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Natursterben hautnah erleben - Landesgartenschau 2014 in Giessen.

Gießen | Zwischen dem Waldbrunnenweg und der “Fischtreppe”
sowie an der Oberlache kann man das schon bei über
50 Bäumen mit hautnah erleben.
Nicht zu vergessen die Bäume welche schon im Sommer
gefällt wurden nach meinen ersten Artikel.
Vielleicht hatte man nicht mit so einen schnellen absterben,
während der LGS gerechnet.

http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/93291/die-ersten-baumleichen-an-der-wieseck-zwischen-dem/

 
 
 
 
 
 

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Kommentare zum Beitrag

Birgit Hofmann-Scharf
10.362
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 28.09.2014 um 20:18 Uhr
Vielen Dank für diese erschreckenden Eindrücke !
Da ich dieses Gelände aus Überzeugung bisher mied, wusste ich nichts von dem fortschreitenden Baumsterben AUF DEM SO TOLLEN LAGA-GELÄNDE ( zumindest für einige, die die Wieseckau früher nicht kannten).
Mein Verständnis der angeblich großen Begeisterung sinkt auf ein Minimum.
M. E. sind es eher die zahlreichen Events, die Besucher anlocken, nicht aber diese bahnbrechende Blumenschau mit sterbenden Bäumen auf dem Gelände.
Peter Baier
10.322
Peter Baier aus Gießen schrieb am 28.09.2014 um 22:06 Uhr
Hallo Birgit, wenn Du das nächste mal die Wieseckaue
besuchst werden diese Baumleichen entfernt sein, aber
die nächsten Baumleichen werden schon in den
Startlöchern stehen, das nennt man dann Nachhaltigkeit.
Das die Pappeln an der Wieseck eingehen, dafür wurde
schon gesorgt in dem der alte Füllgraben vom
Schwanenteich jetzt permanent voll Wasser steht.
Die Pappeln stehen jetzt auf einer kleinen Insel und der
Wasserstand ist sehr hoch.
Uli Kraft
2.183
Uli Kraft aus Gießen schrieb am 29.09.2014 um 03:32 Uhr
Nicht nur in Herrn Baiers Naturverständnis.
Es handelt sich hier noch immer um ein Landschaftsschutzgebiet, auch wenn dies von den LaGa-Machern gerne vergessen wird, zu erwähnen.
Oder verschweigt man es gar bewusst?
Darüber hinaus stehen/standen diese Bäume in einem der größten Frischluft-Korridore für diese Stadt. Sie dienten nicht nur als Schattenspender für irgendwelche Gartenschau-Flaneure, sondern hatten darüber hinaus eine nicht zu unterschätzende Filterfunktion für die in die Innenstadt einströmende Luftzufuhr.
Sie sollten sich vielleicht einmal die entlang der Wieseck aufgestellten Infotafeln ansehen - aber Gott sei Dank stehen diese ja außerhalb des LaGa-Geländes.
Dies wäre auch zuviel des Guten, LaGa-Besucher mit solchen Informationen zu überfordern.
Birgit Hofmann-Scharf
10.362
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 29.09.2014 um 08:55 Uhr
Jetzt fehlen nur noch die Worte der BM :
" in unserer Region sucht man den Schatten doch gar nicht "
H. Peter Herold
29.030
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 29.09.2014 um 14:19 Uhr
Da wurde einfach vergessen beizeiten einige Bäume mehr zu fällen. Wäre doch auch nicht mehr darauf angekommen, denn nun müssen sie doch fallen.
Michael Beltz
7.760
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 29.09.2014 um 16:51 Uhr
Ich hatte schon vor vielen Jahren den Vorschlag unterbreitet. die Bäume im Botanischen Garten zu fällen und alles grün anzustreichen. Dann wäre endlich Schluss mit den unordentlich herumstehenden Bäumen, Ordnung, Sauberkeit und Ruhe würden einkehren. Die BM wäre zufrieden, die GRÜNEN wären zufrieden und der deutschen Ordnungsliebe wäre Genüge getan.
H. Peter Herold
29.030
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 29.09.2014 um 18:18 Uhr
Bis zum 11.11. ist noch ein Weilchen;-) Aber esa könnte sein, dass die Uhren in Gießen anders gehen.
H. Peter Herold
29.030
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 04.10.2014 um 09:33 Uhr
Heute früh auf HR1 wurde nur Lobenswertes über die Show verkündet.
Birgit Hofmann-Scharf
10.362
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 04.10.2014 um 10:12 Uhr
Gestern konnte ich die Bekanntschaft eines Herrn machen, der in den 60er Jahren den Botanischen Garten in Marburg mit erbaute. Er saß damals im Bauamt. Durch die Zusammenarbeit mit dem Landschaftsarchitekten Grzimek konnte er sehr viel über Nutzung und Nachhaltigkeit von Flächenveränderung machen.
Die Veränderung der Wieseckau hatte auch er kritisiert - nicht Abholzungen sondern EINBRINGEN wäre die (!!) Alternative gewesen.
Er mag die Idee, eine Landesgartenschau in diesem wunderschönen Bot. Garten abzuhalten, ohne vorhandene Natur zu zerstören, ohne zahlreiche temporäre, kostenaufwendige Maßnahmen.
Absurd ist für ihn die Besucherzahl-Vorhersage, denn ein Vergleich unter LaGa ausführenden Städten sei undenkbar- Standort, Lage, Finanzen, Infrastruktur etc. etc. unterscheiden sich zu sehr.
Schlußwort des Herrn : Nicht die Verwirklichung einer LaGa sei beachtenswert sondern die Erhaltung des Geländes !
Dann sind wir mal gespannt !!!
Eine interessante Begegnung, ein für mich wertvolles Gespräch mit dem freundlichem Herrn ! Danke dafür !
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von:  Peter Baier

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Interessensgebiet: Gießen
Peter Baier
10.322
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