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Kiewer Terror in der Ostukraine: Zivile Opfer gewollt

von Frauke Weberam 20.08.20141704 mal gelesen9 Kommentare
Gießen | Nach der Bevölkerung von Slowjansk hat die Armee der Kiewer Junta jetzt auch die Einwohner der Millionenstadt Donezk vorsätzlich von der Trinkwasserversorgung abgeschnitten. Sie ließ die 15 Kilometer entfernte Pumpstation bei Jasinuwata durch Grad-Raketenwerfer zerstören. Zugleich beschoß schwere Artillerie u.a. das Kinderkrankenhaus in Lugansk. Auch die Förderanlagen der Kohlengrube »Komsomolez Donbassa« wurden am Sonntag durch Beschuß und das folgende Feuer in Schutt und Asche gelegt. Wegen des arbeitsfreien Tages waren nur 37 Bergarbeiter unter Tage, sieben konnten sich retten, 30 sitzen in der Tiefe gefangen. Kommandos von Faschisten legen systematisch Feuer auf den Feldern der Ostukraine, um die reife Ernte zu vernichten. Laut russischen Sendern (u.a. Rossija 24) soll das Stadtzentrum von Lugansk mit einer taktischen ballistischen Rakete vom Typ »Totschka-U« beschossen worden sein. Die auch nuklear bestückbare Rakete kann einen konventionellen Sprengkopf tragen, der auf der Fläche von drei Fußballfeldern alles dem Erdboden gleichmacht.

All dies geschah am vergangenen Sonntag. Jede einzelne dieser ohne Zweifel
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gegen Zivilisten gerichteten Kampfhandlungen stellt nach internationalem Recht ein Kriegsverbrechen dar. Dafür gibt es Vorbilder: Das menschenverachtende Vorgehen der Juntakräfte in der Ostukraine erinnert stark an das der amerikanischen Soldateska z.B. in Irak gegen die renitente Großstadt Falludscha, die zu 90 Prozent zerstört wurde, oder an den US-angeführten NATO-Bombenkrieg gegen Jugoslawien. Nachdem es damals den US/NATO-Luftwaffen nicht gelungen war, dem serbischen Armeekorps im Kosovo auch nur leichten Schaden zuzufügen, begann der US-NATO-Terrorkrieg gegen zivile Ziele wie die Wasser- und Stromversorgung der serbischen Bevölkerung. Mit dieser Terrordoktrin hatte der damalige US-Außenminister James Baker 1991 schon seinem irakischen Amtskollegen Tarik Aziz gedroht: »Wie werden Ihr Land zurück in die Steinzeit bomben«. In dieser Strategie sind zivile Opfer keine »Kollateralschäden« von Angriffen auf militärische Ziele, sondern die Zerstörung der zivilen Infrastruktur und die Terrorisierung der Bevölkerung sind das Ziel, damit letztere sich gegen ihre Führung erhebt.

Zum Einsatz der »Totschka-U« gegen ein urbanes Zentrum zitierte die türkische Cihan News Agency den stellvertretenden Vorsitzenden des Verteidigungsausschusses der russischen Duma, Franz Klinzewitsch mit den Worten, dies könne nur bedeuten, daß Kiew für alle Aktionen von Washington Carte blanche erhalten habe. Die Tatsachen sprechen dafür, daß die Junta, die von altgedienten CIA- und Pentagon-Experten beraten wird, in der Ostukraine die US-Strategie der »verbrannten Erde« durchsetzen will. Zuvor hatten dies ihre Brüder im Geiste, die deutschen Naziarmeen, auf ihrem Rückzug durch das geschundene Land getan.

Kommentare zum Beitrag

Stefan Walther
4.191
Stefan Walther aus Linden schrieb am 20.08.2014 um 23:28 Uhr
Frau Weber, ich teile ja fast immer Ihre Auffassungen der verschiedenen Beiträge, so auch hier - wenn auch nicht in allen Punkten, aber grundsätzlich schon!
Nur, Sie machen aus meiner Sicht hier einen großen Fehler = Sie schreiben Beiträge gehen aber als Beitragseinstellerin nicht auf Kommentare ein, seien diese nun zustimmend oder ablehnend, egal, man muss sich auch als Beitragseinstellerin der Diskussion stellen und auf Einwände / Kritiken / Gegenargumente eingehen, so sehe zumindest ich das.
Aus diesem Grund werde ich jetzt auch nichts weiter dazu anmerken, auch nicht zu den Punkten die ich ein wenig hinterfragen würde und mir von Ihnen eine genauere Erklärung wünschen würde...
Christian Momberger
10.949
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 20.08.2014 um 23:54 Uhr
Frau Weber ich kann Stefan nur voll und ganz zustimmen, was er schreibt. Die GZ ist eine "interaktive" Plattform, wo es sich m.E. gehört, dass man auf die Reaktionen zu seinem eigenen Artikel antwortet und sich an der Diskussion dazu beteiligt.

Des Weiteren muss ich anmerken, dass dieser Text heute 1:1 in der Jungen Welt stand. Hier der Link; http://www.jungewelt.de/2014/08-20/064.php
Er ist von Rainer Rupp. ;-)
333
Frauke Weber aus Gießen schrieb am 21.08.2014 um 18:02 Uhr
Leider habe ich wirklich nicht viel Zeit. Aber ich nehme die Kritik an.
Nicole Freeman
8.512
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 21.08.2014 um 19:52 Uhr
Einen Text ,,copy und paste ,, ist nicht die feine art. kann sogar teuer werden ! lieber eigene worte und eigene texte einstellen auch bei wenig zeit . soviel zeit muss sein !
Stefan Walther
4.191
Stefan Walther aus Linden schrieb am 21.08.2014 um 22:28 Uhr
Frau Freeman, ich finde das nicht so tragisch wenn man Texte übernimmt, das machen einige andere hier auch, mir kommt es eher auf den Inhalt an. Und ich gehe mal davon aus, dass der Verfasser nichts einzuwenden hat wenn der Text weitergegeben wird.
Christian Momberger
10.949
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 21.08.2014 um 23:39 Uhr
Keine Ahnung, ob der Verfasser des Artikel bzw. die Zeitung welcher er entnommen wurde gefragt wurde. Mag sein, dass die JW nichts dagegen hat, aber so völlig ohne Quellenangabe, denke ich geht auch bei denen nicht.

Und auch wenn man nicht so viel Zeit hat, wenigstens kurze Antworten sollten schon sein. Dann lieber einen Text weniger und dafür eine Antwort mehr. ;-)
Stefan Walther
4.191
Stefan Walther aus Linden schrieb am 21.08.2014 um 23:52 Uhr
Mag sein Christian, ich wollte nur damit sagen = mir persönlich ist das völlig wurscht, mir kommt es nur auf den Inhalt an, und wenn sich die Meinung von Frau Weber mit der des Artikels deckt, dann ist es für mich okay wenn sie den Artikel "eins zu eins" so einstellt.
ja, den letzten Satz von dir unterschreibe ich natürlich auch, aber auch hier sollten wir es jetzt gut sein lassen, die Kritik wurde angenommen, das ist doch der erste richtige Schritt....
Nicole Freeman
8.512
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 22.08.2014 um 07:50 Uhr
in deutschland gibt es das urheberrecht. dem entsprechend hat man sich zu verhalten, eine quelle angeben und natuerlich die erlaubniss einholen. wer sich nicht daran haelt macht sich strafbar. man sollte sie darauf aufmerksam machen bevor es ein anwalt tut.
Christian Momberger
10.949
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 22.08.2014 um 08:11 Uhr
Verstanden Stefan.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Frauke Weber

von:  Frauke Weber

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