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Ausgezeichnet: Der Kelten-Römer-Pfad im GießenerLand

Seit Freitag ist der Kelten-Römer-Pfad offiziell ein „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“.
Seit Freitag ist der Kelten-Römer-Pfad offiziell ein „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“.
Gießen | Mit einer Urkunde für den Kelten-Römer-Pfad kehrt Landrätin Anita Schneider von der Messe „Tour Natur“ aus Düsseldorf heim ins GießenerLand. Seit Freitag darf sich der heimische Wanderweg „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ nennen, eine Auszeichnung des
Deutschen Wanderverbands.

„Ich freue mich natürlich sehr, dass sich die Bemühungen der Tourismusförderung gelohnt haben. Der Kelten-Römer-Pfad ist als ergänzende Schleife zum Lahnwanderweg konzipiert und auch an diesen Fernwanderweg angeschlossen. Dass der Weg über den Dünsberg bis zum Römerforum in Waldgirmes eine sehens- und wandernswerte Strecke ist, ist nun offiziell und von Experten bestätigt“, sagte Anita Schneider nach der feierlichen Übergabe im Rahmen der Outdoor-Freizeit-Messe. Sie ist überzeugt, dass der Kelten-Römer-Pfad durch die neue Auszeichnung weitere Wanderfreudige aus der Region und auch darüber hinaus anlockt.

An der Konzeption des Kelten-Römer-Pfades haben die Tourismusexperten des Landkreises Gießen und den Gemeinden Biebertal und Lahnau zusammengearbeitet. Eröffnet wurde er im September 2012. Der Wanderweg verbindet archäologisch bedeutsame Stätten der Kelten und Römer und verläuft auf einer Strecke von rund 22 Kilometern durch eine abwechslungsreiche Mittelgebirgslandschaft mit viel Wald und Wiesen. Zusätzlich bietet er beeindruckende Ausblicke und Einblicke in das keltische Leben am Dünsberg und die Bauweise einer römischen Stadtgründung am Römerforum Waldgirmes.

Solche Sehenswürdigkeiten, gepaart mit Naturattraktionen, eindrucksvollen Aussichten und attraktiven Landschaften, zählen zu den notwendigen Kriterien für einen Qualitätsweg nach dem Deutschen Wanderverband (DWV). Besonders schauen die Wegprüfer des DWV jedoch nach naturnahen Weganteilen (mindestens 35 %) und möglichst wenigen Streckenanteilen auf Teerwegen. Außerdem ist eine nutzerfreundliche Wege-Markierung notwendig, damit der Wanderweg auch ganz ohne Karte abgewandert werden kann. „Mit der Auszeichnung steht fest, dass der Kelten-Römer-Pfad durchgehend wanderfreundlich markiert und zugleich naturbelassen und abwechslungsreich ist. Eben ein Wandererlebnis“, fasst die Landrätin abschließend zusammen.

Das auch, weil seit der Eröffnung vor zwei Jahren an einigen Stellen optimiert werden konnte. So führt der Wanderweg nun über längere Strecken mit naturnahem Weganteil. Und er verläuft nicht
Landrätin Anita Schneider (Mitte) und Heike Bader haben gemeinsam mit Bürgermeister Thomas Bender und den Wegpaten Hans Crombach (hinten links) und Franz Gareis (hinten rechts) die Auszeichnung des DWV entgegengenommen.
Landrätin Anita Schneider (Mitte) und Heike Bader haben gemeinsam mit Bürgermeister Thomas Bender und den Wegpaten Hans Crombach (hinten links) und Franz Gareis (hinten rechts) die Auszeichnung des DWV entgegengenommen.
nur an den überregional bekannten keltischen und römischen Stätten vorbei, sondern zum Beispiel auch an einem Wassertretbecken in Lahnau, an der stillgelegten Grube Friedberg am Fuße des Dünsbergs und an einem Grenzstein-Lapidarium bei Biebertal-Fellingshausen.

Am Wanderaktionstag am 13. September stellen Peter Kleinert und der Wegepate Franz Gareis im Rahmen der „Geschichtstour“ einen Teil der neuen Wegeführung des Kelten-Römer-Pfades vor. Die Route startet um 10.30 Uhr am Keltentor am Dünsberg. Wer gerne am kommenden Samstag dabei sein möchte, findet das Faltblatt zum Wanderaktionstag mit allen wichtigen Informationen im Internet unter www.giessener-land.de. Erhältlich ist es auch in den Rathäusern in Biebertal, Lahnau, Wettenberg und Lollar oder bei der Tourist-Info Gießen und im Gebäude C der Kreisverwaltung.

Die Anstrengungen der Stabsstelle Wirtschaftsförderung, Tourismus, Kreisentwicklung des Landkreises Gießen und das Engagement der Kommunen Biebertal, Lahnau und Wettenberg sowie der Wegepaten des Kelten-Römer-Pfades tragen nun Früchte. „Alle Beteiligten wurden jetzt mit der Zertifizierung „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ belohnt“, sagte Landrätin Anita Schneider und dankte allen, die sich für den Kelten-Römer-Pfad eingesetzt haben. Sie nahm stellvertretend für die Kelten-Römer-Pfad-Akteure am Freitag von DWV-Präsident Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß und dem Staatssekretär Jochen Flasbarth das Zertifikat entgegen.

Informationen zum Kelten-Römer-Pfad sowie den kostenlosen Prospekte Lahnwanderweg-Pocketguide, in dem auch der Kelten-Römer-Pfad mit drei Tagestouren beschrieben ist, erhalten Sie bei der Kreisverwaltung Gießen, Stabsstelle Wirtschaftsförderung, Tourismus, Kreisentwicklung, Riversplatz 1-9, 35394 Gießen, Telefon: 0641 9390-1879, E-Mail: tourismus@lkgi.de, www.giessener-land.de

Seit Freitag ist der Kelten-Römer-Pfad offiziell ein „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“.
Seit Freitag ist der... 
Landrätin Anita Schneider (Mitte) und Heike Bader haben gemeinsam mit Bürgermeister Thomas Bender und den Wegpaten Hans Crombach (hinten links) und Franz Gareis (hinten rechts) die Auszeichnung des DWV entgegengenommen.
Landrätin Anita... 
Der Kelten-Römer-Pfad bietet zahlreiche Anreize und attraktive Naturlandschaften entlang des Wegesrands. Die Beschilderung sorgt für ein unbeschwertes Wandererlebnis ohne Karte, wie der Deutsche Wanderverband mit der Auszeichnung offiziell bestätigt hat.
Der Kelten-Römer-Pfad... 

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