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Förderpreis für innovative Projekte zur Suchtprävention 2015 „SehnSucht nach dem Kick“: ab jetzt Teilnahme möglich

Plakat zum Förderpreis "SehnSucht nach dem Kick"
Plakat zum Förderpreis "SehnSucht nach dem Kick"
Gießen | Obwohl die Suchtberichte über den Verbrauch von Cannabis, Alkohol und Zigaretten durch Jugendliche 2014 erfreuliche Zahlen zeigen, sollen sie nicht als Entwarnung verstanden werden. Denn junge Menschen können heutzutage auch nach vielem anderen süchtig werden: Die Zahlen der Medien- und Internetsüchtigen oder der Glücksspielsüchtigen zum Beispiel steigen. Kinder und Jugendliche mit einer stabilen Persönlichkeit sind weniger gefährdet, Suchterfahrungen zu machen, als ihre Gleichaltrigen, die einen labileren und schwächeren Charakter haben. Um jungen Menschen zu helfen, selbstbewusster und eigenverantwortlicher zu werden, sind Suchtpräventionsinitiativen nötig. Deswegen freuen sich Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich und der Leiter der Abteilung Kinder- und Jugendförderung und Jugendschutzbeauftragter Egon Wielsch auf die drei Förderpreise „SehnSucht nach dem Kick“ für innovative Projekte zur Suchtprävention, die die Stadt Gießen 2015 vergeben wird. Diese Projekte sollen neue Ideen zur Suchtpräventionsarbeit bei der Jugend geben, indem die jungen Menschen ermutigt werden, ihren Weg souverän zu gehen, ohne zu Suchtmitteln zur Bewältigung der Schwierigkeiten in ihrem Leben zu greifen. Die drei besten Projekte werden zu 100% bis jeweils maximal 2.000 Euro der förderungsfähigen Kosten finanziert.
Vom 23. September 2014 bis zum 27. Februar 2015 können Jugendvereine, Jugendverbände, Jugendeinrichtungen und sonstige Jugendgruppen ihre Anträge bei der Stadtjugendpflege einreichen. Die Teilnahme ist kostenlos. Alle Informationen und Formulare sind auf der Webseite http://www.jugendpflege-giessen.de zum Download bereit oder bei der Jugendpflege im Jugend- und Kulturzentrum Jokus, Ostanlage 25a, Gießen, erhältlich.
Der Fachausschuss Kinder- und Jugendförderung und eine zusätzliche Kommission aus Experten aus der Jugendarbeit, dem Jugendamt, der Kinderkulturarbeit, der Stadtjugendpflege und nicht zuletzt zwei Jugendlichen als Vertretern der Zielgruppe werden die Anträge bewerten und die Entscheidung über die Preisvergabe treffen. Am 16. April 2015 werden die Förderpreise durch Bürgermeisterin Weigel-Greilich verliehen. Bis 31. Dezember 2015 sollen die Projekte durchgeführt werden.
Weigel-Greilich und Wielsch wollten noch einmal auf die wichtige Kontrollefunktion der Stadtjugendpflege aufmerksam machen, die betrachtet, wie in Vereinen und Gruppen mit Jugendlichen umgegangen wird. Diese Einrichtung soll nichts verbieten, sondern als Partner der Kinder und Jugendlichen wirken und über den Jugendschutz beraten. Letztens ist die Beratungstätigkeit online per Mail und über die Webseite, neben der telefonischen Beratung, gestiegen.

Plakat zum Förderpreis "SehnSucht nach dem Kick"
Plakat zum Förderpreis... 
Leiter der Abteilung Kinder- und Jugendförderung und Jugendschutzbeauftragter Egon Wielsch und Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich stellen den Förderpreis 2015 "SehnSucht nach dem Kick" vor.
Leiter der Abteilung... 

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von:  Alessandra Riva - Mitarbeiterin der GZ-Redaktion

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