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Staatssekretär Jo Dreiseitel besucht Zentrum selbstbestimmt Leben Gießen

Gießen | Als wichtigen Schritt für eine tolerante Gesellschaft und die Gleichberechtigung von Menschen mit und ohne Behinderung bezeichnete Staatssekretär Jo Dreiseitel, Bevollmächtigter der Hessischen Landesregierung für Integration und Antidiskriminierung die Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention. Diese wurde vor fünf Jahren, am 26. März 2009 für Deutschland völkerrechtlich verbindlich. „Damit wurde auch der Weg frei gemacht, die Konvention in und für Hessen umzusetzen“, betonte der Staatssekretär heute anlässlich eines Informationsbesuchs im Zentrum selbstbestimmt Leben Gießen. Das ZsL Gießen setzt sich gegen die Diskriminierung behinderter Menschen auf allen Ebenen und für wirksame Rechtsansprüche von Menschen mit Behinderung ein.
„2009 hat die Hessische Landesregierung auf Beschluss des Hessischen Landtags begonnen einen Hessischen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention zu verfassen“, so der Staatssekretär. „Dabei wurden von Beginn an die Verbände und Interessenvertretungen von Menschen mit Behinderungen aktiv an der Erstellung beteiligt“. Seit dem 2. Juli 2012 ist der Hessische Aktionsplan auf Beschluss des Hessischen Kabinettes in Kraft und stellt die Leitlinie und Richtschnur hessischer Politik von und für Menschen mit Behinderung dar. „Seitdem setzt die Landesregierung mit allen am Prozess beteiligten die Maßnahmen und Ziele des Aktionsplans Schritt für Schritt um. Das gleichberechtigte Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderungen stellt aus Sicht der Hessischen Landesregierung einen Zugewinn für alle dar“, so Dreiseitel.
Bei der Vorstellung der Zentrumsarbeit durch Geschäftsführer Alexander Busam wurde unter anderem die Beratungsarbeit des Vereins vorgestellt. Als Alleinstellungsmerkmale über die Landkreisgrenzen weit hinaus erläuterte Busam die Methode des Peer Counselings als hierarchieferne und parteiische Beratung im Sinne der Betroffenen Menschen mit Behinderung. Einig waren sich Dreiseitel und Busam, dass der zukünftige neue Assistenzdienst für Menschen mit Behinderung einen nachhaltigen Beitrag leisten könne für das selbstbestimmte Leben von Menschen mit Behinderung und zur Umsetzung der persönlichen Assistenz.

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von:  Zentrum selbstbestimmtes Leben Gießen

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