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Wer nichts weiß, muss alles glauben

Gießen | Die Stoßrichtung ist klar. Der Feind steht wieder im Osten. Was die westliche Politik vorgibt, allen
voran die der BRD, wird willfährig von den Massenmedien übernommen. Keine kritischen Nachfragen und auch kein differenziertes Bild, was gezeichnet wird. Der Feind steht im Osten und heißt Russland und damit Basta. Was die Herrschenden vorgeben, muss 100% geglaubt werden. Die
Medien beteiligen sich an den schon längst überwunden geglaubten Kalten Krieg Spinnereien wenn es um den Konflikt in der Ostukraine geht. Als vor 2 Wochen Kanzlerin Merkel zu Besuch in Kiew war, forderte der Staatspräsident Poroschenko den Abzug aller ausländischen Söldner aus der Ukraine. Vielleicht hat der werte Präsident der Ukraine diesbezüglich so einiges verwechselt . . . Im Mai wurde nämlich bekannt, was unsere hiesigen Systemmedien bis dato totschweigen, dass die ukrainische Regierung, die immer noch keine wirkliche demokratische Legitimierung hat, die US Söldnertruppe „Academi“ ehemals Blackwater angeheuert hat. Dieser kommerzielle US Mörderverein ist schon im Irak Krieg übel aufgefallen, da er die Drecksarbeit für die US Armee verrichtete und sich um Menschenrechte wenig scherte.
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Aktuell befinden sich rund 400 Söldner von Academi in der Ostukraine. Sie kämpfen dort gemeinsam mit Bandera Faschisten und regulären Truppen der Ukraine.
In Sachen MH17 ist seit einigen Wochen nichts mehr zu hören. Selbst die CIA, die zwei Tage nach dem Massaker im Himmel das Maul sehr voll genommen hat und die Schuld den russischen Separatisten zugewiesen hat, hält sich merkwürdiger Weise sehr bedeckt.
Was bleibt sind Ungereimtheiten und eine Menge offener Fragen, wie z.B. dass im Cockpit des Fliegers Maschinengewehr Löcher von einem OSZE Beobachter entdeckt wurden sind. Wie kommen also in 10 km Höhe diese Schusslöcher ins Cockpit? Und warum wird erst jetzt nach und nach öffentlich, dass sich zum Zeitpunkt des Fluges von MH17 ein ukrainisches Militärjet nur 3km entfernt befand? Das ganze erinnert irgendwie an die Todesschüsse vom 20. Februar auf dem Majdan Platz. Damals wurde von den Massenmedien berichtet, dass Janukowitsch treue Scharfschützen der Sicherheitskräfte aus einem Hotel am Majdan Platz auf wehrlose oppositionelle Demonstranten feuerten. Heute weiß man, dass sich in diesem Hotel damals Bandera Faschisten befanden und keinerlei Sicherheitskräfte des damaligen Präsidenten Janukowitsch anwesend waren!
Der Konflikt zwischen der Regierung aus Kiew und den zumeist russisch stämmigen Einwohnern der Ostukraine im Bereich des Donbass, ist in Wirklichkeit einer mit Ansage gewesen.
2006 berichtete der kürzlich verstorbene Journalist Peter Scholl-Latour in seiner Reportage
„Russland im Zangengriff“, von den Problemen im Donbass und der Ungleichbehandlung der
russisch stämmigen Bevölkerung. Er verwies auch auf das gebrochene Wort der Nato im Zuge der
2 + 4 Verhandlungen im Vorfeld der deutschen Einheit, die damals zusicherte das weder die Nato, noch die EU direkt an Russlands Grenzen sich erweitern wird.
Aber vielleicht ist das imperialistische Gehabe des Westens gegenüber Russland auch damit zu erklären, dass dieser traurige Konflikt in der Ukraine eine willkommene Ablenkung vom Versagen des Westens in Sachen Irak, Afghanistan, Syrien und neuerdings auch Libyen ist. Alkaida, Isis oder jetzt eben IS ( Islamischer Staat ) sind faschistoide Terrorgebilde, die ausgerechnet von den westlichen Verbündeten Saudi Arabien, Katar und Kuweit, ideologisch, finanziell und logistisch unterstützt werden. Wie wäre es denn eigentlich mal mit Sanktionen gegen diese Länder und/oder die Aberkennung der Fußball WM-Vergabe 2022 in Katar?! Die jahrzehnte lange Doktrin des Westens, die da heißt: -Der Feind meines Feindes ist mein Freund- fällt dem Westen jetzt selbst auf die Füße.

Kommentare zum Beitrag

Karl-Ludwig Büttel
3.854
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 08.09.2014 um 16:11 Uhr
Das Schöne ist, ich glaube weder den legitim gewählten Volksvertretern in vollem Umfang aber erst Recht nicht einem Kommunisten.
Bei Auseinandersezungen wird immer mit der Wahrheit gespart.
Mirko Düsterdieck
338
Mirko Düsterdieck aus Gießen schrieb am 08.09.2014 um 16:29 Uhr
Sie haben natürlich Recht, wenn sie sagen, dass das erste Opfer die Wahrheit bei Kriegen ist. Ich bin weder Putin Fan, noch ein Anhänger irgendwelcher Oligarchen, ganz gleich ob in der Ukraine oder aber in Russland.
Aber finden Sie nicht, dass die Einseitigkeit der Berichterstattung hierzulande schon merkwürdig ist?
Karl-Ludwig Büttel
3.854
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 08.09.2014 um 16:52 Uhr
Das ist natürlich so und ist nicht von der Hand zu weisen. Deshalb muss jeder versuchen sich auch noch anderweitig zu informieren soweit das Möglich ist. Manchmal gibt es leider nur schwarz und weiß, dass ist für eine Aufklärung zu wenig.
Martin Wagner
2.705
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 09.09.2014 um 10:54 Uhr
Der These "der Westen bekommt es in Nahost "nicht gebacken" und lenkt systematisch mit dem anzetteln eines Konfliktes vor der Haustür der Russen davon ab ..." kann ich durchaus so spontan etwas abgewinnen. Darüber muss ich mal in einer ruhigen Minute gründlich nachdenken.
Mirko Düsterdieck
338
Mirko Düsterdieck aus Gießen schrieb am 09.09.2014 um 11:50 Uhr
Mich ärgert einfach, dass durch gezielte und politisch motivierte Desinformation, alte Feindbilder zum Leben erweckt werden, die jeglicher Grundlage entbehren!

- Es werden im TV Bilder gezeigt, wo ukrainisches Militär präsent ist, dass
sich mit NS Runen ( Keltenkreuz, Wolfsangel usw. ) ablichten lässt, ohne das
diese Tatsache kommentiert wird.

- Es wurden anfang des Jahres Bilder im TV gezeigt, die "friedliche"
Demonstranten auf dem kiewer Majdan Platz zeigten, die merkwürdiger
Weise paramilitärisch gekleidet waren und Stahlhelme trugen.

- Es wird mit keiner Silbe über die Tatsache berichtet, dass die CDU
Parteistiftung "Konrad Adenauer" seit Monaten die Partei von Klitschko
mit 6 stelligen Eurobeträgen aushält.

- Ein Bild, was den Minister Jazenjuk auf dem Majdan neben Klitschko und
dem CDU MdE Elmar Brock mit dem Hitlergruß zeigt, einfach nicht der
hiesigen Öffentlichkeit in den (System)Medien zur Verfügung gestellt wird.

Das sind nur mal einige Punkte, die doch beweisen, dass der Westen eine eindeutige Destabilisation der Ukraine vorantreibt, um wiederum eigene kapitalistische und geopolitische Interessen durchzusetzen.
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von:  Mirko Düsterdieck

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Mirko Düsterdieck
338
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