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Rüdiger Veit berichtet aus Berlin: Mehr Geld für Langzeitarbeitslose

Rüdiger Veit begrüßt das größere Engagement zur Bekämpfung von Arbeitslosigkeit.
Rüdiger Veit begrüßt das größere Engagement zur Bekämpfung von Arbeitslosigkeit.
Gießen | Der SPD-Bundestagsabgeordnete Rüdiger Veit berichtet aus Berlin, dass Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles deutlich mehr Geld für die Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit zur Verfügung stellen wird. Ein entsprechender Vorschlag wurde im Rahmen der jetzt laufenden Haushaltsberatungen im Deutschen Bundestag eingebracht. „Insgesamt sollen in den kommenden vier Jahren die Mittel für die Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit um insgesamt 1,4 Mrd. Euro aufgestockt werden. Für 2014 ist dies ein Mehr von 325 Mio. Euro“, sagte Veit.

Konkret bedeutet das für das Jobcenter Gießen eine Erhöhung der Mittel für aktive Arbeitsmarktpolitik in diesem Jahr um mehr als 900.000 Euro, davon entfallen auf Leistungen zur Eingliederung in Arbeit rund 431.000 Euro und auf Verwaltungskosten knapp 474.000 Euro.

„Damit setzen wir nach jahrelangen Kürzungen in diesem Bereich endlich eine Trendwende in Gang. Das nützt vor allem den Langzeitarbeitslosen, von denen endlich wieder deutlich mehr eine Chance auf einen Arbeitsplatz, auf Qualifizierung und damit auf Teilhabe am gesellschaftlichen und beruflichen Leben erhalten“, meinte Veit. Und weiter: „Das ist eine gute Nachricht für die Menschen in diesem Land und in unserer Region.“

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Kommentare zum Beitrag

Martin Wagner
2.744
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 10.04.2014 um 17:57 Uhr
Für wie bescheuert hält uns dieser Herr eigentlich? Seine Partei hat uns Hartz-IV eingebrockt. Und anstatt es sofort abzuschaffen, erzählt er etwas von „Das ist eine gute Nachricht für die Menschen in diesem Land und in unserer Region.“, wenn ein paar Hunderttausend Euro in die mittelhessische Region für Langzeitarbeitslosen gepumpt werden.

"Mehr Chancen für einen Arbeitsplatz" - völliger Unsinn, wo doch inzwischen Jeder weis: Das Fördern (bessere Qualifikation) ist zumeist vergebliche Liebesmühe, denn das Kapital arbeitet lieber mit Aufstockern bzw. Zeitarbeiter, als mit gut ausgebildete Leuten. Dass sie die überhaupt bekommen, liegt dabei bei der hohen Anzahl der Hartz-IV-ler - wo wir wieder bei den Gesetzgebern vor 10 Jahren wären.
Stefan Walther
4.949
Stefan Walther aus Linden schrieb am 10.04.2014 um 21:52 Uhr
Der Beitrag? = Volksverdummung!
Weiter darauf einzugehen uninteressant, es kommen sowieso keine Antworten, reine Werbe-Pressemeldung....
Christian Momberger
11.303
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 13.04.2014 um 00:04 Uhr
Eben Stefan. Und das stört mich bei diesen Herren (und Damen?) hier ganz gewaltig! Man sollte solche Acoount von Leuten, die hier nur Beiträge einstellen, aber keine Antworten auf Kommentare und Fragen posten, sperren!
Karl-Ludwig Büttel
3.881
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 14.04.2014 um 10:05 Uhr
Verehrter Herr Momberger diese Forderung aus Ihrer Feder oder von Ihrer Tastatur. Das klingt nach Zensur. Nur weil einem ein Artikel nicht passt muss man doch keine neuen Regeln aufstellen. Ich kann nirgendwo entdecken, dass man wenn man einen Beitrag veröffentlich hat und es dazu Kommentare gibt darauf antworten muss. Wünschenswert wäre dies schon. Vielleicht hat es sogar mit einer Form des guten Umgangs zu tun. Nur ein Muss sehe ich nicht. Ich dachte bisher, dass die Streichung oder das Entfernen von unangenehmen BR eher, dass Thema ein zwei älterer verbohrter BR sei. Die das ja zeitweise bei anderen Themen im fünf Minuten Takt gefordert haben. Sie hingegen kenne ich doch als jungen ziemlich aufgeschlossen BR der hier gerne und gut seine eigen Meinung (die ich zum Beispiel nicht immer Teile) vertritt. Das Spiegel sich auch in Ihren Kommentaren wieder die ich ebenso wie Ihre Beiträge gern lese. Ein bisschen Werbung für unsere Sache machen wir doch alle. Parteien stellen sich dabei gerne in den Vordergrund und je größer die Partei oder die Position in dieser ist, dann macht das auch noch das Management oder die Geschäftsstelle. Da darf man keine Antwort erwarten, dass Wissen Sie auch.
Da darf man keine Antwort erwarten, dass Wissen Sie auch. Andere empfehlen ja dann immer man soll solche Beiträge nicht lesen oder ignorieren. Mir geht es bei manchem Artikel so, dass ich gerne einen Kommentar abgeben würde, aber ich lasse es weil ich die Protagonisten mittlerweile recht gut zu kenne und es für mich keinen Sinn ergibt etwas dazu zu schreiben. Ab und zu gehen dann aber auch mit mir die Gäule durch und gebe meinen Senf dazu. Das Streichen eines Accountes oder die Sperrung halte ich für eine schlechte Lösung.
Christoph Schäfer
806
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 14.04.2014 um 15:49 Uhr
Das Löschen von Accounts ist für mich auch nicht der richtige Weg.

Vielmehr ist hier eigentlich die Redaktion gefordert! Hallo, schlaft Ihr?!?
Klare Werbung und dann auch noch in eigener Sache!!!

Vor langer Zeit hatte ich mal einen Artikel für ein Restaurant eingestellt, nicht etwa, weil ich mit dem Besitzer verwandt oder verschwägert war, vielmehr, weil es dort fantastisch schmeckt. Sofort wurde dieser als Werbung von der Redaktion heraus genommen.

Aber hier gelten sicher für Herrn Veit ganz andere Maßstäbe als für Herrn Schäfer. Alle sind gleich, nur manche gleicher!
Christian Momberger
11.303
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 14.04.2014 um 22:17 Uhr
Danke für das Lob und/oder die Komplimente Herr Büttel. Freut mich.

Also ich habe nirgendwo von Löschen der Accounts gesprochen! Und ich wäre auch dagegen. Ebenso geht es mir nicht um Zensur, oder darum, dass mir ein Artikel nicht passt. Mir geht es darum, dass auf Kritik, Rückfragen, Anregungen keine Antworten gibt, was hier ein NoGo sein sollte.

Vor einiger Zeit - evtl. war Ende 2010 zum Beginn des Kommunalwahlkampfes - hatte ich schon mal meine o. g. Idee geäußert und dass auch gegenüber der Redaktion. Könnte die PN's in meinen Postfach raussuchen, wenn gewünscht. Vielleicht finden sich hier irgendwo auch noch entsprechend ältere Kommentare von dazu.

Mit sperren meinte ich damals schon, dass die Personen (Politiker, Unternehmensvertreter, etc.) erst dann wieder neue Beiträge hier posten dürfen, wenn sie wenigstens eine großen Teil der offenen Fragen und Kommentare beantwortet bzw. auf diese reagiert haben. Für mich ist die GZ kein Platz wo man einfach seinen Senf/ seine PM absondert und dann schnell wieder verschwindet, sondern eine interaktive bzw. intertagierende Plattform, wo man auch über die Beiträge diskutieren kann und entsprechende Antworten des Autors bekommt. Wer Abgeordnete nicht mit dem Volk beidseitig kommunizieren möchte, dann soll es es lassen hier zu posten.

Natürlich weiß ich, dass die Postings hier von Mitarbeitern der Abgeordneten eingestellt werden! Aber wenn diese schon den Lautsprecher des Abgeordneten machen, sollten sie ihm auch die Antworten vorlegen oder selbst antworten im Sinne dessen, was der Abgeordnete sagen würde.

Ich finde das kann nicht die Lösung sein, solche Beiträge zu ignorieren und die - aus z. B. meiner Sicht falschen Positionen - unkommentiert und unwidersprochen hier stehen zu lassen.

Was das Thema Werbung angelangt, so ist das immer eine Gratwanderung, was ist schon Werbung und was ist noch keine. Aber grundsätzlich stimme ich Ihnen da zu Herr Schäfer, Alle sollten diesbezüglich gleich behandelt werden.
Stefan Walther
4.949
Stefan Walther aus Linden schrieb am 15.04.2014 um 13:26 Uhr
Klare einfache Antwort = vom Löschen oder Sperren von accounts halte ich gar nichts!
Ja, ich erwarte Antworten auf Kommentare ( nicht nur auf meine eigenen ), und wenn ich die Erfahrung gemacht habe, dass nichts kommt, dann habe ich das zur Kenntnis genommen und werde mich dementsprechend zukünftig mit Kommentaren zurückhalten, fertig.
Christian Momberger
11.303
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 15.04.2014 um 21:22 Uhr
Herr Müller:
"Wenn Sie ein Problem mit solchen Beiträgen haben dann äußern Sie Ihren Unmut oder stellen selber Beiträge ein die andere Meinungen formulieren.
Jemanden einfach die Möglichkeit zu nehmen ist feige. Abgesehen davon steht dieses Portal ja doch allen offen. Es können ja auch politische Gegner von dem Herrn Veit auf die selbe Weise nutzen."


Das wird doch bereits fleißig von vielen verschiedenen Gruppen und Parteien gemacht und darum geht es ja auch gar nicht, dass man das nicht könnte oder unterlässt. kritische Beiträge mit einer anderen Meinung einzustellen.

"Man sollte die Ansprüche an Beiträge hier m.E. nicht zu hoch hängen. Ein großer Teil sind Pressemitteilungen - da geht es nur darum die Nachricht zu verbreiten und nicht um lange Diskussionen zu führen."

Ich hänge die Ansprüche aber höher und sehe das wie Stefan, der schreibt: "Ja, ich erwarte Antworten auf Kommentare ( nicht nur auf meine eigenen )"!

Jeder der hier postet, sollte auch bereit sein, sich einer evtl. kritischen Diskussion zu stellen.
Christian Momberger
11.303
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 18.04.2014 um 10:20 Uhr
Wenn sei mein Anliegen/meine Gedanken nicht verstehen wollen, dann lassen wir es einfach. Auf Ihr Niveau des persönlichen Angriffs muss ich mich nicht begeben.
Christoph Schäfer
806
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 18.04.2014 um 10:57 Uhr
Fäkalsprache zur Rechtfertigung von Parteienwerbung stört die Redaktion offenbar ebensowenig! Blamabel!
Michael Beltz
7.779
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 19.04.2014 um 15:52 Uhr
Bitte keine Sperrung, keine Zensur - außer bei persönlichen Beleidigungen. Dafür gibt es den Verhaltenskodex.
Martin Wagner und Stefan Walther haben ausreichend geantwortet.
Hallo Lieber Leser
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Herzlichst, Ihr(e) Wahlkreisbüro Rüdiger Veit

von:  Wahlkreisbüro Rüdiger Veit

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