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Stadt und Landkreis machen gemeinsame Sache: Neues Gefahrenabwehrzentrum

Foto: lichtkunst.73/pixelio.de
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Gießen | Zwei Jahre wurden die Varianten abgewogen und geprüft, ob eine Sanierung der alten Gießener Feuerwache in der Steinstraße zumindest in Teilen rentabel wäre. Jetzt ist eine Entscheidung gefallen: Stadt und Kreis wollen gemeinsame Sache machen. Wie Landrätin Anita Schneider und Gießens Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz berichten, soll in ein gemeinsames, modernes Gefahrenabwehrzentrum (GAZ) realisiert werden. Dort sollen neben der Berufsfeuerwehr Gießen die Leitstelle, der Fachdienst Gefahrenabwehr des Landkreises, Stabsräume für den Katastrophenschutzstab sowie ein Feuerwehrtechnisches Zentrum einziehen. Lediglich die Freiwillige Feuerwehr Gießen Mitte soll am Standort verbleiben.

Wo und was genau gebaut werden soll, ist allerdings noch unklar. Klar ist, nach Prüfung verschiedener Varianten und Absprache mit dem Innenministerium, dass ein gemeinsamer Neubau die wirtschaftlichste und erfolgversprechendste Variante ist. Die Kosten für den GAZ-Neubau liegen bei geschätzten 22 Millionen Euro, von denen rund 12 Millionen Euro auf die Stadt für den Neubau der Feuerwehrwache und etwa 10 Millionen auf den Landkreis für den Bau Leitstelle und Feuerwehrtechnisches Zentrum entfällt.

Eine Entscheidung, an welchem Standort das GAZ realisiert wird, ist noch nicht gefallen, unterstreichen Landrätin und Oberbürgermeisterin. Bei der Entscheidung für einen Standort spiele der Preis für das Grundstück eine entscheidende Rolle. Es würden deshalb mehrere Varianten geprüft.

Zudem wolle man sich mit der Entscheidung zu einem GAZ auch für das Ausbildungszentrum der hessischen Jugendfeuerwehr bewerben, so Dietlind Grabe-Bolz und Anita Schneider. Das Land Hessen beabsichtigt in Mittelhessen einen Neubau des Ausbildungszentrums zu realisieren. „Aus unserer Sicht und mit Blick auf die Gewinnung von Synergien, passt es gut, dieses in das neue GAZ zu integrieren“, meint Anita Schneider.

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