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Die Losung. Täglich eine neue Lösung.

Gießen | Heute geht’s um die Freude. Nicht um Spaß – das ist was anderes. Und es geht um verschiedene Typen von „Gerechten“.

Die Tageslosung aus dem Herrnhuter Losungsbuch lautet für den 14.8.2014:
„Die Gerechten freuen sich und sind fröhlich vor Gott und freuen sich von Herzen. (Psalm 68,4) Der dazugehörige Lehrtext aus dem Neuen Testament ist eine fröhliche Aufforderung, die das noch unterstreicht: „Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch!“ (Philipperbrief 4,4)

Gestern war der 13. August – und im Jahr 1961 war das einer der dunkelsten Tage in der deutschen Geschichte. Das SED-Regime startete damals den Mauerbau. Die „Ungerechten“ frohlockten – jedenfalls taten sie so – und die „Gerechten“ waren schockiert, verletzt und zornig. Keine Spur von „Freude der Gerechten“. Im November 1989 kehrte sich die Sache endlich um. Die „Gerechten“ frohlockten – es waren in der Regel die ehemals Eingesperrten, Bedrängten, Benachteiligten. Die Ungerechten hatten plötzlich nicht mehr so viel zu lachen. Zunächst jedenfalls.
Viele von denen, die sich 1989 als „Gerechte“ empfanden und jubelten, mutierten
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später zu ungeduldigen Nörglern, Besserwissern, zu „Verlierern der Wende“. 1993 hat Rainer Eppelmann dem FOCUS ein Interview gegeben, das mit diesen Sätzen endete: „Wir haben das Paradies noch nicht und werden es auch nicht kriegen. Aber vieles von dem, was uns damals verrückt gemacht hat, gibt es heute nicht mehr. So manches von dem, was wir uns wünschten, ist Wirklichkeit geworden.“ (http://www.focus.de/politik/deutschland/interview-versoehnen-nicht-verhoehnen_aid_144425.html)
Aber es gab – und es gibt sie noch heute – die andere Sorte von „Gerechten“, die freuen sich noch immer und sind dankbar … warum? Was macht da den Unterschied aus? Sich eine Zeit lang freuen und euphorische Aufwallungen genießen, das kann wohl jeder. Aber sich dann weiter freuen scheint manchen schwer zu fallen. Weil man den Blick wieder auf die richtet, die einen früher drangsaliert haben und die nun plötzlich wieder wie die Fettaugen auf der Suppe schwimmen. Weil der nach-euphorische Alltag manchmal mühsam ist. Weil sich nicht alle Wünsche und Erwartungen erfüllt haben, und weil es einem nicht schnell genug ging.
Die Losung von heute betont, dass sich die von Herzen freuen, die „fröhlich vor Gott“ sind. Diese Art von Fröhlichkeit kommt aus dem Bewusstsein, dass Gott der Herr der Geschichte bleibt - trotz aller Dummheiten und Bösartigkeiten, die Menschen anrichten. Anders ausgedrückt: Echte Freude kommt aus einer Beziehung, und in diesem Falle ist die Beziehung zu Gott gemeint. Es reicht nicht, nur ein bisschen religiös zu sein, wenn man solche Freude erleben will.

PS.: Vielleicht fragen Sie sich, weshalb ich dieses Foto eingestellt habe? Es zeigt eine Situation, die ohne Beziehungen, ohne Gottes Eingreifen (in der Welt-Geschichte) und ohne Freude daran nicht denkbar wäre. Ohne den Fall des Eisernen Vorhanges und ohne die deutsche Wiedervereinigung wäre es nicht möglich gewesen, dass wir (Drechsels) südsudanesische junge Männer zum Studium nach Albanien bringen. Auf der Terasse ihrer Wohnung treffen wir unsere Freundin aus Südbaden, mit der wir aufgrund unseres Glaubens und gemeinsamer Arbeit in Afrika befreundet sind. Da fällt es einem nicht schwer, sich von Herzen darüber zu freuen.


(Die Bibelzitate sind der Internetversion der Herrnhuter Losungen entnommen. http://www.losungen.de/)

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Kommentare zum Beitrag

Florian Schmidt
4.815
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 14.08.2014 um 14:08 Uhr
Warum ist alles gute immer gott gemacht und alles böse immer Menschen gemacht und warum beziehen so viele die böses tun sich immer auf Gott?
Ullrich Drechsel
1.786
Ullrich Drechsel aus Gießen schrieb am 14.08.2014 um 15:48 Uhr
Antwort zu Teil 1: Darüber steht alles in der Bibel. Zu Teil 2: Mal jemanden fragen. Einen Salafisten zum Beispiel.
Florian Schmidt
4.815
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 14.08.2014 um 15:59 Uhr
Naja, die Bibel ist ja nun zugegeben ein Buch, welches nicht mehr mit der Lebenswirklichkeit 2014 übereinstimmt. Ich halte mich da anstatt an Salafisten gerne an die homophoben Christenmenschen die in Uganda ein Gesetz zur Todestrafe für Homosexuelle einführen wollten oder die gerade Frauen misshandeln und ins Gefängnis stecken weill das Röckchen zu kurz ist. Vielleicht auch an alle die Ihre Kinder misshandeln, weil die Bibel die Züchtigung ja zum legitimen Erziehungsmittel erklärt. Oder an die netten Christen die Kliniken in Brand setzen in denen Abtreibungen vorgenommen werden, weil das Leben ja so wertvoll ist und weitaus weniger Leute sterben wenn ein Gebäudeflügel brennt als bei einer medizinisch indizierten Abtreibung.
Ullrich Drechsel
1.786
Ullrich Drechsel aus Gießen schrieb am 14.08.2014 um 16:24 Uhr
Warum fragen Sie dann? Sie kennen doch einen Haufen böser Leute, die Sie fragen könnten. Ich falle zufällig nicht in diese Aufzählung. Und was die Bibel betrifft: Ich gehe davon aus, dass Sie sie nicht kennen. Sonst wären Sie erstaunt, wie sehr sie mit der Lebenswirklichkeit von heute übereinstimmt. Zumindest was das Böse im Menschen betrifft, mit dem Sie sich so gern beschäftigen.
Florian Schmidt
4.815
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 14.08.2014 um 16:38 Uhr
Allerdings kenne ich die Bibel. Sie ist äußerst menschenverachtend und ich verstehe nicht dass Menschen sie als Grundlage einer weltanschauung nehmen können. Aber naja, das kann jeder selbst entscheiden. Die Bibel strotzt von Gewalt und Herrschaftsdenken, homophobie, Frauenfeindlichkeit und hat sehr fragwürdige Ratschläge wie mit Menschen umzugehen ist. Dazu kommt, dass jeder Verlag sie wohl heute wegen logischer fehler zurück schicken würde.
Warum ich frage? Ich könnte mich irren. Deswegen Frage ich, nur bekomme ich immer Ausflüchte.
Was sagen sie denn dazu, wenn Christen in Bezug auf Gott einen Molly in eine Abtreibungsklinik werfen? Ist es ihrer Meinung nach korrekt ein Kind zu züchtigen? Ist es legitim Frauen zu kriminalisieren die sich ungezwungen kleiden? Ist es mit dem 6 Gebot zu vereinbaren die Hinrichtung Homosxueller zu fordern?
Die Fragen beschäftigen mich nun einmal, aber niemand dem ich sie stelle gibt mir eine Antwort darauf.
Ullrich Drechsel
1.786
Ullrich Drechsel aus Gießen schrieb am 14.08.2014 um 16:54 Uhr
Da haben Sie Recht: Sie irren. Und aus Ihrem Irrtum heraus behaupten Sie, dass Ihr Irrtum wahr ist. Vor allem lesen Sie die Bibel - wenn überhaupt - durch Ihre hassdurchseuchte Brille. Bevor man Ihre Fragen beantworten kann, muss sich Ihr sehr eingeschränkter Blickwinkel erst mal weiten. Ansonsten schmettern Sie grundsätzlich jede andere Meinung ab, die nicht in Ihr Weltbild passt.
Florian Schmidt
4.815
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 14.08.2014 um 17:12 Uhr
Wie gesagt, keine Antworten nur Ausflüchte und Vorhaltungen. Dieses feige selbstgefällige Verhalten ist einfach widerlich! Außerdem habe ich in meinem letzten Kommentar klar gemacht mich irren zu können, wieso unterstellen sie mir jetzt zu behaupten die Wahrheit gefunden zu haben? Hassdurchseucht, da muss ich schmunzeln. Warum wird Kritik an Bibel und Religion immer als durch Hass motiviert begriffen. Vorallem wenn man sich der Seiten einer Religion annimmt die eben von Ausgrenzung und Hass handeln. Ich verstehe es einfach nicht. Wieso beantworten sie mir nicht einfach mal meine Fragen?
Klar formuliert, gerne noch einmal.:
1) Ist es legitim Abtreibungskliniken zu besetzen oder zu zerstören, Schwangere zu attackieren oder bloß zu stellen und sich mit Gottes Wort und der Bibel zu rechtfertigen?
2) Ist die Misshandlung von Kindern ein legitimes Mittel in der Erziehung? Und wenn ja, ist es berechtigt Ratgeber zur Züchtigung herauszugeben? So geschehen z. B. in dem Buch "Eltern - Hirten der Herzen"
3) Ist es rechtens Frauen zu kriminalisieren die sich freizügig kleiden.
4) Ist die Todesstrafe für Homosexuelle eine berechtigte Forderung?
Ullrich Drechsel
1.786
Ullrich Drechsel aus Gießen schrieb am 14.08.2014 um 18:17 Uhr
Lieber Herr Schmidt, es gibt zweifellos unter den Christen auch Leute, die sich schuldig machen - und manchmal auch auf extreme Weise. Das kann und will von uns keiner gut heißen. Das sind aber Ausnahmen. Sie benutzen dies aber zu einer Pauschalverurteilung und einer Form von Christenfresserei, die alles andere ausblendet. Vor allem blenden Sie auch die Tatsache aus, dass Leute, die so verirrt handeln, wie Sie das von 1. - 4. beschreiben, sich nicht auf die Bibel berufen können. Ihre Art, wie Sie dann alles in Bausch und Bogen verdammen, ist genauso zu verurteilen und bringt niemanden weiter. Sie selbst am allerwenigsten, weil Sie von Ihrem Hass - woher der auch rühren mag - aufgefressen werden. Mir scheint, dass Ihre gesamte Weltsicht davon bestimmt ist, denn die Themen, die Sie sich ansonsten noch vornehmen, sind auch von Hass und Häme durchsetzt, so dass es einen Hund jammert. Vielleicht hilft es Ihnen, wenn Sie sich das Thema des Beitrages nochmal anschauen und darüber nachdenken.
Florian Schmidt
4.815
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 14.08.2014 um 18:37 Uhr
Ich hasse christen nicht, ich kann auch an einem individuellem Glauben nichts schlechtes finden. Wer an einen gott Glaubt, egal wie wir ihn nennen möchten und darin Erfüllung und Glück findet soll das gerne tun. Ich glaube nicht an Gott, ich glaube aber auch nicht an Zwerge, Einhörner und die Zahnfee. Ich nehme die Welt so wie sie ist.
Womit ich massiv ein Problem habe ist, wenn mir eine Glaubensrichtung zum Beispiekl sagt ich wäre ein Mensch und damit ein Sünder. Woher nimmt sie sich dieses Recht? Was mich aber vorallem stört ist, wenn der Glaube zum politischen Instrument wird. Wenn man zum Beispiel Gesetze erlassen will die gegen anerkannte Menschenrechte verstoßen. Zum Beispiel die Gleichberechtigung von Mann und Frau. Ich weiß nicht was dagegen spricht wenn eine Frau sich körperbetont kleidet. Welches recht nehmen sich Gläubige herraus dieses zu verbieten? Genau das gleiche mit der Abtreibung. Es gibt viele gute Gründe, die eine Abtreibung rechtfertigen. Das Risiko einer schweren Behinderung oder Erbkrankheit. Die Unzumutbarkeit einer Schwangerschaft, etwa nach Vergewaltigung. Die Gefahr für die Mutter, etwa bei Vorerkrankungen wie Magersucht. Wieso haben manche Gläubige ein Problem damit dieses anzuerkennen?
Das thema mit der Todesstrafe für Homosexuelle. Kein Glaube oder weltlicher Hass dürfen soetwas legitimieren. Aber immer wieder erlebt man Ansprüche genau in diese Richtung. Das sind Punkte zu denen ich Stellung beziehe. Das sind auch leider nicht wenige Mitglieder des christlichen Glaubens. Da gibt es mehr und mehr ziemlich radikale Strömungen die eher größer werden als das sie abnehmen.
Wer behauptet alle Christen wären schlechte Menschen, der sollte in der Tat sein Weltbild überdenken. Aber um die "Guten" geht es mir auch nicht.
Bernd Zeun
11.537
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 16.08.2014 um 00:03 Uhr
Es zeigt sich nur wieder einmal, Diskussionen zwischen Gottgläubigen und -ungläubigen sind absolut nutzlos, da die Existenz eines Gottes weder beweis- noch widerlegbar ist. Es ist, als ob man einem Blinden die Farbe erklären wollte (so kommt sich jeder von beiden dem anderen gegenüber vor).
Aber auf Widersprüche und Ungereimtheiten darf man schon hinweisen.
Zu Ihrem Postskriptum, Herr Drechsel, muss ich sagen, ich habe kein Problem, mir vorzustellen, dass es zu Ihrem Foto ohne Eingreifen eines Gottes in die Weltgeschichte gekommen ist. Ja, wieso hat dieser Gott es einigen wenigen Südsudanesen ermöglicht, Ihnen nach Albanien nachzureisen, statt Sie dort zu belassen, und den jungen Männern weiter dort zu helfen und nicht noch ein bisschen mehr in die Weltgeschichte einzugreifen und zu verhindern, dass Hunderte, wenn nicht gar inzwischen Tausende anderer Südsudanesen massakriert wurden.
Ullrich Drechsel
1.786
Ullrich Drechsel aus Gießen schrieb am 18.08.2014 um 15:29 Uhr
Lieber Herr Zeun, da Sie sich für Widersprüche und Ungereimtheiten zuständig fühlen, empfehle ich Ihnen eine Bildungsreise in den Südsudan. Klären Sie dann bitte, auf welche Weise diese jungen Männer für Frieden hätten sorgen können, wenn es in der dortigen Stammeskultur gar nicht anders geht, als sich gegenseitig so lange zu massakrieren, bis der Nachbar nicht mehr zuckt und man auf diese Weise "Frieden" geschaffen hat. Deshalb ermöglichen wir jungen Leuten aus verschiedenen Ländern Afrikas, in Albanien zu studieren, um das enorme Bildungsdefizit in ihren Heimatländern abbauen zu helfen. Diese kulturell bedingte, Jahrtausende alte Gewaltspirale kann nur von Leuten durchbrochen werden, die in ihrer Heimat wiederum über Bildungsvermittlung diesen Teufelskreis durchbrechen - und das braucht (leider) Zeit. Übrigens wäre einer unserer südsudanesischen Studenten vom Stamme der Nuer garantiert schon tot, wenn wir ihn für eine "Friedensmission" dorthin zurückgeschickt hätten. Er trägt nämlich leider die sog. Schmucknarben an seinem Kopf, die ihn als eindeutigen Angehörigen seines Stammes kennzeichnen. Angehörige der Dinka hätten ihn deshalb schon längst gekillt.
Ich empfehlen Ihnen deshalb ein paar Wochen landeskundlichen Unterricht und ein paar Monate Praktikum vor Ort. Dann werden Sie hoffentlich ihre eigenen Widersprüche und Ungereimtheiten entdecken und ausräumen.
Bernd Zeun
11.537
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 20.08.2014 um 00:51 Uhr
Lieber Herr Drechsel, da scheine ich Sie so erzürnt zu haben, dass Sie meinen Kommentar gar nicht richtig gelesen haben. Wenn Sie nämlich das Postskriptum aus Ihrem Beitrag weg gelassen hätten, wäre von mir gar kein Kommentar gekommen. Ich fand es einfach Schwachsinn (ich benutze mal ihre Wortwahl aus Ihrem anderen Kommentar), anzunehmen, Gottes Eingreifen ins Weltgeschehen habe die im Foto gezeigte Situation ermöglicht, statt dass dieser Gott so ins Weltgeschehen eingegriffen hätte, dass es gar nicht erst nötig gewesen wäre, dass Afrikaner ihr Land verlassen müssen, um am Leben zu bleiben. Wenn das nicht ungereimt ist, was sonst? Ich muss auch nicht erst nach Afrika reisen, um zu wissen, dass viele der Probleme und Auseinandersetzungen in Afrika mit der Kolonialzeit und der Staatenbildung mit willkürlicher Grenzziehung ohne Rücksicht auf ethnische Zusammensetzungen zusammenhängen. Dass Sie mithelfen wollen, das Bildungsdefizit Afrikas abzubauen, kann ich nur begrüßen. Ich habe aber auch den Eindruck, dass zumindest in religiösen Kreisen in dieser Hinsicht noch einiger Nachholbedarf besteht. Da scheint man zumindest gefühlt noch mit dem geozentrischen Weltbild zu leben. Deshalb wäre ich auch dafür, den Religionsunterricht zu gleichen Teilen durch Ethik und Astronomie zu ersetzen. Vielleicht macht man sich dann bewusst, dass wir im kosmischen Maßstab auf weniger als einem Staubkorn am Rande einer durchschnittlichen Galaxie leben, die auch nur eine unter Millionen ist. Und wenn sich die Menschen einmal wirklich bewusst sind, wie unglaublich unbedeutend die Krone der Schöpfung eigentlich ist, kommen sie vielleicht auch auf die Idee, dass es besser wäre, die Zeit ihrer Existenz nicht damit zu verbringen sich gegenseitig, häufig auch noch im Namen der Religion, die Köpfe einzuschlagen.
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