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Stadtfest dieses Jahr in der Wieseckau?????

Gießen | Aus gut informierten Kreisen der LaGaMacher war jetzt zu vernehmen, dass man gerade (in Kooperation mit dem StadtMarketing) mit Hochdruck daran arbeitet, das Gießener Stadtfest noch kurzfristig in die Wieseckaue zu verlegen, um die Besucher/Besuchszahlen positiv zu beeinflussen. Man sitzt augenblicklich über einem MiniaturModell des SchwimmbadParkplatzes und würfelt aus, welche Bäume dafür noch gefällt werden müssen.
Probleme bereite derzeit noch die Wegweisung von der City in die Wieseckaue, sowie die Frage, wie die Bimmelbahn die Menschenmassen bewältigen könne.
Man sei aber auf einem »guten Weg«.

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Kommentare zum Beitrag

H. Peter Herold
28.135
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 30.06.2014 um 21:48 Uhr
Es muss nicht immer 1. April sein. Hier in Gießen haben wir ihn das ganze Jahr ;-)
Wolfgang Schwarz
154
Wolfgang Schwarz aus Gießen schrieb am 01.07.2014 um 05:54 Uhr
Das ist doch eine ENTE. So blöd kann doch keine(r) sein, so etwas auch nur anzudenken. Sollte es allerdings wahr sein, nominiere ich diejenige(n) als Bewerber für den Titel " HIRNI DES JAHRES".
Nicole Freeman
10.196
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 01.07.2014 um 06:54 Uhr
war das nicht schon ausgemacht als man den archaeologen den kirchplatz bis september ueberlassen hat um zu graben ?! Weil dieses jahr das Stadtfest an einem anderen ort sein wird darf man den ganzen sommer graben usw..... im april bereits zu lesen. also kein aprilscherz !
Martin Wagner
2.553
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 01.07.2014 um 07:28 Uhr
Die Artikelschreiberin schrieb:

" (...) ... aus gut informierten Kreisen (...)"

Kann es sein, dass diese Kreise die Einstellerin "hoch nehmen wollen"? Denn so ein Schwachsinn traue ich selbst diesen Leuten im Rathaus nicht zu. (Und ich halte mich schon für einen scharfern Kritiker der betreffenden Personen.)
H. Peter Herold
28.135
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 01.07.2014 um 07:53 Uhr
Martin bist Du dir da sicher ;-))
Thorsten Lux
905
Thorsten Lux aus Gießen schrieb am 01.07.2014 um 23:29 Uhr
Soll denn da dann auch einen Zaun drum gezogen werden, damit sich dort keine Gießner "herumtreiben" die nicht nochmal gesondert abgezockt wurden? Das muss ja eingeplant werden. Beispielsweise findet zum Stadtfest gewöhnlich auch das Run&Roll4Help statt, für das Läufer nach Sponsoren für einen guten Zweck suchen - die müssen sich gegebenenfalls dann auch noch die Sponsoren für die Eintrittsgelder gesondert suchen...
Martin Wagner
2.553
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 02.07.2014 um 08:26 Uhr
Genau Thorsten, sollte sich die Information bestätigen, sehe ich genau in dem von dir angesprochenen Aspekt den Irrsinn.

Wenn ich in den letzten Jahren zu dem Stadtfest gegangen bin war das für mich "echt easy" (wie junge Leute das wohl heutzutage formulieren ...): Kleiderkiste auf ... nachgeschaut was "peppiges drin ist" .. angezogen ... bei schönem Wetter ein Fläschen Wasser in die Jackentasche und ab für 1 bis 3 Stunden Rundgang ....! Was fehlt in der Auflistung: Ich brauchte kein Geld einstecken. Natürlich gibt es Sauf- und Fress-Stände auf dem Stadtfest in jeder Menge, aber da muss ich ja nicht hin und mich (meist übrigens überteuert) mit Getränke und Speissen versorgen.

Auf dem Stadtfest gibt es Musik aller möglichen Richtungen und du kannst dir sicher sein, dass du ein paar "alte Bekannte" triffst. In den "sozialen" Netzwerken würde jetzt ein "Daumen hoch" eingetippt.

Habe ich das alleine so gemacht. Sicher nicht - gerade in Giessen wächst der Bevölkerungsanteil der Menschen "die es nicht so Dicke" hat ja rassant. Prozentangaben kann ich dazu nicht machen, aber meiner Einschätzung nach dürften 1/4 bis 1/3 der Stadtfestbesucher zu dieser Bevölkerungsgruppe zu zählen sein.

Stadtfest auf der LAGA bedeutet schlicht und einfach: Eintritt bezahlen. Selbst wenn sich Menschen aus dieser Bevölkerungsgruppe ein ermäßigte Eintrittskarte holen dürften werden sich das Viele genau überlegen. Vor allen Dingen Bezieher von Hartz-IV bzw. Grundsicherung.

(Ich ersparte mir hier näher auf deren finanzielle Situation einzugehen. Zumindest die regelmäßigen Leser dieser Onlineausgabe dürften informiert sein.)

Um es etwas zu pauschalieren: Bei einem Stadtfest auf dem Gelände der LAGA wird ein nicht unwesentlicher Bevölkerungsteil Giessens ausgegrenzt.

Okay, wenn das die Stadtverordneten wollen - dann ist erst einmal wenig dagegen zu machen. Ist das aber sinnvoll?

Die Stadt gehört nicht nur den Reichen, sondern auch den Armen. Die Verantwortlichen müssen meiner Meinung nach zur Integration ärmerer Bevölkerungsschichten beitragen und nicht zu ihrer Ausgrenzung aus dem städtischen öffentlichen Raum (von mir aus auch ... aus dem städtischen kulturellen Betrieb).

Thorsten völlig richtig hast du darauf hingewiesen, dass die Geschäftsleute der Sauf- und Fress-Stände in der Vergangenheit mit ihren Gebühren und die Sponsoren (ich glaube das sind die BIDs) einen wesentlichen Teil der entstehenden Kosten übernommen haben. Deine Forderung - so lese ich das zumindest - dass diese dann die Eintrittsgelder für das LaGa-Gelände mit übernehmen sollen (damit eben die Armen keinen Eintritt bezahlen müssen) mag auf dem ersten Blick logisch sein, halte ich aber für nicht machbar.

Ich denke die politische Forderung muss eindeutig sein:

Stadtfest für Alle - kostenlose Kultur im öffentlicher Raum

oder noch kürzer "Umsonst und draussen"

Ich erwarte (wie immer sollte das keine Fehlinformation sein), dass die Sache umgehend "auf die politsche Bühne" gehoben wird und die Stadtverordneten darüber abstimmen. Und mir sollte Keiner kommen das mit dem Eintritt wäre eine Nebensächlichkeit und deswegen könnte das die Verwaltung alleine bestimmen!

Übrigens in einem Kommentar (zu einem anderen Artikel) wurde übrigens schon darauf hingewiesen, dass die Stadt (bzw. ihr nahestehende Kreise) dieses Jahr schon eine eintrittsfreie Massenveranstaltung auf "das LAGA umgeleitet" hat. Es war die "Straße der Experimente" (Veranstalter: Mathematikum), welches seit einigen Jahren mit großen Zuspruch aus der Bevölkerung auf dem Platz vor dem Uni-Hauptgebäude stattgefunden hat.
Uli Kraft
2.183
Uli Kraft aus Gießen schrieb am 04.07.2014 um 00:08 Uhr
Ich denke, selbst wenn es sich hier nicht um eine gute Satire handeln sollte, besteht wenig Sorge, dass solch ein Szenario - wie im obigen Beitrag angedeutet - noch kurzfristig zu organisieren ist.
Die Stände für die Stadtfest-Beschicker dürften schon seit längerem festgelegt und auch zugewiesen sein.
Darüber hinaus würde sich sicher die Geschäftswelt der Innenstadt gegen ein solches Ansinnen zur Wehr setzen, wollten doch offensichtlich einige fast während der ganzen Sommermonate eine Ladenöffnung an den Gartenschau-Sonntagen erzwingen. Die müssten dann ja fürchten, dass ihnen auch noch die letzte Möglichkeit genommen wird, ihren Profit im Dunstkreis der LaGa zu mehren.
"Auf zu neuen Ufern"!!!
H. Peter Herold
28.135
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 04.07.2014 um 09:44 Uhr
"Auf zu neuen Ufern"!!! ? Ja sind wir denn auf offenem Gewässer;-) unterwegs.
Martin Wagner
2.553
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 05.07.2014 um 09:35 Uhr
Ja was denn nun - (gut gemachte) Satire oder was ... !

Ich bitte um Aufklärung.
Martin Wagner
2.553
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 05.07.2014 um 09:55 Uhr
Frau Back - ich habe mit Absicht die zwei Worte in Klammern gesetzt, denn ich bin der Ansicht - falls der Artikel ein Scherz bzw. eine Satire ist - dann ist die gerade nicht gut gemacht.

Das ist dann - die Vulgärsprache sei mir hier erlaubt - Verarsche. Denn an was soll ich denn erkennen, dass es sich um Satire /Scherz handelt. Der momentanen Verantwortlichen der Stadtregierung ist doch so etwas voll zuzutrauen.
H. Peter Herold
28.135
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 05.07.2014 um 16:01 Uhr
Wer weiß hier immer alles besser?
Martin Wagner
2.553
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 06.07.2014 um 08:09 Uhr
Liebe Artikeleinsteller von der BI - bitte die Frage beantworten.

Ja, was denn nun der Artikel - Satire oder was ... ?
H. Peter Herold
28.135
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 06.07.2014 um 09:54 Uhr
Danke Herr Gebauer, aber das Kompliment gebe ich gerne an die >brennende< Dame weiter ;-) Ich brauche nicht im Trüben fischen.
Birgit Hofmann-Scharf
10.314
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 08.07.2014 um 14:18 Uhr
Das Gießener Stadtfest


Termine
15.08.2014 bis 17.08.2014
Gießen, Fußgängerzone und Landesgartenschaugelände Wieseck- und LahnaueGießen, Fußgängerzone und Landesgartenschaugelände Wieseck- und Lahnaue

Quelle : " Touri-Information, Giessen
Martina Lennartz
5.969
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 08.07.2014 um 16:23 Uhr
Liebe Birgit. Hast es jetzt gefunden? :) wollte es selbst heute hier veröffentlichen! Wundert dich die Information? ??
H. Peter Herold
28.135
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 08.07.2014 um 16:43 Uhr
Keine Feier ohne Meier, Maier, Mayer oder was?
H. Peter Herold
28.135
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 08.07.2014 um 16:45 Uhr
Ja ja. Wem die Stunde schlägt?
Birgit Hofmann-Scharf
10.314
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 08.07.2014 um 19:15 Uhr
Liebe Martina,
nun bedaure ich es ein wenig, Dir zuvor gekommen zu sein. Denn Dir hätte die Aufklärung mehr zugestanden als mir.
Nein, mich wundert nichts mehr in dieser Stadt. Also ein zwei geteiltes Stadtfest.............
Klar ist mir auch, dass Du Enten magst und förderst - aber nur die am Teich und auf Wiesen, nicht aber die namens "Gießen ".
Martina Lennartz
5.969
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 08.07.2014 um 19:26 Uhr
Liebe Birgit, du bist mir nicht zuvor gekommen. Ich freu mich über jeden, der an der Stadtpolitik interessiert ist und sie verfolgt. :-)
Die Landesgartenschau wird halt für alles Mögliche benutzt. Jetzt wollen sie in Gießen sogar noch einen Sponsorenlauf der Schülerinnen und Schüler unter dem Deckmantel der LaGa organisieren lassen. (Wahrscheinlich dann auch von den Schulen selbst.) Da können/sollen sich wohl die Kinder das Geld für ihre Schulen schnell selbst noch erlaufen, denn von der Stadt gibt es wohl nicht mehr all zu viel.
Martin Wagner
2.553
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 09.07.2014 um 13:09 Uhr
Ähhh ... kann es sein, dass ich etwas begriffsstutzig bin?

Also ich kann wirklich nicht herauslesen, ob jetzt die Artikeleinstellerin durch eine Falschinformation eines BI-Spitzels in der Stadtverwaltung hinters Licht geführt wurde oder ob das Ganze von Anfang an die BI oder die Artikeleinstellerin sich so ausgedacht hat (von mir aus als Realsatire).

Vielleicht "erbarmt" sich Eine/r und klärt mich Begriffsstutzigen hier mal auf.
Martin Wagner
2.553
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 09.07.2014 um 20:48 Uhr
Genau Frau Back im Artikel stand "(...) (Es wird daran gearbeitet) das Gießener Stadtfest noch kurzfristig in die Wieseckau (zu) verlegen (...)".

Ich weiss ich wiederhole mich jetzt, aber ich möchte schon ganz gerne von der Artikeleinstellerin wissen (ist zwar unfein sich selber zu zitieren, aber ich mache das jetzt einmal):

"(...) Wurde) die Artikeleinstellerin durch eine Falschinformation eines BI-Spitzels in der Stadtverwaltung hinters Licht geführt wurde oder (...) (hat) die BI oder die Artikeleinstellerin sich (das) ausgedacht (.....)."
Dietmar Jürgens
1.252
Dietmar Jürgens aus Gießen schrieb am 10.07.2014 um 13:02 Uhr
Also, Martin: BI-Spitzel tztztz, Informand heißt das im offiziellen Terminus :-).

Die Idee, das Stadtfest partiell auf die LAGA zu verlegen, wäre schon abstrus. Müssten dann doch Besucher des Stadtfestes Eintritt berappen. Ich kann mir schon vorstellen, dass darüber nachgedacht wurde, aber wie weit potentielle 'Pläne' gereift waren, wer weiß das schon? Vielleicht war diese 'Ente' ja nur der Versuch, den/die Informanden/Informandin zu 'enttarnen' :-)
49
Michael Hille aus Gießen schrieb am 10.07.2014 um 15:12 Uhr
"Das Gefährliche an Halbwahrheiten ist, dass immer die falsche Hälfte geglaubt wird."

Schönen Gruß an den Hetzer...
Martin Wagner
2.553
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 10.07.2014 um 16:27 Uhr
.... ich gebe es hiermit auf .... ich mache mich doch nicht lächerlich ... ich kann fragen und fragen und niemand sieht sich dazu veranlasst klipp und klar zu sagen: so und so war das ... (um es im Jugenddeutsch zu sagen) ... ich habe keinen Bock mich veralbern zu lassen .... mein Fazit: unter klaren inhaltlichen Positionen verstehe ich etwas anderes ....
Karl-Ludwig Büttel
3.728
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 11.07.2014 um 08:15 Uhr
Nicht nur Sie Herr Wagner. Auch ich kann immer noch nicht erkennen ob der Artikel Satire ist oder eine versehentliche oder gewollte Falschmeldung.
Das die Touristen Information auf all diese Dinge und Veranstaltungen hinweist unteranderem auch auf die LGS ist doch völlig normal und hat mit dem Stadtfest nichts zu tun. Die würden ja ihren Job nicht richtig machen wenn sie nicht die verschiedenen Veranstaltungen bewerben. Außerdem wäre eine Veranstaltung auf dem Gelände der LGS doch völlig normal wenn sie denn dort stattfinden sollte. Auf der Homepage des Stadtfestes steht aber noch nichts davon.
Die Glaubwürdigkeit ist wieder einmal in Frage gestellt.
Ja Herr Hille so kann man das auch sehen.
Dietmar Jürgens
1.252
Dietmar Jürgens aus Gießen schrieb am 11.07.2014 um 10:09 Uhr
@Herr Hille - woher nehmen Sie die Gewissheit? Eigene Vorgehensweise? Oder sind Sie allwissend?
@Herr Büttel und an Martin: ich gebe Ihnen/Dir völlig Recht: ohne konkrete Nachweise auf die angesprochene Planung sollten solche Artikel vermieden werden. Es ist halt so eine Sache, wer was wann wem glaubt. Und die Glaubwürdigkeit der BI wird ja gern in Frage gestellt, da ist so ein Artikel natürlich kontraproduktiv.
49
Michael Hille aus Gießen schrieb am 11.07.2014 um 14:09 Uhr
@ Herr Jürgens

...Intuition ;)
Wäre ja nicht die erste Falschmeldung. Aber hat doch trotzdem funktioniert, oder? Erstmal bissl Öl ins Feuer gießen, damit sich die Leute wieder schön aufregen können, egal ob es stimmt oder nicht. Einfach nur peinlich! Wie im Kindergarten...
Dietmar Jürgens
1.252
Dietmar Jürgens aus Gießen schrieb am 11.07.2014 um 15:58 Uhr
Kindergarten, ich bitte Sie. Dann zählt der Magistrat auch dazu, denn was aus dieser Ecke schon an Falschmeldungen/Schönrednereien rausgehauen wurde.....

Finden Sie den Magistrat peinlich?
Martin Wagner
2.553
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 11.07.2014 um 18:40 Uhr
Ich nehme hier die von Herrn Büttel gewählte Sprachregelung auf und erlaube mir eine Kommentierung.

... Satire ...

Einen so knallharten politschen Gegner wie die momentan im Giessener Rathaus Herrschenden mit einem Artikel auf dem Niveau eines Beitrages in einer Kreppelzeitung oder einem Artikel um den 1. April zu kommen ist meiner Meinung nach äußerst fahrlässig. Es ging und geht um weitgehende Auswirkung des politschen Handelns - so etwas auf die Spass- oder Funebene "zu heben" ..... da fallen mir garkeine Worte mehr ein. Um es anders zu sagen: Politik macht sehr selten Spass. Und Politik ist keinesfalls "fun", sondern der - meist hart geführte - Kampf um eine besseres Leben.

.... versehentliche Falschinformation .....

So etwas kommt schon einmal vor. Ich habe mehrmals deswegen gefragt, ob hier auf einen Spitzel (okay Dietmar ich sollte es feiner ausdrücken "einem Informanten" ) im Rathaus reingefallen wurde. Wenn es so ist: die Frau oder den Mann "abschalten".

.... gewollte Falschinformation .....

So etwas verstehe ich nicht einmal ansatzweise. Die BI hat doch in ihrer jahrenlangen Existenz - sieht frau / mann von kleineren Ausreissern ab - sich als nicht zu übergehende politische Kraft in Giessen etabliert. Wieso wird das ohne von mir nicht zu erkennende Not aufs Spiel gesetzt?

Es dürfte doch klar sein, dass die BI mithelfen kann, dass in den Jahren 2015 / 16 * den momentan im Giessener Rathaus herrschenden Personen (bzw. denen hinter diesen Personen stehenden Fraktionen / Parteien) die Quittung für ihr vergangenes und heutiges Handeln erhalten.

* Es geht z.B. noch genauer; durch die Lokalpresse geht der Termin nächsten Oberbürgermeisterwahl - 15.06.15!
Dietmar Jürgens
1.252
Dietmar Jürgens aus Gießen schrieb am 11.07.2014 um 18:47 Uhr
@Frau Back, was Sie oder Herr Hille als peinlich empfinden, muss ja per se nicht peinlich sein, also mit diesem Vorwurf kann ich leben.

Ich denke, klar zum Ausdruck gebracht zu haben, dass ich diesen Artikel nicht gutheiße.

Warte natürlich gespannt auf die Antwort von Herrn Hille auf meine letzte Frage.
Dietmar Jürgens
1.252
Dietmar Jürgens aus Gießen schrieb am 11.07.2014 um 19:08 Uhr
@Martin - auch wenn ich selten mit der Politik unseres Magistrates einverstanden bin, so habe ich mich nicht in der BI engagiert, um 'die Herrschenden in die Wüste zu schicken'. Ich sehe da keine wirklichen Alternativen am Gießener Polithimmel. Auch würde ein Personenwechsel nichts an den systemimmanenten Unzulänglichkeiten unserer parlamentarischen Demokratie ändern.

Meine Ablehnung galt und gilt der in dieser Form und auf diesem Gelände durchgeführten Landesgartenschau, deren ökologischen, fiskalischen und den damit einhergehenden sozialen Auswirkungen ich verurteile.

Ich bin für mehr Bürgerbeteilung bei kommunalpolitischen Entscheidungen. Der Erfolg von 'Lebenswertes Gießen' ist für mich ein Beleg daür, wie richtig und wichtig es ist, dass Bürger sich einmischen. Ob das dann in letzter Konsequenz zu ihrer Abwahl führt, haben die Politiker selbst in der Hand, sprich, ob Sie dem Wunsch der Bürger nach mehr Mitbestimmung entgegenkommen oder nicht.
49
Michael Hille aus Gießen schrieb am 14.07.2014 um 11:33 Uhr
@ Herr Jürgens
Jup, finde den Magistrat ebenfalls peinlich. So peinlich wie unsere Staatsoberhäupter, unsere Medien, einen Großteil der deutschen Gesellschaft und und und. Das ändert trotzdem nichts an der Situation... Auch ich bin für mehr Bürgerbeteiligung. Aber auf allen politischen Ebenen. Ich bin der Meinung, man sollte nicht alles fressen, was einem serviert wird. Ist leider ein gaaaaaaanz großen Problem in Deutschland. Egal auf welcher Seite man steht. Wird sich erstmal auch nicht ändern. Erst wenn es keine Rente mehr gibt etc. Dann merken wir erst, wie blöd wir waren. Is ja noch n paar Jährchen hin. Da hilft auch eigentlich nur eines. Auswandern...
Martin Wagner
2.553
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 17.07.2014 um 07:39 Uhr
Danke Herr Gebauer für die Informationen. Ich kann ihre Frage leider auch nicht beantworten, denn die / der Artikeleinsteller hat mir ja auf meine wiederholten Fragen nicht antwortet.

Wer außerhalb der Kritiker bzw. Gegner der LAGA antworten könnte ... keine Ahnung.
Dietmar Jürgens
1.252
Dietmar Jürgens aus Gießen schrieb am 18.07.2014 um 23:51 Uhr
Herr Gebauer, Martin, fragt doch mal Frau Weigel-Greilich oder deren Helfershelfer, ob was dran ist an den Gerüchten. Denn, wenn es jemand weiß, dann wohl die Bürgermeisterin. Zumindest sollte sie beantworten können, wohin die Kirchenplatzbühne während des Stadtfestes verlegt wird. Gelle!!
Martin Wagner
2.553
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 19.07.2014 um 09:02 Uhr
Frau Gebauer, ich bin schon etwas erstaunt. Am 16.7. stellen sie eine Frage (auf die versuche am 17.7. eine Antwort zu geben). Jetzt am 19.7. stellen sie klar, dass ihre Frage nicht ernst gemeint war.

Wie bitte sollte ich das erkennen. Ich habe offensichtlich nicht einen so hohen IQ, dass ich Alles mögliche zwischen den Zeilen lesen kann. Ich wäre ihnen dakbar, wenn sie berücksichtigen, dass hier in den Kommentarkolonnen nicht nur Menschen mitschreiben, welche Abitur und / oder Studium hinter sich haben. Vielen Dank im voraus.
Stefan Walther
4.501
Stefan Walther aus Linden schrieb am 19.07.2014 um 10:44 Uhr
Ist es nicht einfach herrlich wie die "Kritiker der Kritiker" auf alles drauf springen was von der BI, oder Personen der BI, kommt. Die Leute müssen sich schon vorkommen wie Popstars, die von "Fans" verfolgt werden...
tja, tja, da verliert man/frau mitunter sogar den Überblick darüber was nun Satire ist und was ernst gemeint ist.... klasse Martina, tolle Idee, es ist einfach zum schieflachen....
Karl-Ludwig Büttel
3.728
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 19.07.2014 um 11:04 Uhr
Guter Versuch Herr Walther. Aber darauf fallen nur Ihre Fans rein.
Stefan Walther
4.501
Stefan Walther aus Linden schrieb am 19.07.2014 um 11:06 Uhr
Wie Sie meinen Herr Büttel, trotzdem, ich find`s herrlich, ist kein "Versuch", ist einfach nur lustig! Ach so, ich wusste gar nicht, dass ich Fans habe, ich brauch auch keine :-))
Karl-Ludwig Büttel
3.728
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 19.07.2014 um 11:23 Uhr
Na ja es ist normal nicht Ihre Art ein Unwahrheit als Satire zu betrachten und daraus einen Spaß zu machen, dass meine ich. Sie nehmen hier nur die Beitragsschreiberin in Schutz. Ich bin überzeugt, dass Ihre Reaktion aus einem Schutzinstinkt entstanden ist und Sie damit versucht haben von der Lüge abzulenken. Lustig finde ich das nicht. Einfach nur peinlich und sehr blamabel. Ich kann es auch so ausdrücken. Zum verarschen brauche ich nicht Frau Lennartz .
Und klar haben auch Sie Fans, dass steht Ihnen auch zu.
Stefan Walther
4.501
Stefan Walther aus Linden schrieb am 19.07.2014 um 21:37 Uhr
Wo ich Ihnen Recht gebe Herr Büttel = einigen Kommentatoren ist nicht klar vermittelt worden, dass es sich hier um eine Satire handelt, ich bin überzeugt davon ( kein Schutzinstinkt, liegt mir auch nicht so, wenn ich der Ansicht bin Frau Lennartz hat Mist geschrieben, dann sage ich das auch so, generell völlig egal von wem meiner Meinung nach Mist geschrieben wird... )
Doch, da sind wir halt unterschiedlicher Ansicht, wenn dann die "Fans" der BI sofort wieder auftauchen ( ich meine doch gar nicht Sie Herr Büttel ) und sich in diese Satire regelrecht verbeissen, sorry, das finde ich sehr lustig!
Dietmar Jürgens
1.252
Dietmar Jürgens aus Gießen schrieb am 20.07.2014 um 21:00 Uhr
Wie gut, dass Frau Back die Definitionshoheit zu allem hat. Was täten wir nur ohne Sie?
Stefan Walther
4.501
Stefan Walther aus Linden schrieb am 20.07.2014 um 22:11 Uhr
Nicht Glücksache Frau Back, der eine lacht über das, die andere über jenes, hier genauso wie im richtigen Leben... und aus meiner Sciht wird es immer lustiger: was ist so schlimm daran einfach zu sagen = hallo Leute, da bin ich aber der Lennartz ganz schön auf den Leim gegangen? Aber so? Auch wenn Sie es nicht nachvollziehen können, manche amüsieren sich wahrscheinlich ähnlich wie ich...
Karl-Ludwig Büttel
3.728
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 21.07.2014 um 08:35 Uhr
Herr Walther, Frau Lennarzt hat nicht einmal den Versuch gemacht den Beitrag als Witz oder Satire zu erläutern. Dafür gibt es auch ein eigne Rubrik in der GZ für Satire.. Es ist unter der BI veröffentlicht. Sie können noch so oft versuchen, den bösen Versuch der Veraschung in ein besseres Licht zu rücken es wird davon nicht besser. Sonst sind es verhaspelte Worthülsen jetzt ist es Satire. Genau da was man dem Magistrat vorwirft wird von der BI gerne selbst so gemacht.
Aber gut jetzt für auch für mich. Wieder ein Thema zur Belustigung wie händeringend etwas suggeriert und verteidigt wird.
Dietmar Jürgens
1.252
Dietmar Jürgens aus Gießen schrieb am 21.07.2014 um 09:47 Uhr
@Frau Back - nein. Sie sind doch das Salz in der Suppe. Sie halten die Diskussionen lebendig, Sie decken schonungslos und ermüdlich die Defizite der BI auf, dafür gebührt Ihnen aufrichtiger Dank. Ohne Sie wären die Leser dieses Online-Mediums ahnungslos den permanenten Lügen und Tatsachenverdrehungen der BI ausgesetzt: es wurden ja gar keine Bäume gefällt (und wenn doch, dann nur Fingerdicke). Und Schulden macht die Stadt auch nicht. Es wurden auch keine Lebensräume geschützter Pflanzen- und Tierarten zerstört. Die Überführung wurde natürlich nicht für die Bimmelbahn gebaut (warum gibt es dann dort für diese eine Kontaktanforderung??).
Also, ohne Sie würden die Bürger über die Lügen nicht aufgeklärt. Es gibt, neben Herrn Baier, noch jemand mit einer Mission. Ob göttlich oder nicht, kann ich nicht beurteilen.
10
herbert schmidt aus Gießen schrieb am 21.07.2014 um 11:28 Uhr
Ich habe den Beitrag mit lautem Lachen gelesen. Und auch wenn ich nur ein gelegentlicher Leser in diesem Forum bin (oder vielleicht gerade deswegen?), habe ich den Beitrag als maßlose Übertreibung und somit als klassische Satire erkennen können.
Was sagt uns Wikipedia dazu: "Satire ist in der älteren Bedeutung des Begriffs eine Spottdichtung, die Zustände oder Missstände in sprachlich überspitzter und verspottender Form thematisiert...." Und weiter: "Dabei greift sie nicht direkt mit Sachargumenten an, sondern geht den indirekten Weg der Kontrastierung, bei dem einem Zuhörer oder Leser der Kontrast zwischen Wirklichkeit und Ideal augenfällig wird. In dieser Funktion ist sie Teil der Streitkunst..."
Augenfällig: "...Miniatur Modell des Schwimmbad Parkplatzes und würfelt aus, welche Bäume dafür noch gefällt werden müssen", "Probleme bereite derzeit noch die Wegweisung von der City in die Wieseckaue", "..wie die Bimmelbahn die Menschenmassen bewältigen könne."
Tja, wenn ich das hier so lese, hat der Beitrag seine Funktion voll erfüllt. Hätte die Verfasserin "Achtung Satire" davor schreiben sollen? Ad absurdum!
Nur schade, dass hier nicht die "Richtigen", also auch die Verantwortlichen der Laga miteinander diskutieren.
Karl-Ludwig Büttel
3.728
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 21.07.2014 um 11:56 Uhr
Dafür gibt es die Ruprik Satire. Es steht aber unter der BI. Das hätten mal andere so machen sollen, dann hätte ich mal das gemeckere hören wollen. Auch Wikipedia macht aus einer Unwahrheit keine Satire, es wird dadurch nicht besser. Es zeigt nur bei der Verteitigung hier das man getroffen hat.
Dietmar Jürgens
1.252
Dietmar Jürgens aus Gießen schrieb am 21.07.2014 um 12:11 Uhr
Frau Back, da bin ich ausnahmsweise mit Ihnen auf einer Linie: die Bürger merken das ganz bestimmt selbst. Aber Sie trauen der Sache nicht und haken dann lieber immer wieder nach, gell? :-)

Mich stören in dem Zusammenhang die Verallgemeinerungen, die Sie im Hinblick auf die Vorgehensweisen der BI äußern. Ich persönlich beabsichtige nicht, irgendjemanden bewusst hinter's Licht zu führen. Ich versuche auch nicht, den 'Methoden' des Magistrats nachzueifern. Mir geht aber Ihre Argumentation zu weit, die BI würde dies per se für sich beanspruchen. Wobei definitiv Fehler in dieser Hinsicht gemacht wurden. All Ihre Aktivitäten zielen natürlich darauf ab, die 'Unglaubwürdigkeit' der BI zu dokumentieren. Sie stellen das dann gern als,..das macht die BI schon selbst, hin. Es bleibt doch jedem Leser selbst überlassen, wie er die Artikel der BI einschätzt. Dieser Beitrag würde von Ihnen auch dann heftig diskutiert, hätte Martina Lennartz diesen als Satire gekennzeichnet. Sie können doch gar nicht anders. Dann wäre der Fakt, dass es offensichtlich doch Überlegungen bzgl. der partiellen Verlegung des Stadtfestes gegeben hat, im Konjunktiv rüber gekommen. So hätte ich es zumindest gemacht.
Für mich ist es sogar plausibel, dass darüber seitens des Magistrats nachgedacht wurde. Was liegt näher als beide Events miteinander zu verknüpfen? Blöd ist nur, wenn man keinen finanziellen Spielraum hat bzw. nicht die Entscheidungshoheit darüber, ob freier oder reduzierter Eintritt für 3 Tage auf der LAGA möglich wäre. Selbst mit einem geringen Obulus hätte sich das positiv verkaufen lassen.
Dietmar Jürgens
1.252
Dietmar Jürgens aus Gießen schrieb am 21.07.2014 um 12:18 Uhr
@Herr Rhiem: aufgepasst, Frau Back hat die Definitionshohheit hier im Forum und Wikipedia geht gar nicht, selbst bei so banalen Themen.
@Herr Büttel - die Satire, wenn auch nicht als solche für Sie erkennbar, ist nun einmal hier veröffentlicht worden. Welch ein Affront, ich bitte im Namen der BI um Entschuldigung. Achtung: Ironie, keine Satire
Karl-Ludwig Büttel
3.728
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 21.07.2014 um 13:59 Uhr
Dürfen Sie solche Dinge wie eine Entschuldig im Namen der BI schon ganz alleine entscheiden. Ich dachte immer Sie seien nur das ökologische Wissensfundament der BI. Meinen Respekt Herr Jürgens. (Ironie)
Dietmar Jürgens
1.252
Dietmar Jürgens aus Gießen schrieb am 21.07.2014 um 14:02 Uhr
und wieder hat Frau Back die Ironie nicht verstanden. Die lernt es nicht mehr.
Dietmar Jürgens
1.252
Dietmar Jürgens aus Gießen schrieb am 21.07.2014 um 14:04 Uhr
Aber sischa dat, Herr Büttel. Bin diesbzgl. völlig autark. Da machen Sie sich mal keinen Kopf.
Karl-Ludwig Büttel
3.728
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 21.07.2014 um 14:18 Uhr
Darüber mache ich mir bestimmt keinen Kopf. es gibt wichtigere Dinge im Leben als die BI oder die LGS. Das hier ist nur ein lustiges Freizeitvergnügen.
Dietmar Jürgens
1.252
Dietmar Jürgens aus Gießen schrieb am 21.07.2014 um 14:21 Uhr
Nein, es gibt Wichtigeres als die BI und deren Kampf gegen die LAGA? Alles nur der Langeweile während der Pendelfahrt nach Frankfurt geschuldet? Herr Büttel, Sie enttäuschen mich!
Karl-Ludwig Büttel
3.728
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 21.07.2014 um 14:44 Uhr
Ja das ist was dran. Ich bin von mir selbst entäuscht, hier überhaupt zu antworten. Aber noch ist es eine Abwechslung.
Dietmar Jürgens
1.252
Dietmar Jürgens aus Gießen schrieb am 21.07.2014 um 15:07 Uhr
Frau Back kann Ironie - juchhuuuu!!! Ab Sofort heißt es nur noch: Nina des Schicksals
Dietmar Jürgens
1.252
Dietmar Jürgens aus Gießen schrieb am 21.07.2014 um 15:11 Uhr
@Herr Büttel - geht mir ähnlich. doch manchmal juckt's mich in den Fingern - Frau Back ist Schuld!! Oder sollte ich besser schreiben: Frau Back sei Dank!
Stefan Walther
4.501
Stefan Walther aus Linden schrieb am 21.07.2014 um 21:34 Uhr
Nun Herr Büttel, warum hat sich Frau Lennartz nicht weiter hier geäußert? Ich weiss es nicht, aber mir gefällt der erfrischende Kommentar von Herrn Rhiem, der sich wohltuend von den teilweise etwas verbissenen Kommentaren abhebt ohne dabei in´s Banale abzugleiten.
Und warum wurde der Beitrag nicht unter "Witz, Satire..." eingestellt? Keine Ahnung, vielleicht ein Fehler, oder vielleicht hilft da auch einfach wieder der Kommentar von Herrn Rhiem weiter!?

Den letzten Kommentatoren kann ich nur uneingeschränkt zustimmen, egal ob Befürworter oder Gegner/Kritiker der LGS. Mensch, das wäre doch klasse wenn sich die gleichen Leute genauso ins Zeug legen würden bei den wirklich wichtigen Themen, die es auch zahlreich hier in der GZ gibt, aber da fehlen die meisten der hier Kommentierenden ( die, die nicht gemeint sind, die wissen am besten selbst, dass ich sie nicht gemeint habe! ).
Nicht dass das Thema LGS nicht wichtig - auf kommunaler Ebene - wäre, aber hier wird hin und wieder "diskutiert" als würde es um "Leben und Tod" gehen....
Und gerade wenn es um ( die großen ) Umweltthemen geht - auch hier etliche Beispiele in der GZ - da vermisse ich schon diejenigen, die sich beim Thema LGS massiv für den Umweltschutz ( was ich auch für richtig halte ) einsetzen. Vielleicht geht es ja nur mir so, LGS hin oder her, das Engagement der BI in Ehren ( und die ständigen Einwände der "Fans" haben sicher auch ihre Berechtigung )... nur, wo bleibt der Aufschrei und das Engagement all derer wenn es um die drohende Umweltkatastrophe geht?
Martin Wagner
2.553
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 21.07.2014 um 22:04 Uhr
Seit meinem letzten Kommentar haben sich 5 Bürgerreporter - mehr oder weniger im Detail - dazu erklärt, ob - und falls ja an was - sie sofort erkannt haben, dass der Artikel der BI nur eine Satire gewesen sein kann.

Ich habe es nicht (übrigens, habe den Anfang der Kommentarkolonne nachgelesen, zumindest einem Bürgereporter ging es genau so ...).

Okay, also bin ich der Depp unter den Kommentatoren. Das macht mich schon nachdenklich. Aber wahrscheinlich habe ich ein anderes Verständnis von Politik, wie so manche Andere.

Ich konnte (hier steht bewußt die Vergangenheitsform, denn ich halte mich für durchaus lernfähig ...) mir eben nicht vorstellen, dass eine (der durchaus seltenen) Momente in denen es realistisch erscheint, den / die städtischen Verantwortlichen bei der nächsten Wahl rauszuschmeissen einfach nicht ergriffen wird.

Zwar bin ich nicht mehr in der BI aktiv, aber ich traue mir noch ein zutreffendes Bild zu. In der BI wird anstatt auf die andere bürgerliche Fraktionen zu zu gehen und Absprachen zu treffen (zumindest es zu versuchen), wie Frau Grabe - Bolz legal aus einem Chefsessel zu entfernen ist, sich in Satire geübt.

Für mich irgendwie Politik fernab von der Realität. Das halt ich für Politik - Simulation mit zwar hohem Unterhaltungswert für die Aktiven, aber mit keinerlei politischen Willen irgendetwas verändern / verbessern zu wollen.
Dietmar Jürgens
1.252
Dietmar Jürgens aus Gießen schrieb am 21.07.2014 um 22:50 Uhr
@ Martin - ich teile Deine Einschätzung bzgl. der Potenz der BI eine Abwahl der 'Herrschenden' in Gießen herbeizuführen nun einmal nicht. U.a. weil die Grünen in unserer Universitätsstadt so sicher (ungefährdet) wie das Amen in der Kirche sind. Das habe ich mir nicht ausgedacht, sondern das belegen Wähleranalysen. Solange Studenten permanent 'nachwachsen' besteht wenig Hoffnung, dass sich das ändert. Und die Sozialdemokraten, mit ihrer Anbiederungspolitik -Spiel nicht (mehr) mit den Schmuddelkindern- verprellen ihre Stamm-Wählerschaft selbst. Sozial Denken und sozial Handeln sind eben 2 Paar Schuhe. Das bedeutet natürlich nicht, nichts zu tun, denn die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

@Stefan: Stimme Dir zu, dass in diesem Forum der Einsatz/die Diskussionsbereitschaft bei Umweltthemen doch eher dürftig ist. Windkraft spaltet die Naturschützer momentan, gerade in Hessen, in 2 Lager und das macht's der Politik einfach, die Anlagen ohne großen Widerstand seitens der Verbände und ohne Not überall aufzustellen (auch dann, wenn die Voraussetzungen für die Errichtung nicht gegeben sind, um so eine Anlage rentabel zu betreiben bzw. der Schutz seltener und stark bedrohter Tiere dagegen spricht). Gäbe es da nicht den Widerstand der betroffenen Bürger vor Ort wäre es noch schlimmer. Meine Zeit ist endlich, daher unterstütze ich lieber Online-Petitionen, als in der GZ Überzeugungsarbeit zu leisten. Der letzte Beitrag von Herrn Büttel zum Thema Naturschutz zeigt, dass da eine Menge Aufklärungs-/Überzeugungsarbeit zu leisten ist. Es fehlt einfach an grundlegendem Verständnis, aber auch an ökologischem Basiswissen. Da geht es eben genau darum, dass Tiere nicht einfach verfrachtet werden können, weil deren spezifischen Lebensraumansprüche nicht beliebig reproduzierbar sind. Wer, weil er beruflich viel unterwegs ist, den ungebremsten Autobahnausbau fordert, hat meines Erachtens die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Außerdem steht der Ausbau absolut im Widerspruch zum Erhalt einer intakten Natur. Wer behauptet, er wäre für beides, glaubt auch an die Quadratur des Kreises.

Fracking, Flughafenausbau sind weitere Themen. Die Menschen müssen sich entscheiden und begreifen was Nachhaltigkeit bedeutet. 7 Handys in 2 Jahren, 3 Autos in der Familie und der Wunsch nach mind. 2 Flugreisen pro Jahr usw. kann es meines Erachtens nicht sein
Stefan Walther
4.501
Stefan Walther aus Linden schrieb am 21.07.2014 um 23:18 Uhr
Hallo Martin:
nein, natürlich bist du nicht "der Depp" hier. Du bist nur für mich auch Einer von denen, der die Sache viel zu verbissen sieht. Oder anders ausgedrückt = die BI und auch das Thema LGS wird völlig überbewertet ( das tun sowohl einige der Gegner als auch einige der Befürworter der LGS aus meiner Sicht, ich wiederhole mich ). Die BI soll also die städtischen Verantwortlichen bei der nächsten Wahl rausschmeissen? Sie soll auf die anderen bürgerlichen Parteien zugehen und mit denen Absprachen treffen um die OB aus dem Chefsessel zu entfernen? Nun, das klingt für mich auch nach ( schlechter ) Satire, neben der Überbewertung der BI ( wer von den bürgerlichen Parteien interessiert sich denn für die Position der BI? ) wäre das auch ein Betrug an den Sympathisanten und Unterstützern der BI, oder denkst du ernsthaft, dass ein OB-Kandidat z.B. der CDU sich für mehr Umweltschutz und mehr Sozialleistungen ( es gibt andere Beispiele mehr ) einsetzen würde? Tut mir leid, ich kann dir in deiner Argumentation nicht folgen!

Hallo Dietmar,
schön, dass du so ausführlich antwortest und nicht beleidigt bist. Denn, ja auch dich meinte ich, aber bei dir weiss ich ja noch, dass du dich engagierst. Dir ist bekannt, dass ich von Petitionen wenig halte, nicht persönlich gemeint, aber viele beruhigen ihr Gewissen damit ( "ich hab ja unterschrieben..." ), es gilt den Widerstand zu organisieren ( siehe u.a. die zahlreichen Beiträge von Antje Amstein ), Bewusstsein zu schaffen für den Zusammenhang zwischen Profitmacherei und Umweltzerstörung, weg vom abstrakten "der Mensch ist schuld und schlecht", hin zum klaren benennen der Verursacher von Umweltzerstörung. Da hat Verzicht Einzelner noch nie geholfen und wird auch nicht helfen, und wenn das noch so gut gemeint sein sollte. Eine Nachhaltigkeit kann es mit der kapitalistischen Produktionsweise nicht geben, es zählt einzig und allein, der kurzfristig zu erzielende Maximalprofit, wer nicht mitspielt gehört zu den Verlierern... und vor allem = wer hat das Sagen, wer hat die Macht, es sind u.a. die Energiekonzerne, Vattenfall ist aktuell das beste Beispiel dafür, dass sie sich einen Kehrricht darum scheren was die Menschen denken... und unterstützt werden sie - neben den bürgerlichen Parteien - sogar noch von der Linkspartei. Ja, Fracking wird "das" Thema werden, Niedersachsen hat sich schon dafür ausgesprochen, Gabriel sowieso, nur wie "verkaufen", das ist noch die einzige Frage für die Macher mit den Euro-Zeichen in den Augen. Da werden keine Petitionen helfen, da muss man schon auf die Strasse gehen und demonstrieren, den Protest auch in die Betriebe tragen...
Man muss auch gar nicht so eine extreme Position wie Herr Büttel vertreten ( für mich ist die Autobahn wichtig ), viele glauben noch, dass im Kapitalismus Ökologie und Ökonomie miteinander in Einklang zu bringen sei, die Praxis beweist das Gegenteil, noch ist es möglich, viel Zeit bleibt jedoch nicht mehr.... "Nehmt ihnen die Welt aus der Hand - eh´ sie verbrannt!"
Martin Wagner
2.553
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 22.07.2014 um 07:38 Uhr
Stefan,du schriebst:

"(...) ((Unterstützung der/die Gegenkandidat/in von Frau Grabe-Bolz ist)) .... Betrug an den Sympathisanten und Unterstützern der BI, oder denkst du ernsthaft, dass ein OB-Kandidat z.B. der CDU sich für mehr Umweltschutz und mehr Sozialleistungen ( es gibt andere Beispiele mehr ) einsetzen würde?"

Stefan - entschuldige wenn ich hier polemisch werde - das ist nur peinlich!

Eine BI gründen und gegen ein Machtkartell kämpfen geht in Ordnung. Verlieren, auch; aber dann wenn die Chance besteht "den Wahltag" zum Zahltag zu machen einen Rückzieher zu machen, dass ist Betrug!

Was interessiert mich, ob ein anderer Kandidat besser oder schlechter ist - da sind noch einige Rechnungen auf ....!
Karl-Ludwig Büttel
3.728
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 22.07.2014 um 08:54 Uhr
Verehrter Herr Jürgens, ich widerspreche Ihnen zum dem geschrieben in Ihrem Kommentar bezüglich dem grundlegenden Verständnis gegenüber dem Naturschutz und dem ökologischen Basiswissen nicht. Einzig Ihrem Schlusssatz.“ Wer behauptet, er wäre für beides, glaubt auch an die Quadratur des Kreises.“ Stimme ich nicht ganz zu. Es muss gehen wirtschaftliches Interesse mit denen des Naturschutzes zu verbinden. Auch wenn das vielleicht ein Wunschdenken ist. Die Wirtschaft und der Naturschutz müssen aufeinander zugehen. Beide Seiten sind mir häufig zu extrem und nicht Kompromissfähig. Naturschutz und der Erhalt der ökologischen Lebensräume ist für mich genauso wichtig wie die Fortentwicklung der Menschheit. Mit dem Problem, dass beide Seite abgeben müssen.
Dietmar Jürgens
1.252
Dietmar Jürgens aus Gießen schrieb am 22.07.2014 um 09:59 Uhr
@ Herr Büttel: Stefan Walther hat es auf den Punkt gebracht: Okönomie und Ökologie sind nicht miteinander vereinbar, solange der Maximalprofit weiterhin die Basis allen wirtschaftlichen Handelns darstellt.

@Stefan - es geht hier nicht um den Verzicht Einzelner, es geht darum den Menschen klar zu machen, dass u.a. unser überzogener Konsum, die künstlich gesteuerte Bedürftigkeit nach materiellen Dingen einer nachhaltigen Entwicklung im Wege stehen. Das Problem ist nur global zu lösen und eine ausreichend große Bewegung auf die Beine zu stellen, die den 'Gierigen' Einhalt gebietet, ist utopisch. Du siehst ja, wie man zum Teil angefeindet wird, nur weil man sich für den Erhalt der Natur einsetzt. Der erste Schritt ist immer, vor der eigenen Tür zu kehren. Am Ende muss das globale 'Aufräumen' stehen. Ich fürchte, der Weg dahin, ist zu lang (wenn es denn ein Einlenken gibt, kommt es wahrscheinlich zu spät). Ich könnte jetzt Dutzende Beispiele bringen, die belegen, dass wir trotz einer seit 40 Jahren andauernden Diskussion um die von Menschen verschuldete Klimaerwärmung keinen Schritt weiter sind. Die Betonung liegt auf Keinen!
Stefan Walther
4.501
Stefan Walther aus Linden schrieb am 22.07.2014 um 19:48 Uhr
Im Grunde genommen stimmen wir überein Dietmar, du schreibst selbst "Ich könnte jetzt Dutzende Beispiele bringen, die belegen, dass wir trotz einer seit 40 Jahren andauernden Diskussion um die von Menschen verschuldete Klimaerwärmung keinen Schritt weiter sind. Die Betonung liegt auf Keinen!" ( Zitat Ende ) = genau so ist es Dietmar, und genau deshalb muss der ganzen Heuchelei ein Ende bereitet werden bevor es zu spät ist. Was darf man nie verlieren? = das Vertrauen in die Massen, und deshalb ist es auch keine Utopie, denn nur die, die an ihrer Macht kleben, behaupten und haben immer behauptet, dass nur Utopisten von Veränderungen reden...

Martin was soll das? Was ist peinlich? Widerlege meine Aussage, so wie ich versucht habe deine zu widerlegen, dann sehen wir weiter! Was ist das für ein Unsinn Martin = antworte bitte konkret, wie kommst du zu so einer Empfehlung, dass die BI auf die anderen bürgerlichen Parteien zugehen sollte um die OB aus dem Chefsessel zu entfernen. Ja, das wäre Betrug an den Interessen der Menschen, die die BI unterstütz(t)en, denn keine der bürgerlichen Parteien steht für die Inhalte der BI, und darauf kommt es doch wohl an, oder ist das völlig schnuppe, Hauptsache weg mit Grabe-Bolz? So ein politisches Vorgehen das wäre schon mehr als peinlich!
Uli Kraft
2.183
Uli Kraft aus Gießen schrieb am 22.07.2014 um 20:30 Uhr
Eigentlich wollte ich meinem Kommentar vom 04.07.2014 um 00:08 Uhr keinen weiteren zu dieser Realsatire hinzufügen.
Aber nun habe ich mir mal die Zeit genommen und alle 88 Kommentare kurz quergelesen.
Es ist schon interessant, welche Folgen solch ein - eher humoristischer Beitrag, der offensichtlich in der falschen Rubrik gelandet ist, aber seis drum - nach sich zieht.
Blendet man einige wenige Kommentare aus, dann sind doch schon manche Gedanken recht informativ, aber auch tlw. nur schwer zu verstehen.
Damit wäre ich nun beim Thema:
@ Stefan, dein letzter Absatz hat mich eigentlich dazu bewogen, doch noch mal 'einzusteigen'.
Ich bin da schon auf Deiner Linie - in 2015 wird lediglich der/die OB gewählt.
Wer hat die LaGa zu verantworten?
Wer hat sie der Stadt 'zum Geschenk gemacht', wie der Ministerpräsident sich immer gerne zitieren lässt?
Wer hat sie auf Biegen und Brechen gegen alle Widerstände umgesetzt?
Es wird doch vermutlich so sein, dass die Mehrzahl der Wähler/-innen die amtierende OB dafür abstraft, dann das Thema als abgehakt 'ad acta' legt und 2016 zur Kommunalwahl werden sich alle weiteren Mitverantwortlichen dann möglicherweise sanft zurücklehnen, da von der Seite der Kritiker ja keine Gefahr droht?
Wer will das?
Uli Kraft
2.183
Uli Kraft aus Gießen schrieb am 22.07.2014 um 20:49 Uhr
Ich hoffe, dass das Thema 'Gartenschau' auch nach dem 5. Oktober 2014 noch lange nicht von der Bevölkerung zu den Akten gelegt wird, denn auch dann werden noch viele offene Fragen zu beantworten sein, beginnend bei den noch nicht umgesetzten Ausgleichs- pflanzungen über die Wiederansiedlung des Vereins Blau-Weiß oder die in 2016 erneut anstehende Verunstaltung des Uferwegs am Schwanenteich bis hin zu den Finanzen - wenn denn irgendwann einmal eine Gesamtbilanz präsentiert werden sollte.
Dietmar Jürgens
1.252
Dietmar Jürgens aus Gießen schrieb am 22.07.2014 um 22:40 Uhr
@Stefan - es wird nicht funktionieren. Die Massen zu mobilisieren ist im Fall der Klimaerwärmung zum Scheitern verurteilt, da es nicht um ein konkretes singuläres Projekt geht (wie z.B. der Kampf um der Erhalt des Schwanenteiches) sondern um alle möglichen Dinge des alltäglichen Lebens. Der Energiehunger der Menschen wächst stündlich, ich wüsste nicht wie das umgekehrt werden könnte. Lauf durch Gießen und Du wirst staunen wie viele junge Menschen mit teuren Handys und teuren Autos unterwegs sind. Habe in den 1980iger Jahren nur den Kopf geschüttelt, wenn 18 oder 19 Jährige mit einem 3er BMW durch die Gegend gesaust sind. Da wurde das erste Geld (mit 16 in die Lehre) gleich mal in ein Auto gesteckt. Ging alles, weil die Füße bei Muttern und Vattern unterm Tisch ausgesteckt werden konnten, also sonst keine Ausgaben anstanden. Diese Typen sind damals schon 'spazieren gefahren'. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Oder nimm die 'Ökos': immer auf der Suche nach dem Idyll. Heute gelten die Unterstützer der grünen Partei als die Vielflieger schlechthin. Seychellen, Südamerika oder was sonst so auf dem Programm steht. Die Handys brauchen ständig Strom. Oder das Internet: während wir uns hier darüber den Kopf zerbrechen, wie die Welt gerettet werdet könnte (warum eigentlich?), laufen weltweit Tausende von Servern rund um die Uhr und verbrauchen täglich Strom der der Leistung von Dutzenden Atomkraftwerken entspricht. Und während wir versuchen Fracking zu verhindern, denken Firmen schon darüber nach, wie der Meeresboden umgepflügt werden kann, um Quartz zu gewinnen, denn der geht der Wirtschaft so allmählich aus. Du trittst einen Brandherd aus und 3 andere entstehen sofort. Der Zug ist abgefahren, lieber Stefan. Wie willst Du die Menschen zum Verzicht überreden, wenn alle Lebensbereiche betroffen sind? Betroffenheit durch Katastrophen hilft, kurzfristig. Wie sagte es schon Grönemeyer: wir sind wie ein träge Herde Kühe: schauen kurz erschreckt auf und grasen dann weiter.

Mir ist schon klar, dass sich all das, was ich oben geschrieben habe, nach Kapitulation anhört. Ich habe fast 25 Jahren Naturschutz auf dem Buckel und verwalte mehr oder weniger den Niedergang der Artenvielfalt. Dennoch werde ich weiter machen. Denn, um mal ein viel zitiertes Wort zu missbrauchen (in gekürzter Form): wer nicht kämpft, hat schon verloren....
Martina Lennartz
5.969
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 22.07.2014 um 22:55 Uhr
..und dafür, lieber Dietmar, hast du meine Hochachtung!!

Aber ich gebe die Hoffnung auch nicht auf. Ja, es laufen viele Ignoranten durch die Welt, die sich mit den banalsten Dingen beschäftigen. Denen kann man zum Teil keinen Vorwurf machen, weil sie es nicht besser wissen und nie gelernt haben.Aber ich habe trotzdem das Gefühl- auch durch meine Tätigkeit als Lehrerin- dass die Kinder, Schülerinnen und Schüler mit mehr Liebe, Empathie und Verstand durch die Gegend laufen und ihre Umwelt wahrnehmen als du es wahrscheinlich befürchtest.

Es gilt natürlich immer dein letzt zitierter Satz!!!
Stefan Walther
4.501
Stefan Walther aus Linden schrieb am 22.07.2014 um 23:16 Uhr
Da du dir sehr viele ernsthafte Gedanken machst Dietmar und ich auch deine Grundeinstellung ( ich hoffe ich drücke es richtig aus ) teile, dass die Einheit von Mensch und Natur eine Frage des Überlebens ist, werde ich nochmal auf verschiedene Punkte eingehen. Möglich dass sich etwas wiederholt, vorab dafür Verständnis:
- doch, nur wenn die Massen sich engagieren und auch Widerstand leisten wird sich grundlegendes verändern lassen
- du unterschätzt ( bzw. hast kein Vertrauen ) gewaltig die Menschen. Beispiele gibt es weltweit zahlreiche wo sich teilweise ganze Völker gegen die Verseuchung des Bodens, das Abholzen des Regenwaldes oder auch gegen Fracking usw. wehren. Falls du es nicht weisst oder die Aussage als übertrieben dargestellt findest, kann ich gern einige Beispiele benennen.
- der jahrzehnte lange Widerstand gegen die Atomkraft ist ein Beispiel dafür, dass sich sehr wohl Massen mobilisieren lassen um gegen Umweltzerstörung etwas zu tun. Es gibt auch heute bereits etliche Bürgerinitiativen ( in verschiedenen Ländern, auch bei uns ) die sich gegen das geplante Fracking engagieren
- ja, die Ökos, die Aussteiger, die, die ihr individuelles Glück suchen und uns dann noch verkaufen wollen wie toll und alternativ sie doch sind ( meist mit dem dicken Geldbeutel von Papa in der Hinterhand wenn´s denn doch schiefgehen sollte ), die gingen mir schon immer auf die Nerven. Meist Intellektuelle denen es auch auf ein paar Euro ( früher DM ) nicht ankommt um für sich die heile Welt zu schaffen...
- wo ist das eigentliche Problem der Energieverschwendung ( ich will das nicht kleinreden was du schreibst, auch das gehört unbedingt dazu! ) = unnütze Megaprojekte die allein dazu dienen Profit zu machen, zahlen tut meist der Steuerzahler, eine einmalige und sichere Geldquelle für Baukonzerne und u.a. auch Energiekonzerne. Ja, es werden auch künstlich Bedürfnisse erzeugt, so geht es halt zu heutzutage, alles wird dem Profitstreben untergeordnet, ob es nun sinnvoll ist oder nicht, ob es nun die Umwelt zerstört usw., das ist alles von untergeordneter Bedeutung
- nein, da widerspreche ich dir, es ist noch nicht zu spät, der Zug ist noch nicht abgefahren ( ich hatte dir mal einen Buchtipp geschickt, ich weiss nicht ob du etwas damit anfangen konntest, hochinteressant! )
- einseitig Verzicht zu "predigen" ist auch nicht der richtige Ansatz, es gibt genug Möglichkeiten, durch totale Wiederverwertung aller Stoffe, durch 100 prozentige Umstellung auf erneuerbare Energien sowohl die Bedürfnisse der Menschen zu befriedigen als auch einen Einklang von Natur und Mensch herzustellen ( klar muss man auch darüber reden dürfen was nun reale und was künstlich geschaffene Bedürfnisse sind, aber das trifft nicht das Kernproblem der Umweltzerstörung, das ist wie so oft ein Nebenkriegsschauplatz, auch wenn es kein unbedeutender ist )
Martin Wagner
2.553
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 23.07.2014 um 08:01 Uhr
Stefan schrieb: "(...) ....wie kommst du zu so einer Empfehlung, dass die BI auf die anderen bürgerlichen Parteien zugehen sollte um die OB aus dem Chefsessel zu entfernen. Ja, das wäre Betrug an den Interessen der Menschen, die die BI unterstütz(t)en, denn keine der bürgerlichen Parteien steht für die Inhalte der BI, und darauf kommt es doch wohl an, oder ist das völlig schnuppe, Hauptsache weg mit Grabe-Bolz? So ein politisches Vorgehen das wäre schon mehr als peinlich!"

Genau Stefan du beschreibst die Situation schon richtig, aber du ziehst genau diametral zu mir die falschen Schlüsse daraus. Denn wenn schon keine andere politische bürgerliche Partei bzw. Fraktion die Inhalte der BI unterstützt, warum dann darauf "verzichten" die Person(en) aus "dem Sessel zu kippen" die für diese Schw........ verantwortlich sind?

Ja ich sage das ganz offen: Bei dem ........ den Frau Grabe -Bolz "sich geleistet" hat - "Hauptsache weg mit Grabe-Bolz!"

Da sind noch viele Rechnungen offen! - Wir vergessen Nichts! - Wir vergeben Nichts! - Wahltag ist Zahltag!

Oder - ich versuche einmal anders rum zu argumentieren - was "bringt" denn der BI der Nichtangriff auf Frau Grabe - Bolz?

Ich bleibe dabei: Nicht "kippen" ist peinlich (weil inhaltlich nicht begründet) und nicht umgekehrt.

Uli schrieb: "(...) ...... in 2015 wird lediglich der/die OB gewählt. Wer hat die LaGa zu verantworten? Wer hat sie der Stadt 'zum Geschenk gemacht', wie der Ministerpräsident sich immer gerne zitieren lässt? Wer hat sie auf Biegen und Brechen gegen alle Widerstände umgesetzt? (...)"

Ähh ... diese Logik verstehe ich überhaupt nicht. Soll jetzt nicht Frau Grabe - Bolz für die LaGa verantwortlich sein? Irgend jemand anders im fernen Wiesbaden, vielleicht "die Umstände" ........ ?

Es ist doch völlig nebensächlich, ob der Anstoss zur LaGa von jemand Anderes als Frau Grabe - Bolz gekommen ist oder nicht. Entscheident ist doch, dass die "gute Frau" sich hinter die LaGa gestelllt hat und vor Ort mit .... ich erspare mir hier Details, die dürften bei den meisten Kommentatoren noch in guter Erinnerung sein .... Mitteln das auf Biegen und Brechen entgegen der eindringlichen Warnungen aus vielen Ecken der Gesellschaft und gegen den Willen der vereinten Kritiker und Gegner der LaGa "das Ding" durchgedrückt hat.

Es war ihre freie Entscheidung * und dafür wird sie zur Rechenschaft gezogen. Frau Grabe bekommt völlig zurecht am 14.Juni 2015 "die Rechnung präsentiert".

* In der BRD (im Gegensatz zu vielen anderen Ländern) hätte eine Weigerung die LaGa in einer hervorgehobenen Position zu fördern nicht bedeutet, dass sie erschossen wird, in den Knast kommt, auswandern muss, gefoltert wird ..... maximal hätte sie sich in die Schlange vor dem Arbeitsamt mit einreihen müssen.
Karl-Ludwig Büttel
3.728
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 23.07.2014 um 08:59 Uhr
Herr Jürgens für Ihren letzten Beitrag meinen Respekt. Sie haben in allem was Sie schreiben Recht. Ich bin auch einer der wohl eher zur Masse anstatt zur Klasse gehört was das Umweltbewusstsein betrifft. Auch ich bin davon überzeugt dass wir nie genügend Menschen in der gesamten Welt mobilisieren können.
Frau Lennartz was die Jugend betrifft ist Ihre Beobachtung mit meiner identisch. Nur ob diese jungen Leute in der gGesamtheit auf Dauer auf den erworbenen Wohlstand verzichten wollen zu Gunsten der Natur, hat in meinen Augen Herr Jürgens ausführlich beantwortet.
Die breite Masse verzichtet nicht mehr.
Stefan Walther
4.501
Stefan Walther aus Linden schrieb am 23.07.2014 um 22:52 Uhr
Martin, die BI scheint ( noch? ) keine "offizielle" Meinung zu dem Thema zu haben, anders kann ich mir die fehlenden Antworten ( was Uli und Dietmar schreiben sind nur eigene Meinungen ) nicht erklären, denn sonst wird auch immer relativ schnell auf Fragen und Kritiken reagiert.
Wir ziehen verschiedene Schlüsse Martin, wer von uns beiden dann die "falschen" Schlüsse zieht, das sei mal dahingestellt!
Niemals würde ich persönlich einer BI empfehlen, mal abgesehen davon dass mir so was auch nicht zusteht, "Hauptsache weg mit Grabe-Bolz" egal für wen man sich dann ( als Gegenkandidat einer anderen bürgerlichen Partei ) einsetzt. Alle(!) - nur so zur Erinnerung - bürgerlichen Parteien haben das Projekt LGS mitgetragen und unterstützt, das kann man doch nicht einfach ignorieren und sagen "aber nur die Grabe-Bolz hat die Verantwortung". Nee, ich komme da nicht mit, nicht nur die Menschen in der BI sollten sich besser Gedanken darum machen ob man nicht einen geeigneten Gegenkandidaten ( Kandidatin ) zu den Kandidaten der bürgerlichen Parteien aufstellen kann, nur das macht aus meiner Sicht Sinn. Wir sind doch keine Opportunisten.
Martin Wagner
2.553
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 24.07.2014 um 08:41 Uhr
Stefan, ich denke wir sollten den Dialog hier abbrechen. Du bringst keine neue Gedanken und ich habe den Eindruck du verstehst mich einfach nicht.

Lediglich zum letzten Satz möchte ich noch ein Kommentar abgeben.

Stefan du schriebst:
"(...) ...... nicht nur die Menschen in der BI sollten sich besser Gedanken darum machen ob man nicht einen geeigneten Gegenkandidaten ( Kandidatin ) zu den Kandidaten der bürgerlichen Parteien aufstellen kann, ..... (...)"

Genau davon halte ich garnichts. Die Partei des Koalitionspartners von Frau Grabe - Bolz im Magistrat ist da schlauer. Sie haben es erkannt. Die Wahl am 14.Juni2015 wird knapp; also darf auf keinem Fall ein eigener Gegenkandidat aufgestellt werden.

Das heisst; wenn du dich mit deinem Vorschlag durchsetzen solltest dann kann es passieren, dass wir nach dem 14.Juni2015 weitere 5 Jahre mit Frau Grabe - Bolz leben müssen. Ich will das keinesfalls: Also alle Kräfte, welche Frau Grabe - Bolz ablehnen hinter die/den Gegenkandidat/in der anderen bürgerlichen Fraktion(en).

Zum Schluss ein eher versöhnlicherer Satz. Mit einem hast du Stefan recht. Ich bin schon seit einigen Monaten nicht mehr in der BI aktiv, sollte mich deswegen etwas dezenter zum Thema äußern. (Auch weil ich vor ein paar Wochen offiziell meinen vorübergehenden Rückzug aus der Giessener Kommunalpolitik bekannt gegeben habe.) Aber ich bin vom Naturell nun mal kein Leisetreter und die Entwicklung dieser Kommenatrkolonne hat es ja gezeigt, es ist nun mal so, dass vom ursprünglichen Artikel die Kommentare sehr schnell andeswohin "wandern". (Meine erste Kommentare gingen der Frage nach, ob die BI einer gezielten Falschinformation aufgesessen ist und jetzt wird über kommende Wahlen geredet.)
Karl-Ludwig Büttel
3.728
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 24.07.2014 um 11:47 Uhr
Auf der Seite des Stadfestes Gießen wird bei den Veranstaltungsorten das Gelände der LGS nicht erwähnt.
www.stadtfestgiessen.de Herr Wagner hier bekommen Sie ihre berechtigten Fragen beantwortet.
Martin Wagner
2.553
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 24.07.2014 um 17:49 Uhr
Danke Herr Büttel für den informativen Link.
Stefan Walther
4.501
Stefan Walther aus Linden schrieb am 24.07.2014 um 19:43 Uhr
Ist mir schon klar Martin, dass dies der Knackpunkt ist bei unseren unterschiedlichen Ansichten! Ich werde auf jeden Fall weder für eine SPD-Kandidatin noch für einen CDU-Kandidaten werben.
Ob ich mich durchsetzen kann? Du weisst wo ich mich politisch engagiere, wir werden sicher darüber reden, und ich kann mir nicht vorstellen, dass es in den linken Gießener Kreisen eine Unterstützung für deinen Vorschlag geben kann, warten wir`s ab. Was du ja auch weisst, es gibt für mich viel, viel wichtigere Dinge, also da werde ich mit Sicherheit keine Energie aufbringen....
Gut, dass du kein "Leisetreter" bist, davon gibt es auch viel zu viele, so dass man öfter den Eindruck gewinnt, wen interessiert überhaupt noch irgendetwas.... wenn es so läuft wie hier - Austausch von Meinungen und Argumenten - dann bedarf es auch keines versöhnlerichen Satzes, ist doch vollkommen in Ordnung so!
Martin Wagner
2.553
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 25.07.2014 um 07:49 Uhr
Kleiner Nachschlag (ich will mich nicht wieder in die Kolonne einreihen ... aber es passt gerade); der Lokalpresse ist zu entnehmen, dass sich die aktuelle OB zur Bürgerbeteiligung in Giessen geäußert hat.

http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/stadt-giessen/nachrichten-giessen/stadt-stellt-ergebnisse-zur-buergerbeteiligung-vor_14365972.htm
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

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Herzlichst, Ihr(e) Martina Lennartz

von:  Martina Lennartz

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