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Gießen | Gleich von 2 Seiten wird die 'Sitzblockade' der Nilgänse 'attackiert'. Dem Druck der Mehrheit weichend, wird der Weg freigegeben, mit entsprechendem Kommentar.

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Kommentare zum Beitrag

Ingrid Wittich
20.936
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 18.07.2014 um 23:02 Uhr
Ich habe es auch beobachten können: die Nilgänse lassen sich von den Gartenschau-Besuchern nicht stören. Jemand meint allerdings, die Nilgans-Population nehme überhand. Was meinen Sie?
Dietmar Jürgens
1.258
Dietmar Jürgens aus Gießen schrieb am 18.07.2014 um 23:27 Uhr
Liebe Frau Wittich, die Nilgansbestände nehmen stetig zu. Doch nicht alle Gänse brüten, die Brutpopulation ist daher nur leicht ansteigend. Überhand nehmen? Nein, ich glaube nicht. Noch fehlen eindeutige Belege dafür, dass die Art andere Arten verdrängt, auch wenn das immer wieder behauptet wird. Die Nilgans ist sehr territorial, sie attackiert in erster Linie die eigenen Artgenossen und verteidigt ein Brutrevier mit z.T. sehr rabiaten Mitteln. Natürlich werden auch anderen Arten (z.B. Stockente) von ihr attackiert. Doch sowohl Brutplätze als auch Nahrungsgründe beider Arten sind zu unterschiedlich, als das dort eine unmittelbare Konkurrenz bestünde.
Jutta Skroch
13.688
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 19.07.2014 um 00:24 Uhr
@Ingrid, das glauben viele und der Eindruck entsteht auch, weil sie stärker auffallen, vor allem durch ihr Geschrei, das ist nun wirklich nicht melodisch. Ich habe aber neulich mal gelesen, dass sie keine Gefahr für die anderen Entenarten darstellen. Am Schwanenteich sind sie meist sehr friedlich zusammen anzutreffen. Eher attackieren sich die Stockenten oder auch die Nilgänse untereinander, da geht es manchmal schon hoch her.
Problematisch sind natürlich die Hinterlassenschaften.

http://www.ffh.de/news-service/ffh-nachrichten/nController/News/nAction/show/nCategory/rheinmain/nId/45148/nItem/nilgaense-verwandeln-frankfurter-ostpark-in-einen-mega-kothaufen.html

http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article119010211/Aggressive-Nilgaense-breiten-sich-aus.html

Auch das gibt es:

http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/regioline_nt/berlinbrandenburg_nt/article126850126/Nilgaense-vertreiben-Storchenpaar-aus-dem-Nest.html
Christian Momberger
11.270
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 19.07.2014 um 01:34 Uhr
Super gesehen Dietmar. :-)
Karl Herrmann
2.004
Karl Herrmann aus Biebertal schrieb am 19.07.2014 um 08:49 Uhr
Gratulation Dietmar,
gelungenes Foto!
Gruß Karl
Christiane Pausch
6.489
Christiane Pausch aus Gießen schrieb am 19.07.2014 um 10:33 Uhr
Ich finde das Foto und die Interpretation witzig!
Stimmt am Schwanenteich,aber auch an anderen Gewässern gibt es sehr viele Nilgänse. Ich finde sie sehen sehr schön aus, habe aber auch schon gehört das es zu viele sind und andere Arten vertrieben werden.
Herr Jürgens und Jutta haben uns ja aufgeklärt dass es nicht so ist.
Ingrid Wittich
20.936
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 19.07.2014 um 12:32 Uhr
Danke Herr Jürgens und Jutta für die Erklärungen. Hier bei uns in Mücke-Merlau an einem kleinen Teich leben Kanadagänse und Nilgänse einträchtig nebeneinander. Die "Hinterlassenschaften" der Tiere werden tatsächlich so langsam zu einem Problem.
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von:  Dietmar Jürgens

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Dietmar Jürgens
1.258
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