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Sanierter Platz an der Johannette-Lein-Gasse eingeweiht

Einige Bewohner und Vertreter der Stadt Gießen nahmen an der Einweihung des Platzes an der Johannette-Lein-Gasse durch Projektleiter der HA SEG Vortmann (1.v.l.) und Bürgermeisterin Weigel-Greilich (2.v.l.) teil.
Einige Bewohner und Vertreter der Stadt Gießen nahmen an der Einweihung des Platzes an der Johannette-Lein-Gasse durch Projektleiter der HA SEG Vortmann (1.v.l.) und Bürgermeisterin Weigel-Greilich (2.v.l.) teil.
Gießen | Nach über vier Monaten Bau- und Sanierungsarbeiten wurde ein neuer kleiner Platz im Stadtzentrum, an der Johannette-Lein-Gasse, von Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich und vom Projektleiter des Sanierungsträger HA Stadtentwicklungsgesellschaft mbH (HA SEG), Heribert J. Vortmann, offiziell eingeweiht.
Vortmann freute sich über diesen neuen Eingang in die Stadt und erklärte stolz, dass an diesem Ort die meisten Maßnahmen der Stadtsanierung konzentriert seien. Der Platz sei komplett barrierefrei, erhalte die Qualität einer Fußgängerzone, der Belag und die Leitungen seien im neusten Stand, es gebe ein neues Gebäude und eine Tiefgarage. Im Herbst werden noch zehn Bäume gepflanzt. In die Umgestaltung des Platzes wurden etwa 850.000 Euro investiert. Ein Teil der Finanzierung kommt aus EU-Mitteln, die vom nicht realisierten Projekt einer Unterführung an der Mühle in die Sanierung des Platzes umgeleitet wurden. Außerdem wurde die Sanierung durch Mittel des JESSICA-Stadtentwicklungsfonds Hessen und der Städtebauförderung (Bund, Land Hessen, Universitätsstadt Gießen) sowie durch private Investitionen finanziert.
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Sanierung (61)Platz (5)Johannette-Lein-Gasse (1)
Bürgermeisterin Weigel-Greilich lobte den neu gestalteten Platz als einen Trittstein zum Seltersweg, zur Katharinengasse und Kaplansgasse, zum neuen Kaufhaus (ehemaligen Kaufhof), das gerade renoviert wird, zur Tiefgarage und zur Galerie Neustädter Tor. Die zentrale Lage und die Nähe vom Erholungsgebiet der Lahnaue machen diese Gegend zu einem attraktiven Wohngebiet. Weigel-Greilich begrüßte insbesondere die Gestaltung als verkehrsfreie Zone, denn „die Hässlichkeit unserer Stadt ist nicht die Architektur, sondern der Verkehr“, so die Bürgermeisterin.
Vortmann und Weigel-Greilich bedankten sich bei allen Beteiligten und bei den Anwohnern, die während der Bauzeit viel Geduld gezeigt hatten, und wünschten allen einen schönen Aufenthalt auf dem neuen Platz. Nach dem Sommer soll ihm auch ein Name gegeben werden.
Ob der umgestaltete Platz den Bewohnern wirklich gefällt, ist umstritten. Im Moment sieht er noch ziemlich öde und grau aus, die runde Bank in der Mitte steht unter strahlender Sonne und es wird dauern, bis die Passanten sich im Schatten der Bäume, die noch gepflanzt werden sollen, ausruhen können. Einige ältere Bewohner vermissen schon das Grüne und hätten sich den renovierten Stadtplatz anders vorgestellt. Außerdem machen sie sich Sorgen darum, dass der Platz von wilden Skaters benutzt werden könnte und man abends noch Lärm ertragen soll. Dagegen äußerten sich junge Menschen sehr positiv über den Platz. „Das ist eine Bereicherung, eine super Sache!“, sagte eine Studentin, die seit einem Jahr dort wohnt. Der Platz sei sehr attraktiv und werde Leben ins Wohngebiet bringen. Wünschenswert wäre noch ein Café am Platz, vielleicht in einem der Leerstände neben dem Eingang der Tiefgarage: „Es wäre ideal! Die Leute könnten sich noch eine Pause gönnen, bevor sie nach dem Einkauf das Auto in der Tiefgarage abholen und nach Hause fahren.“

Einige Bewohner und Vertreter der Stadt Gießen nahmen an der Einweihung des Platzes an der Johannette-Lein-Gasse durch Projektleiter der HA SEG Vortmann (1.v.l.) und Bürgermeisterin Weigel-Greilich (2.v.l.) teil.
Einige Bewohner und... 
Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich begrüßt die Anwesenden.
Bürgermeisterin Gerda... 
Die Anwesenden auf dem Platz.
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Ein neues Gebäude steht am Platz.
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Die Bewohner vermissen das Grüne.
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Kommentare zum Beitrag

Martin Wagner
2.455
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 23.07.2014 um 14:34 Uhr
Kurz zu: " Nach dem Sommer soll ihm auch ein Name gegeben werden."

Ich denke es reicht einfach ein Email an die Stadt zu schreiben und Namensvorschläge abzugeben.

Vielleicht können ja nicht berücksichtigte Vorschläge zum Lahnsteg "recycelt" werden.
H. Peter Herold
27.102
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 24.07.2014 um 17:48 Uhr
An die Studentin: „Das ist eine Bereicherung, eine super Sache!“, sagte eine Studentin, die seit einem Jahr dort wohnt. Der Platz sei sehr attraktiv und werde Leben ins Wohngebiet bringen. Wünschenswert wäre noch ein Café am Platz, vielleicht in einem der Leerstände neben dem Eingang der Tiefgarage: „Es wäre ideal! Die Leute könnten sich noch eine Pause gönnen, bevor sie nach dem Einkauf das Auto in der Tiefgarage abholen und nach Hause fahren.“
Wie lange wohnt sie denn schon hier in Gießen? Ich seit 2004 und habe schon einige Café kommen und gehen sehen. Da wo jetzt der Friseuer Hauptsache die Haare schneidet und föhnt.
Es ist ein Trugschluss zu meinen, die Leute würden sich eine Pause gönnen. Zuerst hasten sie in die Stadt zum Einkaufen oder sonstigem und anschließend, teilweise voll bepackt oder frustiert wieder zurück und dann erst recht keine Zeit sich eine Pause zu gönnen.

Ob sie dann sich die Zeit nehmen und auf dem jetzt noch nackten Platz eine Pause machen?
Christian Momberger
11.096
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 26.07.2014 um 00:49 Uhr
"Ein Teil der Finanzierung kommt aus EU-Mitteln, die vom nicht realisierten Projekt einer Unterführung an der Mühle in die Sanierung des Platzes umgeleitet wurden."

Geht es hier um den Dammdurchstich, der erst am Sankt-Nimmerleinstag kommen wird?

In der Tat finde ich den Platz auch recht trist und grau. Es mag zwar jetzt deutlich ordentlicher/aufgeräumter aussehen als vorher und er ist jetzt auch Barrierefrei, was er bislang nicht war, aber ob er nicht hätte anders schöner gestaltet werden können frage ich mich auch.

Und ich bin mal gespannt, welcher Namen der Stadt einfällt und ob sie ggf. einen Bürgervorschlag nehmen. Könnten doch wieder einen Wettbewerb machen, wie bei der Brücke. Es gebe ja noch viele Namen/Personen, die eine Benennung in Gießen verdient hätten.
Iris Reuter - GZ Team
1.731
Iris Reuter - GZ Team aus Gießen schrieb am 27.08.2014 um 16:26 Uhr
Sieht irgendwie trostlos aus...
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Herzlichst, Ihr(e) Alessandra Riva - Mitarbeiterin der GZ-Redaktion

von:  Alessandra Riva - Mitarbeiterin der GZ-Redaktion

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Alessandra Riva - Mitarbeiterin der GZ-Redaktion
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