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„Lahntower“: Luxuswohnungen im stilvollen Gebäude mit herrlichem Blick auf die Lahn werden gebaut

Der "Lahntower".
Der "Lahntower".
Gießen | „Ein neues Quartier an der Lahn ist entstanden und wächst weiter. Die Lahn wird immer mehr in der Stadt integriert!“, freute sich Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz beim ersten Spatenstich zum „Lahntower“ am Montag, 29. September 2014, in der Lahnstraße zwischen Westanlage und der Lahn. Außerdem brauche die Stadt solche Entwicklung als Wohnort, der auch betuchteren Bedürfnissen gerecht wird. Auch Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich machte darauf aufmerksam, wie beide wichtige Stellen an der Lahn, „An der Mühle“ und die gegenüberliegende Seite, auch dank der Maßnahmen im Bezug auf der Landesgartenschau attraktiv und öffentlich gestaltet sind.
Das innovative Konzept für dieses wichtige Objekt für die Stadt Gießen wurde von Jörg Fischer, Geschäftsführer des Projektentwicklers Firma GHI Linden und der eigens für die Unternehmung gegründeten Residenz Lahnblick GmbH, erläutert. Mit dem „Lahntower“ entstehe etwas Schönes und Gelungenes, das den Eingangsbereich der Stadt gestalte. Das Bauwerk in klassisch modernem Bauhausstil, das vom Architekt Gerhardt Schymik entworfen wurde, besteht aus zwei Wohntürmen, dem
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Wohnungen (3)Luxuswohnungen (2)Lahntower (1)Lahn (354)
einen mit sieben, dem anderen mit sechs Stockwerken. Insgesamt wird das Objekt über 13 luxuriöse Wohnungen mit einer Fläche von rund 145 Quadratmetern (sieben Wohnungen) bzw. 180 Quadratmetern (sechs Wohnungen), einen Aufzug, einen Garagegeschoß und eine Dachterrasse mit Schwimmbad verfügen.
Jede Wohnung ist mit bodengleicher Dusche, Fußbodenheizung, elektrischen Rollläden und schall- und einbruchshemmender Eingangstür ausgestattet. Darüber hinaus können die Einwohner den hervorragenden Blick über die Lahn ins Gießener Land bis zum Sonnenuntergang genießen, weil alle Wohnungen nach Westen ausgerichtet sind. Nicht zuletzt wird das moderne Gebäude nicht nur stilvoll, sondern auch energieeffizient sein.
Das Bauwerk kostet sieben Millionen Euro. Für die Unterstützung bedankte sich Fischer bei der Volksbank Mittelhessen.
Die Kaufpreise pro Wohnung beginnen bei rund 423.000 Euro. „Es gibt schon Interessenten“, kündigte Fischer an. „Die Rentabilität als Vermietungsobjekt wäre wohl für die meisten Käufer nicht so interessant. Wer hier kauft, will das Lebensgefühl genießen und vermutlich selbst in den Wohnungen wohnen.“
Die Baugenehmigung liegt schon vor und der Beginn der Bauarbeiten ist für Ende dieses Jahres geplant. Voraussichtlich wird die Bauzeit 12 bis 14 Monate dauern.

Der "Lahntower".
Der "Lahntower". 
V.l.: S. Rexin und J. Fürbeth (VB Mittelhessen), A. Schmandt (Fischer & Schmandt GbR), G. Schymik (Architekt), OB D. Grabe-Bolz, J. Fischer (Residenz Lahnblick GmbH), Bürgermeisterin G. Weigel-Greilich, H. Peter (HP & P Generalplanung), E. Seipp (GHI).
V.l.: S. Rexin und J.... 

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Kommentare zum Beitrag

338
Ruth Schewietzek aus Gießen schrieb am 29.09.2014 um 21:54 Uhr
Soweit ich weiß, liegen die neuen Gebäude an zwei verkehrsreichen Straßen und die Bahn bzw. der Bahndamm ist auch in unmittelbarer Nähe - also viel Ruhe oder Stille wird da nicht herrschen.
Ich frage mich auch, ob paralell dazu Sozialwohnungen gebaut werden - schließlich kann sich nicht jeder ein solches 'Quartier' leisten.
Nicole Freeman
10.762
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 30.09.2014 um 07:11 Uhr
gerade bezahlbare wohnungen in giessen sind mangelware. kleine wohnungen bis zu 3 zimmer sind so gesucht das vermieter fast jeden preis gezahlt bekommen. juhu wir bauen wohnungen , aber bitte nur fuer betuchte genau wie die landesgartenschau fuer geringverdiener nicht zu besuchen war. die preise zu hoch und , na ja man will ja keine ,, trinker und raufbolde,, bei der veranstaltung. bitte nur betuchte. damit man mit der uno pralen kann gibts fuer studenten natuerlich einen rabatt der sich gewaschen hat. da zeigt sich das gesicht er im rathaus sitzenden geschoepfe die ihre macht noch ein bischen ausleben wollen.
Martin Wagner
2.705
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 30.09.2014 um 09:42 Uhr
Langsam "sickert" das Problem mit den fehlenden Sozialwohnungen auch in bürgerliche Kreise durch. Habe dazu heute folgenden ganz aktuellen Artikel in der Lokalzeitung gefunden:

http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/stadt-giessen/nachrichten-giessen/sozialer-wohnungsbau-findet-nicht-statt_14651283.htm
Karl-Ludwig Büttel
3.855
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 30.09.2014 um 09:51 Uhr
Das Problem haben alle Städte. Wohnraum ist knapp und wird dort zum Luxusgut wie bei allen knappen Güter. Es ziehen auch immer mehr Menschen in die Städte. Angebot und Nachfrage regelt deutlich den Wohnungsmarkt. Der Bau von bezahlbaren Wohnungen ist ein wichtiges Thema. Oder man muss die Nahverkehrsanbindungen so ausbauen, dass auch wieder Menschen in die Leerstände auf dem Land ziehen.
338
Ruth Schewietzek aus Gießen schrieb am 01.10.2014 um 03:05 Uhr
Ja, Frau Freeman, manchmal habe ich auch den Eindruck, daß heutzutage schon 'optisch' ausgesiebt wird - wer Geld hat, wird hofiert, für den werden Wohnungen gebaut, und alle anderen sollen einfach sehen, wo sie bleiben.
Ich habe mich heute mit einem Bekannten unterhalten, dabei kam die Rede auf Kino - er erzählte mir, er könne sich einen Kinobesuch nicht mehr leisten, das sei zu teuer; angesichts steigender Mieten und vor allem steigender Energiepreise (und natürlich der Tatsache, daß es Alternativen zu Kino gibt) sei er nicht bereit, 10 Euro oder mehr für eine Kinokarte hinzulegen.
Fürs Theater gilt natürlich das Gleiche.
Auf Kino und Theater kann man natürlich verzichten, aber Wohnen muß man ja irgendwo, man kann schlecht unter der Brücke schlafen.
Wenn die Städte nur noch Gutbetuchten hinterherlaufen, dann werden alle anderen an die Stadtränder abgedrängt oder noch weiter hinaus. Die Zweiteilung der Gesellschaft setzt sich fort.
Ich frage mich aber doch, wie man die langfristigen Folgen dann verarbeiten wird.
Nicole Freeman
10.762
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 01.10.2014 um 08:56 Uhr
ja herr buettel. jede stadt hat das problem das wohnraum teuer ist. wenn aber nur fuer die oberklasse gebaut wird und das amt verlangt das man eben in eine guenstigere wohnung ziehen muss was dann ? Da bleibt nur den armen in die doerfer zu ziehen. da sprechen sie das naechste problem an. die mobilitaet leidet als naechstes. die armen haben kaum das geld sich ein auto zu leisten und mit bus und bahn versuchen sie mal z.b. aus dem vogelsberg oder der rabenau nach giessen auf die arbeit zu kommen. das erschwert die job suche fuer die arbeitslosen auf dem land. aber genau da werden die armen hin abgeschoben, denn da gibts doch billigen wohnraum.
Nicole Freeman
10.762
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 01.10.2014 um 09:08 Uhr
man koennte dann gemein sein und sagen na dann sollen die renter doch aufs land ziehen. die haben dann das problem der aerztlichen versorgung zum mobilitaetsproblem. warum steht denn auf dem land so viel wohnraum zur verfuegung. das priblem ist das man den weg zur arbeit ohne auto nicht schaffen kann, kaum kindergartenplaetze vorhanden sind und schule nur mit dem bus zu erreichen ist. eine bessere verbindung mit den oeffendlichen verkehrsmittel wurde einiges aendern. in einem dorf sind familien mit kindern meiner meinung nach sehr gut aufgehoben wenn der weg zur arbeit und der kindergarten vorhanden ist. vereine holen die kinder von der strasse und man kennt noch die nachbarn. weniger kriminalitaet als eine stadt denn jeder ist ein bischen aufpasser. es gibt noch funktionoerende dorfgemeinschaften wo kindergarten , lebensmittelladen , arztpraxis und post existiert. die frage ist wie lange noch? In das Dorf wird nicht genug investiert weil da ja sowieso nur ,, wie die tatz schreibt komische leute mit merkwuerdigen trinkgelagen im feuerwehrgeraetehaus wohnen,, sollen die arbeitslosen , behinderten und alleinerziehenden wohnungssucher da hin gehen. da ist die stadt die plagegeister los und kann mit den betuchten angeben.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Alessandra Riva - Mitarbeiterin der GZ-Redaktion

von:  Alessandra Riva - Mitarbeiterin der GZ-Redaktion

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