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Nordstadtfest: Ein Fest aller Bewohner und aller Kulturen

Mit dem Auftritt des Fanfarenzugs Zauberklang Gießen e.V. startet das Nordstadtfest.
Mit dem Auftritt des Fanfarenzugs Zauberklang Gießen e.V. startet das Nordstadtfest.
Gießen | Ein buntes Bühnenprogramm, leckere internationale Speisen, viele Informationen, gute Laune und ein herrliches Sommerwetter sorgten für beste Unterhaltung auf dem Nordstadtfest am Samstag, 19. Juli 2014. Ab 14.00 Uhr bis spät abends besuchten Tausende von Gästen das Gelände um das Nordstadtzentrum in der Reichenbergerstraße, das von Musik, Tanz, Ständen von unterschiedlichen Einrichtungen und Vereinen sowie Initiativen für Erwachsene und Kinder belebt wurde. Für jede Altersgruppe war etwas dabei, von kulinarischen Traditionen aus verschiedenen Ländern bis zu Sport-Mitmach-Aktionen wie der Fun Bike-Parcours mit modifizierten Fahrrädern durch die Jugendwerkstatt, Tore schießen oder Schach spielen.
Nach dem musikalischen Start durch den Fanfarenzug Zauberklang Gießen e.V. ging das Veranstaltungsprogramm auf und vor der Bühne los. Stadträtin Astrid Eibelshäuser eröffnete das Fest offiziell, begrüßte die Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz und die anwesenden Vertreter der Stadt Gießen sowie aller anderen Institutionen und freute sich über die vielen neuen Angebote, die nach der Sanierung des Nordstadtzentrums realisiert wurden. Die Nordstadt bleibe natürlich ein Schwerpunkt für die Stadtverwaltung, vor allem durch die Sanierung des Flussstraßenviertels und eine soziale Stadtentwicklung mit hoher Bürgerbeteiligung.
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Was in der Nordstadt sich bewegt, konnten alle Besucher auf dem Stadtteilfest mit eigenen Augen sehen. An zahlreichen Ständen engagierten sich haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter von Gesellschaften und Projekten, die die Interessenten berieten und informierten. Auf der „Info-Meile“ vor dem Nordstadtzentrum stellten sich die Kitas der Nordstadt und der Verein Aktino vor, der sich um die Beratung und Betreuung von jungen Menschen und deren Angehörigen kümmert. Beim Kinderschminken, Taschenbasteln und Malen konnten die kleinen Festbesucher mitmachen. Auch die Mehrsprachige Bibliothek zog die vielen Kinder mit Spielen und Lesungen an. Nicht nur auf dem Fest, sondern das ganze Jahr lang richten sich ihre Angebote vorwiegend an Kinder und Jugendliche: Jugendliteratur in mehreren Sprachen, mehrsprachiges Tischtheater und das neue Puppentheater sind erfolgreiche Projekte. An einem weiteren Stand wurden ältere Schüler und Menschen, die überlegen, ob sie vielleicht studieren sollten, durch die Initiative ArbeiterKind.de angesprochen.
Der Stadtteilmanager Lutz Perkitny und die OB Dietlind Grabe-Bolz nahmen am Fest teil.
Der Stadtteilmanager Lutz Perkitny und die OB Dietlind Grabe-Bolz nahmen am Fest teil.
Am Infostand des Ausländerbeirats und des Jobcenters standen freundliche Mitarbeiter für eine Beratung zur Verfügung. Der Nordstadtverein stellte an seinem Stand noch die neue Leiterin des ZAUG-Selbstlernzentrums Anna Bühne vor, das am 19. August in den Räumlichkeiten des Bildungszentrums Nordstadt eröffnet wird. Ein blauer Bauwagen lud alle Bewohner ein, bezüglich der Renovierung des Flussstraßenviertels mitzureden und mitzuplanen. „Mittwochs von 16.30 bis 18.30 Uhr findet eine Sprechstunde mit Stehtischen an verschiedenen Orten im Viertel statt. Wir gehen zu den Leuten, damit die Hemmschwellen abgebaut werden!“, erklärte der Stadtteilmanager Lutz Perkitny.
Von weiteren vorteilhaften Dienstleistungen, beispielsweise vom Tauschring als moderner Form der Nachbarschaftshilfe, vom Stromspar-Check durch die Caritas oder vom SuchtHilfeZentrum Gießen, konnten die Gäste in ihrer Runde auf der „Info-Meile“ erfahren, bevor sie in die Partystimmung eintauchten.
„Das Nordstadtfest ist ein Fest von den Bewohnern für die Bewohner. Das ist ein verbindendes Fest aller Bewohner, aller Kulturen, aller Religionen“, so Perkitny. Tatsächlich war eine große kulturelle Vielfalt im Herzen des Festes zu erleben. Auf der Bühne folgten die unterschiedlichsten Gruppen aufeinander, die die Anwesenden mit russischer und afrikanischer Musik, brasilianischer Capoeira, eritreischen Tänzen und alevitischem Bauchtanz begeisterten. Kindertanzgruppen und Schulchöre, junge Tänzerinnen und Tänzer vom Ballett bis zum Breakdance sowie Seniorengruppen mit traditionellen Tänzen legten ihre Auftritte mit viel Schwung trotz der Hitze hin und erhielten großen Beifall.
Ein großes interkulturelles und generationsübergreifendes Publikum ließ sich durch die Musik von Pop-Gruppen aus der Nordstadt und die gute Gesellschaft bis zu später Stunde zum Tanzen, Klatschen und Mitsingen animieren. Viele Kinder verließen die Veranstaltung als glückliche Besitzer eines Autogramms ihrer Idole.

Mit dem Auftritt des Fanfarenzugs Zauberklang Gießen e.V. startet das Nordstadtfest.
Der Stadtteilmanager Lutz Perkitny und die OB Dietlind Grabe-Bolz nahmen am Fest teil.
Applaus für die Kinder von Petras Tanzgruppe.
Stadträtin Astrid Eibelshäuser begrüßt die anwesenden Vertreter der Gießener Institutionen und das Publikum.
Kann man gegen Neuer Tore schießen?
Mit modifizierten Fahrrädern macht der Parcours Spaß.
Alle sollen mit dem Chor der Jugendwerkstatt mitsingen.
Auch OB Grabe-Bolz (l.) und Stadträtin Eibelshäuser (r.) machen mit.
Kinderaktivitäten auf der "Info-Meile".
Basteln und Kinderschminken bereiten den kleinen Gästen viel Freude.
An den Infoständen werden Interessenten beraten.
Der Bauwagen lädt alle Bewohner ein, bezüglich der Sanierung des Flussstraßenviertels mitzureden.
Nette Atmosphäre auf dem Nordstadtfest.
Leckere Speisen und buntes Bühnenprogramm genossen die Besucher des Nordstadtfestes.
Die Kinder konnten auch Autogramme von ihren Idolen bekommen.
Bis spät abends tanzten die Besucher des Nordstadtfestes.
Die Bands aus der Nordstadt hatten viele Fans.
Erwachsene, Jugendliche und Kinder hatten viel Spaß auf den Konzerten.
Auch die jüngste Sängerin des Abends, Thalia, wurde bejubelt.

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von:  Alessandra Riva - Mitarbeiterin der GZ-Redaktion

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Alessandra Riva - Mitarbeiterin der GZ-Redaktion
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