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Ausstellung „Wasserbilder“: Von fließenden Wassern und der Farbe Blau Acht Künstlerinnen und Künstler stellen im Wetzlarer Mandala Institut aus.

Gießen | Eine sehenswerte Ausstellung zu den Themen „Fließende Wasser“ und der „Farbe Blau“, die Symbole eines energiereichen, aber vergänglichen Lebensflusses beziehungsweise, eines künstlerischen, spirituellen und harmonischen Wesens sind, findet gegenwärtig in Wetzlar statt. Dieser Thematik haben sich sechs Künstlerinnen und zwei Künstler gewidmet und haben meist abstrakte oder abstrahierende Gemälde, Zeichnungen, Objekte und Collagen geschaffen. Diese sind ab Anfang Juni 2014 in den Räumen des Mandala, Institut für Yoga und Gesundheit in Wetzlar (Hausertorstraße 46) bis September 2014 ausgestellt. Durch die zum Rahmenprogramm der diesjährigen Labyrinthwochen gehörende und dem Projekt „Ein Steinkreis für Wetzlar“ gewidmete Werkschau wird unter Anwesenheit der Künstlerinnen und Künstler am Samstag, dem 19. Juli um 16:00 Uhr – Treffpunkt Labyrinthplatz – eine öffentliche Führung veranstaltet.

Die Organisatorin der Ausstellung, Mandala-Mitarbeiterin, Künstlerin und gebürtige Rheingauerin Martha M. Fritsch, die neben Kunst auch Politik studierte, hat vorwiegend in Hessen schon an zahlreichen Ausstellungen teilgenommen.
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Wasserbild (2)Thomas Woersdoerfer (2)Tatjana vom Rhein (1)Martha Fritsch (1)Katharina Schmitt (1)Gisela Röß (1)Dr. Helmut Scharf (16)Dorothée Dottke (1)Barbara Wolf (1)
„Die Bildwelten, ihre Materialien und spielerischen Techniken erzählen Geschichten, greifen auch Themen aus Meditation und Yoga auf und spiegeln die Wertschätzung der Erde“(M. Fritsch). Ihren Werken schließen sich die ebenso sehenswerten Arbeiten der anderen Künstlerinnen und Künstler an.

Dorothée Dottke, die 1979 geborene gelernte Krankenschwester, hegt seit ihrer Kindheit „die Leidenschaft für das Malen, Kreativsein und Experimentieren“. Ausgebildet als Künstlerin wurde sie an der Malakademie und der VHS Frankfurt sowie an der Bilderwerkstatt Gießen und der VHS Wetzlar. Ihre spielerischen, experimentellen und humoristischen Collagen stellte sie in Berlin und Los Angeles aus. Ihnen gingen andere Techniken (Acryl, Aquarell u.a.) voraus, die in Herborn, Wetzlar und Frankfurt gezeigt wurden.

Die Diplom-Agraringenieurin Mattig, trägt den Künstlernamen Tatjana vom Rhein. Ihre „Herzensthemen“ sind Ökologie, Buddhismus und Kreativität. Sie ist gesundheitlich eingeschränkt durch den Kontak mit Lösemitteln der chemischen Reinigung der Eltern und Pestiziden. In ihren Exponaten der Sparten Aquarell, Ölkreide auf Leinen und Wolle verbinden sich die Themen „Wasser“ und ihr weiblicher Weg der Heilung.

Seit 2002 widmet sich Katharina Schmitt vermehrt der Malerei, die sie bereits in mehreren Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt hat. Dabei sind ihre Arbeiten in Acryl und Mischtechnik geprägt von großer Farbintensität und offener Bildgestaltung, die dem Betrachter Raum für eigene Interpretationen lässt. Auch in der Auseinandersetzung mit bekannten Künstlern entstehen immer wieder spannende Gemälde.

Gisela Röß' größte Faszination am Malen ist: Das „Entstehenlassen“ aus Inspiration von Materialien, Farbverschiedenheiten, Strukturen und Zufälligem beim Malen. Wenn sie etwas im Bild erkennt und herausarbeitet wird es spannend und manchmal auch sehr entspannend, durch ein unüberlegtes, einfaches Betonen von Strukturen und sichtbar gewordenen Formen und Figuren. Sie arbeitet mit vielen verschiedenartigen Materialien, außer Ölfarben.

Eigentlich zeichnet Thomas Wörsdörfer nur noch mit Kohle - „Schwarz auf Weiss“. In den freundlichen Ausstellungsräumen des Mandala jedoch, zeigt er zwei farbige Ölgemälde im Format 100 x 80 cm, die sich optisch und thematisch sehr gut einreihen: „Die Welle“ und „Sommerregen“. In diesem Jahr ist sein erstes Buch „Baumverwandt“ erschienen, eine Folge von Kohlezeichnungen und „Erzählstücke(n) von Bäumen für Menschen“.

Die 1949 auf der Insel Wangerooge geborene Barbara Wolf ist Kommunikations- und Malpädagogin und lebt in Lollar Salzböden. Zu ihrem Bild im Therapieraum schreibt sie: „Ich liebe das Wasser, seine dichte Durchsichtigkeit, das Grün im Wasser und die sprachlosen Geschöpfe (und so sprachlos bin ich auch bald!), mein Haar unter ihnen, in ihm, dem gerechten Wasser, dem gleichgültigen Spiegel, der es mir verbietet , euch anders zu sehen.- Die nasse Grenze zwischen mir und mir...“

Der 1947 in Mannheim gebürtige promovierte Kunsthistoriker und Künstler Dr. Helmut Scharf leitet den „Künstlerhof zum grünen Bären“ in Greifenstein-Allendorf, wo er in der eigenen Fachwerkhofreite Ausstellungen veranstaltet und Kunstseminare anbietet. Seine an der Städel-Abendschule in FfM, der TU Darmstadt und der VHS Gießen erlernten Fähigkeiten im Malen, Zeichnen und Radieren wurzeln in der Tiefe der Seele: Seine farbenfroh verwirklichten Themen wurzeln in archaischen Zeiten und Seelenzuständen.

Besichtigung der Ausstellung nach Absprache: Infos unter Tel. 0641-58777012
oder info@mandala-wetzlar.de.

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von:  Helmut Dr. Scharf

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Interessensgebiet: Gießen
Helmut Dr. Scharf
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