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Francke-Schülerinnen nähen Mäppchen für benachteiligte Kinder

Bei der Übergabe: Silvia Huth von GAiN, Anna Rühl, Lena Korff, Louisa Jung, Constanze Steinmüller (von links)
Bei der Übergabe: Silvia Huth von GAiN, Anna Rühl, Lena Korff, Louisa Jung, Constanze Steinmüller (von links)
Gießen | Ein schönes Mäppchen macht mehr Lust, sich an die Schularbeiten zu setzen. So zumindest dachte es sich Handarbeitslehrerin Constanze Steinmüller, als sie an der August-Hermann-Francke-Schule zu den Projekttagen vor den Sommerferien dazu aufrief, Mäppchen und Stifterollen unter ihrer Anleitung zu nähen. Zehn Mädchen begeisterten sich für die Idee, allerdings wussten sie eines im Voraus: Die Mäppchen waren nicht gedacht für sie selbst, sondern für Kinder in anderen Ländern, denen zum Schulbesuch oft das Nötigste fehlt. Die Organisation GAiN (Global Aid Network), hierzulande bekannt durch ihre Schulranzenaktion, sollte die Ergebnisse eines arbeitsreichen Tages weiterleiten.
Und so trafen sich jetzt drei der Schülerinnen, Anna Rühl, Lena Korff und Louisa Jung, samt ihrer Lehrerin mit Silvia Huth von GAiN. Huth war begeistert von den schönen und praktischen Stiftebehältnissen und ließ sich noch einmal kurz erzählen, wie es zu dieser Aktion gekommen war. Im Vorfeld der Francke-Projekttage waren an der Schule schöne Stoffreste gesammelt worden, Steinmüller steuerte die nötigen Reißverschlüsse bei und so konnte im mit Nähmaschinen ausgestatteten Handarbeitsraum der Schule die Arbeit beginnen. Obwohl etliche der Mädchen noch eher unerfahren waren im Umgang mit der Maschine, kamen sie unter Steinmüllers fachkundiger Anleitung so gut voran, dass bis zum Ende des Schultages 22 Stifterollen oder Schlampermäppchen entstanden waren. Die Schülerinnen aus den Klassen 7 bis 10 hatten auch schon etliche Stifte mitgebracht, fertig gefüllt wurde dann durch eine Spende aus dem Lehrerkollegium. Die nächsten Hilfstransporte, so Huth, werden in die Länder Armenien, Ukraine, Irak und Lettland gehen, wo das zum Schulbesuch hilfreiche Material an benachteiligte Kinder weitergegeben wird und garantiert, so war die Betreuerin für ehrenamtliche Mitarbeiter sich sicher, für viel Freude unter Schülerinnen und Schülern sorgen wird.

Bei der Übergabe: Silvia Huth von GAiN, Anna Rühl, Lena Korff, Louisa Jung, Constanze Steinmüller (von links)
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Alle Mäppchen und Rollen sind verschieden!
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Kommentare zum Beitrag

Martin Wagner
2.277
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 26.09.2014 um 14:31 Uhr
Nichts gegen das ehrenamtliche Engagement für Notleidenden. Aber diese sollte meiner Meinung nach streng weltanschaulich neutral ausgerichtet sein, wenn sich dabei Schulen beteiligen.

Ist nun GAIN weltanschaulich neutral. Meiner Meinung nach nicht.

Ein kurzer Besuch auf der Homepage von GAIN bestätigt mich dabei. Dort ist nachzulesen:

"GAiN ist der humanitäre Partner von Campus für Christus e.V. mit Sitz in Gießen und leistet seit 1990 humanitäre Hilfe, zuerst in Osteuropa (damals als Aktion Hungerwinter) und später auch in anderen Teilen der Welt."

(Quelle: http://www.gain-germany.org/gain/content/profil/weristgain.php?navid=20)

Kurz einmal nachgeschaut was zu CfC zu finden ist.

"Campus für Christus e. V. (CfC) ist eine überkonfessionell geprägte Missionsbewegung. Die Ziele der Arbeit sind, suchende Menschen über den christlichen Glauben zu informieren und sie dafür zu gewinnen. Weiterhin sollen Christen dazu herausgefordert werden, ihren Glauben relevant zu leben und ihn in ihrem Umfeld zur Sprache zu bringen. Das Motto dazu lautet: gewinnen – fördern – senden.
Im deutschsprachigen Raum gibt es Campus für Christus seit 1967. Der eingetragene Verein arbeitet auf der Glaubensgrundlage der Deutschen Evangelischen Allianz mit zahlreichen Kirchen, Gemeinden und Organisationen zusammen. Er ist dem Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche angegliedert."

(Quelle: http://www.campus-d.de/ueber-uns/auf-einen-blick/)

Über die politsche Ausrichtung der Ev. Allianz brauche ich glaube ich Nichts zu schreiben. Deren politsche Verortung setze ich als allgemein bekannt voraus.

Auf das Argument eingehend (was sicher kommt): Die August-Franke-Schule sei eine christliche Privatschule und dürfe deswegen machen was sie wolle! möchte ich folgendermaßen eingehen.

Ja, so lange der Staat bei der Lehrplangestaltung und deren Umsetzung penibel danach schaut, dass kein christlicher Fundalismus gelehrt wird.
Fundalismus - egal aus welcher weltanschaulicher Ecke - ist mit unserer Verfassung nicht vereinbar. Wo genau die Grenze vom Erlaubten hin zu dem Verbotenen zu ziehen ist muss meiner Meinung nach bei einer solchen Schule ständig von staatlichen Stellen beobachtet werden.

Und genau da habe ich so meine Bedenken. Wenn ich mir die Bilder bei Artikeln in der Lokalzeitungen zur August-Francke-Schule ansehe, da tauchen immer wieder hochrangige Politiker auf. Und zwar nicht, wenn eine Überprüfung erfolgt ist, sondern als Ehrengäste bei irgendwelchen Feierlichkeiten.
Florian Schmidt
4.163
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 27.09.2014 um 17:30 Uhr
Müssen die Kinder eigentlich beten und sich bekennen um so ein Mäppchen zu erhalten?
Martin Wagner
2.277
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 28.09.2014 um 08:33 Uhr
Herr Schmidt - ihre Frage kann ich nicht beantworten. Aber in der Tendenz würde ich sagen. Nein. Die Missionierung heutzutage ist viel raffinierter.

Da wird - ins Besonders im evangelischen Raum - eher mit dem Modell "Gott belohnt die Erfolgreichen mit seiner Gunst" gearbeitet. Mit "Gunst" ist nicht nur etwas Metaphysisches gemeint. Dabei ist auch der persönliche finanzielle Erfolg in den in den Artikel genannten nicht so weit entwickelten Ländern gemeint. Wenn sie so wollen, wird mit dem "Silberstreifen am Horizont" geworben.

Ich bin ja katholisch und da muss ich feststellen: Die Amtskirche hat diese Methode "nicht so gut drauf". Als ich jung war gab es in den Kirche noch den Nick-Neger. Das war eine innen hohle Figur, welche mit dem Kopf (zum Dank) nickte, wenn du einen Groschen eingeworfen hast. Irgendwann verschwanden die dann ohne großes Aufsehen. Bei den Katholen hat sich seit damals das Prinzip "Hilfe zur Selbsthilfe" durchgesetzt. Das ist der Versuch (ob das immer klappt sei einmal dahin gestellt) durch Verbesserung der jeweiligen strukturellen Bedingungen vor Ort zur eigenen Erwerbstätigkeit und damit für bessere Ernährung, Gesundheit, Bildung ... beizutragen. Vereinzelt gibt es aber auch noch direkte Spenden, welche über lange Wegstrecken in die betreffenden Länder gebracht werden.

Neben den Amtskirchen gibt es - das wird oft vergessen - so etwas wie "das Fußvolk" in Religionsgemeinschaften. Nicht alle dieser "Schäfchen" lassen sich von der Amtskirche gängeln. Auch dort wird geholfen.* Aber ganz sicher nicht mit der Auflage pro Mäppchen ein Gebet zu sprechen.

* Hauptstossrichtung ist aber die strukturelle Veränderung der Welt, damit Elend endlich abgeschafft werden kann bzw. wird bzw. nie wieder entstehen kann.
Hermann Menger
2.234
Hermann Menger aus Gießen schrieb am 28.09.2014 um 16:51 Uhr
"Fundalismus" ist was ganz schreckliches, Herr Wagner!
Herr Schmidt: Vielleicht müssen die armen Kinder ja den ganzen Psalm 119 auswendig lernen und fehlerfrei aufsagen!
Florian Schmidt
4.163
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 28.09.2014 um 18:48 Uhr
Ziehen sie diese widerwärtige Missionsarbeit nicht noch in Lächerliche. Und Fundamentalismus trifft es ganz gut.
Martin Wagner
2.277
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 28.09.2014 um 19:37 Uhr
Herr Menger; bin im Netz fündig geworden!

"Psalm 119 (hebräische Zählung, griechische Zählung: Psalm 118) ist der längste Psalm im Alten Testament und mit seinen 176 Versen gleichzeitig das längste Kapitel der Bibel, sogar das einzige Kapitel der Bibel mit dreistelliger Versanzahl. In der Lutherbibel ist der Psalm mit Die Freude am Gesetz Gottes (Das Güldene ABC) überschrieben, in der Einheitsübersetzung heißt er Ein Lobgesang auf Gottes Wort."

(http://de.wikipedia.org/wiki/Psalm_119)

So wie ich Herrn Schmidt einschätze wird er sie keinesfalls ernst nehmen. 176 Verse auswendig lernen, das dürfte nicht mal in Koranschulen von ganz Strenggläubigen gefordert werden.

Übrigens, auch sie, Herr Menger, sind im Netz zu finden. Und zwar auf der Homepage der FeG Giessen.

http://www.feg-giessen.de/home/gemeindeleitung.html

Dort werden sie als Ältester (sogar mit Bild) erwähnt. Dort konnte ich auch Folgendes lesen:

"Wir bezeichnen uns als evangelisch, weil wir mit anderen evangelischen Kirchen das Erbe der Reformation teilen. Außerdem wollen wir damit zum Ausdruck bringen, dass wir uns bemühen, dem Evangelium gemäß zu leben und zu lehren. Gerade weil wir die Bibel als Maßstab für unseren Glauben nehmen, grenzen wir uns nicht von Christen anderer Kirchen ab. Im Gegenteil, wir pflegen den Kontakt zu Gemeinden aus Landes- und Freikirchen, beispielsweise im Rahmen der Evangelischen Allianz Gießen."

Auf den ersten Blick mag das recht harmlos klingen, aber für mich sind alle Zutaten für den Fundalismus in den paar Zeilen.

Bibel als unumstößlich durch Gott gegebene Handlungsanweisungen.
Bei anderen Religionsgemeinschaften versuchen Leute abzuwerben ( ...pflegen den Kontakt zu Gemeinden aus Landes- und Freikirchen ...) und - das ist für mich persönlich das Wichtigste - fest an der Seite der Evangelischen Allianz stehend.

Im politischen Rahmen nennt man das übrigens Netzwerkarbeit. Ich schrieb ja schon; in Giessen ist das in dieser politischen Ecke durchaus als erfolgreich anzusehen.

Vielleicht findet sich ja ein fortschrittlicher Professor an der Universität und gibt einem Studenten eine Semesterarbeit mit der Fragestellung: Wie erfolgreich war bzw. ist das Netzwerk der Ev. Allianz in der Giessener Politik?

Ich weiss, ich soll nicht immer so viel spekulieren, aber ich würde mich nicht wundern, wenn heraus käme, dass über 1/5 der Stadtverordneten diesen Kreisen (wahrscheinlich in 3 bis 5 Fraktionen) angehören bzw. nahe stehen.
Ullrich Drechsel
1.729
Ullrich Drechsel aus Gießen schrieb am 28.09.2014 um 20:55 Uhr
Investigative Christenfresser berichten über "Fundalismus"! Das war mal wieder eine intellektuelle Glanzleistung.
Florian Schmidt
4.163
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 28.09.2014 um 21:33 Uhr
Es sind ja auch genug Gründe da, das Christentum und Religion im Allgemeinen zu kritisieren. Aber das sich die guten Christen gleich verfolgt und in der Opferrolle fühlen steht ihnen eigentlich nicht zu.
Ullrich Drechsel
1.729
Ullrich Drechsel aus Gießen schrieb am 28.09.2014 um 21:38 Uhr
Noch mehr Schwachsinn geht eigentlich gar nicht.
Florian Schmidt
4.163
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 28.09.2014 um 22:07 Uhr
Wissen sie, wenn sie es ja mal versuchen würden etwas sachliches zu erwidern... aber immer dieses beleidigte weg rennen. Das nervt. Ich habe die feste Überzeugung, gerade Evangelikale Freikirchen machen nichts ohne Hintergedanken. Und ich halte das für gefährlich. Es mag einzellne Mitglieder geben die das ganz anders sehen und anders leben, aber die Strukturen dahinter sind in den meisten Fällen als radikal zu anzusehen.
Martin Wagner
2.277
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 29.09.2014 um 17:20 Uhr
Herr Drechsel sie schrieben kurz und bündig.

"Investigative Christenfresser berichten über "Fundalismus"! Das war mal wieder eine intellektuelle Glanzleistung."

Falls sie mich gemeint haben liegen sie (etwas) daneben.

"Investigativ" - also wenn ich da mal 10 bis 15 Minuten im Netz nachschaue, was es so an Informationen zu einem bestimmten Thema gibt, so würde ich diese Tätigkeit keinesfalls als "investigativ" bezeichnen. Das wäre sicher anders, wenn ich z.B. in einen Gottesdienst der FeG gehen würde um mal so zu sehen, was "da so abgeht" (Slang der Jugend).
Leide aber nicht unter Langeweile und werde das nicht machen.

"Christenfresser" - (wie schon in einem anderen Kommentar geschreiben) ich verstehe mich als Linkskatholik und bin in einer Ortsgemeinde aktiv.

"intellektuelle Glanzleistung" - sicher war das ironisch gemeint. Sei wie es sei, ich bin durchaus soweit selbstkritisch, dass ich mir sage, das und das hätte ich wohl besser formulieren können .....! Außerdem bin ich Maurer von Beruf und habe keinen Hochschulabschluss. Ich denke es ist doch nicht zu viel verlangt, dass mir gegenüber die "Latte etwas niedriger" gelegt werden sollte. Denn sonst würde die Meinungen von allen möglichen Nicht - Akademiker ja größtenteils "unter den Tisch fallen". Was soll das denn bringen, wenn sich nur die Hochschlauen austauschen?
Sabine Roßkopf-Hollnagel
771
Sabine Roßkopf-Hollnagel aus Reiskirchen schrieb am 29.09.2014 um 21:00 Uhr
Hier fiel das Stichwort HILFE ZUR SELBSTHILFE. Ich denke, wenn man Bildung unterstützt und Schulbesuch ermöglicht oder das Arbeiten in der Schule erleichter, dann ist das von GAiN eine sinnvolle Hilfe zur Selbsthilfe. Denn Bildung verbessert - mal ganz pauschal gesagt - Arbeitsmarktsituation, Gesundheitswesen und viele andere wichtige Aspekte einer Gesellschaft.
Florian Schmidt
4.163
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 29.09.2014 um 21:05 Uhr
Kommt drauf an auf welchem geistigen Fundament diese Bildung baut, eine Schule die Kreationismus lehrt ist da weit weit weg von ernstzunehmendem Bildungsabgebot.
Ullrich Drechsel
1.729
Ullrich Drechsel aus Gießen schrieb am 29.09.2014 um 21:58 Uhr
Genau. Es ist eine tolle Aktion, was Frau Steinmüller und die AHF-Schülerinnen da losgelassen haben, egal was hier an miesen Kommentaren dazu abgegeben wurde.
Florian Schmidt
4.163
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 29.09.2014 um 22:06 Uhr
Das muss sie wirklich treffen? Aber darf man denn nicht Kritik üben?
Martin Wagner
2.277
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 30.09.2014 um 08:48 Uhr
Sehr geehrte Frau Roßkopf-Hollnagel ich befürchte sie verstehen unter "Hilfe zur Selbsthilfe" etwas anderes als ich.

Bei den Katholiken * wird das z.B. bei Misereor (wenn sie so wollen das Gegenstück zu Gain) folgendermaßen gesehen:

„Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“ (Mt 25,40)

Getreu diesem Wort Jesu setzt sich MISEREOR mit den Partnerinnen und Partnern weltweit aktiv für die Armen und Benachteiligten ein. Das Motiv ist Nächstenliebe, aber auch ein politischer Ansatz, der sagt: Es darf nicht so bleiben, wie es ist, sondern es müssen sich grundsätzliche Dinge ändern. Ungerechtigkeit ist das Problem, das Armut schafft.

Daher setzt sich MISEREOR gegen unfaire Handelsbedingungen auf dem Weltmarkt ein, hinterfragt die Wirtschaftspolitik westlicher Staaten auf ihre Folgen für die Armen und prangert ungerechte Gesellschaftsstrukturen in Entwicklungsländern an.

( Quelle: http://www.misereor.de/ueber-uns/mut-zu-taten.html )

Frau Roßkopf-Hollnagel so unmissverständlich steht das nicht einmal in den Parteiprogrammen von BRD-Parteien, welche (angeblich) links sind.

Und so wird das niemals in den programmatischen Leitsätzen von Gain stehen, zumindest solange nicht wie diese mit der Evangelischen Allianz zusammen arbeiten. Einer Organsitaion die politisch irgendwo in der Spannbreite stockkonservativ - reaktionär - rechts einzuordnen ist.

Isoliert gesehen haben sie aber recht: Bildung ist wichtiger Bestandteil der wirtschaftlichen Reaität und somit ist jede Verbesserung der Bildungssituation immer auch Hilfe zur Selbsthilfe. Ich denke auch in diesem Bereich gilt. Beides nur zusammen macht Sinn. Menschen individuell fördern und Beseitigung der momentan herrschenden Wirtschaftsstrukturen und deren willfährigen Handlangern in den Regierungen (hier und in der "dritten Welt").

* Ist irgendwie schon "lustig". Ich war über zwei Jahrzehnte in der organsierten Kirchenopposition bei den Katholiken aktiv. Ich hätte nicht gedacht, dass ich eines Tages in die Situation kommen würde eine Einrichtung der katholischen Amtskirche positiv "verwenden" zu müssen.
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