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Spende in Rekordhöhe an Pater Huckemann übergeben - Pfadfinder überreichen den Erlös der diesjährigen Osteraktion

Übergabe des symbolischen Spendenschecks (Links - Pfarrer Msgr. Hermann Heil, Mitte - Bischof Ricardo Garcia Garcia, Rechts - Pater Thomas Huckemann)
Übergabe des symbolischen Spendenschecks (Links - Pfarrer Msgr. Hermann Heil, Mitte - Bischof Ricardo Garcia Garcia, Rechts - Pater Thomas Huckemann)
Gießen | Eine beachtliche Spende in Höhe von 6445,37 € übergaben die Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Katholischen Pfadfinderschaft Europas an Pater Thomas Huckemann und Bischof Ricardo Garcia Garcia aus Peru. Mit dieser Rekord-Spendenhöhe hatte im Vorfeld niemand gerecht. Umso mehr freute man sich über das Ergebnis der diesjährigen Osteraktion und dankte den spendenbereiten Bürgerinnen und Bürgern, sowie den Geschäftsleuten die jedes Jahr den Pfadfindern positiv bei der Osteraktion zur Seite stehen. Auch die Stadt Gießen, vertreten durch das Ordnungsamt, verhalf durch kurze Genehmigungswege und verbindliche Absprachen mit zu dem Erfolg.

In der Karwoche standen die Pfadfinderinnen und Pfadfinder auf dem Gießener Seltersweg und sangen ihre Lieder für die Suppenküche eines Waisenhauses in Cañete / Peru (die Gießener Zeitungen berichteten darüber). Pater Thomas Huckemann hat die Suppenküche vor vielen Jahren gegründet und wird seit dem von den Pfadfinderstämmen Guy de Larigaudie und Maria Goretti der KPE (Katholische Pfadfinderschaft Europas), mit Sitz an der St. Albertus Kirche, unterstützt. In der Regel alle zwei Jahre kommt Pater Huckemann nach Deutschland und berichtet über das Projekt und seine Arbeit. Begleitet wird er meistens durch den zuständigen Bischof Ricardo Garcia Garcia, der im Rahmen des Aufenthaltes viele wichtige Gespräche führt und weitere Spenden für sein Bistum übergeben bekommt.
Durch die Spende der Osteraktion der KPE ist es möglich, die Finanzierung dieser Suppenküche des Waisenhauses für mindestens ein Jahr sicherzustellen.

Die Übergabe der Spende erfolgte im Anschluss eines feierlichen Gottesdienstes mit Bischof Ricardo Garcia Garcia, Pater Thomas Huckemann und Pfarrer Msgr. Hermann Heil in der St. Albertus Kirche. Um das Projekt und die Seelsorge in Peru zu unterstützen ging an diesem Abend auch der Erlös der Kollekte zu Gunsten des peruanischen Projekts. Pater Huckemann warb im Rahmen des Gottesdienstes und auch im Anschluss bei der Informationsveranstaltung um Praktikantinnen und Praktikanten, die die Suppenküche, das Waisenhaus und das Leben in Peru kennen lernen möchten.

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Kommentare zum Beitrag

Martin Wagner
2.650
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 29.05.2014 um 18:41 Uhr
Ich möchte an dieser Stelle eigentlich nicht noch einmal darauf hinweisen, dass die KPE seit Jahren innerhalb der Katholischen Kirche - auch vor Ort - nicht unumstrittten ist.

Immer wieder tauchen Vorwürfe auf, dass diese Organisation theologisch und kirchenpolitisch reaktionär bis stockkonservativ ist.

Ich denke, in wieweit eine solche Organisation (trotz "Segen" aus Rom) in Giessen im kirchlichen Raum agieren darf, das sollten die Giessener Katholiken "unter sich ausmachen" - das ist (erst einmal) kein Thema für eine breitere Öffentlichkeit.

Aber etwas stutzig bin ich doch über folgenden Satz des Autors geworden:

" (......) Auch die Stadt Gießen, vertreten durch das Ordnungsamt, verhalf durch kurze Genehmigungswege und verbindliche Absprachen mit zu dem Erfolg. (.....)".

Was soll das heissen?

1. Hat die KPE durch die Stadt eine Vorzugsbehandlung bezüglich der notwendigen Informationsstandgenehmigungen erhalten?

oder

2. Hat die/der Antragsteller zufällig eine/n freundlichen städtischen Angestellten im Rathaus "erwischt".

Zu 2. ist - denke ich - nichts weiter zu sagen.

Zu 1. möchte ich doch meine Verwunderung Ausdruck verleihen. Den Satz kann mann / frau doch auch so lesen, dass die Stadt (allgemein wird doch darunter die momentane Führungsebene gemeint) eine stockkonservative bis reaktionäre Vereinigung unterstützt. Ich schreibe bewußt unterstützt. ((D.h. es geht nicht um eine Informationsstandgenehmigung - da darf die städtische Behörde (so lange die Organisation nicht verboten ist) eine Genehmigung nicht so ohne weiteres verweigern.))

Also, wenn ich da in der Teppischetage sitzen würde und jemand würde um Unterstützung bitten (den ich (noch) nicht kenne), dann würde ich mein Rechner hochfahren und mal so schauen was über die Organisation so in den diversen Suchprogrammen zu finden ist.

Und da werde ich bei KPE direkt (z.B. http://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_Hönisch) - aber auch bei den diversen Querverweisen - schon fündig. Dann kann ich nicht mehr sagen: Die Leutchen kamen freundlich in mein Büro und haben artig gefragt .... (oder so etwas in der Richtung). Dann bin ich informiert und kann bzw. muss mich politisch positionieren.

Es hat z.B. nur cirka 30 Sek. gedauert bis ich bei dem Stichwort "Bischof Ricardo Garcia Garcia" (aus dem Artikel) folgenden Eintrag fand:

"Ricardo García García trat dem Personalprälatur Opus Dei bei (....)"

((Ich denke ich brauche Nichts weiter über Opus Dei schreiben - das dürfte allgemein bekannt sein!))

Quelle:

http://de.wikipedia.org/wiki/Ricardo_Garcia_Garcia

(Der Link funktioniert leider nicht, weil im spanischen es ein spezielles "i" gibt. Die Seite ist aber über den Umweg "Bischof Ricardo Garcia Garcia" in die Suchmaske kopieren und dann den Treffer bei "wikipedia" anklicken zu finden.)
Matthias Krause
97
Matthias Krause aus Gießen schrieb am 29.05.2014 um 22:42 Uhr
Hallo Herr Wagner!

Mit Satz für das Ordnungsamt, wollte ich ausdrücken, dass man sehr freundlich und schnell uns die Genehmigung zur Straßenmusik erteilt hat. Einen Informationsstand hatten wir nicht beantragt.

Gerne lade ich Sie ein uns persönlich kennen zu lernen. Vielleicht hilft ihnen das mehr, wie 30 Sekunden Internet. Ich würde mich über ein persönliches Gespräch freuen.

Beste Grüße
Matthias Krause
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von:  Matthias Krause

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Matthias Krause
97
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