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Zur Pflege keine Zeit mehr?

von Peter Baieram 21.07.20142419 mal gelesen28 Kommentare
Pflege nicht möglich?
Pflege nicht möglich?
Gießen | Sind alle Gärtner mit der LGS beschäftigt?
Mitten vor der Kongresshalle steht dieser Gedenkstein.
Die 4 Blumenbeete davor und dahinter machen einen gepflegten Eindruck, nur das Beet an dem dieser Gedenkstein steht hat schon lange keine pflege mehr erhalten.
Sind alle Gärtner nur noch mit der LGS beschäftigt?
Oder ist kein Geld mehr da?
Ist die Bimmelbahn wichtiger?
Vier Beete werden gepflegt aber nur das eine nicht,
armes Giessen.
Vielleicht kann man das Beet so verkleinern das dort
keine Blumen mehr Platz haben.
Das es so aussieht ist nicht das erste mal.
Selbst vom Rathaus müsste es zu sehen sein, wenn
man es sehen will.
Was sollen die 700 000 Besucher denken welche die LGS besuchen sollen.

Pflege nicht möglich?
Pflege nicht möglich? 
Pflege nicht möglich?
Pflege nicht möglich? 
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Kommentare zum Beitrag

Bernd Zeun
11.652
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 21.07.2014 um 21:28 Uhr
Das ist ein Wildbiotop, die Insekten wird's freuen und mich stört es nicht.
Peter Baier
10.322
Peter Baier aus Gießen schrieb am 21.07.2014 um 21:52 Uhr
Warum hat man die vier anderen Beete nicht genauso bepflanzt?
Stefan Walther
4.852
Stefan Walther aus Linden schrieb am 21.07.2014 um 23:42 Uhr
So wird es wahrscheinlich sein Frau Keiner, aber mal so unter uns = fordert Herr Baier nicht mit seinen Beiträgen manchmal gerade zu Kommentare u.a. von Frau Back heraus? Bei einigen Beiträgen denke ich mir schon ( auch hier ) = wen juckt das schon, gibt es wirklich nichts Wichtigeres und Interessanteres zu berichten wenn ich auf Missstände hinweisen will? Wer so oft mit der Kamera unterwegs ist um auf Dinge hinzuweisen, die man verbessern könnte... nur mal als Tipp Peter = evt. gehst du mal zur Asylanten-Aufnahmestelle und machst da ein paar Fotos ( vielleicht hast du sogar die Gelegenheit mit einigen Leuten zu reden ) über die dortigen Zustände, ich bin überzeugt davon, dass dies wesentlich mehr Menschen ernst nehmen würden und auch ernsthaft Kommentare abgeben würden als diese -sorry- Spiessermentalität mit dem Finger auf jede Kleinigkeit zu zeigen wo die Masse sagt = das interessiert mich soviel wie der berühmte Sack Reis in China. Ja, das musste jetzt mal sein, tut mir leid wenn es etwas überzogen ist, aber ich denke auch nicht, dass du der BI mit deinen Beiträgen immer einen Gefallen tust...
Jutta Skroch
13.688
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 22.07.2014 um 00:08 Uhr
@Peter, das hängt damit zusammen, dass jüdische Gräber nicht gepflegt werden. Der Wildwuchs ist gewollt, denn es haben sich außer dir schon mehr Leute beschwert.
Nicole Freeman
10.764
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 22.07.2014 um 06:56 Uhr
danke Jutta fuer die echte erklaerung !
Nicole Freeman
10.764
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 22.07.2014 um 07:02 Uhr
Desweiteren werden an diesem und an anderen juedischen gedenkstaetten und graeber manchmal kleine steinchen auf die steine gelegt. diese bitte nicht weg raeumen. man nennt sie dofek = anklopfer, sie sollen einen gruss an den toten signalisieren. mehr ueber diesen juedischen brauch und seine geschichte http://jhva.wordpress.com/2010/11/16/warum-legt-man-kleine-steine-auf-judische-grabsteine/
Karl-Ludwig Büttel
3.856
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 22.07.2014 um 08:32 Uhr
Herr Walther super. 100 % Übereinstimmung.
Ingrid Wittich
20.937
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 22.07.2014 um 09:46 Uhr
Sehe ich wie die Herren Walther und Büttel.
Peter Baier
10.322
Peter Baier aus Gießen schrieb am 22.07.2014 um 19:57 Uhr
Jutta danke für diese Info, wenn es so gewollt ist dann sollen
sie ihren Spaß haben.
Ein Denkmal oder eine Gedenkstätte haben bei mir einen
anderen Stellenwert, und sollte nicht so verwahrlost aussehen.

Walter ich bin nicht die Bi, ich bin in der Bi und habe wie
die anderen auch verschiedene Interessen.
Dieser Artikel hat mit der BI nichts zu tun.
Sollte es einer nicht verstehen dann kommt gleich die Frau
Bach und erklärt es euch, würde jetzt Frau Sybille Keiner
sagen.
Stefan Walther
4.852
Stefan Walther aus Linden schrieb am 22.07.2014 um 20:03 Uhr
Ich denke du meinst mich Peter ( mein Vorname ist Stefan, aber kein Problem ).
So einfach ist die Sache nicht Peter, meine letzte Info besagt, dass du einer der Sprecher der BI bist, damit stehst du in der Öffentlichkeit für die BI, ob du willst oder nicht. Geht mich zwar nichts an, aber vielleicht solltet ihr das doch mal intern klären wer, was, wie veröffentlicht. Und alles was im Zusammenhang mit der LGS von einem Mitglied der BI - und erst recht von einem Sprecher - gesagt und geschrieben wird, das wird in Zusammenhang mit der BI gebracht, so ist das nunmal, meiner Ansicht nach auch völlig in Ordnung so!
Nicole Freeman
10.764
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 23.07.2014 um 07:51 Uhr
Peter der Wildwuchs auf der Gedenkstaette ist wegen der Juedischen Beerdigungs und Grabstaetten Rituale. Wir pflegen und pflanzen Blumen usw. Im Juedischen wird das Grab der Natur ueberlassen. Mit Gras oder Efeu ueberwachsen lassen. Das dies in Giessen auch bei der Gedenkstaette so gehandhabt wird zeigt eigendlich das die Stadt die Rituale einer Religion beachtet und respektiert auch wenn es fuer christen unvorstellbar erscheint ein Grab nicht zu pflegen. Juden zeigen ihre Ehrfurcht vor dem,, gleich sein im Tod,, indem sie alle Graeber ohne Schmuck nur einen Grossen versehen. Bei besuchn wird auf dem grossen stein meist ein Kiesel abgelegt der dem Toten den Gruss senden soll. Ich finde es sogar gut das man sich an die Juedische Tradition haelt an einem Juedischen Gedenkplatz . Auf einem Juedischen Grab darf nichts abgelegt werden das einmal Gelebt hat. Leider werden an bestimmten Tagen dann doch Kraenze und Blumen an der Gedenkstaette abgelegt weil das bei christen so ueblich ist sein mitgefuehl zu zeigen. Besser waere es wenn man sich auch da an das Juedische Brauchtum halten wuerde. Aber der Wildwuchs zeigt Toleranz und das finde ich gut.
Bernd Zeun
11.652
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 23.07.2014 um 09:53 Uhr
Wo die Frau Back recht hat, hat sie recht ... (gilt auch für Stefan Walther, aber bei Frau Back muss ich eher einmal schmunzeln)

und wenn ich mir mal meine Religion zusammenbasteln sollte, aus der jüdischen werde ich mir die Grabpflege aussuchen.
Karl-Ludwig Büttel
3.856
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 23.07.2014 um 10:00 Uhr
Das mit der Grabpflege sehe ich wie Sie Herr Zeun.
Nicole Freeman
10.764
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 23.07.2014 um 15:56 Uhr
,,Da ich 1955 Geboren wurde habe ich mit diesen Datum nicht zu tun. Was damals gesehen ist, ist schrecklich und krausem zugleich und sollte sich
nicht wiederholen, zumal es von relativ wenigen Menschen gemacht wurden.

Ein Mensch der jeden Tag in die Kirche rennt muss
Nicht unbedingt ein guter Mensch sei, genauso der diesen Tag nicht kennt oder vergessen hat ein schlechter. ,,
wenn ihr diesen Kommentar meint sehe ich das als passend. nicht jeder kennt die rituale der juedischen religion und auf den ersten blick schaut es wirklich aus als haette man das beet vergessen.
Desweiteren sind die kommentare auf den Artikel nicht gerade toll fuer den schreiber. wird hier doch an seiner Person einiges kritisiert das er erst einmal verdauen muss. da kann einem schon mal eine nicht gelungene reaktion raus rutschen die man nicht so meint.
ich habe peter persoenlich kennen gelernt und als einen offenen und freundlichen menschen kennen gelernt. Von einem Spiesser war da keine spur. wenn ueber kleinigkeiten nicht mehr berichtet wird sind die kleinigkeiten aber immer noch da und das sprichwort ,, aus den augen aus dem sinn,, gibt es nicht ohne grund. wer bereits an den kleinigkeiten arbeitet bekommt keinen berg vor die fuesse gestellt. so sehe ich das.
Nicole Freeman
10.764
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 23.07.2014 um 16:18 Uhr
achso noch eine frage an die die an den 8. mai demos mit gemacht haben.
warum hat man die juedische grab und gedenkstaetten regel nicht befolgt und am denkmal blumen und kraenze abgelegt. an einem juedischen grab darf nichts was gelebt hat abgelegt werden !
man koennte jetzt sagen das es boeswillige verspottung der juden sein koennte. man kann aber auch sehen das es einfach nicht gewusst wurde und man eigendlich die toten ehren wollte. also das naechste mal lieber einen kleinen stein auf den grossen legen. das ehrt und respektiert die ermordeten mehr.
Stefan Walther
4.852
Stefan Walther aus Linden schrieb am 23.07.2014 um 23:07 Uhr
Eine Antwort Frau Freeman = doch, wenn man sich über jede Kleinigkeit aufregt, von den "großen Dingen" aber keine Ahnung hat UND sich trotzdem darüber auslässt, sich manchmal aufführt wie ein Hilfspolizist ( Ausdruck ist nicht von mir, hätte aber auch von mir sein können ) bei völlig banalen Sachen... dann ist das für mich "typisch Spiesser".
Peter Baier mag ein offener und freundlicher Mensch sein - ich kenne ihn nicht besonders gut, hatte aber auch im persönlichen Gespräch diesen Eindruck - das schützt aber nicht vor berechtigter Kritik! Und mit Samthandschuhen braucht man ihn auch nicht anfassen, denn austeilen kann er auch ganz ordentlich, was ja auch nicht falsch sein muss. Nur, wer austeilt, der muss auch einstecken können. Und vielleicht doch irgendwann mal inhaltlich und selbstkritisch reagieren - statt nur sagen "das ist meine persönliche Meinung" - das wäre auch nicht schlecht. Die andere Variante wäre die Kritiken zu entkräften oder zu widerlegen, aber da kommt einfach zu wenig.... Und man kann doch nicht schreiben "dieser Beitrag hat mit der BI nichts zu tun und stellt gleichzeitig im Beitrag einen Zusammenhang zur LGS her", soviel Angriffsfläche bieten, das ist schon ... na ja, ich schreib`s lieber nicht....
Christian Momberger
11.271
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 23.07.2014 um 23:30 Uhr
Das mit der Grabpflege im Judentum war mir neu. Wusste ich noch nicht. Hier handelt es sich aber eigentlich nur im ein Grab im engeren Sinne, denn hier wurden keine Menschen beerdigt. Dennoch ist es ein wichtiges und richtiges Mahnmal, dass an die Verbrechen der NS-Zeit, konkret an die Schändung der jüdischen Synagoge, die bis zum 09.11.1938 an diesem Platz stand.

Und Stefans Kritik an Peter kann ich durchaus teilen, auch wenn ich es nicht ganz so dramatisch sehe und man auch die kleinen Dinge nicht aus dem Auge verlieren sollte.
Martina Lennartz
6.294
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 25.07.2014 um 00:23 Uhr
Kurz zu dem Thema "Grab" oder "Grabpflege" an dem Gedenkstein für die ehemalige (zerstörte) Synagoge vor der Kongresshalle.
Hier handelt es sich lediglich um ein Hochbeet, dass vom BUND gepflegt wird. Diese haben im Frühling 2014 in diesem Kasten, was hinter dem Gedenkstein steht, eine Tüte "Gießener Samenentüte" gestreut, welche jetzt uferlos wächst- so auch Wildkräuter.

Am ersten Dienstag im August wird das Beet wieder gerichtet, denn dann trifft sich der BUND in der Kongresshalle im Winchester Zimmer, und auf der Tagesordnung steht genau diese Fläche.
http://www.bund-giessen.de/archiv.html

Es gibt also hier an dieser Stelle keinen signifikanten Zusammenhang zwischen jüdischen Grabstätten und dem Wildwuchs des Hochbeetes.
Dennoch ist es völlig richtig, dass das Grab von Juden nicht weiter "gepflegt" wird : http://www.zegk.uni-heidelberg.de/hist/ausstellungen/buttenhausen/friedhofskultur_jued.html
Christian Momberger
11.271
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 25.07.2014 um 00:38 Uhr
Interessante Info Martina. Dann bin ich mal gespannt was passiert.
H. Peter Herold
29.030
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 26.07.2014 um 08:42 Uhr
Ja man sollte manchmal etwas zurückhaltender sein. Eventuell nur ein oder mehrere Bilder einstellen und dann das Kommentieren den anderen überlassen.
Ich habe auch zuerst an jüdisches Brauchtum gedacht. Würde empfehlen den Platz zu pflastern, dann benötigen er keine Pflege und die Steine wären dann auch schon da.
H. Peter Herold
29.030
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 26.07.2014 um 16:03 Uhr
Einmalige Kosten statt dauernder Pflege. Die Stadt hat doch kein Geld.
H. Peter Herold
29.030
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 26.07.2014 um 17:47 Uhr
Wie gut, dass wir Sie hier haben. Alles wissen, können und dabei auch noch lachen können
H. Peter Herold
29.030
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 27.07.2014 um 08:40 Uhr
Nur nicht übermütig werden wenn andere mal Nachsicht üben.
H. Peter Herold
29.030
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 27.07.2014 um 12:35 Uhr
Na ja, aber wenn ich mir all Ihre Kommentare, Beiträge? ansehe, dann kommen mir da schon so Zweifel an der heutigen Aussage. Aber sei es drum, Sie werde eh immer das letzte Wort haben oder es zuumindest haben
wollen.
Karl-Ludwig Büttel
3.856
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 27.07.2014 um 14:01 Uhr
Das schreibt der Richtige. Wie witzig.
H. Peter Herold
29.030
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 27.07.2014 um 14:27 Uhr
Das meine ich zu dem Kommentar vor mir auch. Super! 100%ige Übereinstimmung
H. Peter Herold
29.030
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 27.07.2014 um 19:20 Uhr
Ich kann ja nicht nachgeben, muss das letzte Wort haben. WEie soll ich sonst beweisen, dass Sie liebe Frau Back mit Ihrer Aussage falsch liegen. Ich habe nie behauptet ich sei der Klügere, sondern nur eine stehende Redensart zitiert. Abver jetzt könnten Sie es beweisen und nichts mehr darauf antworten.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Peter Baier

von:  Peter Baier

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Peter Baier
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