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Autsch! Ein (ganzes) Dorf bezieht mediale Prügel: Tringenstein ist für die „taz“ ein hinterwäldlerisches Kuhkaff ohne Zukunft

Willkommen im „Dorf ohne besondere Eigenschaften“. Als solches hat die Berliner „taz“ den Siegbacher Ortsteil Tringenstein vorgeführt.  Eine junge, nicht einmal besonders talentierte  Journalistin arbeitet sich am Thema „Kuhd
Willkommen im „Dorf ohne besondere Eigenschaften“. Als solches hat die Berliner „taz“ den Siegbacher Ortsteil Tringenstein vorgeführt. Eine junge, nicht einmal besonders talentierte Journalistin arbeitet sich am Thema „Kuhd
Gießen | Hah, jetzt haben wir es Schwarz auf Weiß. Endlich jemand, der uns hinterwäldlerischen Provinzlern aus dem mittelhessischen Outback mal den Spiegel vorhält. Sonst glauben wir am Ende noch, wir wären normal und stünden gleichberechtigt und entwicklungstechnisch auf einer Evolutionsstufe mit dem doch überwiegend in Städten wohnenden fortschrittlichen Teil der bundesrepublikanischen Bevölkerung. Da muss erst eine pfiffige und aufgeweckte Journalistin aus der Hauptstadt kommen, um den "Rednecks" des Lahn-Dill-Berglandes den ihnen gebührenden Platz im Michel-Universum zuzuweisen. Die Berliner Tageszeitung hat, taz-fatz, den Bewohnern des Siegbacher Ortsteils Tringenstein übel mitgespielt und sie in einem wenig schmeichelhaften „Porträt“ als Deppen gebrandmarkt.
Gut (oder eher nicht gut), es hat jetzt halt die Tringensteiner getroffen. Das war Zufall. Genauso hätten es die Waldaubacher, die Hirzenhainer, Eiershäuser oder Seilhofener sein können. Vielleicht beim nächsten Mal…. Die Perle Siegbachs ist da eigentlich auch nur eine Blaupause, eine Schablone. Die daselbst nach umfangreichen soziologischen Studien gewonnenen
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und von ausgeklügelter Recherchekunst zeugenden Erkenntnisse einer voreingenommenen, nicht besonders talentierten drittklassigen Möchtegern-Journalistin lassen sich sicherlich auch auf andere Käffer übertragen, die in den Augen überheblicher Griffelspitzer und –spitzerinnen mindestens ebenso trist und trostlos daher kommen. Trist? Trostlos?
In den Augen dünkelhafter Großstädter(innen), die ihr Selbstverständnis einzig aus der glücklichen Fügung, in einer pulsierenden Metropole leben zu dürfen (müssen), ableiten, wohl ja. Die Presserat-Rügen gestählte Berliner „taz“, die sich selbst gerne von einer investigativ-kritischen Aura umflort sieht, lässt das beschauliche, im Gladenbacher Bergland versteckten Dörfchen in einem ziemlich miesen Licht erscheinen. Die Aufregung darüber ist unter den Betroffenen und Bloßgestellten beträchtlich. Aber sie lohnt kaum.
Das Spree-Athener Enthüllungs-Organ zählt mit einer bundesweiten Auflage von 58. 000 (!!!) verkauften Exemplaren nicht unbedingt zu den meinungsbildenden- und beherrschenden Leitmedien im deutschen Blätterdschungel. Die schreibenden, genossenschaftlich organisierten Gutmenschen aus der Berliner Rudi-Dutschke-Strasse würden allzugerne in der Bundesliga der journalistischen Speerspitzen
Ein Ort, wie aus dem Bilderbuch, eingebettet in eine malerische, wild-raue Landschaft. Nur die Bewohner sind seltsam. Da überwiegen schräge, rückständige und  hinterwäldlerischen Gestalten.  Zumindest versucht die „taz“ diesen Eindruck zu verm
Ein Ort, wie aus dem Bilderbuch, eingebettet in eine malerische, wild-raue Landschaft. Nur die Bewohner sind seltsam. Da überwiegen schräge, rückständige und hinterwäldlerischen Gestalten. Zumindest versucht die „taz“ diesen Eindruck zu verm
mitfechten. Aber dafür sind ihre Klingen zu stumpf. Und wenn sie dann einmal das Mäuschen beißt und sie in die Niederungen des flachen Landes hinab steigen, kommt ziemlich Verquer-Absurdes dabei heraus. Die Zielformulierung liest sich im Original dann erst einmal so:

Die Suche nach einem durchschnittlichen Dorf

"Wer auf den Karten von Deutschland nach einem durchschnittlichen Dorf Ausschau hält, einem Dorf abseits der dicht besiedelten Räume um die Metropolen und aller großen Straßen, einem möglichst
unscheinbaren Dorf ohne besondere Eigenschaften - der landet in Tringenstein". Autsch! Das hat gesessen. Aber davon abgesehen: Was für ein wuchtig-schräger, verschwurbelter Satz! Und: Wer, bitteschön, hält auf einer Karte schon nach etwas Ausschau??? Man sucht auf einer solchen allenfalls nach etwas. Aber das können Leute, die in jeder halbwegs honorigen Journalistenschule schon nicht an der Putzfrau vorbeigekommen wären, kaum wissen.
Was bei Feldforschungen solch anspruchsvoll-elitären Qualitäts-Tatstatur-Quäler herauskommt, war in der vorletzten Wochenendausgabe der Tageszeitung auf drei (!) Seiten nachzulesen. Der Originaltext ist übrigens auch im Internet abrufbar:
http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=hi&dig=2014%2F09%2F06%2Fa0031&cHash=0e3ec2795cce3764d68ace5e83521ced

Im Konzert der großen Zeitungstitel spielt die Berliner „taz“ mit einer Auflage von bundesweit gerade mal 58.000 Exemplaren noch nicht einmal die zweite Geige. Insofern lohnt die Aufregung über ihr Tringenstein-Bashing kaum.
Im Konzert der großen Zeitungstitel spielt die Berliner „taz“ mit einer Auflage von bundesweit gerade mal 58.000 Exemplaren noch nicht einmal die zweite Geige. Insofern lohnt die Aufregung über ihr Tringenstein-Bashing kaum.
Das ist bzw. war ganz großes Kino. Zweifellos. Ein Lichtspiel, während dessen der Filmvorführer zwischendurch aber immer mal wieder ins Wachkoma gefallen sein dürfte. Als "reales Drama" beschreibt Autorin Steffi Überleber ihren Erguss. Und mit "Drama" ist selbiger zugleich auch treffend skizziert, wenngleich die Bezeichnung „Schmierenkomödie“ angebrachter gewesen wäre. Der strukturelle Aufbau des Berichtes, von dem man nicht so richtig weiß, in welche Kategorie journalistischer Ausdrucksformen er einzuordnen ist, ähnelt dem eines Theaterstücks. Mit Prolog, Aufzügen, Pausen Auf- und Abgängen. Das sollte vermutlich originell sein. Die Sprechpassagen, Monologe wie Dialoge, sind wirr und zusammenhanglos. Aber alle handelnden Personen haben im Alltagsleben eine reale Entsprechung.
Das ortsbekannte Ensemble besteht aus skurrilen Gestalten, schrägen Charakteren, engstirnigen Typen, Deppen und Freaks, Schlaumeiern, Narren, Trinkern, übergewichtigen Lokalpolitikern und Dorfschönheiten. (Immerhin fällt in
Klopp‘ es in die (blaue) Tonne! So erfüllt die inkriminierte „taz“-Ausgabe mit dem peinlichen „Enthüllungsbericht“ über Deppen, Freaks, Schlaumeier, Trinker und übergewichtigen Lokalpolitiker doch noch einen sinnvollen Zweck.
Klopp‘ es in die (blaue) Tonne! So erfüllt die inkriminierte „taz“-Ausgabe mit dem peinlichen „Enthüllungsbericht“ über Deppen, Freaks, Schlaumeier, Trinker und übergewichtigen Lokalpolitiker doch noch einen sinnvollen Zweck.
diesem Kontext der Ausdruck "Inzucht" nicht). Insofern soll und muss Tringenstein hier als Kleinkosmos die gesamte Bandbreite menschlicher Unzulänglichkeiten abbilden. Ein einzigartiges Panoptikum. Es sind Leute, so liest es sich, die, überwiegend verschroben sind und die das ihnen vom lieben Gott gegebene intellektuelle Potential ob der Enge ihres begrenzten Lebensraumes auch nicht nur annähernd ausschöpfen (können). Und dann rrrreden sie auch noch wie die Amis….RRRR

Tiefer Zug aus dem Joint des Lokal-Kiffers

Welcher Beelzebub die Autorin beim Verfassen ihres Traktates geritten haben mag, wissen die Götter. Durchaus denkbar, dass sie selbst ein paar zu tiefe Züge aus dem Joint eines der von ihr interviewten Lokal-Kiffers genossen hat. Solche „Hasch-Puppies“ gibt’s nämlich in Tringenstein auch, wenngleich der überwiegende Teil der Bewohner offenbar Vergessen und Trost im Met- und Bierrausch zu suchen pflegt. Die verkappte Edelfeder, eigenem Bekunden nach von Hause aus selbst eine (konvertierte) Land-Pomeranze mit fränkischen Wurzeln, hatte in dem Ort eine Woche lang hart am Mann und der Frau recherchiert. Das genügte, um sich ein (vernichtendes) Urteil zu bilden. Die Dame übernachtete gemeinsam mit einer Freundin(?) im
Nein, Tringenstein liegt nicht hinter dem Mond. Auch wenn der sich am oberen rechten Bildrand gerade aufbläst. „Auf dem Gipfel eine Burg. Häuser, die einander so ähnlich sind, dass sie sich zu einem Muster verdichten…“
Nein, Tringenstein liegt nicht hinter dem Mond. Auch wenn der sich am oberen rechten Bildrand gerade aufbläst. „Auf dem Gipfel eine Burg. Häuser, die einander so ähnlich sind, dass sie sich zu einem Muster verdichten…“
neu eröffneten Heu-Hotel. Wobei das dortige Frühstück eigentlich nicht in dem (Ver-)Ruf steht, mit Zusatzstoffen versetzt zu sein, die solch drastischen Nebenwirkungen zeitigen, wie sie sich in dem Artikel offenbaren. Die „Welt“ hat einmal vermeldet, die „taz“ sei eine Talentschmiede. Große Blätter würden ihr immer wieder die guten Schreiber wegkaufen. Davor braucht Frau Unsleber aber keine Angst zu haben. Davon abgesehen: Das Blatt verortet sich ja eher links. Im aktuellen Fall können wir das „S“ jedoch ruhig weglassen…

Seltsame Trinkrituale im Feuerwerhgerätehaus

Es entsteht der Eindruck, als wären die Dörfler, in diesem Fall stellvertretend die Ortsteil-Siegbacher, per se unzufrieden mit ihrem Los, desillusioniert und frustriert ob aller vertaner und verpasster Chancen und Gelegenheiten, die sich ihnen in der engen Beschränktheit ihres Umfeldes halt nun mal nicht bieten. Sei es nun auf gesellschaftlichem, sozialem, kulturellen oder beruflichen Parkett. Die Eingeborenen sind ignorant, ausländerfeindlich und pflegen seltsame Trinkrituale im Feuerwehrgerätehaus. Aber immerhin, sie nutzen bereits Smartphones.
Kaum ein Klischee, kaum ein Vorurteil wird ausgespart. Und es ist ein Leichtes, sich solche bestätigen lassen - und
Ein von Richard Heimann geschaffenes Modell der 1325 errichten Burg, der der Ort seine Entstehung verdankt. Von Schlossberg aus bietet sich ein grandioser  Rundumblick bis ins Marburger Land, in den Taunus, den Westerwald und ins Siegerland.
Ein von Richard Heimann geschaffenes Modell der 1325 errichten Burg, der der Ort seine Entstehung verdankt. Von Schlossberg aus bietet sich ein grandioser Rundumblick bis ins Marburger Land, in den Taunus, den Westerwald und ins Siegerland.
dann mit Originalzitaten zu unterfüttern. Man/frau muss halt nur die richtigen Suggestivfragen stellen und die Leute dann plappern lassen. „Das (dieses) Dorf ist nicht nur eine Kulisse, sondern auch eine soziale Versuchsanordnung. Ein Vergrößerungsglas der zu ergründenden menschlichen Natur“, lässt Unsleber einen von mehreren "Experten" dozieren. Diese Aussage verleiht dem Ganzen irgendwie auch eine gewisse sozio-kulturelle, pseudo-wissenschaftliche Note. Und soll wohl belegen, dass man/frau sich schon ernsthaft Gedanken gemacht hat, wie das Kuhkaff-Phänomen näher zu ergründen wäre.
Sie habe, versichert die Journalistin, lediglich das heutige Dorfleben abbilden und Momentaufnahmen machen wollen. Wenn das tatsächlich der ursprüngliche Ansatz gewesen sein sollte, hat die Lady das Klassenziel aber um Längen verfehlt. Setzten! 6! Versetzung akut gefährdet! Nee Mädel, den Pulitzer-Preis bekommst Du für Dein unausgegorenes Geschmiere sicherlich nicht!
Kein Sterbenswort über die gut funktionierende Dorfgemeinschaft oder die Werte und Ideale, auf die sich die Menschen hier und in anderen Dörfern stützen, die sie tagtäglich leben und die durch vielschichtiges ehrenamtliches Engagement ihren Niederschlag finden. Jedes Feuerwehrmitglied,
Steine, die Geschichte atmen. Ruinen der Tringensteiner Burg.
Steine, die Geschichte atmen. Ruinen der Tringensteiner Burg.
jeder Naturschützer, jeder Heimatkundler und Kicker hier dürfte bisher mehr gesellschaftliche, soziale und kulturelle Kompetenz bewiesen haben, als Du es jemals in der Lage sein wirst. Ist ja auch eine Frage des Wollens sowie die der charakterlichen und persönlichkeitsgereiften Kapazität.
Kein Wort über Tradition und Geschichte. Letztere ist lang. Sie gründet auf der anno 1325 von den Nassauischen Grafen erbauten Burg, deren Reste heute noch auf dem Schlossberg zu besichtigen sind. Nassauische Grafen??? Was is’n das? Vielleicht die Ahnen von Steffi Graf? Das herauszufinden oder herausfinden zu wollen, war natürlich zu mühselig. Passte auch nicht ins Script. Natur und Landschaft, die in und um Tringenstein in einzigartiger Schönheit schwelgen - nicht der Rede wert! Dafür müsste frau ja mal über Tiergarten und Pfaueninsel hinausschauen. Zugegeben. Der Schelderwald hat nun mal leider keinen U-Bahn-Anschluss.

600 Einwohner und eine Kneipe

Tringenstein, so erfahren wir stattdessen, das sind 600 Einwohner und eine Wirtschaft. "Wald. Schafe. Auf dem Gipfel eine Burg. Häuser, die einander so ähnlich sind, dass sie sich zu einem Muster verdichten: graues Dach, weiße Wand, grüner Rasen". Das notiert jemand, der sich sonst vermutlich darüber aufregt, dass die Miete seiner über Etagen-Klo verfügenden Eineinhalb-Zimmer-Wohnung unterm Dach des Altbaus in Kreuzberg mal wieder angehoben wurde. Das schmerzt schon. Die „taz“ bezahlt ihre Redakteure ja auch ziemlich kümmerlich.
Schimmert da vielleicht auch ein klein wenig Neid der Besitzlosen durch? Grün haben ja auch die Berliner genug, nur halt nichts Eigenes. In und um Siegbach hingegen gibt es ausgedehnte Wälder und Wiesen, Natur pur eben. Das wussten Jahrzehntelang auch die Kinder aus dem Berliner Stadtteil Wedding zu schätzen, die in den Sommermonaten im hiesigen Ferienlager Erholung suchten und fanden. Und keines von ihnen war den Gastgebern in all den Jahren so hochnäsig und besserwisserisch dahergekommen wie diese unsägliche „taz'lerin“. Gut, ihr Berliner habt den Ku'damm. Wir die Fußgängerzone in Herborn. Ihr habt den neuen Hauptstadtflughafen, wir den Flugplatz in Breitscheid. Aber der ist wenigstens in Betrieb.

Wenigstens gibt es eine Bauern-Disco

Und was soll der geneigte Leser aus all dem schlussfolgern? Dass das Dorf als Lebensraum keine Zukunft hat? Dass das Heil, notabene, im urbanen Paradies der Städte liegt? Und dass die in der Provinz lebenden und dahin vegetierenden Menschen irgendwie alle etwas unterbelichtet sind und einen an der Waffel haben? Hallo??? Geht's noch??? Aber immerhin lässt die 26-jährige Redakteurin eine Bewohnerin insistieren: So langweilig sei es hier (ja nun) auch wieder nicht. Es gebe ja die Bauerndisco!
Der Aufschrei war und ist groß, die Empörung, die sich mit einiger zeitlicher Verzögerung nach dem Erscheinen des Artikels in Siegbach (und nicht nur dort) ausbreitete, erreichte hohe Werte auf der emotionalen Aufreger-Skala: Die Leute fühlen sich vorgeführt, diffamiert und verarscht. Gastfreundschaft und Entgegenkommen, die sie der Wissbegierde heuchelnden Chronistin entgegengebracht hätten, und die sich auch in privaten Einladungen zu familiären Essen manifestierten, seien missbraucht worden.
Bleibt einfach cool, liebe Tringensteiner! Besinnt Euch auf Eure stoische Gelassenheit. Und vor allem: Grämt Euch nicht! Die verkappte Schmähschrift der „taz“ entspricht in ihrer Bedeutung und Reichweite dem Nachrichtengehalt, den der berühmte, irgendwo in China umgefallenen Sack Reis für sich reklamieren kann. Und, wie war das gleich noch mal mit der Deutschen Eiche, an der sich eine Sau wetzt? Man könnte es, anders formuliert, auch in die rhetorische Frage kleiden: Was macht die Wutz, wenn man sie in einem wunderschönen, gepflegten und aufgeräumten Garten frei herum laufen lässt? Sie fällt als erstes über den Komposthaufen her! Guten Appetit!

Post Scriptum: Ich komme nicht aus Tringenstein und wohne auch nicht dort.
Auch der Hessische Rundfunk hat das Thema aufgegriffen:
http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?key=standard_document_53026167&rubrik=null&kommentar=kommentar#commentstart

Für Donnerstag (2. Oktober) ist darüber ein Beitrag im Rahmen der Sendung "Hauptsache Kultur" des Hessenfernsehens geplant. Zu fortgeschrittener Stunde. Ab 22.45 Uhr. (Da liegen alle Tringensteiner, die doch mit den Hühnern ins Bett gehen, schon längst in glückseligem Schlummer). Ein TV-Team hatte sich vergangenen Sonntag in dem kleinen Ort umgesehen. Die Reporter wollten überprüfen, ob die “taz”-Kollegen mit ihrer Schelte vielleicht nicht ein klein wenig übers Ziel hinaus geschossen waren.

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Kommentare zum Beitrag

Nicole Freeman
11.057
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 21.09.2014 um 13:02 Uhr
das ist ja unterste schublade. der schreiberling hat sich nicht mal die muehe gemacht wirklich auf das dorf ein zu gehen. die vereinsarbeit und das zusammenleben im dorf hat mehr zu bieten als saufen an der pennertonne. ich bin auch auf einem dorf aufgewachsen und heuchelheim ist stadtnah und hat mehr busverbindungen. warum die jungen das dorf verlassen hat nichts mit dem sozialen gefuege im dorf zu tun . viele die in die stadt gezogen sind sehnen sich in ihr dorf zurueck, wo der eine noch nach dem anderen schaut. Man zieht aus dem dorf weg weil der job es verlangt ! Weil die Pendelkosten hoeher sind als die miete in der stadt. Weil man auf dem Dorf kaum einen Kindergartenplatz oder eine Schule findet wo die kinder nicht kilometer weit pendeln muessen. weil das dorf systhematisch platt gemacht wird ! so wie dieser Schreiberling versucht ein Dorf schlecht zu machen.
Nicole Freeman
11.057
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 21.09.2014 um 13:04 Uhr
um zu verstehen warum ein artikel ueber einen artikel gechrieben wird sollte man sich das original der taz ansehen. bitte nicht ausrasten wenn man eine dorfpflanze ist !
Sven Käs
465
Sven Käs aus Lollar schrieb am 21.09.2014 um 20:28 Uhr
Wo wir gerade beim Thema sind: Einen ähnlichen Verriss hat Gießen auch gerade in der Zeit bekommen. Mittelhessen hat's nicht leicht...
http://www.zeit.de/reisen/2014-08/giessen-unterschaetzte-stadt
Jürgen Heimann
2.591
Jürgen Heimann aus Gießen schrieb am 21.09.2014 um 21:51 Uhr
Und die Kollegen von der Giessener Allgemeinen haben darauf ja noch zuerückhaltend und recht eloquent reagiert:
http://www.giessener-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Uebersicht/Artikel,-So-schlimm-ists-auch-wieder-nicht-_arid,522117_regid,1_puid,1_pageid,9.html
Nicole Freeman
11.057
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 22.09.2014 um 07:03 Uhr
auf den ersten blick ist giessen wirklich nicht die tolle stadt. man sollte den schreiber mal an die hand nehmen und ein bischen was zeigen was er in seiner studienzeit verpasst hat ;-) Der hund vor der tuer , treppensturz , dosenbier- was ein bild von seiner studienzeit. wollen wird hoffen das der normale giessener student zwar party macht aber realisiert wann das schaden nimmt !
Stefan Walther
4.939
Stefan Walther aus Linden schrieb am 22.09.2014 um 13:42 Uhr
Nun Jürgen, das kommt halt raus wenn sich ein linksliberales "Intellektuellen-Blättchen" mit den "Niederungen" des Dorflebens beschäftigt. Überhebliches Getue, weit weg vom realen Leben... und keinerlei seriöse Auseinandersetzung mit den positiven und negativen ( die es sicherlich auch gibt ) Dingen des Lebens auf dem Lande.
Nicht besonders darüber ärgern, wen interessiert schon was die TAZ schreibt?
Christoph Schäfer
806
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 23.09.2014 um 09:48 Uhr
Die bornierte Hybris der Städter über die Landbevölkerung ist so alt wie peinlich. Dass ihr eine 26jährige Journalistin der TAZ verfallen ist und man dieser auch noch gestattet selbige in epischer Breite auszuleben, spricht gerade nicht für das Niveau des Blattes.
Die Tringensteiner sollten es mit Gelassenheit und Humor nehmen.
Ich stamme aus Fulda und kann mich noch gut erinnern, wie einmal die Blöd-Zeitung mit einem Zitat von Sammy Drechsel (Müchener Lach- und Schießgesellschaft) aufmachte : "In Fulda leben die dümmsten
Deutschen!"
Michael Beltz
7.779
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 24.09.2014 um 13:35 Uhr
Es gibt Gerüchte, die TAZ wäre in uralten Zeiten links gewesen. Außer Spesen nichts gewesen.
Stefan Walther
4.939
Stefan Walther aus Linden schrieb am 24.09.2014 um 17:51 Uhr
...lange her Michael, ungefähr die gleiche Entwicklung genommen wie die GRÜNEN ( die sind oft Sympathisanten dieses Blättchens ), vom Intellektuellen"Protest" hin zur Arroganz und Angepasstheit....
7
Michael Rose aus Gießen schrieb am 08.10.2014 um 15:30 Uhr
Stellungnahme und Richtigstellung


Aus den Tagebüchern Zugezogener



Tringenstein

Natur ohne Ende, lebendige Geschichte, Postkartenidylle, ein unverstrahlter Sternenhimmel da fern von den Lichtern der großen Siedlungen, totale Ruhe und gute Luft.
Oder wie der Hessische Rundfunk voller Pathos zu berichten weiß:

"...manchmal wenn dem Licht danach ist, scheinen sich Himmel und Erde zu berühren..."

"...der paradiesische Flecken..."

"...wenn es die heile Welt denn gäbe, so sähe sie vielleicht aus wie in diesem beschaulichen Dorf..."

"...Menschen die uns zeigen daß das Leben auch schön sein kann, wenn der nächste Bäcker 5km weit weg ist und das Mobilnetz fragil..."


Die andere Seite

Zwei Zugezogene geben hiermit Zeugnis ab über die dunklen Seiten eines Dorfes:

Selbstjustiz, Bedrohung, Verleumdung, üble Nachrede, Denunziation, Sachbeschädigung, (Kollektiv-) Stalking, Nachbarschaftsterror, Ausgrenzung und Isolation, Schubladendenken, Scheinheiligkeit, Anzeigen und Faustrecht - das kann den Zugezogenen in Tringenstein empfangen, wenn er nicht in das von einigen Oberhäuptern vorgegebene Dorfbild paßt.
Wer das nicht glauben möchte - Hierfür gibt es Zeugen, Bilder und jede Menge Akten.

Ganz so unrealistisch ist das Bild nicht, welches Frau Unsleber vom Dorf zeichnet - wenngleich der Vorwurf des Vorführens nicht ganz unberechtigt ist, und es unfair gegenüber denen ist die nicht so sind, und die nicht zu Wort gekommen sind. Aber die waren nun mal nicht zugegen.
Ob das daran liegt, daß diese sich lieber aus dem ach so heilen Dorfleben rund um Feuerwehrverein und Fußballplatz, Dorfdisko und Wettspritzen, Maibaum und Dorfkneipe, Leichenhalle und Wetterhahn raushalten?


Die Zugezogenen

Micha - Arbeiter und Angestellter, die meiste Zeit des Lebens auf dem Dorf gelebt, aber auch in Giessen und Miami, Florida.

Lothar - Baubiologe und nach Großziehen von 5 Kindern erwerblos, meiste Zeit in Dörfern gelebt.
Mit "Bart und langen Haaren eine auffällige Erscheinung", wie erst kürzlich in einem Gerichtsurteil stand.

Micha: Das Folgende ist die Wahrheit. Warum sollte ich lügen, ich schädige mich doch nur mit meinen Aussagen und setze mich der Verfolgung aus. Fremdenfeindlichkeit und Vorurteile sind mir bis vor wenigen Jahren nicht begegnet. Ich selbst bin frei von Vorurteilen, meine längsten Beziehungen waren mit Fatima und Zarife. Ich habe in den USA etliche gute Bekannte gehabt mit schwarzer Hautfarbe und auch Südamerikaner, Cubaner und Indianer, mein bester Freund kam aus Manila. Meine Familie und ich haben jahrelang den türkischen Nachbarn im Heimatort geholfen, wofür diese uns bis heute dankbar sind und immer noch gerne darauf zurückgreifen, wenn mal wieder die vielen Kinderfahrrädchen o.a. kaputt sind.

Die Zugezogenen: Wir haben vor viereinhalb Jahren in Tringenstein einen alten Bauernhof gekauft, um diesen gemeinschaftlich zu sanieren. Die Verkäufer waren anständige Leute und passen nicht in das gezeichnete Bild von Frau Unsleber. Da wäre die Sache mit einem verschwiegenen massiven Wasserschaden welcher beide Badezimmer ruiniert hat, aber das ist ein anderes Thema.


Der Wehrführer und seine Bürgerwehr

Kurz nach dem Einzug vor etwas mehr als vier Jahren haben die Probleme dann bereits begonnen. Der Nachbar, ehemaliger Wehrführer der hiesigen Feuerwehr und Hausschlachter hat uns klargemacht, daß der Dorfplatz sowie unser Hof sein Platz ist, daß er jederzeit das Recht hat uns aufzusuchen, zu befragen und unser Haus ohne Einladung zu betreten, wenn ihm danach ist. Gleichzeitig hat er begonnen uns zu belagern, in dem er mit seiner Truppe von gelangweilten Rentner stundenlang auf gegenüberliegender Strassenseite oder vor der Einfahrt Stellung bezogen hat, um uns anzustarren, und unaufhörlich über "den langhaarigen Asozialen" herzuziehen (die Akustik ist gut). Sein Haus durften wir nicht betreten. Seine Frau wacht über uns dauernd vom Fenster aus. Sobald wir den Hof betraten, kam auch er aus seinem Kellerraum, um uns zu belästigen. Besucher wurden immer erst abgefangen, und verhört.
Nachdem wir ihm dann klargemacht haben daß wir einfach keine Zeit für ihn haben (und eine Einladung zum gemeinschaftlichen Saufen bereits zu Anfang ausgeschlagen hatten), haben die Probleme erst begonnen.


Der Deutsche mit Migrationshintergrund

Kurz darauf zog der türkische Nachbar ein. Nach Kontakt mit dem Wehrführer, ernteten wir vom neuen Nachbarn jedoch nur böse Blicke, ein freundliches "Hallo" bei der ersten Begegnung wurde nicht einmal erwidert.

Und so schaukelte sich die Sache auf.


Die Unbekannten

Der Versuch einen Mieter zu finden hat Unbekannt unterbunden, in dem am hellichten Tag während der Besichtigung mehrere Scheiben (vom Grundstück des Wehrführers aus) eingeworfen wurden. Als sich dann doch eine Mieterin fand, wurde diese umgehend bei der ARGE gemeldet mit der Behauptung, sie würde die Wohnung nicht benutzen. Nachdem sie das Dauerstalking nicht mehr ausgehalten hat, hat sie sich dann tatsächlich die meiste Zeit bei Freunden aufgehalten. Mittlerweile ist sie ausgezogen.

Der Versuch der Ziegenhaltung wurde vom anderen Nachbarn, dem ehemaligen Vorstand der CDU, unterbunden (nachdem er versucht hatte, Lothar die Hand zu zerquetschen) mit der Behauptung, dies sei im Dorf verboten.

Der Bau eines Carports wurde angezeigt beim Bauamt.

Immer wieder geschehen Sachbeschädigungen - ein frisch gepflanztes Bäumchen ausgerissen, dauernd werden Begrenzungssteine in der Einfahrt umgeworfen, Flaschen zerschlagen, Antennen und Scheibenwischer abgeknickt, Nummernschild verbogen, Kaugummi auf Auto gespuckt und da festgebrannt. Es wurde sogar der Versuch unternommen, am hellichten Tag die Bremse eines Fahrzeuges zu sabotieren, während der türkische Nachbar daneben saß. Müll wird auf dem Hof entsorgt, Beleidigungen auf den Teer gemalt, Steine aufs Dach und Kot-ähnliche Stoffe auf den Hof geworfen, die Blechplatten der Fassade verbeult, rechte Kritzeleien an Hauswänden, ein 2 Meter hohen Holzstapel auf 5-6m Breite umgeworfen.


Undsoweiter

Lothar wurde bei der Polizei wegen Bedrohung der Kinder des Türken angezeigt. Die Kinder, welche wir lein Jahr lang auf unserem Hof haben spielen lassen, wußten nichts davon. Der einzige Zeuge, der Wehrführer, hat die Aussage später wieder zurückgezogen, und ist trotz Anzeige wegen Rufmord und Verleumdung nicht belangt worden von "seiner" (wie er immer wieder bekräftigt hat) Polizei.
Wir, die wir Pazifisten sind, wurden mehrfach vom türkischen Nachbarn bedroht, u. a. mit der Al-Quaida. Lothar wurde mehrfach bedroht, mit Eisenstange vom Deutsch-Türken, mit Schlagstock vom Wehrführer und seinem Sohn, und mit Holzknüppel von Unbekannt, einem Kollegen des Wehrführers. Mehrfach mußten wir uns im Haus verschanzen - man geht nicht mehr einfach vor die Haustür, vorher sondiert man erst die Lage durchs Fenster.
Die Kinder des Deutsch-Türken werden pausenlos von ihm gegen uns instrumentalisiert und als Schutzschild verwendet. Sie versuchen uns permanent zu provozieren und beleidigen uns täglich in Anwesenheit des Vaters, er gibt ihnen sogar die Schimpfwörter vor. Die Mutter ist machtlos.
4 Kinder müssen in einem winzigen Haus auf einer Dauerbaustelle wohnen, die auch noch Firmensitz ist. Der ausgedehnte Fuhrpark wird kreuz und quer in Dorfmitte seit Jahren geparkt. Der angrenzende Dorfplatz mit Bank und Blumenbeeten, früher liebevoll von älteren Damen gepflegt, ist Lagerplatz für den Baumüll, und niemand traut sich, sich zu beschweren.
Die Lieblingsspielzeuge der Kinder sind Waffen, der Sohn findet es witzig, sich wie ein Terrorist zu vermummen. Sie graben unseren Hof auf, und mißbrauchen die Haustür als Tor, wenn wir abwesend sind. Sämtliches Regenwasser des Anwesens läuft seit Jahren trotz Beschwerde auf unseren Hof, oftmals verunreinigt mit u.a. Zement. Die Jauchegrube wurde mit Rest- und Sondermüll befüllt und mit Estrich verschlossen. Die Wand der Grube bricht auf unser Grundstück, in Kürze kommt uns der Dreck entgegen. Die Rückwand seines rechtswidrigen Anbaus durchnäßt total und neigt sich uns entgegen, eine Frage der Zeit, bis sie vollständig unter unserem Carport liegt.
Der Deutsch-Türke beschädigt den Zaun, versucht einen neuen Zaunpfosten umzudrücken, schlägt eine Scheibe ein. Fetzen einer sich auflösenden Gewebeplane auf seinem Dach verteilen sich über unseren gesamten Hof.
Eine Serie von Anzeigen aus Juli und August 2013 wurde bis heute nicht bearbeitet, eine Anzeige wegen pausenloser rechtswidriger Müllverklappung und Sondermüllentsorgung (u.a. Asbest) auf seinem winzigen Grundstück wurde fallengelassen.
Der Versuch einen Zaun zu ziehen wurde immer wieder boykottiert durch Belagerung, Bedrohung und Beleidigungen durch die Nachbarn und Kollegen; selbst das Amt hat uns mitgeteilt, Zaunbau sei verboten, wegen nahem Kanaldeckel. Dies ist jedoch unwahr - doch die Person welche die Aussage gemacht hat, wohnt in der Nachbarschaft.
Bei der Polizei wurde behauptet, in unserem Haus würden NPD-Plakate hängen, und wir uns mit Hitlergruß grüßen. Lüge.
Das Tor zu den Ziegen wurde geöffnet, und sie rausgelassen. Wegen Grillfeuer im Garten wurde die Polizei gerufen. Mehrfach wurde das Veterinäramt verständigt wegen der Ziegenhaltung, sehr zu deren Unverständnis. Wir haben von Frau Hoffmann bestätigt bekommen, daß wir die gesündesten und am besten gefütterten Ziegen im Dillkreis haben.
Wir wurden angezeigt, da wir für den Brennholzstapel keine BAUGENEHMIGUNG hatten.
Ohne Beweise oder glaubwürdige Zeugen wurde mein Kollege zu Geldstrafe oder Haft verurteilt wegen nicht erfolgter Beleidigung des Nachbarn.
Wir werden nur noch mißtrauisch beäugt, auch von anderen Dorfbewohnern. Im Wald bekommen wir nur das schlechteste Brennholz an der unzugänglichsten Stelle zu geteilt, und während der Arbeit wurden wir überwacht und schikaniert.
Der ehemalige Vorstand der CDU dringt in unser Haus ein, um uns auszuräuchern. Erst nach mehrmalige Ermahnen und Aufforderungen zu gehen, sowie runterbeten des Paragraphen 123 StGB "Hausfriedensbruch" konnte Micha ihn dazu bewegen wieder zu gehen.

Micha: Hier gibt es eine Menge Alkoholiker, das macht wahrscheinlich die Position des Dorfes, die Abgeschiedenheit und die Kälte durch den ewigen Wind auf dem Bergkamm. Noch nie (ich schwöre) habe ich irgendwo (nicht einmal in Städten) so viel Glasmüll von Schnapsflaschen und Bierdosen gefunden, wie hier im Wald. Egal wo Steine sind an denen man Glas zerschlagen kann, da wurde auch das flüssige Betäubungsmittel konsumiert.


Die heile Welt und die gute Zusammenarbeit

Das Dickste kommt noch. Ein Teil der genannten Personen kommen auch noch in dem Bericht des HR zu Wort, und berichten von ihrer HEILEN WELT !!! In der des Nachts Menschen in Wehrmachtsuniform durchs Dorf patroullieren, bereits morgens Schnaps saufen, mittags bereits in die Kneipe gehen und nachts gegen den Brunnen laufen, weil sie so strack sind !!!

Und die Beispiele für die gute Zusammenarbeit sind: Feuerwehrverein und Fußballplatz; und die Sanierung der Leichenhalle und des Wetterhahns.


Zufriedene Menschen

"Wo wir auch hinschauen, zufriedene Menschen", haben die investigativen Journalisten des konservativen HR festgestellt. Leider hatten sie nur wenige Stunden Zeit, um Tringenstein kennenzulernen. Da konnten gerade mal 9 Personen interviewt werden. Aber Zeit genug, um sich ein besseres Bild der Situation zu machen. So ´ne verkiffte linke TAZe benötigt ´ne Woche.
Nun, die HR-Reporter verfügen wohl über eine schnellere Auffassungsgabe, denn täglicher Alkoholgenuß macht nicht nur schön, sondern bekanntlich auch intelligent.


Tradition und Geschichte

Kein Wort über Tradition und Geschichte, bemerkt Herr Heimann im Giessener Anzeiger.

Das wollen wir an dieser Stelle nachholen:

Im Nachbarort Hirzenhain war bis 1945 ein Frauengefängnis der Gestapo. 87 Leichen finden Sie auf dem Friedhof des Klosters Arnsburg in Lich.

Nichts erfährt man über Kaiserzeit und Nationalsozialismus.

Nachstellung und Denunziation, Verleumdung und üble Nachrede hat Tradition hier.


Hilfsbereitschaft

Zur besagten Hilfsbereitschaft: Die einzige Person, die bis jetzt ihre Hilfe angeboten hat, war der Wehrführer. Und das nur als Vorwand, um uns auszuspionieren.
Und die Vereinshäusler haben mal einen Prospekt vorbeigebracht.


Heimatverein

"Der Heimatverein hält den Schloßberg in Ordnung" (Ex-Vorstand der Christdemokraten, Herr Wagner).

Für eine Freilegung des Burghofes wie vom Denkmalschutz angeregt, langt das Engagement nicht? Auf das Angebot von Lothar an den Vorsitzenden des Heimatvereins (Herrn Heimann), behilflich zu sein wurde ihm gesagt, man würde ihn vielleicht mal einladen. Die Einladung ist bis heute nicht erfolgt.

Für eine Entmüllungsaktion des "Naturparks" reicht es auch nicht. Die schönsten Stellen wurden von den Tringensteinern in Schwarzmüllkippen transformiert. Beweis: Photos.


Natur

"Natur ohne Ende" (O-Ton ehemaliger Vorstand der Industriepartei, Herr Wagner). Wie schrecklich. Da muß doch jemand was gegen tun:

Der Naturpark Schelder Wald war bekannt für seine alten Bäume. Nur ist der grössere Teil in den letzten Jahren den Harvestern zum Opfer gefallen. Alleine in diesem Jahr wurden mindestens 500 uralte Bäume in Tringenstein klammheimlich gefällt und abtransportiert (die meisten haben wir photografiert). Besonders erHaltenswerte Bäume (mit "H" gekennzeichnet) sind größtenteils die, die auf Grund von Krüppelwuchs oder Beschädigungen keine Überlebenschancen haben (Beweis: Photos).

14 uralte Bäume die zur Burgruine gehörten, wurden aus nicht nachvollziehbaren Gründen gefällt. Von diesen Bäumen waren laut Aussage des Försters Herr Pohl 4-5 krank, in Wahrheit sind es 2 (Beweis: jede Menge Photos vorher / nachher). Das gilt auch für das bekannte Naturdenkmal auf der Hohen Strasse (Photos).

Noch weniger nachvollziehbar: Da läßt man die Bäume liegen, und versperrt dauerhaft den stark frequentierten Pfad zur Ruine. Es wird Jahrzehnte dauern, bis die sich aufgelöst haben, und der Pfad nie wieder zu betreten sein! Da muß Alkohol im Spiel gewesen sein!!!

Einen besonderen Dank an dieser Stelle an HessenForst!

In Kürze wird die Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense) alles überwuchern, unsere schöne Natur wird ihr vollständig zum Opfer fallen. Wer anderer Meinung ist, sollte mal wieder die Augen in der Natur aufmachen. Diese Pflanze ist die schlimmste Seuche seit tausenden von Jahren. Auffallen wird das den Naturfreunden aber erst, wenn es entgültig zu spät, und der Vorgang irreversibel ist!!!

Tringenstein, Glück auf! Du wirst es brauchen!

Der MURRSTEINERBLOG
7
Michael Rose aus Gießen schrieb am 11.10.2014 um 00:38 Uhr
Eine Zeitung bezieht mediale Prügel von einer ganzen Region

Hiermit möchte ich Folgendes klarstellen.
Ich bin im Dorf geboren und großgeworden, und habe in meinem ganzen Leben ausschließlich in mehreren Dörfern gewohnt. Deswegen glaube ich in der Lage zu sein, ein realistisches Porträt von Dörfern und Dörflern abgeben zu können.
Ich, Neo-Tringensteiner, fühle mich in dem Porträt der TAZ vom 6.09.14 nicht gebranntmarkt als Depp, es sei denn man hält eine agrar-biologische Lebensweise für Deppentum.
Warum sich kleine Mädels, ältere Frauen und vor allem Politiker und Trinker gebranntmarkt fühlen, bleibt mir vollkommen unverständlich.
Die junge Journalistin hat nichts anderes weitergegeben als das,was ihr für ihre Recherche für wichtig erschien. Sie ist für meine Begriffe sachlich und bei der Wahrheit geblieben.
Gut das der Schreiber zugibt, daß die anderen Dörfer auch alle so strukturiert sind, und Tringenstein nur eine Schablone ist.
Zum Kommentar:
Schämen würde ich mich an seiner Stelle einen Artikel rauszubringen, der zu 3/4 nur aus Gerotze (Üble Nachrede) über die TAZ, die Städter und Frau Unsleber besteht. Er könnte sich seine Verbal-Ergüsse sparen, unterm Strich würde durch seine Ausführungen ausschließlich "Verquer-Absurdes" herauskommen.
Zum größten Teil der "anspruchsvollen-elitären Qualitäts-Tastatur-Quälerei" werde ich keine Stellung nehmen, da es mit dem eigentlichen Thema "Intaktes Dorf" nichts, aber auch gar nichts zu tun hat, sondern nur Gerotze über andere Denkweisen und Einstellungen ist.
Nach längeren Lesen des Artikels gewinnt man den Eindruck daß sich hier schützend vor diese Leute gestellt wird, die ihr Heil (Vergessen und Trost) im Met- und Bierrausch zu suchen pflegt, "wenngleich der überwiegende Teil der Bewohner offenbar" dies auch tut.
Nicht nur eine Woche Siegbach sind Grundlage um sich ein Urteil zu bilden, sondern auch die Recherchen anderer kritischer Dorfbewohner.
Daß die Dorfkritikerin bei ihren Recherchen die Theaterform gewählt hat, gehört zu ihrer medialen-Presse-Darstellungsfreiheit und ist in keiner Weise so ungewöhnlich oder ihr negativ anzulasten.
Ob irgendwelche Sprechpassagen "wirr und zusammenhanglos erscheinen" liegt an dem Faktor der Momentaufnahme. Und in jedem guten Theaterstück (Drama) würden alle handelnden Personen eine Entsprechung haben.
Wer aus der ganzen Kontroverse eine unsachliche Schmierenkomödie gemacht hat, ist einzig und alleine der Author dieses Pamphlets; er erstickt die ehrliche und offene Kommunikation zwischen Städtern und Dörflern im Keim.

MurrsteinerBlog
Jürgen Heimann
2.591
Jürgen Heimann aus Gießen schrieb am 14.10.2014 um 18:12 Uhr
Uff! Da hat sich ein „kritischer“, dem dumpfen dörflichen Mainstream erfolgreich verweigernder progressiver „Neo-Tringensteiner“ aber mächtig Frust von der Seele geschrieben. Ich bin begeistert! Was mir allerdings auffällt: Einen inhaltlich absolut identischen „Kommentar“, die zahlreichen Kommatafehler inklusive, hat der Autor bereits auch auf einem anderen Webportal (myheimat) platziert, aber unter einem völlig anderen Namen. Merkwürdig! Eine „Identitätsvielfalt“, die nicht unbedingt von Seriosität zeugt und durchaus Rückschlüsse darauf erlaubt, was von dieser Darlegung letztendlich zu halten ist: wenig bis nichts.
Mit keiner Silbe wird in dem inkriminierten Bericht über andere Denkweisen oder Einstellungen „gerotzt“ (welch ein böses Wort!). Wo, bitte, ist das geschehen? Das scheint einer Phantasie entsprungen, die durchaus auch anderen Substanzen geschuldet sein könnte als Met und Bier, den Trost und Vergessen spendenden Lieblingsrauschern der Tringensteiner. Kann sein, muss aber nicht. Wer lesen kann, war schon immer klar im Vorteil. Und einige Grundkenntnisse der deutschen Sprache können beim Verfassen einer solchen Gegenrede auch nix schaden, im Gegenteil. Also: „Autor“ schreibt man wirklich so, also ohne „H“ nach dem „T“. Und nicht, wie geschehen, „Author“. Und bei „gebranntmarkt“ haben wir wohl eher an Schnapsbrennen gedacht, oder? Muss aber korrekt „gebrandmarkt“ lauten. Ist Partizip II. Zwischen „das“ und „dass“ gibt es auch einige kleine Unterschiede, die hin und wieder zu beachten wären.
Vor dem Hintergrund solch eklatanter orthographischer Defizite beurteilen zu wollen, was Qualitätsjournalismus ist, erscheint mir nun doch etwas verwegen. Und was ich unter einer „agrar-biologische Lebensweise“ zu verstehen habe, erschließt sich mir jetzt auch nicht. Ich recherchiere aber weiter. Vielleicht gibt es für diese knuffige Wortschöpfung ja irgendwann mal den Pulitzer-Preis…
Zitat: „Zum größten Teil der "anspruchsvollen-elitären Qualitäts-Tastatur-Quälerei" werde ich keine Stellung nehmen…“. Das beruhigt mich jetzt aber doch. Danke!
Noch ein Zitat: „Schämen würde ich mich an seiner Stelle einen Artikel rauszubringen, der zu 3/4 nur aus Gerotze (Üble Nachrede) über die TAZ, die Städter und Frau Unsleber besteht“. Sie müssen sich für ihr schwächelndes Deutsch nicht schämen. Aber ich wäre damit nicht hausieren gegangen. Damit wären Ihnen einige Peinlichkeiten erspart geblieben. Gut, ich gebe zu, Anicius Manlius Torquatus Severinus Boethius war jetzt kein Tringensteiner. Aber von ihm stammt der treffende Satz: „Si tacuisses, philosophus mansisses“. Aus dem Schelderwald-Idiom ins Reine übersetzt: „Wenn du geschwiegen hättest, wärst du ein Philosoph geblieben“. Und darauf jetzt noch ein Gläschen Gebranntmarkten.
7
Michael Rose aus Gießen schrieb am 17.10.2014 um 23:00 Uhr
Aah, endlisch get dass ma weida hia!

Uiuiui da hamma aba schon wiedär iemandem aufs Füssssche getretn
Unn isch sach noch zum Loddar Loddar sach isch mus aufbassn wegn das mit den Komas wo di hin müssn un so wail der Rotorhead dat is son ganz schafer ...un sihste der hat nix anderes zu tun als sich Zeilen und Zeilen übär anererleuts Rächtschreibung auszulassn... un isch dacht hier gings um Dorfleben oder wie oder wat. Un nät um wer kännt die meistn Främdsprachwokabln die wo keiner wissn will weil dat ist ainfach
THEMA VERFEHLT ! 6! Setzen!
Aba da habisch vorher auch schohn son gaanz langn Berischt gemacht und da hatter nix kritzisirt.
Jez is der ainfach gehlöschd wordn von den MaiHaimatlern, warum wais isch ned. Irgndwas wegn Verhaldenskomplex oder so...
Nee kanner eim leit tun, jez musser sich auch noch herablassn sisch mit sohner Verbal-Kakophonie (tschuligung: Wärbahl-Kackofonii) ausenannersezn un son paar Troglodyten (tschuligung: Troklodütn) Nachhilfeundericht in Latain gebn.
Leida hap ich aufm Gümi Frantsösich genommn wail ich die Lateiner für so´n arrogantes blasiertes weltfremdes Pack gehalten habe, die zwar immer viel plappern, sich mit Worten einer toten Sprache kleiden, besserwissen, und klugsch... aber eigentlich nix zu sagen haben. Und die werden dann Pädagogen, Ämtler, Rechtsverdreher, Priester, halten sich für Götter in Weiß oder verbringen ihre Tage damit, als Polit-Parasiten das Volk zu betrügen. In der Schule waren das meistens die, die immer gehänselt und verprügelt wurden, und die daraus resultierenden Minderwertigkeitskomplexe mit pseudointellektuellem Wichtigkeitsgetue zu kompensieren versuchen.
Ach so, Qualitäts-Journalismus bedeutet korrekte Rechtschreibung, babylonische Wortverwirrung, falsche Verdächtigungen und billige Beleididigungen?
Sorry, Rotorjournalismus is´ mir zu hoch; da kann ich so´n Artikel dreimal lesen und verstehe trotzdem nicht, was der Autor mir da mitteilen möchte.
Agrarbiologie...hahaha... was soll´n das sein? Hat der Qualitätsjournalist nie was von gehört. Gibt´s einen Studiengang zu. Hahaha.
Wie kann man auf der einen Seite einen Bericht oder ein Statement so zerpflücken, und auf der anderen Seite einen an einem halben Nachmittag dahingerotzten HR-Bericht so in den Himmel heben?
Die im Bericht des HR enthaltenen Informationen, hier kurz zusammengefasst:
- Hier ist die schöne heile Welt.
- Wo man auch hinsieht, glückliche zufriedene Menschen (im Hintergrund eine Person, Gesicht nicht zu sehen. Ansonsten gääähnende Leere).
- Hier gibt´s auch Dinge die sind nicht so schön, aber die verdrängen wir gerne und da soll niemand drüber berichten.
- Hier ist es doch gar nicht so schlecht.
- Hier hat mal jemand vom Nachbarn Hilfe angeboten bekommen. Was daraus geworden ist, entzieht sich unserer Kenntnis. Hilfe beim Durst löschen auf der Terrasse vielleicht.
- Hier ist´s auch mal gesellig.
- Hier geht man in Fußball- oder Feuerwehrverein denn da ist´s gesellig (ab bestimmtem Pegel), was anderes kennen und brauchen wir nicht. Hat doch früher auch funktioniert. Und wer aufgrund seines Glaubens was gegen weltliche Geselligkeit hat, der restauriert in der Zwischenzeit die Leichenhalle. Und wer nicht mehr stehen kann, hält sich am Wetterhahn fest.
- Die Journalisten, die lügen doch. Und drucken auch noch, was wir denen gesagt haben. Das war doch alles im Vertrauen.
Ach ja, fast vergessen... der MaiHeimat Verhaltenskodex - Es herrscht Freundlichkeits-, Hilfsbereitschafts-, Offenheits- und charmanter Umgangszwang.
Eklatante orthografische Defizite, Inkriminierungen und böse Worte werden nicht geduldet.
UnserHeimat kann nur dann ihren vollen Wert entfalten, wenn alle sich an die gemeinsamen Regeln halten und insbesondere bei Diskussionen von allen Seiten die Absicht besteht, diese Regeln einzuhalten, damit es nicht zu Reaktionen kommt, die sich außerhalb des Rahmens bewegen.
Kritik und negative Stimmungsmache werden unverzüglich geahndet.
Kritisieren dürfen nur die wenigen Etablierten, die sich in der Hackhierarchie durch Leistung hochgearbeitet oder die richtigen Beziehungen haben (Hallo, MaiHeimat!), oder wie oder was?
Identitätsvielfalt: Ich Einfalt habe doch dem Loddar seinen Beitrag da reingetippt weil der zzt. keinen Zugang hat und dabei übersehen, daß ich noch eingeloggt war. So wurde er unter meinem Namen veröffentlicht. Ich habe bis jetzt keinen Weg gefunden, das zu ändern. Vielleicht hat ja jemand Mitleid mit mir Kretin und teilt mir mit, wie das zu bewerkstelligen ist.
Also der Loddar, der schreibt bestimmt auch noch was... und da passe ich diesmal besser auf mit der Rechtschreibung und so...

Mit vorzüglicher Hochachtung
Der MurrsteinerBlog

Post scriptum (und ich Redneck kenne doch noch ´nen lateinischen Begriff):
Wer übersetzt mir den:
Und selbst wenn du geschwiegen hättest, ein Philosoph oder ein Journalist wärst du doch nicht geworden.
Und paar Zitate habe ich auch, leider nur auf Deutsch. Ist halt meine Muttersprache. Ich kenne leider niemanden, der Latein als Muttersprache hat.

- In Zeiten einer permanenten Qualitätsverdünnung werden sogar die Klugscheisser zu Klugpissern (Dr. Fritz P. Rinnhofer).
- Viele wissen viel. Manche wissen was. Einige wissen mehr. Wenige wissen viel. Aber die meisten wissen alles besser. Und auf die könnte man getrost verzichten (Erhard Blanck).
- Besserwisser, das sind die Klugscheißer unter den Dummköpfen (Prof. Dr. med. Gerhard Uhlenbruck).
- Weit besser wohl als ich wußt´s deren Klugheit (Dante Alighieri).
- Mit einem geistvollen Menschen kann man reden - mit einem Besserwisser nur streiten (Waltraud Purzicha).
- Wenn die Klugscheißer Durchfall bekommen, spricht man von Korinthenkackern (Prof. Dr. med. G. Uhlenbrock).
Jürgen Heimann
2.591
Jürgen Heimann aus Gießen schrieb am 18.10.2014 um 13:22 Uhr
Holla, da hat aber jemand den Zitate-Finder zum Glühen gebracht. Und das verbale Heißluftgebläse läuft auf vollen Touren. Womit wir die Aufnahmeprüfung in der multilingualen Krabbelstube gerade mal geschafft hätten. Dass Deutsch Ihre Muttersprache ist, bezweifele ich trotzdem.
Ein schlauer Mann hat mal gesagt: „Diskutiere nie mit einem Idioten! Er zieht Dich auf sein Niveau herunter und schlägt Dich dort mit weit überlegener Erfahrung“. Deshalb belassen wir es bei zwei weiteren Zitaten.
1.) Weise reden, weil sie etwas zu sagen haben. Toren sagen etwas, weil sie reden müssen (Platon).
2.) Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten (Oscar Wilde)
In diesem Sinne: Lasst die Sonne zwischen den trüben Wolken der Tringensteiner Wehmut hindurchbrechen!
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

Mitmachen ist ganz einfach und alles ist kostenlos: Gleich registrieren und los geht's!

Herzlichst, Ihr(e) Jürgen Heimann

von:  Jürgen Heimann

offline
Interessensgebiet: Gießen
Jürgen Heimann
2.591
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