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ZsL Gießen erneuert Kritik am Transplantationsverfahren

Gießen | Aufgrund der aktuell zugespitzten Lage bezüglich des Patienten Muhammet Eren Dönmez erneuert das Zentrum selbstbestimmt Leben Gießen e.V. noch einmal deutlich die Kritik am aktuellen Transplantationsverfahren.
Selbst wenn, was bezweifelt werden kann, die aktuelle Auslegung der Ärzte und deren Einrichtungen entsprechend dem Transplantationsgesetz korrekt wäre, verstößt das Verfahren tatsächlich gegen das Benachteiligungsverbot von Art. 3 Grundgesetz und muss deshalb angegriffen werden. Die aktuelle Frage der Transplantation in Gießen sollte aus Sicht des Zentrums durch ein Gericht geklärt werden.
Auch hat das ZsL Gießen e.V. mittlerweile unter anderem die Antidiskriminierungsstelle des Bundes, die Behindertenbeauftragten in Bund und Land Hessen und das Deutsche Institut für Menschenrechte um Stellungnahme zur aktuellen Situation gebeten.
Weiterhin wird das ZsL Gießen e.V. den Fall aufgrund seiner grundsätzlichen Bedeutung für die Selbstbestimmt-Leben-Bewegung an den zuständigen Ausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderung bei den Vereinten Nationen vortragen. Diesbezüglich erinnert das ZsL Gießen e.V. an die anstehende Staatenprüfung Deutschlands des UN-Gremiums zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.
„Die unsägliche Diskussion über die Bewertung menschlichen Lebens durch sogenannte Professionelle muss endgültig überwunden werden. In Anbetracht der Medizingeschichte und der Vernichtung von Menschen mit Behinderung zwischen 1933 und 1945 in Deutschland muss der gesellschaftliche Konsens gefunden werden, dass jeder Mensch den gleichen Zugang bekommt zur Gesundheitsversorgung. Das Zentrum selbstbestimmt Leben Gießen e.V. als Selbstvertretungsorganisation von Menschen mit Behinderung solidarisiert sich mit Muhammet Eren Dönmez und fordert seinen freien Zugang zur Gesundheitsversorgung“, erklärt ZsL-Geschäftsführer Alexander Busam, selbst Epileptiker.

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Kommentare zum Beitrag

Karl-Ludwig Büttel
3.666
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 04.09.2014 um 18:07 Uhr
Durch die Wiederholung wird es deshalb nicht besser und nicht richtiger. Wenn ein Verband nicht zwischen Erkrankung die nicht heilbar ist und einer Behinderung unterscheiden kann sollte er nicht öffentlich auftreten.Sie vernichten mit dieser egoistischen Einstellung das Leben von wartenden Empfänger von Spenderorgane.Ansonstennlesen Sie die Kommentare unter ihrem ersten Beitrag zu diesem Thema. Wenn es um die Gleichstellung von Behinderten geht im Rahmen des Transplantationgesetz bin ich ganz Ihrer Meinung und sie haben meine Unterstützung. In diesem Fall liegen Sie falsch, hier geht es nicht um eine Behinderung.Deshalb ist es weiterhin wichtig das ausgebildete Fachleute und nicht Interessegruppen entscheiden. Wo sollte das denn hinführen. Man sieht es ja an der letzten Diskussion zu diesem Thema. Trotzdem wird nichts dazu gelernt.Weil man ja eine Interessenvertretung ist muss man das auch nicht. Diese Einstellung kostet tatsächlich Leben.In dem Fall sogar zwei.Der Patient hat freien Zugang zur medizinisch notwendigen Gesundheitsversorgung
alle anderen Behautungen sind schlicht falsch.
Martin Wagner
2.509
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 04.09.2014 um 18:08 Uhr
Alexander - da habt ihr euch ja eine riesige Aufgabe selbst auferlegt.

Du schreibst: "Die aktuelle Frage der Transplantation in Gießen sollte aus Sicht des Zentrums durch ein Gericht geklärt werden."

Genau das halte ich für zwingend geboten. Aber das kostet (neben viel Zeit) eine ganze Stange Geld. Ich denke da müßt ihr dringend Rücksprache mit anderen (eventuell) daran Interessierten halten und schleunigst eine Klagegemeinschaft auf die Beine stellen.
Martin Wagner
2.509
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 04.09.2014 um 18:11 Uhr
Herr Büttels Kommentar ist gerade "eingetroffen" als ich meinen Kommentar getippt habe. Selbst wenn er sachlich "richtig liegt" spricht das nicht dagegen, dass hier Richter (und nicht irgendwelche Gutachter) ein bindendes Wort sprechen.
Karl-Ludwig Büttel
3.666
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 04.09.2014 um 18:12 Uhr
Warum ein Gericht der Fall ist medizinisch klar.
Prinzipienreiterei sonst nichts. Die armen Betroffenen auf deren Rücken das ausgetragen wird.
Christine Stapf
7.026
Christine Stapf aus Gießen schrieb am 04.09.2014 um 23:40 Uhr
Ich kann mich Herrn Büttel seinem ersten Kommentar nur anschließen.

Der letzte Satz in obigem Bericht stößt bei mir auf Unverständnis, da das arme Kind nicht unter Epilepsie leidet, oder in einem Rollstuhl sitzt wie ich.

Auch denke ich das ein Richter nicht die Kompetenz hat zu beurteilen was medizinisch in diesem Fall zu tun ist. Wer die Nachrichten aufmerksam verfolgt hat wird gehört haben, dass mittlerweile auch über die Grenzen von Hessen hinaus keine andere Klinik das Kind mehr behandeln kann.
Christine Stapf
7.026
Christine Stapf aus Gießen schrieb am 06.09.2014 um 14:03 Uhr
Die Spendenbereitschaft würde weiter sinken, da keiner ein Organ spendet, damit es später, weil es nicht mehr verwendet werden kann, im Müll landet.
Karl-Ludwig Büttel
3.666
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 06.09.2014 um 14:08 Uhr
Wer bei diesem Fall von einer sachlichen Richtigkeit spricht ist auf dem falschen Weg. Es geht hier um ein krankes Kind und nicht um irgendeine juristische Sache. Hier kann es nur um eine fachliche Richtigkeit gehen. Dazu ist ein Gericht nicht in der Lage, es braucht medizinische Fachleute. Wohin soll das führen die Gesetze zur Transplantation sind schon eng genug ausgelegt.
Nicole Freeman
9.662
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 07.09.2014 um 11:22 Uhr
Ich wiederhole mich aber der umgang mit menschen mit behinderung im 3. reich hat nichts mit dem zu tun was hier sachlage ist. man sollte auch mal an das Kind denken ! Muss ein Mensch der so oder so sterben wird noch lange gequaelt werden ? Was ist mit dem Kindeswohl ?
Manche Eltern wollen es einfach nicht akzeptieren das ihr kind sterben muss. es ist sehr schwer fuer die betroffenen eine entscheidung zu faellen. niemand macht sich so etwas leicht ! Von der uni kann ich sagen das sie den Eltern wege zeigen wie man am besten mit der situation umgeht. man hat meiner schwester und ihrem mann damals genau erklaert was man noch alles versuchen kann, ihr aber auch klar gemacht was alles als Folge kommen kann. Welches leid ihr baby haben kann und welche ueberlebenschancen eine op ueberhaupt darstellt. die Aerzte waren sehr einfuehlsam und gaben den eltern die zeit die sie brauchten um sich von ihrem kind zu verabschieden. die frage ist doch wirklich, wieviel leid muss ein menschenkind ertragen bis es sterben darf ! In diesem Fall scheint ja von allen pruefkommisionen klar gemacht worden zu sein das der junge bald sterben wird. mit oder ohne transplantation. dazu kommt noch das eine solche op nicht einfach ist fuer den patienten. die eltern sollten die situation wirklich ueberdenken und fuer ihr kind die verbleibende zeit so angenehm wie moeglich machen. es ist nicht leicht sich auf den tod des eigenen kindes vorzubereiten. man hat aber in diesem fall die moeglichkeit sich zu verabschieden und das kind in wuerde gehen zu lassen !
Christine Stapf
7.026
Christine Stapf aus Gießen schrieb am 07.09.2014 um 11:58 Uhr
Frau Freeman, Sie haben wie ich finde es mit Ihren Zeilen auf den Punkt gebracht.

Ich finde es verwerflich die Behauptung in den Raum zu stellen, dass nur weil der Junge geistig behindert ist, kein Spenderherz bekommt.

Die Eltern kann ich als Mutter verstehen !
Martin Wagner
2.509
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 07.09.2014 um 12:16 Uhr
Frau Freeman schrieb: " .... Manche Eltern wollen es einfach nicht akzeptieren das ihr Kind sterben muss. es ist sehr schwer fuer die Betroffenen eine Entscheidung zu faellen. ....".

Genau darin sehe ich das Hauptproblem. Und deswegen würde ich es für gut empfinden, wenn Richter (und nicht Gutachter) dazu eine Entscheidung treffen.

Herr Büttel erwähnt (mehrmals), dass mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit die Richter zu dem selben Ergebnis kommen, wie die bisher eingeschalteten Gutachter. Aber Gutachter sind Gutachter und Richter sind Richter. Ich persönlich glaube erst einmal einem Richter mehr als einem Gutachter (es ist ja erst ein paar Wochen her, dass in Bayern die Gutachter-Zunft "einen kräftig auf den Deckel bekommen hat").

Meine Meinung ist übrigens der Verfassung gemäß, denn nur Richter dürfen entscheiden und keinesfalls irgendwelche Gutachter.

Herr Büttels Hinweis, dass die Richter in der Regel auf das medizinische Fachwissen angewiesen sind ist korrekt, aber - und das sehe ich teilweise anders als Herr Büttel - wie oft haben schon Richter anhand von Einzelfällen die übliche Auslegung von einzelnen Gesetzen "gekippt". Das "läuft" aber nur wenn der Kläger über alle Instanzen geht (bis hin zum EuGH). Und da komme ich noch einmal auf meine erste Aussage zurück - Alexander ist meiner Meinung nach gut beraten, wenn er neben der Positionierung seiner ZsL in der Sache versucht eine finanzstarke Klägergemeinschaft zusammen zu bekommen.

Vielleicht können die Eltern dann mit der Richterentscheidung leben.

In folgendem Link ist der Sachverhalt meiner Einschätzung nach recht gut zusammen gefasst.

http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/stadt-giessen/nachrichten-giessen/verlegung-mit-spezialflugzeug-empfohlen_14539826.htm
Nicole Freeman
9.662
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 07.09.2014 um 12:42 Uhr
ja man zeigt den eltern das sie alle instanzen in deutschand ausgeschoepft haben ! Man zeigt ihnen die moeglichkeit es in einem anderen land zu versuchen , was nicht unbedingt heisst das es fuer das kind das beste ist.
warum ist man denn eigendlich nach giessen gekommen wenn man nicht das vertrauen in die aerzte dieser klinik gesetzt hat. warum kommt der vorchlag mit istambul ? wurde das kind etwar extra nach deutschland gebracht um eventuell doch noch nach ablehnung eine transplantation zu bekommen ? lasst dem kind seinen frieden ! das ist meine Meinung. wie man sich fuehlt wenn man ein eigenes kind begraben muss kann ich nicht sagen. aber ich kann sagen wie man sich am grab des neffen fuehlt und jeden tag zaehlt den er haette leben sollen. ich weiss wie es sich anfuehlt seine schwester am grab weinen zu sehen und das sie ihr kind nicht durch die instanzen der medizinischen versuche geschickt hat um anschliessend doch zu sterben. der kleine hatte zum glueck nicht so lange leiden muessen wie dieses arme kind das von klinik zu klinik verfrachtet wird !
Die wuerde des Menschen ist unantastbar.
das bedeutet auch den menschen in wuerde sterben zu lassen und nicht zum versuchskaninchen zu machen !
Karl-Ludwig Büttel
3.666
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 07.09.2014 um 14:04 Uhr
Wenn Sie es mit psychologischen Gutachten vergleichen, dann mögen Sie recht haben Herr Wagner.
Hier ist der Fall fachlich völlig anders gelagert. Da gibt es kein Deutung sondern ein nachgewiesen irreparablen Krankheitszustand. Das sollte man akzeptieren auch wenn es sicherlich sehr sehr schwer fällt. Die Diskussion hier ist ja eigentlich auch eine andere. Hier geht es um die Gleichstellung von Behinderten und dazu ist dieser Fall einfach nicht geeignet.
Martin Wagner
2.509
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 09.09.2014 um 11:02 Uhr
Habe gerade im Radio gehört, dass die Eltern einen Dringlichkeitsantrag an das GiessenerAmtsgericht gestellt haben. Mit der Entscheidung des Richters ist noch im Laufe des Tages zu rechnen.

Die gute Frau / der gute Mann tut mir echt leid. So ein komplexe Geschichte in ein paar Stunden zu beurteilen ..... ich wünsche ihr / ihm dabei "eine glückliche Hand".
Karl-Ludwig Büttel
3.666
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 09.09.2014 um 11:32 Uhr
Aha......eine glückliche Hand. Das hört sich jetzt so ein bischen an wie es liegt alles in Gotteshand. Zu spät.
Mir tut der Richter auch leid....er wird egal wie es ausgeht zum Entscheider über Leben und Tod. Entweder für den einen oder gar gleich für zwei. Eine beschissene Situation in die man ihn gebracht hat ich möchte nicht mit ihm tauschen.
Martin Wagner
2.509
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 09.09.2014 um 18:12 Uhr
Herr Büttel, vielleicht habe ich das etwas ungeschickt formuliert. Ich wollte nicht auf den allgemein bekannten Spruch "vor Gericht und auf hoher See bist du in Gottes Hand" anspielen. Ich dachte eher so in die Richtung: Hoffentlich hat sie oder er einen guten Tag und kann mit seiner Entscheidung (auch ich gehe davon aus, dass sein Urteilsspruch breit öffentlich diskutiert wird und er / sie teilweise heftiger Kritik ausgesetzt ist ...) auch noch in ein paar Wochen "leben".
Nicole Freeman
9.662
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 10.09.2014 um 17:24 Uhr
am Freitag wird die entscheidung des richters erwartet. mal sehen was den anwaelten noch einfaellt um geld zu verdienen. fuer mich schaut das genau nach so etwas aus, ausgetragen auf dem ruecken des kindes den eltern hoffnung machen das es doch irgendwie gehen muss. ( das Geldverdienen) Da warten bereits meiner info nach 4-5 kinder in giessen auf ein herz die auf der liste sind. 2 davon werden es vielleicht schaffen rechtzeitig ein spenderherz zu bekommen. der kleine junge mit den hirnschaedigungen hat laehmungen die die athmung beeintraechtigen und warscheinlich bereits stoffwechselprobleme. wir reden also nicht nur von einer geistigen behinderung sondern um ein kind das kurz oder lang durch die laemung probleme mit der lunge bekommen wird. das kind wird mit grosser warscheinlichkeit immmer ein pflegefall bleiben. ein tolles leben fuer ein kind ! Von Klinik zu Klinik , von op zu op ! ,,In der Tuerkei gibt es keine spender ,, : soll der Vater gesagt haben. Warum ist das so ? Warum soll einem Kind mit groesseren Lebenschance das Herz verwehrt werden um es einem Kind zu geben das warscheinlich innerhalb der naechsten Zeit an Lungenentzuendung oder Versagen oder an den Folgen einer Stoffwechselproblematik sterben wird. Muss man ein Kind wirklich so Quaelen ???? Was denken sich diese Geldgeilen Anwaelte dabei einer Familie Hoffnungen zu machen wo es keine gibt ???!!!
Es geht nicht darum das ein Behindertes Kind kein Herz bekommen soll. Dieses Kind ist Todkrank und hat laut den Aerzten kaum Chancen auf ein Leben. Niemand verlangt ein Abschalten des Kunstherzens. Das Kind koennte noch ein Paar schoene Tage mit seiner Familie in einem Hospitz haben aber man macht den Eltern den Weg zu um mehr Geld zu bekommen. Liebe Anwaelte lasst der Familie die Zeit sich auf das Sterben des Kindes vorzubereiten und schaemt euch diese armen Eltern so auszunutzen !
Nicole Freeman
9.662
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 13.09.2014 um 07:17 Uhr
http://www.fr-online.de/rhein-main/organspende-neue-chance-fuer-herzkranken-jungen,1472796,28391080.html
Der Richter hat 4 Wochen Zeit gegeben ein anderes Herzzentrum zur weiteren Behandlung zu finden. Im Oktober soll dann wenn kein Erfolg zu vermelden ist entschieden werden ob der Junge auf eine Warteliste kommt.
Also er hat aufgeschoben und die Anwaelte durfen weiter Geld verdienen.
Eine andere Klinik finden, das haetten die Eltern auch ohne den Richterspruch machen koennen. Mir tut das Kind einfach nur leid !!!
Mit jeder Ablehnung werden die Aerzte die den Jungen bis jetzt untersucht haben bestaetigt werden.
Martin Wagner
2.509
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 13.09.2014 um 09:45 Uhr
Danke Frau Freemann für den Link. Der Zeitungsartikel hat - was bei dem Thema sicher nicht durchgehend der Fall ist - versucht in sachlicher Art und Weise die verschiedenen Facetten des Falles aufzuzeigen.

Frau Freemann, ich gehe davon aus, dass ihre Meinung dazu durchaus weit verbreitet ist. Aber es geht nicht nur "darum", sondern auch um eher generallisierbare Randbedingungen. So z.B. (Zitat aus dem angegebenen Artikel) um die Frage der Rechtssicherheit der geführten Wartelisten.

(Zititanfang)
Und der Vorsitzende der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, betont: „Reine medizinische Fragen stehen bei Wartelisten-Entscheidungen nicht alleine an. Es gibt Raum für Interpretationen. Diese Interpretationen sind aus Patientensicht zu weit. Hier muss der Gesetzgeber endlich für Rechtsschutz sorgen.“ Außerdem müsse geklärt werden, welches Gericht bei strittigen Wartelisten-Entscheidungen zuständig sei."
(Zitatende)
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