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Präsidium der THM arbeitet künftig im Theater-Aufsichtsrat mit

Gießen | Nachdem die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) bereits zahlreiche, erfolgreiche Kooperationen mit dem Stadttheater Gießen eingegangen ist, soll ihre Mitwirkung und Unterstützung nun auch auf dauerhafte Füße gestellt werden. Auf Vorschlag der Theater-Intendantin Cathérine Miville soll das Präsidium der THM einen ständigen Vertreter in den Aufsichtsrat der Trägergesellschaft entsenden können.

Einen entsprechenden Vorschlag haben nun auch der Magistrat der Stadt Gießen und der Kreisausschuss des Landkreises Gießen auf Vorschlag von Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz und Landrätin Anita Schneider gebilligt. Grabe-Bolz und Schneider vertreten die Gesellschafter Stadt und Landkreis in der Gesellschafterversammlung des Theaters.

Das Präsidium der THM möchte die Zusammenarbeit mit dem Stadttheater weiter intensivieren und sei gerne bereit, Mitglied im Aufsichtsrat zu werden, informierten die beiden Gesellschafterinnen. „Ich begrüße das sehr, weil dadurch eine möglichst breit gefächerte Präsenz von Institutionen der Region im Aufsichtsrat gegeben ist“, sagt Anita Schneider.

Gießens Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz, die auch Aufsichtsratsvorsitzende des Stadttheaters ist, freute sich ebenfalls über die Bereitschaft von THM-Präsident Prof. Dr. Günther Grabatin und dem Präsidium, die Zusammenarbeit mit dem Theater weiter zu verstärken. Sie dankte gleichzeitig Theater-Intendantin Cathérine Miville für die Initiative zum Ausbau der Zusammenarbeit. „Diese Kooperation zeigt einmal mehr, dass unser Stadttheater nicht nur von vielen Menschen in der Stadt gewünscht, sondern auch getragen wird“, erklärt die OB zufrieden.

Die Mitgliedschaft im Aufsichtsrat, dem bisher neben den Gesellschaftern Stadt, Landkreis und Land Hessen als einzige Gießener Hochschule die Justus-Liebig-Universität angehörte, ist tatsächlich nicht der erste Schritt in der Zusammenarbeit zwischen THM und Stadttheater. Neben der Bereitstellung von Räumen für Theaterprojekte hat die THM und vor allem auch die Studierendenvertretung insbesondere die Einführung des Theater-Semestertickets für alle THM-Studierenden vorangetrieben. Mit diesem weitgehenden und zukunftsweisenden Beschluss wurde es allen THM-Studierenden möglich, freien Zugang zu allen Veranstaltungen des Theaters zu haben. Finanziert wird dies über einen Aufschlag auf die Semestergebühren, die von allen Studierenden bezahlt werden. Für OB Grabe-Bolz ist dies ein „Zukunftsmodell“.

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