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Internationale Kommunisten verurteilen Israels Krieg gegen Palästina

von Michael Beltzam 17.07.20141338 mal gelesen2 Kommentare
Gießen | Wir, die kommunistischen und Arbeiterparteien, die diese gemeinsame Stellungnahme unterschreiben, verurteilen den barbarischen und verbrecherischen Angriff des israelischen Staates auf die palästinensische Bevölkerung.

Wir erklären unsere volle Solidarität mit der Bevölkerung Palästinas und rufen die Arbeiter auf der ganzen Welt auf, alle Kräfte aufzubieten, um die Front der Verurteilung Israels zu verstärken, um die Solidarität mit der palästinensischen Bevölkerung auf praktische Weise zum Ausdruck zu bringen.

Auch die USA tragen eine enorme Verantwortung für diese blutigen Entwicklungen, da sie Israel bei der Fortsetzung der Unterdrückung und massenhaften Tötung der Menschen in Palästina auf alle möglichen Arten unterstützen.

Die EU trägt ebenfalls Verantwortung, da sie weiterhin auf „Äquidistanz“ zwischen Opfern und Tätern setzt und gleichzeitig in militärischer und ökonomisch-politischer Hinsicht die Kooperation mit Israel weiterentwickelt.

Die kommunistischen und Arbeiterparteien, die diese Stellungnahme unterschreiben, verlangen:

dass das Verbrechen gegen die palästinensische Bevölkerung verurteilt wird;
Mehr über...
dass die fortgesetzten Luftangriffe gegen die palästinensische Bevölkerung sofort beendet werden und eine Bodenoffensive verhindert wird;
dass sich die israelischen Okkupationsarmeen zurückziehen;
die sofortige Freilassung aller politischen Gefangenen aus israelischen Gefängnissen;
den Abriss der inakzeptablen Trennungsmauer und die Aufhebung aller Formen der Blockaden gegenüber den Palästinensern in Jerusalem, im Westjordanland und im Gazastreifen;
den sofortigen Stopp der israelischen Siedlungen und den Rückzug der Siedler, die jenseits der Grenzen von 1967 ansässig wurden;
das Rückkehrrecht für alle palästinensischen Flüchtlinge auf Grundlage der relevanten UNO-Entscheidungen;
dass alle gemeinsamen Militärübungen und alle militärischen Kooperationsverträge mit Israel beendet werden; einen palästinensischen Staat in den Grenzen von 1967, mit Ostjerusalem als Hauptstadt


Unterzeichner:

Kommunistische Partei Albaniens
Algerische Partei für Demokratie und Sozialismus
Kommunistische Partei Australiens
Progressive Demokratische Tribune Bahrains
Arbeiterpartei Bangladeschs
Kommunistische Partei Bangladeschs
Brasilianische Kommunistische Partei
Kommunistische Partei Britanniens
Neue Kommunistische Partei Britanniens
Kommunistische Partei Chiles
Kommunistische Partei in Dänemark
Deutsche Kommunistische Partei
Kommunistische Partei Finnlands
Pol der Kommunistischen Wiedergeburt in Frankreich
Kommunistische Partei Griechenlands
Kommunistische Partei Indiens (Marxistisch)
Tudeh-Partei des Iran
Kommunistische Partei Irlands
Kommunistische Partei Italiens
Jordanische Kommunistische Partei
Kommunistische Partei Kanadas
FARC-EP / Kolumbianische Kommunistische Partei im Untergrund
Sozialistische Arbeiterpartei Kroatiens
Kommunistische Partei Luxemburgs
Kommunistische Partei Mexikos
Neue Kommunistische Partei der Niederlande
Kommunistische Partei Norwegens
Partei der Arbeit Österreichs
Palästinensische Kommunistische Partei
Palästinensische Volkspartei
Peruanische Kommunistische Partei
Kommunistische Partei der Philippinen (PKP-1930)
Kommunistische Partei Polens
Portugiesische Kommunistische Partei
Kommunistische Partei Rumäniens
Kommunistische Partei der Russischen Föderation
Kommunistische Arbeiterpartei Russlands
Kommunistische Partei Schwedens
Kommunistische Partei, Schweden
Neue Kommunistische Partei Jugoslawiens, Serbien
Kommunistische Partei der Slowakei
Kommunistische Partei der Völker Spaniens
Partei der Kommunisten Kataloniens, Spanien
Sudanesische Kommunistische Partei
Syrische Kommunistische Partei
Union der Kommunisten der Ukraine
Ungarische Arbeiterpartei
Kommunistische Partei Venezuelas
Kommunistische Arbeiterpartei Weißrusslands
Fortschrittspartei des Werktätigen Volkes, Zypern

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Kommentare zum Beitrag

Mirko Düsterdieck
338
Mirko Düsterdieck aus Gießen schrieb am 20.07.2014 um 18:08 Uhr
Der fundamentalistische, fanatische Islamismus ist eine Form des Faschismus und sollte als solches auch klar benannt werden. Das ist aber nur die eine Seite der Medaille. Wer die Geschichte des postkolonialen Staatsgebietes von Israel kennt, weiss das es hier in Wirklichkeit nicht um religiöse Feindschaften geht, sondern um die Konsquenzen des kolonialen Strebens imperialistischer Staaten bis mitte des 20. Jahrhunderts geht.
Wer eine marxistische Analyse des blutigen Konfliktes anstellt, kommt schnell zur Erkenntnis, das sowohl die Hamas wie auch die israelischen Hardliner und Extremisten sich zwar blutig bekämpfen, aber dass sich beide Seiten auch brauchen, da ihre politische und gesellschaftliche Daseinsberechtigung sich nur über die Gewalt definiert. Ansonsten würde der Rückhalt in der eigenen Bevölkerung wohl eher nur noch marginal sein.
70% der israelischen Bevölkerung sind z.B. aktuell mit der Innen- , Sozial- und Wirtschaftspolitik die in ihrem Land bis dato herrscht, höchst unzufrieden. Auch dort kann man die Handlungskette kurz und prägnant beschreiben: Konjunktur - Krise - Krieg.
Da aber gerade in den westlich kapitalistischen Ländern, wie z.B. der BRD,
keine marxistischen Analysen im politischen Reportoire vorkommen, können wir auf unbestimmte Zeit damit rechnen, dass dieser blutige Konflikt nicht überwunden wird und es weiter enorme Opfer, allen voran im Gaza Streifen geben wird . . . .die Spirale von Gewalt und Gegengewalt wird weitergehen! Deshalb ist der Aufruf der internationalen kommunistischen Parteien nur allzu logisch und auch konsequent!
Mirko Düsterdieck
338
Mirko Düsterdieck aus Gießen schrieb am 21.07.2014 um 00:01 Uhr
Benjamin Netanjahu hat in seiner Eigenschaft als israelischer Regierungschef und oberster Befehlshaber der Streitkräfte, die Ausweitung der Bodenoffensive im Gaza befohlen. Dies ist nicht nur ein barbarischer und verbrecherischer Akt, es ist auch dumm, grenzenlos dumm. Damit nämlich geht das militärische Kalkül der Hamas auf, die israelischen Soldaten in Häuserkämpfen aufzureiben. Vor dem Hintergrund, dass der Gazastreifen mit seinen 1.8 Millionen Einwohner etwa die gleiche Fläche hat wie z.B. das Stadtgebiet von Frankfurt a.M. , ist der Aufruf der israelischen Militärs "die Zivilisten sollen flüchten" äußerst zynisch! Wenn die ganze Sache nicht bitterer Ernst wäre, könnte man meinen, Benjamin Netanjahu wäre ein Fall für die Klappsmühle. Also:
Psychologen aller Länder vereinigt euch - und nehmt euch der Akte Netanjahu an. Vielleicht kann man noch was machen . . .
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