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Kreispolitiker nehmen sanierungsbedürftige Kreisstraßen und –brücken in Augenschein für anstehende Projekte

Zahlreiche Kreisstraßen und Überführungen sind in keinem guten Zustand.
Zahlreiche Kreisstraßen und Überführungen sind in keinem guten Zustand.
Gießen | Zusammengenommen 187 Kilometer lang sind die Kreisstraßen und Brücken, für die der Landkreis Gießen verantwortlich ist. Jährlich können zwei bis drei saniert werden. Der Zahn der Zeit, vor allem der des Winters, nagt jedoch kräftig an ihnen. Deshalb ist der Bedarf höher, denn zahlreiche Kreisstraßen und Überführungen sind in keinem guten Zustand.

Um sich vor Ort ein Bild zu machen, lud Baudezernentin Dr. Christiane Schmahl zu einer ungewöhnlichen Rundfahrt ein. Vertreter aus den Kreistags-Fraktionen, Fachleute von Hessen Mobil sowie Christine Lattermann, zuständige Sachbearbeiterin des Kreises, sahen sich 17 mögliche Sanierungskandidaten im ganzen Kreisgebiet an.

Ziel war es, einen Überblick zu erhalten, um später über eine Prioritätenliste abstimmen zu können. „Während der Informationsfahrt sind keine Entscheidungen getroffen worden“, erklärte die Hauptamtliche Kreisbeigeordnete nach der sechsstündigen Fahrt. „Sie sollte vielmehr einen systematischen Überblick über die anstehenden Projekte verschaffen.“

Startpunkt war der Riversplatz. Nach einem kurzen Schlenker auf die K22, die so genannte „Panzerstraße“, folgten die Ortsdurchfahrten von Oppenrod und Burkhardsfelden sowie die K 36 zwischen Reiskirchen und Winnerod. Während der Fahrt erfuhren die Kreispolitiker über Lautsprecher die jeweiligen Details der potenziellen Projekte.

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Der erste Halt wurde in Göbelnrod eingelegt, wo bereits ein Teil der Ortsdurchfahrt saniert worden ist. 2,2 Millionen Euro hat die Baustelle bislang gekostet, inklusive der Gemeindebeteiligung und rund 1,5 Millionen Euro Fördermittel. Die Wieseck-Brücke ist der optisch markanteste Hinweis für die lohnenswerte Erneuerung.

Das besondere Interesse der Besuchergruppe gehörte der K51 im direkten Anschluss. Damit die marode Fahrbahn nach den umfangreichen Sanierungsarbeiten nicht übrig bleibt, steht die Schützenstraße als mögliches Projekt auf der Prioritätenliste. Die Kreisstraßen-Tour führte unter anderem weiter nach Lumda, Stangenrod, Ettingshausen, Queckborn, über Äschersbach, Ober-Bessingen, Ruppertsburg, Wetterfeld, Rodheim (Hungen), Trais-Horloff, Langsdorf, Birklar, Muschenheim bis Albach.

Die möglichen Sanierungs-Projekte möglicher Kreisstraßen und -brücken werden während der öffentlichen Sitzung des Kreistagsausschusses für Arbeit, Wirtschaft, Kreisentwicklung, Energie und Verkehr am Dienstag, 23. September, ab 16.30 Uhr diskutiert.

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