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Für eine Verbesserung der Wasserqualität am kleinen Teich in der Wieseckaue sorgt die neue Brücke

von Peter Baieram 30.07.2014855 mal gelesen5 Kommentare
Gießen | leider nicht wie zu sehen ist.
Aber wie soll eine 36 Meter lange Brücke, die alte
“Brücke” bestand nur aus eine Kanalrohr mit einen Durchmesser von etwa 1800 mm, für einen bessere Wasserqualität sorgen wenn das Wasser steht.
Bei so viele Algen wie ich sie heute an dieser Brücke gesehen habe frage ich mich was bringt diese angebliche breite Brücke.
Die letzten Tage konnte man am Überlauf am kleinen Teich schon die Wasserqualität riechen.
Um die Wasserqualität zu verbessern müsste es doch reichen wenn der Neue Teich wie der Schwanenteich permanent gefüllt würde.
Was durch das übermäßige Anstauen der Wieseck auch machbar ist.
Heute hat man wieder begonnen den neuen Teich zu befüllen.
Am ende des kleinen Teich kann man jetzt die Algen vorbei ziehen sehen.

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Kommentare zum Beitrag

Dietmar Jürgens
1.252
Dietmar Jürgens aus Gießen schrieb am 30.07.2014 um 22:24 Uhr
Peter, meiner Meinung nach ist gerade die permanente Flutung des Neuen Teiches das Problem. Bevor die Wieseck angestaut wurde, hat man den Teich nur gelegentlich und auch nur dann, wenn das Wieseckwasser kaum Fracht führte, geflutet, um einer Verlandung entgegenzuwirken. Denn man darf nicht vergessen, der Teich ist nicht sehr tief. Nun läuft ständig Wasser aus der Wieseck in den Teich, also auch nach starken Regenfällen (davon gab es ja nun einige in diesem Sommer). Etwas, das jahrelang tunlichst vermieden wurde.

Der Brückenkörper liegt fast auf dem Wasser. Eine Zirkulation durch Wind und/oder Wellen ist da stark eingeschränkt. Das macht sich in den geschützen Bereich beidseits der Brücke deutlich bemerkbar, denn dort befinden sich ja die dicksten Algenteppiche. Das gilt ebenfalls für den Bereich am Überlauf in die Wieseck. Der Anteil an Blaualgen scheint sehr hoch zu sein. Eines steht fest: nach einer Verbesserung der Wasserqualität sieht das ganz und gar nicht aus.

Eine Frage, die sich mir aufdrängt: wieviel Chemie (=Dünger) wurde/wird auf der Landesgartenschau eingesetzt? Ich habe in 15 Jahren noch nie eine solche Algenblüte am Neuen Teich feststellen können.
Peter Baier
10.228
Peter Baier aus Gießen schrieb am 31.07.2014 um 19:49 Uhr
Hallo Dietmar, der neue Teich wird nicht permanent mit
Wasser befüll, das Wasser was man die ganze Zeit sieht ist womöglich auf einer nicht mehr dicht schließenden Absperrung zurück zuführen.
Seit gestern kann man am Überlauf am kleinen Teich hören das Wasser abläuft.
Leiter liegt soviel Holz auf dem Wasser das die Algen nicht mit ablaufen sonder zurück gehalten werden.

Vor einen Jahr hatten wir am Schwanenteich so viele Algen, meist am THM- Platz, als der Teich noch nicht ganz bis zum überlauf gefüllt war.
Nach dem richtigen Befüllen waren die Algen eigentlich schnell verschwunden.
Deshalb war meine Frage warum man nicht permanent den Teich füllt, da es jetzt durch den zuhohen Wasserstand möglich wäre.
Danke für Deine Interessante Auskunft.
Eigentlich hat mein Artikel bis jetzt nichts mit der LGS zu tun, weshalb auch nicht Frau Sybille Keiner fragen muss was wohl Frau Back dazu sagen wird.

Aber Du hast das Wort Dünger ins Spiel gebracht.
WWW > Was Wäre Wenn ?
Dietmar Jürgens
1.252
Dietmar Jürgens aus Gießen schrieb am 01.08.2014 um 21:35 Uhr
Sorry Peter, ob gewollt oder ungewollt: es läuft unentwegt Wasser aus der Wieseck in den Neuen Teich und zwar über die Zulaufrinne am südöstlichen Zipfel. Bedingt durch den Aufstau (Stichwort "Fischaufstiegshilfe") ist der Wasserspiegel der Wieseck dauerhaft oberhalb der Wehrhöhe. Normalerweise wird der Zulauf durch übereinander gestapelte Balken geregelt, aber das funktioniert offensichtlich nicht mehr. Das aufgestaute Wasser ist natürlich viel wärmer, als jenes, das, als die Wieseck noch ein Fließgewässer war, zugeführt wurde. Die höhere Wassertemperataur begünstigt u.a. die Algenblüte. Fast der gesamte Neue Teich ist mit Algen überzogen. Das hat es noch nie gegeben.
Peter Baier
10.228
Peter Baier aus Gießen schrieb am 02.08.2014 um 20:54 Uhr
Also Ditmar ist das jetzt der neue Stand für den neuen Teich, Algen ohne ende.
Jahr für Jahr.
Man sollte sich bei dem Herrn Goldhorn über so eine misslungene Umgestaltung bedanken.
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Peter Baier
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