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Unterhaltung der Atemschutzübungsanlage geregelt

Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz und Landrätin Anita Schneider unterzeichnen die öffentlich-rechtliche Vereinbarung. Unter anderem mit dabei: Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich.
Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz und Landrätin Anita Schneider unterzeichnen die öffentlich-rechtliche Vereinbarung. Unter anderem mit dabei: Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich.
Gießen | Stadt und Landkreis passen veraltetes Regelwerk von 1987 an

Landkreis Gießen/Gießen. Für die Ausbildung von Feuerwehrkräften steht allen Wehren im Landkreis Gießen die Atemschutzübungsanlage auf dem Gelände der Berufsfeuerwehr in der Steinstraße zur Verfügung. Eine neue öffentlich-rechtliche Vereinbarung zwischen Stadt und Landkreis Gießen regelt jetzt Einzelheiten der Nutzung und der Finanzierung dieser Anlage. Der Kreisausschuss hat der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung zwischen Stadt Gießen (Berufsfeuerwehr) und dem Landkreis Gießen bereits im Februar zugestimmt. Kürzlich hat auch der Magistrat der Stadt Gießen sein Einverständnis erteilt. Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz und Landrätin Anita Schneider unterzeichneten nun die Vereinbarung im Schulungsraum der Anlage.

Bislang lag der Benutzung der Anlange eine öffentlich-rechtliche Vereinbarung aus dem Jahr 1987 zu Grunde. „Neue gesetzliche Grundlagen machten es notwendig, dass wir die Regeln erneuern und anpassen. Die jetzt beschlossene Aktualisierung wird rückwirkend auch für das Jahr 2013 gelten“, sagt die Landrätin über das Vertragswerk. „Ich freue mich, dass wir jetzt für die moderne Anlage, die beste Voraussetzungen für eine qualitativ hochwertige Ausbildung der Einsatzkräfte bietet, auch eine zeitgemäße Vertragsgrundlage haben“, sagte sie und Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz pflichtete ihr bei: „Die Expertise der Berufsfeuerwehr in der Atemschutzausbildung auch für die Feuerwehren im Landkreis zu nutzen, ist für uns schon lange selbstverständlich. Mit der neu geschlossenen Vereinbarung sind wir nun auch organisatorisch auf aktuellem Stand.“

Die Atemschutzübungsanlage steht auf dem Gelände der Hauptfeuerwache in Gießen und wird von der Berufsfeuerwehr der Stadt Gießen betrieben. Für die Unterhaltungs- und Betriebskosten kommt der Landkreis Gießen auf. Sie steht den Feuerwehren der kreisangehörigen Städte und Gemeinden und den Einheiten des Katastrophenschutzes für Aus- und Fortbildungszwecke zur Verfügung, wie Kreisbrandinspektor Mario Binsch erläutert. Die Anlage kann zudem zur Aus- und Fortbildung Dritter, beispielsweise Mitglieder von Feuerwehren anderer Landkreise, nichtöffentlicher Feuerwehren und privater Betriebe, genutzt werden. Allerdings nur, wenn freie Kapazitäten zur Verfügung stehen. Die dafür anfallenden Gebühren regelt die neue öffentlich-rechtliche Vereinbarung zwischen Stadt und Landkreis Gießen.

Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz und Landrätin Anita Schneider unterzeichnen die öffentlich-rechtliche Vereinbarung. Unter anderem mit dabei: Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich.
Oberbürgermeisterin... 
Kreisbrandinspektor Mario Binsch erläutert (v.l.) Gerda Weigel-Greilich (Bürgermeisterin), Martina Berger (Leiterin Feuerwehr Gießen), Anita Schneider (Landrätin) und Dietlind Grabe-Bolz (Oberbürgermeisterin), wie die Atemschutzübungsanlage funktioniert.
Kreisbrandinspektor... 

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