Bürgerreporter berichten aus: Gießen | Überall | Ort wählen...

Polizei erschießt zwei Hunde in der Innenstadt von Rüsselsheim

Gießen | Das (!) Thema im Rundfunk, Fernseher und Foren :

Polizisten haben am Dienstagmorgen in der Rüsselsheimer Bahnhofstraße zwei herrenlose American Staffordshire Terrier
( sogenannte Kampfhunde ), erschossen. Die Hunde sollen zuvor zwei Menschen verletzt haben. Sie waren in der Fußgängerzone aufgefallen. Nach Angaben der Polizei hätten sie eine akute Gefahr dargestellt. Versuche, die Hunde zu beruhigen, misslangen.
Bei der Staatsanwaltschaft Darmstadt sind mittlerweile mehrere Strafanzeigen gegen den Polizeischützen eingegangen.
Hierüber gehen die Meinungen auseinander.
Wie ist Eure dazu ?

Mehr über

Der Autor hat diesem Beitrag leider keine Tags (Stichwörter) zugeordnet!
Stöbern Sie in den Stichworten (Hilfe), um verwandte und ähnliche Beiträge zu entdecken:

Kommentare zum Beitrag

Florian Schmidt
4.883
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 25.09.2014 um 20:42 Uhr
Menschenwohl vor Tierwohl. Polizisten müssen schnelle Entscheidungen treffen und sind nicht unbedingt für das Einfangen ausgestattet. Ich finde es bedauerlich das die tiere sterben mussten aber ich finde es nachvollziehbar von den Polizisten.
Birgit Hofmann-Scharf
10.362
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 25.09.2014 um 21:03 Uhr
Danke Herr Schmidt, dies sind auch meine Gedanken dazu - als absoluter Tierfreund !
Ich stelle mir vor, plötzlich vor 2 freilaufenden Hunden dieser oder ähnlicher Rasse zu stehen, Paaaanik !
Karl-Ludwig Büttel
3.855
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 25.09.2014 um 21:56 Uhr
Ich sehe es auch so wie Herr Schmidt. Den Polizisten kann man in einer solchen Situation keinen Vorwurf machen.
Walter Döring
572
Walter Döring aus Gießen schrieb am 25.09.2014 um 22:38 Uhr
Auch ich sehe das so. Die Besitzer gehören in die Pflicht genommen. Wie kann man so 2 Hunde frei in einer Fußgängerzone herum laufen lassen.
Andrea Mey
10.947
Andrea Mey aus Lollar schrieb am 25.09.2014 um 22:43 Uhr
Presseberichten ist zu entnehmen, dass die Polizei sich bemühte, vor Ort jemandem vom Tierschutzverein oder aber einen kompetenten Hundefuehrer hinzu zu ziehen, was aber auf die Schnelle nicht möglich war. Dass die Hunde zu zweit waren, machte die Situation noch gefährlicher.
Zwei Menschen wurden bereits gebissen, was wäre, wenn ein Kind oder ein alter gebrechlicher Mensch, womoglich noch mit einem kleinen Hündchen, von den beiden Hunden angefallen worden wäre?
Die Polizei musste schnell eingreifen, um schlimmeres zu verhindern.
Der Tod der beiden Hunde ist bedauerlich, aber letztendlich hat es der oder die Halter der Hunde zu verantworten, durch deren Leichtsinn es den beiden Hunden ermöglicht wurde, unbeaufsichtigt in eine Fußgängerzone zu gelangen.
Peter Baier
10.322
Peter Baier aus Gießen schrieb am 25.09.2014 um 23:08 Uhr
Auch als Tierfreund bin ich der Meinung das der Polizei
richtig gehandelt hat.
An einen zusammentreffen zwischen einen Kind und diesen
Hunden möchte ich nicht denken.
Zu bestrafen sind diese Menschen welche aus diesen Hunden
Bestien machen.
Nicole Freeman
10.763
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 26.09.2014 um 07:00 Uhr
der polizist hatte keine andere moeglichkeit die menschen in dieser strasse zu schuetzen. wenn nach einem hundefuehrer gesucht wurde aber auf die schnelle keiner da war ist das schade fuer die hunde. Ob ein fremder Hundefuehrer die tiere haette beruhigen koennen ist auch nicht sicher. den besitzer der tiere sollte man in die pflicht nehmen. sprich den einsatz der polizei, die kosten fuer die medizienische versorgung der verletzten und nie wieder einen hund halten zu duerfen. ein hund in panik kann ab einer bestimmten groesse fuer den menschen lebensgefaehrlich werden. haette die polizei nicht gehandelt haette schlimmeres passieren koennen. wie gelangen hunde ohne besitzer in eine innenstadt ?
Das waren ,,Listenhunde,, waren die zu teuer geworden in der steuer ?
War das fuer den besitzer der unschoene weg sich der hunde zu entledigen ?
Hat der Besitzer eine gefaehrdung anderer menschen einfach so ignoriert ?
Viele fragen warum das so kam? Fakt ist die tiere haben gebissen und konnten nicht beruhigt werden. Der schutz des Menschen geht auch bei mir als Tierfreund vor. Manche Situationen sind nicht besser zu loesen. Der Schuldige fuer den tot der Tiere ist nicht der Polizist sondern der Besitzer der Tiere !
Michael Beltz
7.760
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 26.09.2014 um 10:30 Uhr
Anscheinend sind wir uns alle einig. Einige Hundebesitzer (Eigentümer!) lassen ihre Hunde auch bei uns in der Stadt frei herumlaufen. Schon da müssten Ordnungsamt und Polizei eingreifen. Ein Lob an die Polizei in diesem Fall.
Christoph Schäfer
785
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 26.09.2014 um 10:48 Uhr
Was meinen Sie mit "frei herumlaufen", Herr Beltz? Gänzlich unbeaufsichtigt durch den Besitzer oder unter Kontrolle des Besitzers, aber nicht angeleint?
Ilse Toth
38.648
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 26.09.2014 um 11:38 Uhr
In einer Fußgängerzone zu schießen, stellt natürlich auch eine große Gefahr für die Passanten da. Zu diesem konkreten Fall habe ich keine Meinung, weil im Internet unterschiedliche Schilderungen kursieren und angeblich Strafanzeige gegen die Polizeibeamten gestellt wurde.
Grundsätzlich ist meine Meinung, dass die Unversehrtheit von Menschen vor Tierschutz geht.
Andererseits würde ich mir wünschen, dass die Polizei außer scharfen Waffen auch Betäubungsgewehre haben sollte, um Tiere außer Gefecht zu setzen.
Und wieder einmal haben Tiere die Unfähigkeit ihres Halters mit ihrem Leben bezahlt. Bleibt zu hoffen, dass der Eigentümer kräftig zur Kasse gebeten wird.
Dieter Petersen
1.446
Dieter Petersen aus Gießen schrieb am 26.09.2014 um 12:45 Uhr
Endlich mal einer Meinung. Auch ich bin Tierfreund und liebe Hunde, habe allerdings auch in bestimmten Situationen Respekt(Angst) vor Ihnen. Herr Schmidt hat es treffend vormuliert. Wir müssen die Menschen schützen, dann erst das Tier. Als Sicherheitsdienstmitarbeiter hänge ich hier noch den § 32, Notwehr an. Der Hintergrund ist übrigens, dass die Hunde in einer Art Imbis innen frei liefen und hier eingebrochen wurde. Somit kamen sie aufgebracht nach draussen. Die Beamten haben nur so lange die Möglichkeit, mit dem Handeln zu warten, wie sie die Tiere gefahrlos für sich und andere im Blick haben. Mit Bezug auf die Fußgängerzone hätte ein späterer Schußwaffengebrauch bei Auftauchen von Passanten kritischer werden können. Die Durchführung der Gefahrenabwehr war einwandfrei. Schade ist nur, wie Frau Toth anführte, dass wir natürlich nicht in jedem Streifenwagen eine Betäubungswaffen haben. Auch ein Fangnetz ist nicht routinemäßig vorhanden. Schade ist auch, dass die Polizisten (ich werfe es ihnen nicht vor) nicht das Schießtraining haben, die Tiere mit einem gezielten und getroffenen Schuß auszuschalten. Ein halbes Magazin lehr schießen zu müssen, sollte mal den Polizeiverantwortlichen Schulungsgedanken bescheren. Der Hund kann auch Morgen ein Mensch sein. Fehlendes Geld und Personal (Überstunden) spiegeln aber die realistische Seite wieder.
Ilse Toth
38.648
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 26.09.2014 um 13:08 Uhr
Ich habe mir die Videos angeschaut bei google.de
Der eine Hund wurde erschossen, als er am Baum schnüffelte. Nach dem Schuss lief der andere Hund davon , der Polizist verfolgte ihn. Wir sind uns einig, Menschenschutz über Tierschutz! Ob die Hunde in diesem konkreten Fall getötet werden mussten, wird geklärt werden müssen.
Am 25. November 2012 ging folgendes durch die Presse: Polizeihund bis sechs Kinder krankenhausreif. Wie im Blutrausch- so der Richter- beißt er die Kinder, 5 bis 9 Jahre alt, in Beine und Bauch. Bestraft wird die Polizistin nicht! Staatsanwältin: Für sie war nicht vorhersehbar, dass der Hund so reagiert. Der Richter erkennt auch keine unterlassene Hilfeleistung. Denn Kristin P. behauptet: ich brachte den Hund weg, damit nicht noch mehr passiert. Das Verfahren wird gegen 1800 Euro Geldauflage eingestellt: "Dass sie abhaut, ist moralisch verwerflich, aber keine Straftat"!!! Ob der Polizeihund getötet wurde, ist mir zwar nicht bekannt, aber wahrscheinlich nicht. Er ist ein Diensthund, dessen Ausbildung lange dauert und viel Geld kostet.
Da muss die Frage erlaubt sein, ob es immer um den Schutz von Menschen geht, oder der eine oder andere Polizist mal gerne seine Waffe benutzt. Das sage ich, ohne auf den konkreten Fall einzugehen.
Ilse Toth
38.648
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 26.09.2014 um 14:08 Uhr
Der Polizeihund biss , sorry für den Tippfehler!
Dieter Petersen
1.446
Dieter Petersen aus Gießen schrieb am 26.09.2014 um 14:31 Uhr
Die Polizei kann auch aus Angst oder Panik zu diesem "frühen" Zeitpunkt geschossen haben. Das sind auch Menschen. Das ein Beamter wirklich gerne mal auf ein Lebewesen, anstatt auf eine Scheibe schießt, schließe ich eigentlich aus. Nach Schußwaffengebrauch wandert der Beamte normalerweise erst Mal zum Polizeipsychologen. Das finden die nicht geil. Ob beim Schuß auf Tiere auch, weiß ich nicht. Wenn ein Pferd erlöst wird, sicher nicht. Aber selbst bei mir im Schützenverein werden "Dummballerer" eigentlich "aussortiert, wie in einem seriösen Kampfsportverein die Streitsucher
Florian Schmidt
4.883
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 26.09.2014 um 15:33 Uhr
"Da muss die Frage erlaubt sein, ob es immer um den Schutz von Menschen geht, oder der eine oder andere Polizist mal gerne seine Waffe benutzt"
Ich mag solche aussagen nicht, sie werden nicht dem Alltag der Polizei gerecht. Ich behaupte mal ein normaler Strefenpolizist hat abgesehen seiner Fortbildungen und trainingseinheiten wenig mit seiner Waffe am Hut.
Dieter Petersen
1.446
Dieter Petersen aus Gießen schrieb am 26.09.2014 um 15:38 Uhr
Letzter Satz richtig. Wegen mangelnder Routine und Treffsicherheit wird ja entweder aus Angst gar nicht gezogen oder so spät, dass ein ruhiges Zielen zu lange dauert. Ausserdem ist es ein bewegtes Ziel.
Antje Amstein
6.024
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 26.09.2014 um 15:50 Uhr
Durch einen versuchten Einbruch in den Laden der Hundehalter sind die Hunde in Freiheit gekommen! Der Tierschutz Rüsselsheim wurde informiert, nach 10 min wurde dort bescheid gegeben, dass man ihn nicht mehr braucht, da die Halter kommen würden. Eine Fremde Person hat versucht die Hunde einzufangen und wurde gebissen. Angehörige der Hundehalter wollten beide Hunde einfangen und wurden von der Polizei daran gehindert ( nachzulesen in der PM der Rüsselsheimer Polizei). Beide Hunde hatten ihren Wesenstest mit sehr gut abgeschlossen! Die Hunde wurden mit acht Schüssen erlegt, wer Hunde kennt weis bestimmt das ein verletzter Hund aggressiv werden kann. Keiner von beiden hat aggressiv auf die Verletzungen reagiert.

Bitter für jeden Hundehalter in Hessen ist doch das laut Gefahrenabwehrverordnung, jeder Hund der frei herum läuft erschossen werden kann!
Ihr Hund stellt einer heißen Hündin nach und Sie haben ihn nicht mehr unter Kontrolle und dann wird er erschossen. Wie würden Sie denn reagieren?
Im Straßenverkehr kann jeder Hund eine Gefahr darstellen, egal welcher Rasse. Dank der Medien werden einige Rassen gerne mal diskriminiert, ich kenne keine Rasse mit dem Namen "Kampfhund".
Sabine Roßkopf-Hollnagel
789
Sabine Roßkopf-Hollnagel aus Reiskirchen schrieb am 26.09.2014 um 15:54 Uhr
Ich schließe mich vielen Kommentaren an: die Polizisten können nicht zuwarten und weitere Personen dadurch gefährden, zumal sie in diesem Fall ja offebar Unterstützung durch eine den Hunden bekannte Person hatten und diese die Tiere nicht beruhigen konnte. Die meisten von uns wären froh gewesen, wenn sie Abstand hätten suchen können. Die Beamten bei der Polizei dürfen nicht weglaufen in so einer Situation!
Aber hat jemand gelesen, was im Internet den Polizisten für Strafen an den Hals gewünscht werden? Das grenzt an übelste Lynchjustiz, die hierzulande zu Recht verboten ist und außerdem die Verantwortung des Hundebesitzers völlig ausklammert.
Antje Amstein
6.024
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 26.09.2014 um 16:07 Uhr
Abstand vor was? Welche Verantwortung hat der Halter wenn er den Hund als Wachhund einsetzt? Wir sollten daraus lernen und alle Arbeitshunde abschaffen!
Dieter Petersen
1.446
Dieter Petersen aus Gießen schrieb am 26.09.2014 um 17:09 Uhr
In manchen Sicherheitsfirmen ersetzt der Hund ganz klar und sinnvoll eine Schußwaffe. Die gehört dann gar nicht zur Ausrüstung. Fällt der Hund weg, muss dann die Waffe am Mann sein! Bei der Polizei ist natürlich die Waffe zusätzlich immer am Mann. Steckt sie aber im Holster, bedeutet sie für den normalen Bürger keine Bedrohung sondern gehört einfach dazu. Ein Hund ist in positiver Form eine Bedrohung alleine durch seine Anwesenheit. Ich würde niemanden angreifen, der einen Hund dabei hat. (Größer Dackel natürlich)
Karl-Ludwig Büttel
3.855
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 26.09.2014 um 17:17 Uhr
Vor Dackel habe ich mehr Respekt wie vor einem Schäferhund.Die sind oft hinten herum und beissen in die Wade.
Aber mal im ernst. An vielen Stellen werden Hunde benötigt und nicht nur als Wachhund. Das Tier selbst kann nichts dafür, es ist immer der Halter.
Mir tun natürlich die Hunde leid,aber noch mehr die Polizisten auf denen jetzt herumgehackt wird. Die haben ihren Job gemacht.
Christoph Schäfer
785
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 26.09.2014 um 17:28 Uhr
Gerade Schäferhunde weisen rassebedingt ein relativ hohes Aggressionspotential auf
Jutta Skroch
13.688
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 26.09.2014 um 19:07 Uhr
Ich bin auch der Meinung, dass die Polizei in dem Fall richtig gehandelt hat. In solchen Fällen müsste kurzfristig auch jemand erreichbar sein, der mit einem Betäubungsgewehr umgehen kann, das wäre natürlich eindeutig die bessere Lösung gewesen. Danach hätte immer noch die Frage im Raum gestanden, wie nun mit den auffällig gewordenen Hunden zu verfahren gewesen wäre. Wobei es nun wieder die Falschen getroffen hätte, nämlich die Hunde, wo eher die Besitzer dran wären. Leider konnte ja kurzfristig niemand gefunden werden, der die Gefahr hätte minimieren könne. Hier stehen eindeutig die Hundebesitzer in der Pflicht.
Was die Anleinpflicht betrifft, so fühle ICH mich deutlich wohler, wenn ein Hund angeleint ist, ich habe keine Angst vor Hunden, aber ich gebe zu, dass ich bei solchen Hunderassen Muffensausen bekomme. Mich stört es aber nicht, wenn ein Hund ohne Leine brav neben Herrchen/Frauchen läuft, das erlebe ich oft genug am Schwanenteich. Den umliegenden Ladenbesitzern waren die beiden Hunde ja auch nicht so ganz geheuer. Es sind nun mal keine Schoßhündchen gewesen, die da frei herumliefen. Den Hund nur zu verletzen, halte ich insofern für bedenklich, weil ich mir denke, dass der Hund dann völlig ausrastet, die Gefahr dann u. U. nicht gebannt ist.
Bedenklich finde ich die Kommentare, die auf Facebook abgegeben wurden. Diese Hetzerei ist unterste Schublade. Da kann man nur hoffen, dass nichts passiert. FB ist kein rechtsfreier Raum, und ich würde es begrüßen, wenn den Betreffenden schon aufgezeigt wird, wo die Grenzen sind.
Ilse Toth
38.648
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 26.09.2014 um 20:10 Uhr
Eines möchte ich noch erwähnen. Ich habe es während meiner langen Tierschutzzeit mit vielen Polizeibeamten zu tun gehabt. Die meisten waren hilfsbereite und freundliche Menschen. Ich kann mich gut erinnern, dass die Polizei vor Jahren den Giessener Ring gesichert hat, als zwei ausgesetzte Hunde auf der Fahrbahn umherirrten.
Ich erinnere aber auch noch, dass auf dem Giessener Anlagenring in Höhe der TH ein kleiner Cockerspaniel erschossen wurde, weil er von links nach rechts wechselte. Man hätte auch hier die Fahrbbahn sichern können, denn er Hund war schon auf dem Weg Richtung Wieseck Aue. In diesem konkreten, hier diskutierten Fall kann man sich keine eigene Meinung bilden. Keiner von uns war vor Ort.
Eine Hetzkampagne ist immer infam. Und das Internet ist leider eine "wunderbare Plattform", allen möglichen Mist schnell zu verbreiten.
Angst vor etwas zu haben, minimiert die Lebensfreude. Ich persönlich habe viel mehr Angst vor rücksichtlosen Fahrradfahrern, Inlinern und ähnlichen, schnellen "Geräten"!
Antje Amstein
6.024
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 26.09.2014 um 20:53 Uhr
Die Hunde waren nur ohne Leine unterwegs weil jemand in den Laden einbrechen wollte und beim Anblick dieser beiden die Flucht ergriffen!

Viele Gießener kennen den Dalmatiner vom Kirchenplatz dieser läuft sehr oft frei herum, wenn da mal nichts passiert!

Ich möchte auch nochmal an die Reiskirchner Shar Pei errinnern einer wurde erschossen, weil viele dachten das es ein Listi ist.
Jutta Skroch
13.688
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 26.09.2014 um 22:16 Uhr
@Frau Amstein,
am Kirchenplatz läuft kein Dalmatiner mehr frei herum, weil die Besitzerin ihren Laden aufgegeben hat.
Ilse Toth
38.648
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 26.09.2014 um 22:24 Uhr
Ich habe am Kirchenplatz noch einen Dalmatiner gesehen! ? Zu welchem Laden hat er gehört?
Nicole Freeman
10.763
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 27.09.2014 um 07:31 Uhr
die dalmatienerdame gehoert, gehoerte in den kleinen laden auf der rechten seite neben avalon
Nicole Freeman
10.763
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 27.09.2014 um 07:45 Uhr
auch wenn ich jetzt warscheinlich gleich gesteinigt werde. meiner meinung nach gehoert ein hund an die leine wenn er im wohngebiet, fussgaengerzone oder entlang einer strasse gefuehrt wird. nicht nur um die mitmenschen nicht zu belaestigen sondern auch um seinen hund zu schuetzen vor den tatschenden haenden und fahrenden personen. nicht verstehen kann ich die menschen die ihre hunde zum einkaufen mitnehme und im auto sitzenlassen. genauso unverstaendlich die die den hund mitnehmen zum einkaufen aber vor dem besuch des ladens dem tier nicht die moeglichkeit geben den haufen oder das pipi draussen zu lassen.
die kriese bekomme ich wenn hunde in ein geschaeft mitgenommen werden ohne an der leine gefuehrt zu werden. es kommt jeden tag vor !
wenn ein hund im feld ohne leine laufen gelassen wird ist das ok solange er abrufbar ist ! Die Leine ist keine bestrafung sondern ein schutz des eigenen tieres vor ueberaengstlichen mitmenschen und ueber kuschler die jedes tier unbedingd ankuscheln muessen. je kleiner der hund um so giftiger . die kleinen haben nur den vorteil das ihr maul nicht gross genug ist menschen ernsthaft zu verletzen. Einen wesenstest wuerden die meisten kleinen wohl nicht bestehen. das aber nur weil der mensch an der leine versagt und das kleffen des kleinen als suess abtut !
H. Peter Herold
29.027
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 27.09.2014 um 08:04 Uhr
In einer Innenstadtzone sind alle Hunde ohne Einschränkung an der Leine zu führen, von Fall zu Fall ist dazu auch ein Maulkorb erforderlich. Denn nur wenn ein Hund an der Leine geführt wird ist erkennbar, er ist nicht quasi herrenlos.
Antje Amstein
6.024
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 27.09.2014 um 08:29 Uhr
Meiner Meinung nach, finde ich es fraglich das die Polizei kein Betäubungsgewehr hat um Hunde, wilde Tiere oder auch Menschen zu betäuben und nicht gleich zu töten.
Es ist nicht gerecht wenn ein Hund durch einen Dritten freigelassen oder wie vor kurzem vor einem Geschäft einfach losgemacht wird und anschließend erschossen wird um eine Gefahr zubannnen.

Übrigens für Gießen besteht im gesamten Stadtgebiet Leinenzwang für jeden Hund egal welcher Rasse er angehört, bei Zuwiderhandlungen können 5000€ Ordnungsgeld fällig werden.
Nicole Freeman
10.763
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 27.09.2014 um 08:36 Uhr
na dann sollte das ordnungsamt mal in dieser richtung aktiv werden !!!
das schuetzt die hunde vor der unvernunft ihrer besitzer !
Nicole Freeman
10.763
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 27.09.2014 um 09:06 Uhr
frau amstein , sie haben recht wenn sie meinen das der mensch mit hund sich immer wieder rechtfertigen muss. bei der wohnungssuche faengt das schon an. ich habe einen hund- tuuut- das wars mit der wohnung. manchmal hat man glueckn und es wird gefragt gross oder klein. bei grossen hunden bekommt man meist ploetzlich statt 2 monatsmieten 3 monatsmieten kaution oder eben nein ein kleiner waere nich ok aber ein grosser nein danke ! aber trotz alle dem muss ein mensch die verantwortung fuer sein tier uebernehmen. wenn der mensch versagt ist der hund der jenige der es ausbaden muss. sei es diese ver...... liste oder auch das erschiessen des tieres.
Birgit Hofmann-Scharf
10.362
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 27.09.2014 um 11:24 Uhr
Es sind aber doch nicht die Hunde - es sind die Besitzer,
ganz klar !
Das wurde hier ja auch ganz unmissverständlich zum Ausdruck gebracht. Diese Meinung teile ich uneingeschränkt.
In dem o. g. Fall war es der menschliche Besitzer, bzw. Besucher, der für die Missere die Verantwortung zu tragen hat.
In den Fällen "Hunde in Mietwohnungen" gibt es ebenfalls sehr negative Erfahrungen von Seiten der Vermieter- weil die Besitzer oft nicht fähig sind, ihre Hunde korrekt zu halten / erziehen.

Dabei wollen sie doch nur des Menschen bester Freund sein.
Ilse Toth
38.648
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 27.09.2014 um 12:33 Uhr
Es muss juristisch geklärt werden, ob die Tötung der Hunde zwingend notwendig war. Es muss nach dem Tierschutzgesetz ein vernünftiger Grund vorliegen. Ein vernünftiger Grund ist die Gefährdung von Menschen. Es gibt genügend Zeugen, sodass dieser Fall geklärt werden kann.
Eines möchte ich noch anmerken. Ich kann mich nicht erinnern, dass jemals im Internet so ein Sturm losging, wenn die Polizei genötigt war, einen Menschen zu erschießen. Und das stimmt mich sehr nachdenklich.
H. Peter Herold
29.027
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 27.09.2014 um 14:26 Uhr
Ich habe gehört, die Hunde hätten Passanten gebissen. So was passiert nicht, wenn ich meinen Hund an der Leine habe und ihn nicht frei laufen lasse.
M.E. ist das mit den Listenhunden zu einfach, zu einseitig. Ein Wesenstest und Halterprüfung(Führerschein für Hundebesitz und -führung) wären eine Abhilfe.
Gehören denn nicht bei den Listenhunden auch Schäferhunde auf die Liste. Sind die ungefährlicher als ein gut erzogener Pit Bull?

Der von Frau Amstein eingestellte link ist m.E. nicht sehr sachlich, d.h. sehr einseitig geschrieben. Nur mit den Augen einer ? Hundebesitzerin? geschrieben.
Wenn ich Wohneigentum zur Verfügung stelle, dann möchte ich dies so tun wie ich es gerne hätte.
Einhaltung von einer gewissen Ruhe und Sauberkeit. Achtung des von mir zur Verfügung gestellten Wohnraums.
Daraus kann jetzt jeder der es will, eine Diskriminierung herauslesen, aber ich möchte einfach so leben wie ich lebe. D. h. ichn nehme Rücksicht auf andere. Bin nicht laut, halte mein Anwesen sauber. Mehr möchte ich nicht.
Christoph Schäfer
785
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 27.09.2014 um 22:36 Uhr
Herr Herold, ein agressiver Hund kann auch an der Leine beißen; daher wurden die sogenannten Maulkörbe seiner Zeit erfunden. Friedliche Hunde vermögen auch ohne Leine nicht zu beißen.
Christoph Schäfer
785
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 27.09.2014 um 22:40 Uhr
Ich habe eher Schiss vor dem Schiss frei fliegender Tauben. Also Abschiss äh ... schuss.
338
Ruth Schewietzek aus Gießen schrieb am 28.09.2014 um 06:18 Uhr
Das Ganze ist ein sehr zweischneidiges Schwert - wie ja berichtet wurde, waren die Hunde in einem Lokal, in das eingebrochen wurde, erst danach liefen sie irgendwann frei auf der Straße herum. Nun haben Anwohner berichtet, daß sie die Hunde kannten, von klein auf, und diese immer harmlos gewesen seien. Da ich natürlich die Hunde selber nicht kenne und die Situation vor Ort nicht einschätzen kann (ich war nicht dabei), ist es sehr problematisch, hier ein Urteil zu fällen. Immerhin wäre es vielleicht möglich gewesen, einfach nur etwas abzuwarten, bis ein Tierfänger oder Tierarzt mit einem Betäubungsgewehr vor Ort gewesen wäre - dann hätte die Situation vielleicht anders entschärft werden können.

Auf der anderen Seite haben natürlich viele Menschen vor freilaufenden Hunden Angst - und nicht nur vor freilaufenden, auch vor angeleinten Hunden. Das ist natürlich ein Problem - aber eher dasjenige der betroffenen Menschen. Und natürlich gibt es auch genügend Menschen, die einfach Hunde nicht mögen bzw. sie hassen, davon zeugen ja auch die Berichte über vergiftete oder mit Rasierklingen versehene Fleischstücke; das ist pathologisch, aber ebenfalls eher beim Verursacher als bei den Hunden.
Hunde bzw. Tiere sind nun einmal Teile unserer Umwelt, in vielen Fällen wird ihre Nützlichkeit ja auch erkannt, bei Bienen z.B., ohne daß man selber Bienen im Haus haben möchte.
Von allen Tieren kann man nicht erwarten, daß sie immer und überall sich den Menschen anpassen bzw. auf Befehle hören - auch ein gut erzogener Hund ist z.B. an anderen Hunden interessiert und geht auf sie zu. Das ist völlig normal und gehört zum Wesen des Hundes.
Natürlich nehme ich meinen Hund, wenn ich in der Stadt bin, an die Leine, schon allein, um den Hund zu schützen. Da ich einen ziemlich großen, aber ängstlichen Hund habe, würde dieser vermutlich bei bestimmten Aktionen, z.B. wenn mehrere Kinder auf sie zustürzen, sofort panisch weglaufen. Und einen Knall bzw. Feuerwerk verträgt sie GARNICHT - da ist außer Angst nichts mehr zu spüren.
Ich gehe selbstverständlich davon aus, daß meine Hündin normal behandelt wird, habe aber leider, trotzdem sie an der Leine war, auch schon anderes erlebt - versuchte Tritte z.B. oder andere Provokationen, Anschreien z.B.
Das ist auf jeden Fall ein Problem der Menschen, die sich so verhalten, auf die ich aber keinen Einfluß habe und die auch nicht mit sich reden lassen (wollen) - ich habs nämlich versucht. Auch so kann sich Hundehass äußern. Vielleicht ist das durch Angst bedingt - aber wenn jemand Angst vor Hunden generell hat, ist das ein Problem, an dem er selber arbeiten muss. Ich z.B. kann Tauben nicht leiden, mache aber dafür nicht meine Nachbarn verantwortlich, die diese noch füttern.
Mit ein bißchen Toleranz, was aber manchen Menschen wohl fehlt, sollte eigentlich der zwischenmenschliche Umgang mit Hundebesitzern nicht zu Aggressionen führen, sondern sich bewältigen lassen.
Leider habe ich auch schon Menschen erlebt, die einfach Hunde nicht mögen und meinen, sie müßten weder diese noch deren Besitzer tolerieren - und aus welchem Grund? Weil der Hund haart. Das kommt mir manchmal vor, als meinten diese Menschen, alles und jedes müßte sich nach ihnen richten - und würden am liebsten noch die Bäume kritisieren, weil diese im Herbst die Blätter verlieren, die dann den schönen Rasen verunzieren und natürlich sofort beseitigt werden müssen; Ordnung ist eben das ganze Leben und alles, was nicht dazu gehört, muß beseitigt werden. Das ist in meinen Augen eine äußerst engstirnige Einstellung - und ich glaube im Übrigen, daß diese Menschen ihr Leben (vor allem ihr Gefühlsleben) überhaupt nicht im Griff haben. Sonst würden sie sich nicht ihre Mitmenschen auf diese Art und Weise zum Feind machen (wollen). Leider kommt diese Einstellung öfters vor, als mir lieb ist.
Wie gesagt - mit ein bißchen Toleranz wäre vermutlich auch für sie ihr Leben leichter, und es wäre etwas mehr Lebensfreude darin. Jeder, der Hunde hat oder hatte (oder auch Katzen oder andere Tiere), weiß vermutlich, wieviel Freude und Liebe sie geben können - dagegen sind künstliche Emotionen, wie sie Fernsehen oder Kino hervorrufen, billig. Und anders als Tiere antworten sie nicht.
Nebenbei bemerkt - ich als Hundebesitzerin habe vor anderen Hunde keine Angst, aber Respekt, und würde mir nicht einfallen lassen, diese einfach anzufassen oder auf sie loszustürmen; das mache ich ja bei Menschen auch nicht. Respekt sollte man also haben.
338
Ruth Schewietzek aus Gießen schrieb am 28.09.2014 um 06:39 Uhr
Liebe Frau Amstein, ich habe den Dalmatiner vom Kirchenplatz vor zwei Jahren im Park am Schwanenteich erlebt - mit Besitzern, der Hund war nicht an der Leine. Mein damaliger Hund, ein Rüde, war an der Leine. Beide Tiere waren Rüden, beide Hunde waren wohl Alphatiere. Es hätte fast eine Beißerei gegeben - erst auf meine eindringliche Aufforderung hin wurde der Hund von ihnen an die Leine genommen. Vielleicht steckte auch die Angst dahinter, für eventuelle Folgekosten aufkommen zu müssen.
Also zeigt es sich, daß nicht nur 'Kampfhunde' aggressiv sein können - bei zwei Rüden untereinander muß man immer aufpassen.
H. Peter Herold
29.027
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 28.09.2014 um 09:10 Uhr
@ Herr Schäfer, siehe weiter oben : In einer Innenstadtzone sind alle Hunde ohne Einschränkung an der Leine zu führen, von Fall zu Fall ist dazu auch ein Maulkorb erforderlich.
Nicole Freeman
10.763
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 28.09.2014 um 09:54 Uhr
der dalmatiner vom laden am kirchenplatz war eine alte huendin. in giessen gibt es einen dalmatiner der auch ab und zu in heuchelheim unterwegs ist. name king und genau so fuehrt er sich auch auf. auch im seltersweg bin ich ihm schon begegnet. kein netter zeitgenosse wenn man mit einem anderen hund da ist. egal ob ruede oder huendin der geht alle anderen hunde an. der mensch an der leine hat da kaum was zu melden und echte probleme das kraftpaket zu halten.
Nicole Freeman
10.763
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 28.09.2014 um 10:01 Uhr
mit dem dalmatiner am kirchenplatz hatte mein dominanter ruede noch nie probleme ;-) waere das ein dominanter ruede waere das tier nicht nach anschauen meines hundes in den laden geschlaendert. dieser alte hund an der ladentuer war immer eine gemuedliche erscheinung. schlang und zierlich , meist sogar freudig begruessend wenn man in den laden gehen wollte.
Antje Amstein
6.024
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 28.09.2014 um 10:18 Uhr
@ Herr Herold, jeder Hund sollte in einem öffentlichen Verkehrsmittel einen Maulkorb tragen, in der Innenstadt ist das nicht der Fall!

http://www.ltk-hessen.de/index.php?id=361
nochmal zur Info:
http://www.tierschuetzer.net/tierschutz/kampfhund/kampfhund.html
Antje Amstein
6.024
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 28.09.2014 um 10:23 Uhr
@ Frau Freeman, es geht nicht darum ob er freundlich ist oder war, er läuft frei herum und kann laut Gefahrenabwehrverordnung in ganz Hessen sofort erschossen werden! Das ist bedenklich, dass der Polizei keine anderen Mittel zur Verfügung stehen!
Christoph Schäfer
785
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 28.09.2014 um 11:14 Uhr
Meine kleine Provokation mit dem Taubenkot sollte nur vor Augen führen, wie unverhältnismäßig diese Diskussion ist: Wie viele freilaufende Hunde trifft man denn wirklich in den Innenstädten an? Da sind die Tauben, welche mit ihrem Kot ein exzellenter Überträger von Infektionen sind, ein weitaus größeres Problem, von dem aber keiner spricht.
Hier wird in meinen Augen eine tief im Menschen verwurzelte (siehe "Rotkäppchen") und weit verbreite Phobie gegen Hunde und Wölfe ausgelebt.
Man führe sich nur zum Beispiel Hund/Stadt das Pendant Wolf/Wald vor Augen: Kaum sind in deutschen Wäldern wieder ein paar Wölfe aufgetaucht, entbrennt die Diskussion um deren Gefahr und möglichen Abschuss. Um die Massen an Wildschweinen, welche nachweislich dem Menschen wesentlich gefährlicher werden können, schert sich niemand. Ihr Abschuss erfolgt lediglich unter dem Aspekt der Hege des Waldes und für das Wildbret.
Christoph Schäfer
785
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 28.09.2014 um 11:25 Uhr
Angst entsteht meist durch Unkenntnis. Der Umgang mit Hunden sollte in den Schulen ebenso gelehrt werden wie Verkehrserziehung.

Eine Hundebegegnung mit einem angeleinten und einem freien Hund ist stets problematisch, wird sich der angeleinte überschätzen, da er ja sein Herrchen/Frauchen als Unterstützung an seiner Leine weiß. Im Zweifel ist sicher das Ableinen und Entfernen in solchen Fällen die bessere Wahl. So dichter die Herrchen/Frauchen an ihren Hunden sind, so stärker fühlen diese sich.
Christoph Schäfer
785
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 28.09.2014 um 11:29 Uhr
Sehr problematisch ist auch, dass Hunde, welche stets an der Leine geführt werden (müssen), kaum eine Chance habe soziale Kompetenzen zu erwerben.
Nicole Freeman
10.763
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 28.09.2014 um 11:40 Uhr
jmit allen 3 letzten kommentaren bin ich mit ihnen auf einer wellenlaenge !
ein freilauf und hundekontakt ist fuer eine artgerechte haltung notwendig !
von klein auf sollte das dem tier moeglich sein an einem ort wo es durch fahrzeuge und passanten nicht gefaehrlich fuer das tier werden kann. also in bereichen die nicht gerade eine fussgaengerzone oder hauptverkehrsstrasse liegen. wiese freies feld = freilaufzone, kontaktboerse fuer hunde und deren halter
Ilse Toth
38.648
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 28.09.2014 um 12:28 Uhr
Ein Hund hat nirgenwo etwas verloren, wo ihm die Abgase um die Nase wehen.
Ein Hund hat auch nichts in einem Kaufhaus oder in einer Fußgängerzone verloren, wo er von Füßen und Beinen bedrängt wird.
Auch Hunde erschrecken sich, fühlen sich bedroht, mißverstehen Situationen. Warum also, sie diesen Situationen aussetzen.
Mit Hunden geht man in Feld und Wald spazieren, gibt ihnen die Möglichkeit mit Artgenossen zu toben. Je nach Rasse und Alter können sie am Fahrrad mitlaufen, mit joggen oder den Reiter begleiten. Wenn ein Hund zum Wildern neigt, gibt es Schleppleinen.
Die erschossenen Hunde scheinen nur eine Alarmanlage ersetzt zu haben. Für solche Hunde sind Alltagssituationen Stress pur. Fremde Menschen versuchen, die unsicheren Tiere einzufangen, von allen Seiten werden sie bedrängt, der Geräuschespielel wird hoch gewesen sein. Dann reagiert jeder Hund, vom Chihuahua bis zur Dogge unberechenbar. Wenn hier vieles falsch gelaufen ist, sollten Polizeibeamte dennoch nicht durchs Internet "gehetzt" werden. Polizisten müssen geschult werden, ruhig und besonnen mit allen Situationen umgehen zu können.
Antje Amstein
6.024
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 28.09.2014 um 13:03 Uhr
dem schließe ich mich an Frau Toth
Ilse Toth
38.648
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 28.09.2014 um 13:11 Uhr
Danke Antje!
Ilse Toth
38.648
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 28.09.2014 um 23:13 Uhr
Nina, dann fange ich mal an. Stellen Sie sich vor, Herr Skotarcyk, Sie gehen aus dem Haus und ein Ziegel fällt Ihnen auf den Kopf. Dann stellen wir die Produktion von Ziegeln ein, denn es sind ja lebensgefährlich Wurfgeschosse. Nicht auszudenken, wenn dieser Ziegel ein Kind getroffen hätte. Womöglich mit nicht deutschen Wurzeln!
Wenn Sie so gut informiert sind, dann klären Sie uns doch bitte auf, was Kampfhunde sind. Diese Rasse ist mir nicht bekannt. Als es der Politik nicht gelang, unfähige bis kriminelle Menschen per Gesetz zu stoppen, bestimmte Hunderassen zu Kampfhunden zu machen und einzusetzen, mussten die "auserwählten" Hunderassen herhalten, das eigene Unvermögen zu verdecken. Hysterie zu verbreiten ist sicherlich kein politischen Mittel, ein Problem zu lösen. Das Problem waren Menschen, die Hunde mißbrauchten. Bestraft wurden nicht diese kleinen Gauner, die links ein Schnappmesser mit sich führten und rechts einen Staff oder Pit. Bezahlt mit ihrem Leben haben es Tausende von Hunden, die das Pech hatten, im falschen Fell geboren zu sein.
Und Sie sind der Beweis, dass die Politik gute Arbeit geleistet hat: ein Kampfhund ist ein Kampfhund- und Schluss. Ich kenne nur Kampfmenschen- und die gibt zu Hauf!
338
Ruth Schewietzek aus Gießen schrieb am 29.09.2014 um 00:44 Uhr
Liebe Frau Toth, ich bin voll Ihrer Meinung, besonders, da ich sogenannte Kampfhunde kenne, die freudig und schwanzwedelnd auf Menschen zugehen und gerne schmusen. Das Bild, das sich in manchen Köpfen verfestigt hat, beruht natürlich auf reißerischen Geschichten oder Filmen. Natürlich hat es Hunde dieser Rassen gegeben, die gebissen haben - aber es gibt auch kleine, äußerst aggressive Hunde, die am liebsten alle anderen anfallen würden. Auch sind kleinere Hunde oft äußerst schlecht erzogen - vermutlich, da die Besitzer meinen, bei einem Handtaschenhund wäre das nicht nötig. Sie sehen die Hunde dann wohl mehr als Spielzeug denn Lebewesen an.
Man sollte dringends viele Menschen aufklären, wie sie mit Hunden umzugehen haben - ich glaube nämlich, daß diese nicht stattfindende Kommunikation einen vernünftigen Umgang zwischen Hund und Mensch vielfach verhindert.
Und, lieber Herr Skotarczyk, in einer Fußgängerzone herumzuschießen, empfinde ich persönlich nicht unbedingt als bürgernah. Stellen Sie sich mal, ein Querschläger hätte einen Menschen getötet - was wäre dann gewesen?
Noch dazu hatte die Polizei den Tierschutzverein, den sie selber bestellt hatte, dann wieder abbestellt - mit dem Argument, man kümmere sich selber darum. Laut Zeugenaussagen wurden zwei Frauen, die die Hunde kennen und sich kümmern wollten, von der Polizei massiv davon abgehalten.
http://gassi-tv.de/News/2014-09-25-toetung-Staffs-Ruesselsheim

Zumindest auf mich wirkt das dann so, als habe ein Polizist einfach eine Entscheidung getroffen, von der er dann unter keinen Umständen mehr abgehen wollte - nämlich die Erschießung der Hunde; Alternativen hätte es wohl gegeben.

Auf dem Video ist übrigens zu erkennen, trotz der Kürze, daß die Hunde, als gefilmt wurde, am Spielen waren und nicht etwa die Polizei noch Passanten angegriffen haben.
338
Ruth Schewietzek aus Gießen schrieb am 29.09.2014 um 00:58 Uhr
Danke, Frau Freeman, dann muß ich den verwechselt haben.
Ilse Toth
38.648
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 29.09.2014 um 09:14 Uhr
Für mich selbst abschließend in dieser Diskussion möchte ich noch sagen, dass durch Hetzkampagnen "Listenhunde" die Menschen in Panik versetzen. Polizisten sind schließlich auch Menschen. Ich bin der festen Überzeugung, Hunde einer anderen Rasse wären nicht erschossen worden. Aber schon an dieser Diskussion sieht man, wie die Meinungen auseinander gehen. Ich hoffe, der zuständige Tierschutzverein sowie der DTB und andere überregionale Tierschutzorganisationen werden eine Anzeige wegen Verdachts der Tierquälerei Anzeige erstatten. Dann muss die Justiz tätig werden um zu klären, ob in diesem Fall Menschen vor angreifenden Hunden geschützt werden mussten, oder aber im "Schnellschuss" Tiere getötet wurden. Denn dann spricht das Tierschutzgesetz eine klare Sprache: Es ist strafbar, ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund zu töten.
Christoph Schäfer
785
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 29.09.2014 um 11:04 Uhr
und wenn Sie, Herr Skotarczyk, von einem guten teuschen Schäferhund anstatt eines sogenannten "Listenhundes" angegriffen würden (nach Statistik ist die Wahrscheinlichkeit hirfür um ein Vielfaches höher!), würden Sie dann auch sagen: "Pech gehabt"?
Andrea Mey
10.947
Andrea Mey aus Lollar schrieb am 29.09.2014 um 12:46 Uhr
Nach vielen Gesprächen in meinem Bekanntenkreis über dieses Thema habe ich mir nun doch das Video angeschaut.
Zugegeben - die Hunde waren nicht gerade klein und ich hätte gehörigen Respekt - vielleicht sogar Angst vor ihnen gehabt.
Man weiß auch nicht, was wirklich vor sich ging - keiner von uns war dabei. Ich habe bereits in meinem obigen Kommentar geschrieben, daß eingegriffen werden mußte. Ob die Hunde nur spielen wollten oder was auch immer sie taten ist m. E. in dem Video nicht ersichtlich.
Aber - was die beiden Polizisten dort ablieferten war ein Niedergemetzel der Hunde. Da wurde wie im Wilden Westen auf die Hunde geballert, die schreiend davon liefen. Als sie wimmernd auf dem Boden lagen, wurde nochmal draufgeballert. Dann war Stille.
Ich ging eigentlich davon aus, daß Polizisten in so einem Fall besser geschult wären. Ein gezielter Schuss - Treffer.
Das war wohl naiv von mir, das zu glauben.
In sofern kann ich verstehen, warum viele Leute wütend auf die Polizisten sind. Diese schienen mir völlig überfordert mit der Situation.
Ich wünsche mir, ich hätte mir dieses Video nicht angeschaut.
Es ist ensetzlich.
Ilse Toth
38.648
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 29.09.2014 um 12:57 Uhr
Herr Skotarcyk, Sie sind einmal von einem Listenhund- allein das Wort macht mich wütend- gebissen worden, also müssen all die Hunde, die das Pech hatten in die Liste "aufgenommen werden" getötet, verhaftet , geknebelt und gefesselt werden.
Wissen Sie, um es etwas sarkastisch auszudrücken, diese Einstellung ist beschämend. Stellen Sie sich folgendes vor. Eine Frau wird von einem vollschlanken Mann mit Brille vergewaltigt. Darf dann die Frau verlangen, dass alle Männer mit diesem Aussehen unter besondere Beobachtung kommen?
Schauen Sie sich mal die Beißvorfälle mit Hunden in der Statistik an. Die "Kampfhunde" stehen ganz zum Schluss. Der Deutsche Schäferhund, dicht gefolgt vom Dackel, führen diese Liste an.
Aber der SV mit 100 000 Mitgliedern hat so viel Einfluss, dass dem DSH nichts passiert! Kein Hund soll beißen- und kein Mensch soll einen Hund haben, der nicht mit ihm umgehen kann.
Eigentlich ist alles gesagt, aber ich werde zornig, wenn es immer wieder "auf die Kampfhunde" losgeht- und nicht umgekehrt.
338
Ruth Schewietzek aus Gießen schrieb am 29.09.2014 um 22:17 Uhr
Ich wußte gar nicht, daß die Dackel an zweiter Stelle stehen - mein Kontakt mit Dackeln bezieht sich auf zwei sehr süsse Exemplare, beide sehr gut erzogen und richtig knuffig.
Aber vor Schäferhunden habe ich immer Respekt - offensichtlich zu Recht. Das liegt auch daran, daß diese oft zu Wachhunden erzogen werden, was bei anderen Hunden vielleicht nicht ganz so zutrifft.
Ilse Toth
38.648
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 29.09.2014 um 22:39 Uhr
Ich habe zu Statistiken ein gespaltenes Verhältnis. Die prozentuale Bewertung kann von gemeldeten Fällen kommen. Ich habe heute gelesen, dass der Rottweiler und die Mischlinge den Dackel "überholt" hat. An der Vielzahl der gehaltenen Hunde sind die Beißvorfälle gering. Aber wohl gemerkt, jeder Beißvorfall ist einer zuviel.
Christoph Schäfer
785
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 30.09.2014 um 08:36 Uhr
Die Statistik ist eh nicht ausschlaggebend sondern die Lobby. Ansonsten müsste der Schäferhund längst als "Kampfhund" gelistet sein.
Ilse Toth
38.648
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 30.09.2014 um 09:24 Uhr
"Kämpfe" mal einer gegen den SV, der ist von Anfang an der Verlierer!
Vor ca. 17 Jahren hat ein Schäferhund meinen damals 6 Monaten alten "Minihund" fast tot geschüttelt und dabei schwerst verletzt.
Dem Halter ist nichts passiert, keine Auflagen für den Hund, war er doch ein toller Hund mit guten Werten im Schutzdienst. Die Halterin des ach so folgsamen Schäferhundes konnte nicht verhindern, dass der Hund durch den Bach sprang und meine Jolly im Rücken packte. Meinen Hund aus dem Maul des Hundes zu befreien war meine Aufgabe, die Frau stand daneben, schaute sich das Schauspiel an und rührte keinen Finger.
Argument des Besitzers: "Ihr Hund hat meinen Hund zum Angriff gereizt. Sie war nicht demütig und hat ihre Rute über den Rücken gerollt"!
Christoph Schäfer
785
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 30.09.2014 um 10:58 Uhr
... und wahrscheinlich "durften Sie zur "Belohnung" auch noch einen Teil der Tierarztkosten selbst tragen.
Ilse Toth
38.648
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 30.09.2014 um 11:24 Uhr
Das nicht! Aber unsere geliebte Jolly wäre um ein Jahr über die Regenbogenbrücke gegangen und hatte tagelang starke Schmerzen. Ihr ganzes Leben hat sie Schäferhunde erkannt und hat Schutz bei uns gesucht.
Christoph Schäfer
785
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 30.09.2014 um 11:51 Uhr
Da hatten Sie noch Glück, denn vor ein paar Monaten wurde unsere Hündin attakiert und verletzt und wir mussten einen Teil der Kosten tragen. Die Versicherungen argumentieren derweil, dass allein die Gegenwart des Hundes ein gewisses Gefahrenpotential birgt und der Halter daher stets eine "Mitschuld" trägt.
Ilse Toth
38.648
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 30.09.2014 um 13:43 Uhr
Klar doch, wenn ein Mensch angegriffen oder sogar getötet wird, dann werden auch Argumente für den Täter gefunden. Am Ende war das Opfer zur falschen Zeit am falschen Ort.
Nicole Freeman
10.763
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 01.10.2014 um 08:31 Uhr
in meiner zeit als zeitungstraeger bin ich relativ oft von hunden angegangen bis gebissen worden. muss ich auch einfach ueber den zaun greifen um ans zeitungsrohr zu kommen ?!
Gebissen hat mich ein koenigspudel 3 X dieser musste dann getoetet werden weil ich nicht die einzige war. beim schaeferhund kostete es nur eine hose , mein fahrrad war berg ab schneller als der hund.
und ein rauhardackel der in der hecke immer auf mich wartete. nett die bestechungswurst naschte um dann meine wade zu testen. zum glueck war da immer der gartenzaun dazwischen. aber als zeitungstraeger kennt man ,, seine hunde,, den rottweiler kenne ich gut wachend, laut bellend und nach der wurst kuschelnd. respekt habe ich vor den schaeferhunden, denn man weiss nicht was der hundeverein dem tier beigebracht hat !
den braun weissen terrier muss ich in schutz nehmen. der hat aus angst gebissen weil ich auf dem eis auf dem gehweg gestuerzt bin und in seine richtung gefallen bin. er hatte angst das ich ihn erdruecke.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

Mitmachen ist ganz einfach und alles ist kostenlos: Gleich registrieren und los geht's!

Herzlichst, Ihr(e) Birgit Hofmann-Scharf

von:  Birgit Hofmann-Scharf

offline
Interessensgebiet: Gießen
Birgit Hofmann-Scharf
10.362
Nachricht senden
Aktuellste Beiträge des Autors:
Einen herzlichen Gruß von der "Mühle"
.... und der schönen Lahn!
Ich liebe unsere Lahn
Das Lahntal ist eines der beliebtesten Flusstäler Deutschlands.

Weitere Beiträge aus der Region

Die Gießener Sparkassen-Senioren besichtigen die Jugendwerkstatt.
Jugendwerkstatt freut sich über 1.150 Euro
Die Gießener Jugendwerkstatt konnte sich über eine Spende der...
Einbruch und Vandalismus auf DLRG-Baustelle im Uferweg
Nicht die erste Tat - Kabeltrommel entwendet, Benzin geklaut, Kabel...
Bergung "Alter Schwede"
Wie der "Alte Schwede" aus der Elbe gefischt wurde
Der "Alte Schwede" ist ein Findling am Elbuferwanderweg in Hamburg,...

Dieser Beitrag als Banner

Um diesen Beitrag als Banner auf deine eigene Homepage einzubinden, kopiere einfach folgenden Link und füge diesen Code in deiner Homepage ein.
Link:
Übrigens: unter "Meine Seite" findest du auch einen Banner zum Einbinden der letzten Beiträge, die du selbst verfasst hast.