was die Bäume betrifft jedenfalls nicht. Wenn ich es richtig verstehe gibt es in Gießen keine eigene Baumschutzsatzung also gilt möglicherweise die Hessische. Vielleicht kann das Herr Beltz beantworten. Bevor ich aber jemand öffentlich Anklage möchte ich persönlich sicher sein das ich im Recht bin.
Karl-Ludwig Büttel
3.855
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 30.09.2014 um 22:12 Uhr
Ich habe das von Herrn Baier erst jetzt gelesen. Ja das meinte ich auch Herr Baier.Dann sind es wirklich keine alten Bäume. In Ihrer PDF wird deutlich, dass die BGM wohl in ihrer Aussage nichts falsches gesagt hat. Juristisch jedenfalls.
Martina Lennartz
6.285
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 30.09.2014 um 23:12 Uhr
Trotzdem finde ich den Naturraubbau (ein Baum ist nicht erst wertvoll und wichtig, wenn er "alt"ist), unmöglich und halte es für ein Verzerren bis Verharmlosen der Problematik. Sie sucht eine Rechtfertigung für die Maßnahmen, die nicht wirklich ökölogisch, geschweige nachhaltig sind.
H. Peter Herold
29.024
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 01.10.2014 um 08:10 Uhr
kein Kommentar denn es nützt nichts. Die BM hat doch immer recht, auch wenn sie es nur meint.
Karl-Ludwig Büttel
3.855
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 01.10.2014 um 08:37 Uhr
Der Unterschied Herr Herold, ist in diesem Falle dass sie es nicht meint sondern was die Aussage betrifft im Recht ist. Das kann man nachlesen wenn man denn will.
Karl-Ludwig Büttel
3.855
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 01.10.2014 um 08:40 Uhr
Frau Lennartz, da haben Sie aus Ihrer Sicht sicherlich nicht unrecht. Für den einen ist jeder Baum und Strauch wertvoll für den anderen eben nicht. Bis dahin gehe ich mit Ihnen völlig überein.
Die Aussage aber die BGM sagt die Unwahrheit die kann ich nicht teilen aus genannten Gründen. ich mache so etwas einfach nicht und gehört sich nicht. Auch das ist Polemik auf niederem Niveau. Wenn man sich von jemand positiv unterscheiden will, dann sollte man nicht versuchen gleiches mit gleichem zu vergelten. Jetzt steht doch die BI auch wieder da eine falsche Tatsache aufgebauscht zu haben. Das einzige was ist, dass in den Kleidern der BM durch den Vorwurf etwas hängen bleibt. Die meisten Menschen informieren sich nämlich nicht und nehmen alles so mit wie da hingeschrieben wird. Man sieht es ja am besten an diesem Beitrag. Hurra wir können der BM eins auswischen. Pech nur dass sie die Aussage wohl Wahrheitsgemäß getroffen hat. Wer ist nun juristisch gesehen der, der die Unwahrheit verbreitet?
H. Peter Herold
29.024
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 01.10.2014 um 09:26 Uhr
Ich habe zur BM meine Meinung gefasst. Habe sie schon oft genug erlebt.
H. Peter Herold
29.024
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 01.10.2014 um 09:26 Uhr
Wahrscheinlich stehe ich damit nicht allein da.
Karl-Ludwig Büttel
3.855
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 01.10.2014 um 09:55 Uhr
Ihre Meinung und die Wahrheit einer Aussage haben nichts miteiander zu tun.
Sicherlich stehen Sie mit Ihrer Meinung nicht alleine da. Nur darum geht es hier nicht. Hier geht es um den Wahrheitsgehalt einer Aussage.
Birgit Hofmann-Scharf
10.362
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 01.10.2014 um 11:59 Uhr
Juristische Darlegung : So einfach ist das für mich nicht geklärt, zumal hier die Gesetzesgebung strittig zu sein scheint !

Es ist Fakt und keine Unwahrheit ( !!! ) , dass es sich in der
Wieseckau auf jeden Fall um alte Bäume ( meist in den 60er Jahren gepflanzt ) handelte, die auf dem Weg zum " alten Baumbestand" waren -
( sofern sie tatsächlich noch nicht dazu gehörten ),
diese Möglichkeit wurde ihnen durch die Ausführungen unseres Fällkommandos aber genommen.
Birgit Hofmann-Scharf
10.362
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 01.10.2014 um 13:49 Uhr
Sollten die Worte " alter Baumbestand " einer juristischen Analyse nach tatsächlich nicht für den stark reduzierten Baumbestand in der Wieseckau zutreffen, bitte auch dies erst einmal geprüft zu haben, so vereint sich dies aber ganz gewiss nicht mit den Köpfen der Bürger - denn ca. 50 Jahre alte Bäume dürften für den Nichtjuristen sicher so bezeichnet werden.

PS: Die Achtlosigkeit gegenüber dem Steuerzahler, der Realität und der Natur sprang dem Leser des Interviews mit Frau BM geradezu entgegen.
H. Peter Herold
29.024
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 01.10.2014 um 18:18 Uhr
Für mich ist ein Baum immer zu erhalten. Denn allein dassn wir Bäume haben ist ein Wertbestand der nicht hoch genug einzuschätzen ist. In meinen Augen daher ein Fehler gesunde Bäume nur aus dem Grund zu beseitigen, dass sie nicht von Natur aus hier gewachsen sind, sondern von Menschen gepflanzt wurden.
Nehmen sich daher auch Menschen das Recht, dem Baum seine Existenz abzusprechen?
Diskutieren sie ruhig alle weiter. Wenn sie ehrlich sind und nicht nur diskutieren wollen, werden sie mir sicher rechtgeben, aber das müssen sie hier nicht schreiben.
Sie alle sollten einfach mehr Respekt vor der Natur haben.
H. Peter Herold
29.024
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 01.10.2014 um 23:56 Uhr
Schon mal was vom Erhalt von Arbeitsplätzen gehört? Im übrigen wird ja immer nur einer bewegt.
Bernd Zeun
11.648
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 02.10.2014 um 00:25 Uhr
Wenn ich mir die Fällliste anschaue (s. Link von Herrn Baier), fällt mir auf, dass die laufenden Nummern bis 174 gehen, die Fällnummern aber bis 254. Wie ist die Differenz von 80 zu interpretieren? Wurden sie gefällt, sollen sie noch gefällt werden, wurde darauf verzichtet? Wenn ich mir den Zustand der Bäume ansehe (ich habe schnell durchgezählt, kann mich dabei um ein oder zwei verzählt haben) wurden ganze 7 als schwer geschädigt angesehen (die aufgrund ihres Zustandes ein Fällen evtl. rechtfertigen würden), 15 hatten mittlere Schäden, 35 leichte Schäden und die überwiegende Zahl (197) hatten gar keine Schäden. Das heißt, es wurden überwiegend völlig gesunde Bäume für ein halbes Jahr Blümchenschau und so blödsinnige Konzepte wie Sichtachsen geopfert.

Auch wenn es sich am biologisch möglichen Baumalter um einen relativ jungen Baumbestand gehandelt hat, empfinden Menschen einen solchen überwiegend zwischen 40 und 64 Jahre alten Bestand, mit dem sie gewissermaßen groß geworden sind, durchaus als einen alten, und eine, noch dazu Grüne, Bürgermeisterin, wenn sie das Lebensgefühl der Bevölkerung ihrer Stadt berücksichtigen würde, täte gut daran, auch wenn sie juristisch oder verwaltungstechnisch sich nicht angreifbar macht, sich eine Äußerung, dass kein alter Baumbestand gefällt wurde, zu verkneifen.
Martina Lennartz
6.285
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 02.10.2014 um 10:48 Uhr
Alter Baumbestand kann nicht erst bei 300 Jahren beginnen, da es in Deutschland ( konkret hier in den tieferen Lagen / Flachland ) überhaupt nur zwei Baumarten gibt ( Eiche und Linde ) die dieses Alter im Normalfall ( und nicht als seltene Ausnahme ) erreichen.

Weißtanne, und Lärche vermögen dies auch eingeschränkt, aber sie sind Baumarten der höheren Mittelgebirge und des alpinen Raumes, bei deutlich höheren Jahresniederschlägen, und gehören hier überhaupt nicht hin.
Das Maximalalter von Bäumen wird i.d.R. nur unter Optimalbedingungen erreicht.

Überhaupt findet man solch hohes Alter meist nur im Wald an ungenutzten Bäumen, die man gezielt hat stehen lassen ( alt werden lassen )
So alte Bäume sind so gut wie nie noch völlig gesund und ohne Fäule.
Deshalb können sie anderer Stelle ( Parks, Straßen, öffentlicher Raum ) aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht nicht so lange gehalten werden.
Im urbanen Umfeld würde ich, heute in unseren schnelllebigen Zeit, Bäume ab Alter 50 als alt bezeichnen wollen.
Karl-Ludwig Büttel
3.855
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 02.10.2014 um 11:18 Uhr
Lesen Sie doch nach Frau Lennarzt. Es gibt Ausnahmen die schon ab 6o -70 Jahren anfangen die gehören aber nicht zum deutschen Bestandschutz. Sie müssen bevor Sie was schreiben entsprechend Informationen einholen. In Manchen Gemeinden hat man aus taktischen Gründen in Baumschutzsatzungen das Alter einfach festgelegt. Das halte ich persönlich für willkürlich und bedauerlich weil der Baumfällung dadurch Tür und Tor geöffnet wird. Zu Ihrem Verständnis bei dem Fällen von Bäumen bin ich bei Ihnen. Das mag niemand. Es geht aber um die Behauptung einen Menschen der Lüge zu bezichtigen. Das ist was mich stört wenn es vielleicht noch nicht einmal ein Grundlage hat. Sie haben auch schon häufig falsche Zahlen genannt und nannten es dann einen Versprecher oder Irrtum oder sie haben sich verhaspelt. Alleine Ihr Interview auf YouTube steht dem Interview der BGM im Gehalt an nichts nach. Ich fand es dafür aber sehr Unterhaltsam und witzig.
Wann Sie Bäume als alt bezeichnen oder ich oder ein anderer steht hier aber nicht zur Diskussion. Deshalb ist es gelogen die BM als Lügner zu beschimpfen.
2.463
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 02.10.2014 um 20:49 Uhr
Herr Büttel, wo haben Sie denn die Angabe gefunden, ab wann
Bäume als alt zu bewerten sind ? Ich habe nämlich versucht,
Angaben darüber zu finden , es ist mir aber nicht gelungen
Uli Kraft
2.183
Uli Kraft aus Gießen schrieb am 02.10.2014 um 20:56 Uhr
Ich verstehe den Kommentarverlauf nicht so ganz.
Es ist im einleitenden Artikel zur Foto-Serie nirgendwo das Wort 'Lüge' gefallen.
Herr Büttel, Baumschutzsatzung hin oder her, in Gießen wurde sie schon vor Jahren 'in die Tonne gekloppt' - auch weil sie häufig den Interessen von Bau-Investoren im Wege stand. Es ist sicher legitim, wenn erkrankte Bäume aus Verkehrssicherungsgründen gefällt werden müssen. Wenn allerdings stattliche Bäume in ihrem besten Lebensalter nur der Intension eines Planers zuliebe gefällt werden, nur weil dieser im fernen Berlin an seinem Zeichenbrett meint, genau dort müsse unbedingt eine Sichtachse entstehen - und dies noch in einem Landschaftsschutzgebiet!!! - dafür fehlt mir das Verständnis. Und nicht nur mir!
Im Übrigen sollte nicht nur den LaGa-Verantwortlichen bekannt sein, dass die Wieseckaue der bedeutendste Korridor für die Zufuhr von Frisch- und Kaltluft in die Innenstadt ist.
Auch hier erfüllt der Baumbestand eine herausragende Funktion.
Dies wird auch in der aktuell aufgelegten Klimaschutzkarte für die Stadt Gießen noch einmal deutlich hervorgehoben.
Man ist offensichtlich gerne bereit, der BI irgendwelche 'VERHASPELUNGEN' vorzuwerfen.
DIe Verhaspelungen von Seiten der Gartenschau-Verantwortlichen hier alle aufzuzählen, würde das Forum sprengen.
Dietmar Jürgens
1.258
Dietmar Jürgens aus Gießen schrieb am 02.10.2014 um 21:29 Uhr
Zu Frau Back, 02.10.2014 um 01:14 Uhr: es könnte aber auch sein, dass Bäume, die im Rahmen der Ringalleesanierung gefällt wurden, ursprünglich in der Fällliste geführt waren. Dann aber, wie im Plan dargestellt, der Zuständigkeit des Tiebauamtes zugeschrieben wurden und somit in der Fällliste zur LAGA nicht mehr auftauchen.
Birgit Hofmann-Scharf
10.362
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 02.10.2014 um 21:47 Uhr
@ Uli
Wenn es in GIE keine Baumsschutzsatzung mehr gibt, dann gehört diese, hier umstrittene, Aussage der BM tatsächlich zu den verfehlten - vielen Danke für diese wichtige Info.
Somit ist hier wieder einmal sehr viel Energie und Zeit verschwendet worden.
Donnerschlag.
Birgit Hofmann-Scharf
10.362
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 02.10.2014 um 22:08 Uhr
Energie - Blitz mit heftigem Donnern.
Karl-Ludwig Büttel
3.855
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 02.10.2014 um 22:09 Uhr
Das es in Gießen keine Baumschutzsatzung gibt und diese sogar wohl zuletzt 2006 gescheitert ist kann man im Parlis nachlesen. Dan gelten die Allgemein für Hessen gültige Satzungen nach der Baumfällungen Genehmigungspflichtig sind. Kann man unter der Ministeriumsseite nachlesen. Da stehen auch die Altersangaben und die Baumarten welches Alter auf welchem Baum als Schützenwert oder Alt zutrifft. Da nützt auch leider der Donnerschlag nichts. Rechtlich korrekt. Moralisch und in der Sache bleibt dann wohl jedem der Betrachter selbst überlassen. Ich kann die Argumente von Herrn Kraft nachvollziehen. Wenn man überlegt wie streng die gesetzlichen Bestimmungen sind dann hätte man sich die ganze Diskussion um die BM sparen können da hat Frau Hofmann-Scharf recht. Ich finde es auch nicht gut wenn Bäume gefällt werden, dass hatte ich aber schon mal geschrieben. Energie und Zeit hat man nicht verschwendet sondern sich ausgetauscht. Ich habe beim Recherchieren sehr viel neuen gelesen und dazu gelernt.
Michael Beltz
7.760
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 03.10.2014 um 12:52 Uhr
Hoffentlich von mir - aber bitte nicht zu viel, sonst werden Sie noch ein Roter, Herr Büttel.
Karl-Ludwig Büttel
3.855
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 03.10.2014 um 12:58 Uhr
Auch von Ihnen kann ich lernen Herr Beltz, ich bleibe lieber innerlich eine Mischfarbe. Jede Farbe hat seine guten und seine schlechten Eigenschaften.
Martina Lennartz
6.285
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 04.10.2014 um 20:18 Uhr
Herr Büttel, zeigen Sie mir bitte die Ministeriumseiten, in denen die genauen Angaben stehen. Ich habe sehr gründlich geforscht und leider nichts gefunden.

Gefunden habe ich aber folgendes:

Zur Entwicklung des gemeindlichen Baumschutzrechts in Hessen ab 2002 findet man hier nützliche Informationen.

http://www.uli-dressler.de/buch_3.htm

Auch hier kann weitere gute Informationen finden. Selbst beim Gehölzrückschritt sind - eigentlich- die dort lebenden Tiere (u.a. Wildbienen) zu schützen.

http://www.bund-hessen.de/themen_und_projekte/natur_und_artenschutz/baumschutz_und_gehoelzpflege/
Martina Lennartz
6.285
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 12.10.2014 um 22:00 Uhr
Ja, Frau Keiner, es waren auch ältere Bäume dabei!
Was für Bäume wurde gefällt??
http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/97316/qich-war-nur-fingerdickq/
Ich möchte wirklich gerne wissen, auf welchen Ministeriumseiten man Angaben findet, ab wann einen Baum als alt bezeichnet werden darf.
Karl-Ludwig Büttel
3.855
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 13.10.2014 um 16:18 Uhr
Ws waren keine alte Bäume dabei.
http://www.dasgruen.de/tl_files/Downloads%20Beitraege/(2)%20Baumbiologie%20Brehm%20Plietzsch%20-%20Zum%20Alter%20von%20Baeumen..pdf

Und in diesem Ministerium können Sie auch recherchieren:
Hessisches Ministerium für Landesentwicklung, Wohnen,Landwirtschaft , Forsten und Naturschutz
Martina Lennartz
6.285
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 18.10.2014 um 21:14 Uhr
Die Aussage: Es wurden keine alten Bäume gefällt und Es wurden alte Bäume gefällt sind beide nicht richtig.
Ich habe mit dem hessischen Forstamt telefoniert und mit Dr. Schulze der Deutschen Akademie für Sachverständige (dasgruen.de).
Es gibt keine klare Definition, WANN ein Baum alt ist.
Da spielen zu viele verschiedene Faktoren eine Rolle.

Wir hatten jedenfalls alle die gleiche Meinung, dass jeder Baum wichtig ist und kein gesunder und ökologisch wertvoller Baum grundlos (z.B. für eine Sichtachse) gefällt werden sollte- EGAL wie alt er ist.
H. Peter Herold
29.024
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 20.10.2014 um 14:11 Uhr
fast alle außer ...
Michael Beltz
7.760
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 20.10.2014 um 16:46 Uhr
Wir alllllllllllllllllllllllllllllllle!
Dietmar Jürgens
1.258
Dietmar Jürgens aus Gießen schrieb am 20.10.2014 um 19:02 Uhr
Ja, alle! Auch die Vier, die nach Lódz fahren :-)
H. Peter Herold
29.024
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 21.10.2014 um 09:20 Uhr
waren es nicht 70% in der Umfrage der Zeitung die gegen die LaGa show waren?
Karl-Ludwig Büttel
3.855
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 21.10.2014 um 10:45 Uhr
Das stimmt Herr Herold 70 % von ca.1% der Gießener.
Aber in diesem Beitrag geht es um etwas anderes.

Der Theo fährt und wer sind die anderen drei?
H. Peter Herold
29.024
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 21.10.2014 um 13:01 Uhr
Ob alter Baumbestand oder LaGa, ist doch alles eines die Landesgartenschau hat Bäume, ob alt oder nicht, gekostet.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

Mitmachen ist ganz einfach und alles ist kostenlos: Gleich registrieren und los geht's!

Herzlichst, Ihr(e) Martina Lennartz

von:  Martina Lennartz

offline
Interessensgebiet: Gießen
Martina Lennartz
6.285
Nachricht senden
Aktuellste Beiträge des Autors:
Zum Charakter der „Hygienedemos“
Nach Wochen der Einschränkungen werden immer mehr Regeln gelockert,...
Einladung zum Antikriegstag
Seit 1957 wird am 1. September an die Schrecken des Ersten und...

Veröffentlicht in der Gruppe

Bürgerinitiative "Wieseckaue" - vorher BI"Stoppt diese Landesgartenschau"

Bürgerinitiative
Mitglieder: 34
Aktuellste Beiträge der Gruppe:
Zum Charakter der „Hygienedemos“
Nach Wochen der Einschränkungen werden immer mehr Regeln gelockert,...
Buchvorstellung- Entdecke die Lahnaue
"Entdecke die Lahnaue- Ein Rundgang" von Nicole Freeman beschreibt...

Weitere Beiträge aus der Region

Junge Experten geben Lerntipps – Wie Francke-Schüler die Heimbeschulung beurteilen
Im vergangenen Schuljahr wurden auch an der...
Solche Pläne mit genauen Beschreibungen der dadurch umgesetzten Corona-Schutzkonzepte wurden den Behörden eingereicht.
Auflagen, Verbote, Räumungen - RP und Vogelsbergkreis weiter im Formalkrieg gegen A49-Protest
Versammlungsverhinderungsbehörden werden ihrem Ruf...
Dieses Bild wurde bewusst als Titelbild genommen, mit den schönen Rosensträuchern davor!
Herbstbesuch im Neuen Botanischen Garten in Marburg
Das herrliche Herbstwetter und die Neugier mal wieder den...

Dieser Beitrag als Banner

Um diesen Beitrag als Banner auf deine eigene Homepage einzubinden, kopiere einfach folgenden Link und füge diesen Code in deiner Homepage ein.
Link:
Übrigens: unter "Meine Seite" findest du auch einen Banner zum Einbinden der letzten Beiträge, die du selbst verfasst hast.