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Frühjahrs-Wischmob in der Nordstadt: Engagement und schöne Ecken in Bildern

V.l.: Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich, Lutz Perkitny (Stadtteilmanager Nordtstadt), Peter Sommer (Nordstadtverein) und Rainer Pauli (Wohnbau Gießen) freuen sich auf die Fotoausstellung über den erfolgreichen Frühjahrs-Wischmob in der Nordstadt.
V.l.: Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich, Lutz Perkitny (Stadtteilmanager Nordtstadt), Peter Sommer (Nordstadtverein) und Rainer Pauli (Wohnbau Gießen) freuen sich auf die Fotoausstellung über den erfolgreichen Frühjahrs-Wischmob in der Nordstadt.
Gießen | „Sich selbst entdecken neben schönen Ecken“ – das ist nicht nur das Motto, das für die Fotoausstellung zum Frühjahrs-Wischmob in der Nordstadt ausgewählt wurde, sondern es bezeichnet das konkrete Erlebnis von 85 Personen jedes Alters, die an der Müllaktion am 22. März 2014 teilgenommen haben. Dieser Frühjahrsputz fand in Verbindung mit der Umweltkampagne „Sauberhaftes Hessen“ statt.
Wie die Bürgermeisterin der Stadt Gießen Gerda Weigel-Greilich bei der Ausstellungseröffnung am Dienstag, 29. Juli 2014, im Rathaus, pointierte, wäre es zu kurz gegriffen, den Wischmob als eine schlichte Müllaktion zu nennen. Sie zeige nämlich die Entwicklung der Nordstadt als soziale Stadt, indem Bewohner, Kinder, Mitglieder von Vereinen und die Jugendfeuerwehr freiwillig mitgemacht haben, um ihren Viertel aufzuwerten. Viele grüne Flächen wurden als „schöne Ecken“ entdeckt und es ist offensichtlich, dass die Bewohner der Nordstadt darauf viel Wert legen: Auch die Pflanzbeeten, die im Rahmen der Landesgartenschau im Nordstadtkorridor angelegt wurden, und die Kunstleitpfosten wurden so gut wie nie vom Vandalismus betroffen. Für die Erhaltung der grünen Flächen in der Nordstadt wird gearbeitet werden.
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Sehr begeistert von der Aktion war der Stadtteilmanager Lutz Perkitny: „Der Stadtteil lebt und ist engagiert! Man sieht, was die Bewohner zusammen schaffen!“ Mit 85 Teilnehmern sei der Wischmob in der Nordstadt die erfolgreichste Aktion dieser Art gewesen. Das zeige das Interesse der Bewohner für ihren Viertel. Der technische Leiter der Wohnbau Gießen GmbH Rainer Pauli ist fest überzeugt: „In diesem Gebiet wird’s etwas Schönes in den nächsten 20 Jahren!“
Perkitny bedankte sich für die Spende des Stadtreinigungs- und Fuhramts der Stadt Gießen in Höhe von 100 Euro, die von der Bürgermeisterin überreicht wurde. Zusammen mit der Unterstützung von den beiden Sponsoren Stadtwerken Gießen und Autosattlerei Grölz GmbH & Co. KG aus Wieseck in Höhe von ebenfalls jeweils 100 Euro erhielt der Nordstadtverein 300 Euro, die dem Jugendzentrum Holzwurm gespendet werden.
Die Idee, eine Fotoausstellung über diese Initiative zu realisieren, wurde vom Umweltamt der Stadt Gießen im Rahmen des Aktionsbündnisses „Hin: und weg – für eine sauberhafte Nordstadt“ angeregt. Bis zum 8. August können die Besucher im Rathaus, vor dem Eingang der Stadtbibliothek, sechs Tafeln mit aussagekräftigen Bildern bewundern, die an dem Aktionstag geschossen wurden. Darauf sind wesentliche Momente der Müllsammlung, engagierte Kinder und Erwachsene, Ausschnitte aus dem Stadtplan der Nordstadt mit markierten Sammelpunkten sowie die schönen grünen Areale und die gut verdiente Erholung der großen und kleinen Teilnehmer bei der Abschlussfeier mit Snacks und Getränken in der „Nordpol-Hütte“ zu sehen.
Die Ausstellung wird anschließend im Nordstadtzentrum weiter gezeigt.

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von:  Alessandra Riva - Mitarbeiterin der GZ-Redaktion

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